Führerschein Klasse A für 200er Vespa Roller

Hallo zusammen,

ich würde gerne einen Motorrad Führerschein der Klasse A machen.
Eigentlich will ich kein Motorrad fahren, ich will mir nur einen Jugendtraum erfüllen
und mir irgendwann mal eine alte Vespa PX 200 kaufen um im Sommer damit kleine Fahrten zu machen.

Jetzt werde ihr bestimmt sagen, dann mach doch nicht direkt den großen Klasse A, aber ich habe mir die Preise mal angeschaut, selbst wenn ich nur einen 125er Schein machen würde um eine 125er Vespa zu fahren, bin ich auch fast 1000€ los und die Klasse A kostet gerade mal ca. 300€ mehr.

Im Moment kann ich es mir absolut nicht vorstellen außer einem Vespa Roller auch was anderes zu fahren, aber wenn meine Kinder mal "Erwachsen" sind, könnte ich es mir gut vorstellen eine "Blubbermaschine" (so nenne ich die Bikes, die nicht schnell sind, sondern einfach nur cool aussehen und krach machen) zu fahren. Darum halt jetzt direkt den großen Schein um in Zukunft dann nicht nochmal was neu machen zu müssen.

Ehrlich gesagt, habe ich etwas muffensausen vor dem Führerschein, da ich da ja auch Autobahnfahrten etc. mit etwas höherer Geschwindigkeit haben werde. Bin nicht so der Geschwindigkeitstyp und habe ehrlich gesagt da auch ein bisschen Angst vor.

Ach ja, zu meiner Person, ich bin fast 40 Jahre alt und habe seit meinen 18. einen Autoführerschein. Bin damals auch Mofa und auch 50er Roller gefahren.

Wollte einfach mal eure Meinung als Erfahrene Motorradfahrer dazu hören.

Danke und Gruß
Vespafan200

48 Antworten

Zitat:

@Sonntagnachtsfahrer schrieb am 22. Juni 2015 um 17:42:52 Uhr:


DCT ist etwas unkomfortabler als Variomatik,

dazu kommt die billige Federung.

Kann ich nicht nachvollziehen...!

DCT ist als automatik für mich das gleiche. Vom Schalten bekommst du ähnlich wenig mit. Hahn auf, bis man schnell genug ist, fertig..

Federung... Ich glaube es ist lange her, dass du einen Roller gefahren bist 😛 Mein PCX ist derart "straff"... Hinten für mich zu wenig Federweg. Einstellbar ist da auch nichts. Fazit, "schlechter" geht es immer...

Zitat:

@adi1204 schrieb am 22. Juni 2015 um 18:19:52 Uhr:



Zitat:

@sampleman schrieb am 22. Juni 2015 um 17:42:07 Uhr:


@vespafan200

Wir wissen nicht, wie alt du bist und welche Führerscheine du wann schon gemacht hast, ........

Zitat von der TE.

"Ach ja, zu meiner Person, ich bin fast 40 Jahre alt und habe seit meinen 18. einen Autoführerschein. Bin damals auch Mofa und auch 50er Roller gefahren."

Okay, also kein 1b-Jahrgang;-)

Zitat:

@Papstpower schrieb am 23. Juni 2015 um 12:05:19 Uhr:



Federung... Ich glaube es ist lange her, dass du einen Roller gefahren bist 😛 Mein PCX ist derart "straff"... Hinten für mich zu wenig Federweg. Einstellbar ist da auch nichts. Fazit, "schlechter" geht es immer...

Ich glaube, mit der billigen Federung war die NC gemeint, oder habe ich das falsch verstanden?

Hast du.. Ich bin nur mal kurz die nc750 gefahren... Und mein roller schneidet schlechter ab. Auch honda... Und neu... Also keine verschleißerscheinung... Klar, dass die nc eher in der Anfängerklasse zuhause ist... Aber nach unten ist immer platz.

Bei meinem pcx wird geschrieben, dass Fahrwerk sei zu weich... Ich würde mir ein weicheres wünschen.

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Das DCT ist durchaus unkomfortabler mit dem Herumgeschalte, dazu gibts bei den alten 700ern ein Schaltprogramm, das in "D" gern mal beim Ausrollen an die Ampel heftiges Konstantfahrruckeln erzeugt, weil es krampfhaft spät herunterschaltet (allerdings behebbar durch kleineres Ritzel + Speedohealer).
Bei der Federung gibts ne große Serienstreuung, und falls du die X gefahren hast, die hat deutlich mehr Federweg. Ich hatte vor ner Woche mal wieder einen Durchschlag des Federbeins bei 70 und bin kurz aus dem Sattel gehüpft. Die VFR genommen und mit 75 die Stelle abgefahren, kein Ding.

Habe neulich einen SH300i probegefahren und fand die Variomatik ganz ohne feste Gänge für die Stadt angenehmer. Der Betrieb mit Sozia wirkte nicht so kippelig wie bei einem Motorrad, und der Roller war sehr leicht zu wenden und zu rangieren. Nur beim Anfahren hatte ich immer das Gefühl, dass zu spät/langsam eingekuppelt wird und das Teil nicht in die Pötte kommt. Soll ja mit anderen Rollen usw. zu beheben sein, aber da fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit.

Wenn es um die Einkuppeldrehzahl einer Variomatik geht, dann sind die Kupplungsfedern der richtige Ansatzpunkt.
Serienmäßig ist ein Sicherheitsabstand zwischen erhöhter Leerlaufdrehzahl (Kaltstart) und Einkuppeldrehzahl, zudem muß mit maximaler Zuladung an einer starken Steigung angefahren werden können.

Das Problem wenn man Automatikfahrzeuge fährt:
Man muss seine Fahrweise der Automatik anpassen.
Man muss wissen wann und wie geschaltet wird.
Das dauert eine Weile, bis man den Bogen raus hat,
dann funzt das wunderbar.

Zitat:

@zuckerbaecker schrieb am 24. Juni 2015 um 07:35:53 Uhr:


Das Problem wenn man Automatikfahrzeuge fährt:
Man muss seine Fahrweise der Automatik anpassen.
Man muss wissen wann und wie geschaltet wird.
Das dauert eine Weile, bis man den Bogen raus hat,
dann funzt das wunderbar.

Schon mal einen Roller mit Variomatik gefahren? Da schaltet nix, das geht alles kontinuierlich ab. Deswegen wird man als Zweiradfahrer auch nicht vom Eigenleben des Getriebes überrascht, denn es hat keins - im Gegensatz zu einem DCT-Getriebe.

Zitat:

@zuckerbaecker schrieb am 24. Juni 2015 um 07:35:53 Uhr:


Das Problem wenn man Automatikfahrzeuge fährt:
Man muss seine Fahrweise der Automatik anpassen.
Man muss wissen wann und wie geschaltet wird.
Das dauert eine Weile, bis man den Bogen raus hat,
dann funzt das wunderbar.

Bei mir dauert die Phase max. 5km. Das ist das Schöne an Automatik: Sie ist unglaublich einfach und man muss nichts machen.

Es sein denn, man möchte unbedingt weiterhin manuell schalten. Dann ist sie das komplizierteste und teuerste Getriebe.

Zitat:

@Sonntagnachtsfahrer schrieb am 24. Juni 2015 um 01:05:58 Uhr:


... Nur beim Anfahren hatte ich immer das Gefühl, dass zu spät/langsam eingekuppelt wird und das Teil nicht in die Pötte kommt. Soll ja mit anderen Rollen usw. zu beheben sein, aber da fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit.

Das dürfte auf schätzungsweise 99% aller serienmäßigen Roller zutreffen, wegen Lautstärkeemission und Umweltschutz etc.

Investitionen von unter 50€ (Federn & Rollen) machen aus dem Ding ein komplett anderes Fahrzeug.

So eine PX ist genial, aber mit einem Motorrad nicht vergleichbar. Mach Klasse A, alles andere wäre dumm. Ob Du irgendwann auch Motorrad fährst oder nicht ist da völlig egal. Vespa und Motorrad sind wie Nutella oder Schinken. Schmeckt beides auf dem Brötchen. Ich bin viele Jahre Vespa und Motorrad gefahren, ich möchte das nicht missen.

Gruß von einem ehemaligen Fahrer diverser Vespen einschließlich PX 200 E Lusso Elestart.

Noch was: Wer halbwegs vernünftig Fahrrad fahren kann, kommt auch mit jedem Motorrad klar. Ich wüsste einige Mopeds mit über 1000 ccm und entsprechender Leistung, die sich wegen ihrer Handliche gut als Fahrschulmopeds eignen würden. Schnell zu fahren ist leicht, schwierig sind die Grundfahrübungen und die sind auf einem A2-Moped nicht leichter oder schwieriger als auf einem schwächeren oder stärkeren Moped.

Zitat:

sampleman

Schon mal einen Roller mit Variomatik gefahren?

.

Ich fahre ne Vespa GTS250

Und da muss das:

.

Zitat:

Nur beim Anfahren hatte ich immer das Gefühl,
dass zu spät/langsam eingekuppelt wird
und das Teil nicht in die Pötte kommt.

.

nicht sein.

Auch OHNE Modifikationen.

@Vespafan200: Ich habe eine Vespa P200E von eminem Vater "Vererbt" bekommen, und dies als Anlass genommen den A2 zu machen.
Ich muss sagen, dass ich ein rechter Schisser bin. In der FS bringen Sie dir Motorrad fahren aber bei und man lernt sicher mit der Maschine umzugehen. Am Anfang waren wir zB. die meiste Zeit auf dem Übungsplatz und haben die Standardmanöver gefahren, wie sie auch in der Prüfung verlangt werden. Als ich des erste Mal aufsteigen sollte, ist mir der Bock gleich auf der andern Seite wieder umgefallen, weil ich das Gewicht total unterschätzt habe. (ist auch was abgebrochen=) Mein Fahrlehrer hat zwar dann ein wenig gemosert, aber hey: Deswegen geht man ja zu FS!
Nur Autobahnfahrten fand ich nicht so cool, mega windig, kalt, laut. (Aufgrund der Motorleistung habe ich mich es bisher noch nicht getraut mit der Vespa Autobahn zu fahren.) Total durchnässt bei Regen rumzufahren war auch nicht der Burner. Aber sonst wars cool! Ein weiterer Nachteil war der Preis. Hier in München waren es summa sumarum ca. 2000 Euro. Ich bin sicher in anderen Teilen Dtls gibts das günstiger😉

Zu der Vespa an sich:
Die Vorteile/Eigenschaften sind allgemein bekannt. Demnach möchte ich hier noch kurz Sachen auflisten, die mich etwas stören.
-kleine Reifen-> bei Seitenwind gar nicht mal so angenehm
-3 verschiedene Schlüssel (Zündung, Lenkradschloss, Koffer)
-Gemischbefüllung: entweder man fährt immer mit nem Ölfassel umher oder tankt zu Hause
-Reperaturanfällig und damit bedingt zuverlässig: Als Vespa Eigentümer sollte man sich unbedingt den "schneider" zu legen, bestes Buch für kleine Reperaturen

Ich denke, im letzten Dreivierteljahr sollte er seinen Lappen schon gemacht und etliche Kilometer auf der Straße hinter sich gebracht haben. Wäre aber mal interessant zu lesen gewesen, ob er bei einer einsamen Vespa geblieben ist oder sich inzwischen Blechroller und Moped oder gar nur ein Moped vor die Tür gestellt hat.

Gruß Michael

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