Ford erhöht die Produktion des Focus in Saarlouis und vom Fiesta in Köln

Ford Focus Mk3

Ford hat die Produktion des Focus in Saarlouis nach den Feiertagen von 1530 auf 1770 Fahrzeuge täglich erhöht.
Die des Fiestas wurde, mit Einführung einer dritten Schicht, in Köln von 1550 auf 1850 Fahrzeuge täglich erhöht.

Zitat:
Ford fährt Produktion in Deutschland wieder hoch

Ford fährt die Produktion in seinen Werken in Nordrhein-Westfalen und im Saarland wieder hoch. Ab Februar wird in Köln sogar eine dritte Schicht eingeführt.

"Die Auftragslage ist sehr positiv", sagte der Chef der Ford-Werke in Köln, Bernhard Mattes, der "WirtschaftsWoche". Ab Februar werde Ford in Köln eine dritte Schicht einführen. Die Produktion des Kleinwagen Fiesta solle damit um 300 auf 1850 Fahrzeuge täglich steigen. Der Autobauer würde damit zu den Spitzenwerten des ersten Halbjahrs vergangenen Jahres zurückkehren. Im Oktober und November war in Köln noch kurzgearbeitet worden. Im Werk Saarlouis war die Tagesproduktion dem Magazin zufolge nach den Feiertagen bereits auf 1770 von 1530 Fahrzeugen gesteigert worden.

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Das liest sich doch ganz gut...

Gruß

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Bitte laßt die Streitereien und Anfeindungen!

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Bei Ford werden sie die Kapazitäten der Auftragslage anpassen; ist werder was besonderes noch was abwegiges.
Angebot und Nachfrage müssen halt zusammen passen!

Werden halt Leiharbeiter eingestellt und bei Bedarf wieder entlassen... Ford stand ja 2014 oft genug negativ in der Schlagzeile.

Zitat:

@Courghan schrieb am 11. Januar 2015 um 09:55:46 Uhr:


Werden halt Leiharbeiter eingestellt und bei Bedarf wieder entlassen... Ford stand ja 2014 oft genug negativ in der Schlagzeile.

z.B. wann?

Zitat:

@Tuborger schrieb am 11. Januar 2015 um 09:59:12 Uhr:



Zitat:

@Courghan schrieb am 11. Januar 2015 um 09:55:46 Uhr:


Werden halt Leiharbeiter eingestellt und bei Bedarf wieder entlassen... Ford stand ja 2014 oft genug negativ in der Schlagzeile.
z.B. wann?

Das würde mich auch interessieren...

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http://www.bild.de/.../...triebsrat-leiharbeiter-ab-34822918.bild.html

http://www.sozonline.de/2014/11/ford-koeln/

usw.

Produktionsschwankungen sollte man, auch wenn sie positiv sind, in der Autoindustrie nicht feiern, sondern hassen. Da heißt es immer Jobs schaffen und 2 Monate später wieder entlassen.

Zum Glück gibts nur bei Ford Leiharbeiter die kommen und gehen ,je nachdem wie die Produktion läuft...

Das kommt sogar bei uns in der Firma vor das wir uns Leiharbeiter ranholen in Spitzenzeiten.
Zwar nicht in den Mengen ,aber das "System" ist überall wo Leiharbeiter sind das selbe.

Muss aber dazu sagen das bei uns regelmäßig von ,ich sage jetzt mal 10 Leiharbeitern , 2-3 übernommen werden wenn sie gute Leistungen bringen.

Die Bildzeitung ist keine verlässliche Quelle... Wie üblich stehen dort nur nicht bestätigte Aussagen drin.
Der 1. Link ist also wertlos.

Generell zu Leiharbeitern:
Leiharbeiter sind dafür da Auftragsspitzen abzudecken und nur bei viel Glück werden sie übernommen. Auch ich war mal Leiharbeiter und weiß, was das für ein Mist ist. Bei uns in der Firma, Solar und Bahntechnik, ist es auch üblich Leiharbeiter zu beschäftigen und ein paar Wochen später wieder gehen zu lassen. Ist normal.
Über den momentanen Zustand der Solarindustrie in D muß ich wahrscheinlich nichts sagen. Herr Gabriel (SPD) hat einen ganzen Industriezweig in den Ruin getrieben...

Gruß

Gruß

Zitat:

Bei Ford werden sie die Kapazitäten der Auftragslage anpassen; ist werder was besonderes noch was abwegiges. Angebot und Nachfrage müssen halt zusammen passen!

Korrekt, aber dennoch positiv 😉

Zitat:

@Courghan schrieb am 11. Januar 2015 um 10:09:58 Uhr:


http://www.bild.de/.../...triebsrat-leiharbeiter-ab-34822918.bild.html

http://www.sozonline.de/2014/11/ford-koeln/

usw.

Produktionsschwankungen sollte man, auch wenn sie positiv sind, in der Autoindustrie nicht feiern, sondern hassen. Da heißt es immer Jobs schaffen und 2 Monate später wieder entlassen.

Also 300 Mitarbeiter entlassen und 2008 war da auch mal was.... Ich finde deine Aussage dass Ford 2014 "deswegen" oft in der Presse war ganz schön missinterpretiert.

Weißt du wieviel Leiharbeiter letztes Jahr übernommen wurden?

Zitat:

@Daggobert schrieb am 11. Januar 2015 um 10:32:33 Uhr:


Die Bildzeitung ist keine verlässliche Quelle... Wie üblich stehen dort nur nicht bestätigte Aussagen drin.
Der 1. Link ist also wertlos.

Generell zu Leiharbeitern:
Leiharbeiter sind dafür da Auftragsspitzen abzudecken und nur bei viel Glück werden sie übernommen. Auch ich war mal Leiharbeiter und weiß, was das für ein Mist ist. Bei uns in der Firma, Solar und Bahntechnik, ist es auch üblich Leiharbeiter zu beschäftigen und ein paar Wochen später wieder gehen zu lassen. Ist normal.
Über den momentanen Zustand der Solarindustrie in D muß ich wahrscheinlich nichts sagen. Herr Gabriel (SPD) hat einen ganzen Industriezweig in den Ruin getrieben...

Gruß

Gruß

Ich persönölich finde es "OK" wenn man Produktionsspotzen mit Leiharbeitern abdeckt. Hierzu gehört leider auch dazu, dass diese Leiharbeiter nach abbau der "Spitze" wieder abgegeben werden. Ist sicher hart für die betroffenen Leute - aber geht ja schon aus dem Namen Leiharbeiter hervor. Die "Idee" von Leiharbeit ist es flexiblel und kurzfristig Arbeitskräfte für UNternehmen zur Verfügung zu stellen. (Wobei ich mich als nicht betroffener hier natürlich leicht rede - muss ich auch zugeben). Dies impelziert - meiner Meinung nach jedoch nicht - dass die Arbeitnehmen mit einem Hungerlohn abgespatzt werden und die Leiharbeitsfirmen einen goßteil des Reibauchs machen - Häufig wären hier - meiner Meinung nach - befristete Arbeitsverträge (direkt) zwischen dem OEM und dem Arbeitnehmer besser.

Was - meiner Meinung nach - jedoch gar nicht geht, ist das man die "Grundlast" von Leiharbeitern erledigen lässt. Hier muss Stammpersonal eingesetzt werden!

Wie gesagt - just my 2 cents...

Ich freue mich für Ford, dass sie die Produtkion ausweiten können.

Wann soll die dritte Schicht denn den Fiesta bauen, und was macht die andere Nachtschicht die es schon immer gibt ?
Erschreckend dass jeder diese Falschaussage verbreitet.
Die "dritte Schicht" gibt es in Köln schon ewig .

Zitat:

@Tuborger schrieb am 11. Januar 2015 um 11:20:21 Uhr:



Zitat:

@Courghan schrieb am 11. Januar 2015 um 10:09:58 Uhr:


http://www.bild.de/.../...triebsrat-leiharbeiter-ab-34822918.bild.html

http://www.sozonline.de/2014/11/ford-koeln/

usw.

Produktionsschwankungen sollte man, auch wenn sie positiv sind, in der Autoindustrie nicht feiern, sondern hassen. Da heißt es immer Jobs schaffen und 2 Monate später wieder entlassen.

Also 300 Mitarbeiter entlassen und 2008 war da auch mal was.... Ich finde deine Aussage dass Ford 2014 "deswegen" oft in der Presse war ganz schön missinterpretiert.
Weißt du wieviel Leiharbeiter letztes Jahr übernommen wurden?

Es wurden Ende 2014 zum Beispiel eine zweistellige Anzahl an Adeco Leuten fest im Motorenwerk eingestellt.

Bei Ford ist das eigentlich regelmässig so dass diverse Leiharbeiter einen Vertrag bei Ford bekommen.

Schliesslich gehen auch mal Leute in Rente, auch wenn vielleicht von 2 nur einer ersetzt wird ( das könnte ich mir denken, nur meine Vermutung ) aber immerhin kommen so neue Leute ran 😉

Ausserdem werden Leiharbeiter nicht ausgebeutet, zumindest bei Ford nicht, wie immer gedacht wird.
Sie haben Tarifverträge und verdienen soweit ich weiß annährend dasselbe wie ein Fordarbeiter.
Als ich 1999 über Zeitarbeit angefangen habe war der Verdienst zwar niedriger als Fordtarif, aber grundsätzlich nicht sooo schlecht, und das ist 16 Jahre her........

Das einzig unsichere bei der Leiharbeit ist die Ungewissheit wo man in x Monaten arbeitet oder ob die Leiharbeitsfirma selber einen sogar nicht mehr brauchen kann.

Zum Glück, dass es nur einen hier gibt, der alles ins negative ziehen muss. Vertrauen kann man hier sicherlich Norbert-TDCi, der das sachlich richtig schildert und eigene Erfahrungen hat.
Positiv und logisch ist dass wieder mehr Ford gekauft werden, da der Focus und der Fiesta gute Auto's sind. Selbst der AB-Reporter hat in dem Video gesagt: "Der Focus ist ein sehr gutes Auto."

Also fassen wir kurz zusammen, Leiharbeitern werden, insofern sie gerade beschäftigt sind, "angemessen" entlohnt.
Haken an der Sache: Man kann da absolut als Leiharbeiter nichts planen, so nur schwer was geregelt aufbauen, da eben unplanbar. Wenn die Alternative dauerhaft ALG2 ist, bin ich mir auch nicht ganz so sicher was mir lieber wäre. Die Frage ist dann eher, könnten Firmen das nicht anders Kompensieren, Geschäftszahlen und sonst was werden auch Jahre im vorraus kalkuliert (und alle sind überrascht wenns dann wieder nicht geklappt hat mit der hellseherei...). Worst Case gehen Wartezeiten für Wunschfahrzeuge hoch. Ob dann alle zur Konkurrenz abwandern? Zur innderdeutschen wohl nicht, wenn die mit den gleichen Gegebenheiten wirtschaften müssen. Dann greift aber wieder das Spukgespenst mit der ausländischen Konkurrenz, die teils bei weiten nicht unsere "Probleme" haben.
Fazit: Für die Wirtschaft ist Leiharbeit was gutes, für die Leiharbeiter eine zweischneidiges Schwert...

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