Garantieumfang MB 100
Hallo zusammen,
unser 350er GLK aus 7/14 mit derzeit 63000km auf der Uhr hat noch eine MB 100 Anschlußgarantie, die noch bis September läuft. Demnächst ist der Service B 5 fällig und ich habe im Vorfeld eine kleine Überprüfung des Motorraums vorgenommen.
An den Nockenwellerverstellern, bzw. an den mittig verbauten Sensoren, ist leichtes Ölschwitzen zu erkennen, was ich bei der Gelegenheit gerne mit erledigen lassen möchte. Das Kleingedruckte schließt zwar einige Dichtungen aus, aber Abdichtungen von Wellendichtringen nicht ! Ich sehe hier den Fehler, der demnach in die MB 100 Garantie fällt.
Wie sind Eure Erfahrungen/ Meinungen dazu ?
Habt ihr bei ähnlich gelagerten Sachverhalten selbst Kontakt mit der Garantieabwicklung aufgenommen, oder alles der Werkstatt überlassen ?
Selbstredend sind alle Servicetermine durchgeführt und eingehalten worden.
Gruß Boris
17 Antworten
Hallo zusammen,
nachdem das Fahrzeug nun am 21.07. zur Inspektion war und ich einiges an Diskussionen mit dem Vertragspartner hinter mir habe, wollte ich hier einmal eine Rückmeldung geben.
Die leicht verschwitzten Stellen ( aus meiner Sicht sind es die Nockenwellenversteller ) wurden recht unpräzise mit der Fehlerbeschreibung ( "Stirnddeckel Zylinderkopf undicht" Fehlerart 04: Undichtigkeit ) bei der Versicherung angefragt und folglich abgelehnt, da Abdichtarbeiten nicht im Umfang enthalten sind. Als Reparaturansatz wurden 290,- für Teile/ 600,- für den Einbau veranschlagt und der betroffene Bereich gesäubert.
Meiner Meinung nach hat die Werkstatt den Fehler nicht detailliert dargestellt, so dass die Versicherung nur ablehnen konnte. Wenn man schon alle 4 Nockenwellenversteller als "undicht" diagnostiziert, daher kommt ja der hohe Posten der Teilekosten, dann hätte ich mir hier mehr Engagement gewünscht. Den hinter dem Nockenwellenversteller befindet sich ein Wellendichtring, der zuerst aufgibt und die Undichtigkeit verursacht.....und diese Wellendichtringe sind wiederum in der Versicherung enthalten.
Wir haben jetzt vereinbart, dass ich nun meine 14tägige Urlaubsreise antrete und wir danach noch einmal genau die fraglichen Stellen inspizieren. Auf tel. Nachfrage bei der Versicherung hatte man mir "durch die Blume" zu verstehen gegeben, dass die Werkstatt es nur hätte anders formulieren müssen und schon wäre reguliert worden.
Also wie überall sonst kommt man wieder zu dem Schluß, dass man nur noch von Diletanten umgeben ist. "Einmal mit Profis arbeiten" war früher, heute heißt es "Einmal ohne Idiioten arbeiten" . Nun ja, lange Rede kurzer Sinn: Sprecht mit Eurer Werkstatt sehr genau wenn solche Arbeiten anstehen. Ich verlange ja gar nicht, dass etwas falsch vorgetragen wird, aber wie immer "macht der Ton die Musik". Ein bißchen mehr Serviceleistung für den Kunden und Engagement bei der Beantragung .....schon wäre einem geholfen.
Leider gibt es hier wenig Alternativen, die Werkstatt ist sonst auch sehr kompetent. Bloß der Service-/ Annahmebereich trägt die Nase sehr hoch. Die beiden Niederlassungen im weiteren Umfeld sind noch katastrophaler, da können auch die Schrauber nichts ! Sollte der Fehler nach meiner Rückkehr nicht vorhanden sein, wo von ich ausgehe, da die Ölverschwitzungen doch einiges an Zeit gebraucht haben werden um zu entstehen.
Dann wird es natürlich auch keine Regulierung geben, da das Fehlerbild bis zum Ablauf der Versicherung am 11.09. noch nicht wieder aufgetreten ist. Folglich wird dann die die MB 100 nicht verlängert und die Servicetermine werde ich dann wieder in meiner Schrauberbude für günstigere Konditionen durchführen lassen, für eine Versicheurng als Nachweis sind die ja dann nicht von nöten......
Gruß Boris
@PlatoGLK
Kann dich absolut verstehen...
In solch einem Fall würde ich immer mit dem Geschäftsführer der Niederlassung oder des Servicepartners Rücksprache halten. Feedback ist immer wichtig! ...und vllt. werden die Serviceannahmeexperten mal zu einem ordentlichen Mitarbeitergespräch eingeladen?!