Fragen zu Motorisierung und Fahrwerk.
Hallo Leute,
befinde mich weiterhin in der Entscheidungsphase und bin mit der Konfiguration so gut wie durch.
Mich quälen allerdings noch zwei Fragen, auf die ich wahrscheinlich leider keine Antwort aus meiner persönlichen Erfahrung finden werde, da die verfügbaren Vorführfahrzeuge für Probefahrten hier in der Umgebung sehr rar sind....
Es stehen nun in der engeren Wahl die beiden größeren Diesel mit 245 und 313 PS. Da erst vor kurzem beim kleineren von den beiden auf Tiptronic umgestellt wurde, gibt es noch keine Vorführer, ein Vergleich mit dem größeren also nicht möglich.
Was mich interessiert ist dabei Folgendes: vielleicht kann hier jemand aus eigener Erfahrung schreiben, wie sich die Motoren im Vergleich in den Geschwindigkeitsbereichen jenseits von 200km/h oder besser 220 verhalten. Vielleicht gibt es hier den einen oder anderen, der die Fahrzeuge in diesen Bereichen bereits vergliechen hat? Meine Vermutung ist, dass alles bis 200-220 auch mit dem kleineren geht, aber was passiert dann?
Des Weiteren quält mich die Frage, ob das Luftfahrwerk wirklich so viel besser ist, als das Serienfahrwerk. Oder reicht Serie aus?
Ich muss dazu sagen, dass ich bei den mir vorliegenden Angeboten mit einem Mehrpreis von nur 70 Euro mtl. für den gr. Motor samt Luftfahrwerk rechnen muss, was gar nicht mal so viel ist, aber wenn beides unnötig ist, muss ich es auch nicht haben. Daher bitte ich um Eure Unterstützung.
Danke!
Gruß
automatik
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von automatik
Mir gefällt das Prinzip des DSG nicht... bisher in einigen Fahrzeugen getestet und lediglich der neue 911-er, sowohl der "kleinere", als auch der S, haben mit dem DSG absolut überzeugt... "normale" Autos bieten mir nicht das, was ich von einem Automatik-Fahrzeug erwarte.
Die Klangkulisse, der Drehzahlverlauf und die Schaltung - alles das gefällt mir bei DSG nicht... ist ein rein subjektives Empfinden, aber bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse spielen ja die Emotionen auch nicht nur eine zweitrangige Rolle... 😉
ich sehe das subjektiv komplett anders, für mich ist die s-tronic im A7 ein Traum, und ich will keine "normale" Automatik mehr fahren. Wenn man sich einmal an das schalten ohne Zugkraftunterbrechung gewöhnt hat will man nichts anderes mehr fahren...
Zum Thema also Luftfederung sollte es auf jeden Fall sein, und mit dem 245PS Motor bist du bestens bedient... wenns aber aufs geld nicht ankommt nimm beides....
Ich fahre zur Zeit den 245PS A7 und komme von Porsche 997 und E55AMG und ich fühle mich NICHT untermotoriersiert 😉 dafür habe ich auf em weg zur Arbeit einen Verbrauch von durchschnittlich 6,5 - 7 Litern, und deshalb hab ich mich ja auch für einen Diesel entschieden...
42 Antworten
Also LED ist für mich auch ein Must have wenn ich mir den Wagen schon mit so vielen Extras konfiguriere. Kann dir nur Raten diese zu nehmen... Allein schon wegen den Blinkern!
Ich bin froh das ich die LED's an Board hab...
Wie gesagt, wir hatten ein WE lang zwei Fahrzeuge - eines mit adaptive light, das andere - mit LED.
LED hat m.E. ausser der schönen Optik keine Vorteile, dafür aber nicht die Funktion der stufenlosen Leuchtweitenregulierung und kein Kurvenlicht. Ich fand die Ausleuchtung des AL auf dunklen Landstraßen wesentlich besser. Daher kontra LED entschieden.
Zitat:
Original geschrieben von automatik
Wie gesagt, wir hatten ein WE lang zwei Fahrzeuge - eines mit adaptive light, das andere - mit LED.
LED hat m.E. ausser der schönen Optik keine Vorteile, dafür aber nicht die Funktion der stufenlosen Leuchtweitenregulierung und kein Kurvenlicht. Ich fand die Ausleuchtung des AL auf dunklen Landstraßen wesentlich besser. Daher kontra LED entschieden.
Guten Morgen😛
ich möchte dich ja nicht zusätzlich auch noch beeinflussen, aber auch ich rate dir ganz klar zu LED...zumal diese durchaus eine Kurvenlichtfunktion haben, die hervorragend funktioniert und auch was die Lichtausbeute bei schlechtem Wetter oder Autobahnfahrt betrifft ist das für mich ein absolutes Muss geworden.
Ich habe Sie damals wegen der Optik genommen und weil es die neue Technik ist. Als ich am Anfang damit gefahren bin, habe ich für mich gar kein so großen Unterschied zu Xenon ausmachen können...ein bisschen helleres Licht aber Reichweite und Ausleuchtung waren für mich gleich mit Bi-Xenon. Der Überholeffekt war ganz schön, aber das war alles😉
Heute, fast drei Monate später kann ich mir ein anderes Licht gar nicht mehr vorstellen. Die Ausleuchtung, und zwar egal wo, ist für mich um Längen besser als bei Xenon. Ganz extrem bewußt wurde mir das jetzt am WE, da wir für Frauchen einen Volvo XC60 gekauft haben, den wir am Freitag abgholt haben. Die erste Fahrt habe ich mit dem Auto gemacht. Er ist mit Bi-Xenon ausgestattet aber ich dachte, die sind kaputt🙁
Kein Witz...ich habe angehalten und geschaut, ob irgendwas nicht brennt oder nicht in Ordnung ist. Die Ausleuchtung war nur ein Bruchteil dessen, was ich von LED kenne, zumindest kam es mir so vor.
Eine Stunde später hatte ich mich auch an Xenon wieder gewöhnt und natürlich ist es auch ein tolles Licht. Aber gerade im ersten Moment als ich von Audi auf den XC60 umgestiegen bin kam es mir ganz extrem vor.
Insofern will ich dich jetzt doch bekehren😁
So oder so aber viel Spass mit dem Auto. Er ist fantastisch.
Zitat:
Original geschrieben von A7 ab 09.12
ich möchte dich ja nicht zusätzlich auch noch beeinflussen, aber auch ich rate dir ganz klar zu LED...zumal diese durchaus eine Kurvenlichtfunktion haben, die hervorragend funktioniert
Was für eine Kurvenlichtfunktion bei LED meinst Du? Wäre mir neu, wenn es diese bei Audis Voll-LED Scheinwerfern gäbe. Oder verwechselst Du das mit dem Abbiegelicht?
Gruß aus HH
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Zitat:
Original geschrieben von ErklärbärHH
Was für eine Kurvenlichtfunktion bei LED meinst Du? Wäre mir neu, wenn es diese bei Audis Voll-LED Scheinwerfern gäbe. Oder verwechselst Du das mit dem Abbiegelicht?Zitat:
Original geschrieben von A7 ab 09.12
ich möchte dich ja nicht zusätzlich auch noch beeinflussen, aber auch ich rate dir ganz klar zu LED...zumal diese durchaus eine Kurvenlichtfunktion haben, die hervorragend funktioniertGruß aus HH
Sorry, du hast natürlich recht🙄
Ich meinte das Abbiegelicht, das ich mit Kurvenlicht gleichsetze. Für mich hat es eine Kurvenlichtfunktion, da es mit den LED für mich richtig in die Kurve hineinleuchtet. Oder sagen wir mal anders...im Vergleich zu Xenon finde ich das Abbiegelicht gleichwertig, zumindest bezogen auf die Situationen wo ich es wahrnehme
Danke für Deine Meinung, ich hätte nach Deinen Aussagen bestimmt auf LED umgestellt, weil Du sehr überzeugend bist. Aber zum Glück bin ich beide hintereinander mehrmals im Wechsel hin und her gefahren und muss sagen, dass m.E. adaptive light (also nicht Xenon an sich, sondern das System der Ausleuchtung mit adaptive light, welches gps-gestützt funktioniert!) technisch gesehen die interessantere Alternative ist.
Zitat:
Original geschrieben von automatik
Aber zum Glück bin ich beide hintereinander mehrmals im Wechsel gefahren und muss sagen, dass m.E. adaptive light (also nicht Xenon an sich, sondern das System der Ausleuchtung mit adaptive light, welches gps-gestützt funktioniert!) technisch gesehen die interessantere Alternative ist.
Damit magst Du recht haben, allerdings gehören (für meinen Geschmack) zu einer Lifestylekiste wie dem A7,
LED Scheinwerfer zwingend dazu 😎 ... Glaub mir, Du wirst Dich noch ärgern 😁
Das sehe ich absolut genauso, wer einen A7 fährt will ja schon was besonderes und vom Design her ansprechendes und da gehören die LED's zwingend dazu, mal abgesehen davon, dass LED nunmal das Neueste ist, und wenn schon ein neues Auto dann dich bitte mit der neuesten Technik!
Hallo,
ich sehe gerade das Thema, vielleicht bin ich hier etwas spät dran.
Ich fahre einen A5 und wollte mal die Weiterentwicklung zum A7 testen, und zwar mit einer Ausstattung, die ich nicht habe und auch bewusst nicht haben wollte. Hier also meine Erfahrungen mit einem A7 mit Luftfederung, 313 PS Diesel, Sportdifferenzial und tiptronic.
Im Vergleich zu meinem A5 Coupe' fiel sofort auf, dass das Ausparken und Wenden auf dem Hof deutlich unübersichtlicher und schwieriger war. Dafür wurde man auf der Straße entschädigt. Der A7 fährt sich eine Klasse besser, man sitzt höher über der Straße und die Fahrgeräusche sind deutlich reduziert.
Das Fahrwerk lässt sehr hohe Geschwindigkeiten in langgezogenen Autobahnkurven zu. Bei übertriebenem Herausbeschleunigen aus einer Kurve vor einer Autobahneinfahrt fangen aber relativ früh alle 20-Zoll-Räder an zu quietschen und die physikalische Grenze ist erreicht. Da war der Quattro mit Sportdifferenzial wider erwarten nicht besser als mein Frontantrieb. Der A5 wurde ohne Reifenquietschen bei etwa gleicher Kurvengeschwindigkeit über das ESP an der Hinterachse eingebremst. Ein kurzes Untersteuern der Vorderachse war leicht zu beherrschen. Das Sportdifferenzial scheint also für eine bessere Neutralität zu sorgen, führt aber nicht zu höheren Kurvengeschwindigkeiten.
Die Luftfederung ist wesentlich komfortabler als die Stahlfederung im A5. Das ist bei normaler Fahrweise und Langstrecke sehr angenehm. Das Nachschwingen ist zwar im A7 etwas ausgeprägter, stört aber nicht.
Bei engagierter Kurvenfahrt bleibt die Federung auch in Stellung "dynamic" weich, m. E. zu weich. Hier habe ich die direkte Härte und Rückmeldung meiner Stahlfederung vermisst. Die Unterschiede der Dämpferregelung sollten größer sein. Umgekehrt ist mir der A5 in Stellung "comfort" jetzt zu hart.
Der 3,0 TDI mit 313 PS ist einfach Klasse. Er läuft sehr ruhig und harmonisch mit einem weiten Drehzahlbereich, fast wie ein Benziner. Kein Schütteln mehr im Leerlauf. Er ist nicht mehr so giftig wie der 3,0 TDI mit 245 PS. Oder liegt das am Getriebe?
Auf einer Bergstrecke mit ein paar Kehren habe ich alles auf "dynamic" gstellt und wollte den Wagen mit dem Quattro und Sportdifferential richtig ausreizen. Beim Anbremsen war die Drehzahl automatisch relativ niedrig. In der Kurve gab ich Gas - aber es fehlte der entsprechende, gleichzeitige Vortrieb. Die tiptronic brauchte ewig, bis sie die Gänge sortiert hatte. Lag endlich die richtige Drehzahl an, war die Kurve schon vorbei. Das war also nichts. Da ist sogar meine Multitronic direkter. Gebe ich da Gas, gibt es fast einen kleinen Ruck, die Drehzahl und der Vortrieb sind sofort da. Da komme ich mit dem Frontantrieb vielleicht sogar besser um die Kurven den Berg hoch.
Der Wagen soll auch einen variablen Auspuffsound gehabt haben. Innen ist das nicht hörbar - ist wohl auch gut so.
Head-up Display lenkt von der Straße ab. Man schaut wie gebannt auf eine Art Mercedesstern vor der Motorhaube.
ACC ist besser geworden. Reagiert etwas sanfter, weniger "digital".
Verbrauchsanzeige (Landstraße, 20 km Autobahn bis 160 km/h, 15° C, trocken): 11,4 l/100 Diesel. A5, gleiche Strecke, zum Vergleich: 10,8l/100 km Super.
Fazit: Wenn Quattro mit Sportdifferenzial, dann nie mit tiptronic, das geht gar nicht. Lieber einen Motor mit DSG nehmen. Luftfederung ist eher Geschmacksache, aber nicht notwendig.
Wird meine Erfahrung hier geteilt?
Gruß
Audiholic
Danke für den schönen Bericht, freu ich mich gleich noch mehr auf die Abholung in sechs Wochen. 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Audiholic
In der Kurve gab ich Gas - aber es fehlte der entsprechende, gleichzeitige Vortrieb. Die tiptronic brauchte ewig, bis sie die Gänge sortiert hatte.
Hast Du mal versucht, "manuell" zu schalten?
Fand ich beim Probefahrtwagen eigentlich sehr gut für sportliche Kurvenfahrt. Wobei der auch Schaltwippen am Lenkrad hatte.
mfg,
Robert
Ich bin vor einpaar Wochen das A5 Cabrio mit 3.0 TDI 204 MT Frontantrieb gefahren und fand das trotz S-Line Sportfahrwerk gar nicht so prikelnd... Gerade beim herausbeschleunigen auf nasser Strasse hat man vorne gar keine Traktion, die Räder drehen trotz ASR durch... Der A6/A7 mit quattro und Tiptronik ist da schon wesentlich souveräner. Daher haben wir das Cabrio mit 3.0 245 PS, quattro S-Tronic und S-Line bestellt... Aber die Tiptronic finde ich noch ein Stück souveräner und habe mich daher für den BiTurbo mit Tiptronic im A7 entschieden.
Zitat:
Original geschrieben von RobertK81
Hast Du mal versucht, "manuell" zu schalten?Zitat:
Original geschrieben von Audiholic
In der Kurve gab ich Gas - aber es fehlte der entsprechende, gleichzeitige Vortrieb. Die tiptronic brauchte ewig, bis sie die Gänge sortiert hatte.Fand ich beim Probefahrtwagen eigentlich sehr gut für sportliche Kurvenfahrt. Wobei der auch Schaltwippen am Lenkrad hatte.
Manuell zu schalten habe ich nicht probiert, leider nicht daran gedacht. Ich wollte den Wagen gerade auch wegen der Automatik ausprobieren. Wenn man allerdings um sportlich zu fahren auf "manuell" gehen muss, stellt sich die Frage, ob man nicht gleich auf Automatik verzichten sollte.
Zum Thema Frontantrieb (s.o.): Es stimmt, bei Nässe kommt der Frontantrieb schnell an seine Grenzen. Bei Trockenheit reichen Performance in Kurven und die Traktion voll aus, das hat auch der Vergleich mit dem A7 gezeigt. Ich hatte vorher einen A6 Quattro und wollte im Stadtverkehr und auf Langstrecke den erhöhten Verbrauch durch das unnütz mitgeschleppte Getriebe vermeiden.
Gruß
Audiholic
Zitat:
Original geschrieben von Audiholic
Manuell zu schalten habe ich nicht probiert, leider nicht daran gedacht. Ich wollte den Wagen gerade auch wegen der Automatik ausprobieren. Wenn man allerdings um sportlich zu fahren auf "manuell" gehen muss, stellt sich die Frage, ob man nicht gleich auf Automatik verzichten sollte.
Naja, beim A7 kann man auf Automatik nicht verzichten. 🙂
Die Frage mit der Sportlichkeit wird wohl ein ewiger Glaubenskrieg bleiben, ich persönlich habe z.B. bei einem M3 mit DKG und Schaltwippen trotz Automatik die Fahrt als recht sportlich empfunden. 😉
Ist für mich dann quasi best of both worlds, den Komfort einer Automatik wenn man ihn möchte aber eben auch die Kontrolle einer Handschaltung wenn man sie braucht. Rumrühren und Kupplungsspiel halte ich für sportliches Fahren nicht zwingend nötig - aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
Außer beim A7, da wird einem die Entscheidung von Audi abgenommen. Wobei der aufgrund seiner schieren Größe auch eh höchstens ein "sportliches" Auto ist.
mfg,
Robert