Gebrauchter S205 - Preis und ungefähre Wartungskosten

Mercedes

Hallo zusammen,
ich stehe vor kauf meines ersten eigenen KFZ (bisher Firmenwagen) und habe entsprechend keine Erfahrung.

Ich habe bei einem regionalen Händler einen c220d T entdeckt, den ich sehr interessant finde, bevor ich dort aber irgendetwas unterschreibe, dachte ich, ich frag mal die, die mehr Ahnung haben.

Zum KFZ:
Mercedes Benz c220d T mit 9G-Tronic
Erstzulassung: 10/2019
Kilometerstand: 43.673 km
Leistung: 194PS
Halter: 1

Details/Ausstattung:
Exclusive
Leder
verschiedene Assistenzsystem (Abstandstempomat, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung ...)
LED
...

Also einmal alles (?), außer ein Schiebedach (Gott sei Dank).

Insgesamt ist das Auto in einem sehr guten Zustand (optisch), sofern ich das beurteilen kann, es gibt eine Stelle an der D-Säule, die wohl mal ein tieferen Kratzer abbekommen hat und nachlackiert wurde (siehe Bild - rote Markierung).

Nun möchte der Verkäufer ca. 29.500 € für das KFZ haben, nach meinen Recherchen ist das nicht sonderlich schlecht aber auch nicht besonders günstig. Wie würdet ihr das einschätzen?

Die zweite Frage wäre, was mich in etwa bei den Wartungskosten erwartet - ungefähre Werte für die Regelmäßige Wartung/Service/Inspektion (wie auch immer das genannt werden mag - ich fahr einfach alle X Kilometer zur Werkstatt).

Liebe Grüße

PS: Bevor ich das Fahrzeug kaufe, würde ich mit dem Auto bei einer mir bekannten/vertrauten Werkstatt vorfahren.

50 Antworten

Ich lüge €442,-. mit pluspakket. (C200)

Ok, hatte letztes Jahr die Große mit Bremsen hinten. Ist also schon eine Weile her mit der Kleinen. Kräftig angezogen haben wohl alle. Der Einkaufskorb für die Inflationsberechnung sollte mal neu gefüllt werden. Der hinkt der Realität weit hinterher.

Aber anderes Thema.

Ich würde mir den Service nicht um 50 Euro schön rechnen.

500/1000 im Wechsel oder eben 750 pro service zuzüglich Verschleißteile, wäre mein Ansatz.
Dann hat man auch größere Posten die nur alle paar Service erledigt werden grob berücksichtigt.

Mit 800 Euro müsstest du rechnen.
Hatte meine letzte Inspektion vor kurzem gehabt.
A4. BJ wie bei Dir

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Zitat:

@B-Erliner schrieb am 28. April 2023 um 09:40:27 Uhr:



Edit: Profitip - mit dem Gaspedal bremsen, dann wirds billiger beim Service 😉

You made my day!! 😉

Die 2000 Euro im Jahr halte ich auch für einen guten Durchschnitt. Man zahlt für "das beste" eben Porsche-Preise, auch wenns nur eine Brot-und-Butter-C-Klasse ist (zähle meinen C400 dazu). Mercedes ist wirklich unverschämt.

Zitat:

@stefan20211112 schrieb am 28. April 2023 um 14:09:18 Uhr:


Die 2000 Euro im Jahr halte ich auch für einen guten Durchschnitt. Man zahlt für "das beste" eben Porsche-Preise, auch wenns nur eine Brot-und-Butter-C-Klasse ist (zähle meinen C400 dazu). Mercedes ist wirklich unverschämt.

Ich komme von der VAG und empfinde die dortigen Preise schon als höchst unverschämt. Service mit Bremsen hinten beim GTI jenseits der 1.000 €. Einen A3 8V fahre ich seit 3 Jahren (08/16) und da musste ich auch knapp 1.000 € beim letzten Service lassen.

Beim GLC war der letzte Service mit Bremsen hinten bei 2.300 € und das nur, weil sie den Getriebeölwechsel aufgeschoben haben. Sonst bei 2.800 € gelandet. 500 € davon waren der Nox-Sensor. Bei Mercedes würde ich diesen aber unter "Verschleißteil" verbuchen.

Wenn die Preise noch weiter steigen wird gelost und eines der Fahrzeuge durch ein Model 3 ersetzt.

Zumal der Service mehr als bescheiden ist und das bei einer Niederlassung. Bei der Abgabe zum Service wird man gerade noch gefragt ob man den Meister noch sprechen möchte. Dauert aber ein wenig. Also keine Dialogannahme mit Hebebühne wie früher. Beim Abholen bekommt man gesagt, Fahrzeug steht auf Platz 54 und das wars. Papiere auf dem Beifahrersitz Rechnung wird zugeschickt. Keine Info ob alles top ist oder man auf etwas achten muss oder ob demnächst irgendwas fällig ist.

Mein Nächster wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder ein Mazda. Persönlicher Kontakt bei kleiner Werkstatt im Nachbarort. Günstigere Preise. Bessere Arbeit. Längere Garantie und die Qualität stimmt auch und ja, die machen auch Spaß und fahren auch sehr gut!

@Domyyy: Ich komme auch aus der Audi-Welt, bin/war in der Mercedes- und kehre wieder nach Audi zurück. Was bei einer Audi-Mittelklasse mit V6-TDI so 1200 kostet, kostet bei Mercedes-C-Klasse V6 über 2000. Und ganz ehrlich: Mercedes ist nicht 1,67 mal besser als Audi.

Zitat:

@BlackDream01 schrieb am 28. April 2023 um 16:02:30 Uhr:


Zumal der Service mehr als bescheiden ist und das bei einer Niederlassung. Bei der Abgabe zum Service wird man gerade noch gefragt ob man den Meister noch sprechen möchte. Dauert aber ein wenig. Also keine Dialogannahme mit Hebebühne wie früher. Beim Abholen bekommt man gesagt, Fahrzeug steht auf Platz 54 und das wars. Papiere auf dem Beifahrersitz Rechnung wird zugeschickt. Keine Info ob alles top ist oder man auf etwas achten muss oder ob demnächst irgendwas fällig ist.

Mein Nächster wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder ein Mazda. Persönlicher Kontakt bei kleiner Werkstatt im Nachbarort. Günstigere Preise. Bessere Arbeit. Längere Garantie und die Qualität stimmt auch und ja, die machen auch Spaß und fahren auch sehr gut!

Vorallem dem neue/sparsame CX-60 V6 Diesel klingt interessant!

Bei meiner aktuellen Mercedes Werkstatt wird gar nicht gefragt, sondern das Auto immer auf der Hebebühne übergeben und eine Sichtkontrolle von unten gemacht, Reifen gecheckt, etc. Bei der Niederlassung am Salzufer hatte ich damals das Kontrastprogramm und würde da nie wieder hingehen. Also lieber verschiedene Stätten aufsuchen, bis man zufrieden ist.

Zitat:

@hoellol1 schrieb am 28. April 2023 um 18:11:14 Uhr:



Zitat:

@BlackDream01 schrieb am 28. April 2023 um 16:02:30 Uhr:


Zumal der Service mehr als bescheiden ist und das bei einer Niederlassung. Bei der Abgabe zum Service wird man gerade noch gefragt ob man den Meister noch sprechen möchte. Dauert aber ein wenig. Also keine Dialogannahme mit Hebebühne wie früher. Beim Abholen bekommt man gesagt, Fahrzeug steht auf Platz 54 und das wars. Papiere auf dem Beifahrersitz Rechnung wird zugeschickt. Keine Info ob alles top ist oder man auf etwas achten muss oder ob demnächst irgendwas fällig ist.

Mein Nächster wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder ein Mazda. Persönlicher Kontakt bei kleiner Werkstatt im Nachbarort. Günstigere Preise. Bessere Arbeit. Längere Garantie und die Qualität stimmt auch und ja, die machen auch Spaß und fahren auch sehr gut!


Vorallem dem neue/sparsame CX-60 V6 Diesel klingt interessant!

Das ist ein R6 Diesel im neuen CX-60. Noch besser, so hat man nicht jeden Trödel am Kettentrieb doppelt. Das Interior sieht, Mazda typisch, phantastisch aus.

Hallo,
hier werden ja mal wieder munter die unterschiedlichsten Zahlen genannt. Und dabei oft nicht zwischen den üblichen reinen Service- bzw. Wartungsarbeiten und klassischen Verschleißreparaturen unterschieden. Die Service- bzw. Wartungsarbeiten sind meist jährlich gefordert und haben einen vorgegebenen Arbeitsumfang. Verschleißbedingte Instandsetzungen (typisch Bremsen- und Reifen) sollte man davon aber abgrenzen. Solche Sachen sind nahezu ausschließlich von der Fahrleistung und dem persönlichen Fahrstil abhängig. Manche kommen mit Reifen weit über 50.000 km - andere schaffen nur 20.000 km oder noch weniger - Einer fährt damit 10 Jahre rum und ein Anderer muss jährlich wechseln. Ebenso ist das mit den Bremsen.
Es macht also keinen Sinn, wenn für einen "Insektionstermin" hier 2.000,00 € genannt werden - aber darin auch eine komplette Bremseninstandsetzung enthalten ist.

@36/7M: In einer perfekten, ehrlichen Werkstattwelt stimmt das natürlich, was Du sagst. Aber in der realen Welt werden leider auch Teile getauscht, die nicht verschlissen sind, oder weil man sekundären Verschleiß oder Beschädigungen vermeiden will. So tauschen manche Werkstätten auch Bremsen, die noch gut sind (weit vor der Verschleißgrenze), oder Zündkerzen, die einfach mal wieder im Gewinde gelöst werden möchten, weil sie sonst festfressen. Mercedes und seine Werkstätten sind mir da besonders aufgefallen, dass gerne mal getauscht wird, was nicht nötig ist. Vermutlich käme man so mit 1200 Euro im Jahr hin, real aber mit 2000, weil man Betrug und Konstruktionsfehler mitbezahlen muss.

Na ja, Betrug ist schon ein hartes Wort, nennen wir es Gewinnmaximierung und die ist legal!

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