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Gebrauchter, "getunter" Skoda Felicia 1.6 (105PS) Bj. 2000 - kaufen / Risiko abschätzen?

Themenstarteram 20. Juni 2018 um 13:50

Hallo,

ohne eine Diskussion "warum unbedingt dieses Modell?" auslösen zu wollen:

ich überlege mir einen Skoda Felicia Kombi, Bj. um 2000 zu kaufen. Z.Z. wird ein Exemplar für ca. 1500€ auf einem Portal von einer Privatperson angeboten. Der Wagen ist auf ca. 100PS "getuned" worden (in die Papiere eingetragen), in den letzten Monaten wurden gefühlte 1000 Teilen erneuert (inkl. Zahnriemen & Co). Der TÜV läuft in einem Monat aus, der Verkäufer wird kein Geld mehr in die Karre stecken, keinen neuen TÜV machen lassen.

Die Anzeige steht seit 3 Monaten online (ohne Preisanpassung) und der Wagen wurde bisher nicht verkauft.

Ich weiß, ohne die Details zu wissen kann man sich schwer beraten lassen. Was soll man allgemein davon halten? Vorsicht empfohlen? Ist ev. der Preis zu hoch (kann man verhandeln)? Typische Mängel?

Im schlimmsten Fall würde man "nur" Geld verlieren...

Dank im Voraus!

P.S. Es handelt sich um einen Skoda Felicia II Kombi (6U5) Modell, mit 1,6 / 75 PS ("105PS Feintunning") Motor von VW (mit Zahnriemen).

Beste Antwort im Thema

bei einer 18 Jahre alte Bastelkarre interessiert nicht das Modell, sondern der Zustand, die Mängelliste und die Historie!

 

Zitat:

@Kappa13 schrieb am 20. Juni 2018 um 13:50:22 Uhr:

... ist auf ca. 100PS "getuned" worden ... TÜV läuft in einem Monat aus, der Verkäufer wird kein Geld mehr in die Karre stecken, keinen neuen TÜV machen lassen.

...

hmmm ...

wenn der, der das Auto kennt, kein Geld mehr reinstecken will:

warum willst Du das machen?

(bist Du versierter Schrauber/Schweißfreak, so dass Du wesentlich günstiger wegkommst als der Vorbesitzer?)

 

ach ja, zur Bewertung:

für ein Altauto mit 1 Monat Rest-HU würde ich - je nach Zustand - zwischen nix und max. 500 Euro zahlen!

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Wenn der seit 3 Monaten online ist, dann wird das seinen Grund haben.

Was will man mit einer von Murks&Muddlich verbastelten und getunten Mühle, die noch 1 Monat TÜV hat?

bei einer 18 Jahre alte Bastelkarre interessiert nicht das Modell, sondern der Zustand, die Mängelliste und die Historie!

 

Zitat:

@Kappa13 schrieb am 20. Juni 2018 um 13:50:22 Uhr:

... ist auf ca. 100PS "getuned" worden ... TÜV läuft in einem Monat aus, der Verkäufer wird kein Geld mehr in die Karre stecken, keinen neuen TÜV machen lassen.

...

hmmm ...

wenn der, der das Auto kennt, kein Geld mehr reinstecken will:

warum willst Du das machen?

(bist Du versierter Schrauber/Schweißfreak, so dass Du wesentlich günstiger wegkommst als der Vorbesitzer?)

 

ach ja, zur Bewertung:

für ein Altauto mit 1 Monat Rest-HU würde ich - je nach Zustand - zwischen nix und max. 500 Euro zahlen!

Zitat:

@vwpassat99 schrieb am 20. Juni 2018 um 13:54:06 Uhr:

...

Was will man mit einer von Murks&Muddlich verbastelten und getunten Mühle, ...?

als Händler:

gar nix

als Nutzer:

(als jemand, der eine motorisierte Blechdose als Gebrauchsgegenstand sucht)

WENN die Verbastelungen "harmlos" sind = die Betriebsbereitschaft der Kiste nicht einschränken/akut gefährden:

mit 30 % oder 50 % Abschlag auf den "marktüblichen" Preis kaufen und damit herumfahren ;)

Moin,

Das Risiko ist - das die Kiste quasi keinen TÜV mehr hat. Die Technik naja - der Grundmotor wurde auch von VW mit 100 PS ausgeliefert - darum würde ich mir so grundsätzlich wenig Gedanken drum machen. Das Problem wird sein, dass die Karosserie FERTIG sein wird. Ergo - das Auto hat etwa einen Wert von 300-500€.

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 20. Juni 2018 um 14:38:33 Uhr:

... Das Problem wird sein, dass die Karosserie FERTIG sein wird. ...

weiter wäre zu klären:

wie fertig sind die Bremsen (Beläge/Scheiben/Leitungen/Bremskraftregler/Radbremszylinder/...), die Stoßdämpfer/weitere Fahrwerksteile, der Auspuff, die Kupplung, ...

Im Zweifel hinfahren, anschauen und beim grobem überschauen abschätzen, ob sich eine Fahrt zu einer Prüforganisation lohnt. Wenn nicht, Kehrtwende und wieder weg.

Der Skoda müsste schon in einem außergewöhnlich gutem Zustand sein, um ohne TÜV 1.500 € wert zu sein. Aber dann könnte der Besitzer das Fahrzeug auch mit neuer HU verkaufen.

Oder anders ausgedrückt: Für 1.500 € kann man keine Wunder erwarten, aber ein paar Monate TÜV sollten schon drin sein.

Wenn dich dieses Fahrzeug besonders interessiert, dann schau ihn dir aus der Nähe an, aber ohne neue HU ist der keine 1500 € wert.

Zitat:

@unleashed4790 schrieb am 20. Juni 2018 um 16:07:14 Uhr:

Im Zweifel hinfahren, anschauen und beim grobem überschauen abschätzen, ob sich eine Fahrt zu einer Prüforganisation lohnt. ...

das lohnt - wenn die Prüfgebühr zulasten des Kaufinteressenten geht - aber allenfalls wenn der Verkäufer VORHER von seiner 1.500 Euro-Illusion auf VB 500 Euro runterkommt ;)

Zitat:

@Kappa13 schrieb am 20. Juni 2018 um 13:50:22 Uhr:

Der TÜV läuft in einem Monat aus, der Verkäufer wird kein Geld mehr in die Karre stecken, keinen neuen TÜV machen lassen.

Und spätestens da würde ich nicht kaufen. Wenn er kein Geld reinstecken will und somit kein TÜV machen lassen will, bedeutet das im Umkehrschluss, dass er für TÜV Geld reinstecken müsste. Es scheinen also Mängel für den TÜV bekannt zu sein.

Wenn der Wagen mängelfrei wäre und einfach über den TÜV zu bekommen wäre, dann würde jeder vernfünftige Mensch das machen und den Wagen dann verkaufen (mehr Gewinn...).

Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn der Vorbesitzer in den letzten Wochen vor dem Verkauf noch viel Geld in die Karre gesteckt hat. Denn dann spricht viel dafür, dass es ein Fass ohne Boden ist und der Verkäufer lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende haben will.

80% der Autos über 10 Jahre weerden verkauft, weil der VK kein Geld mehr "reinstecken" will oder kann.

"kein Geld mehr reinstecken" kann viel bedeuten: Das kann ein Problem sein, dass die Werkstatt nicht in den Griff bekommt. Es kann bedeuten, dass ein paar mal kurz hintereinander etwas kaputt gegangen ist.

Manchmal ist aber auch der Zahnriemen fällig und die Bremsen sind runter. Da gibt's durchaus Leute, die Panik bekommen, wenn sie den Kostenvoranschlag von der Werkstatt sehen. Die verkaufen dann das Auto, weil sie nicht "so viel Geld reinstecken wollen", obwohl das Auto an sich in Ordnung ist.

Aber aus meiner Sicht ist es ein No-Go, wenn der Besitzer das Auto ohne neue HU verkauft. Der TÜV prüft natürlich nur die Verkehrssicherheit und nicht die Betriebssicherheit, aber verkehrssicher sollte ein Auto schon sein.

Für 1500€ bekommste auch einen brauchbaren Fabia.

Das angebotene Modell ist nun nicht wirklich beliebt und für den geforderten Preis maßlos überteuert.

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