Fehlerspeicher Nockenwellenverstellung SLK350 R171

Mercedes SLK R170

Hallo Leute!

Bei meinem SLK350 (Bj. 2005) erschien die gelbe Motordiagnoselampe. Ich bin daraufhin gleich zum Auslesen des Fehlerspeichers in die Werkstatt:

1208 Synchronisation Einlass-Nockenwelle
(Bank 1) zu Kurbelwelle
Signal unplausibel

1200 Synchronisation Auslass-Nockenwelle
(Bank 1) zu Kurbelwelle
Signal unplausibel

0064 Nockenwellenverstellung (Bak 2),
Auslass
Signal unplausibel
Fehleranzahl 3

Der Meister hat die Fehelr gelöscht und gesagt, wenn es nicht wieder auftaucht, ist alles OK. (An dem Tag war -10°C)
(Wenn man den Motor viermal startet, geht es auch wieder weg.)

Zwei Wochen später hat es aber wieder geleuchtet. (Irgendwie immer nach längerer Strecke)

Hat jemand damit Erfahrung? Macht es Sinn, hier mal genauer nachzuforschen? Ist da evtl. ein Signalgeber auszutauschen?
Was kann da kaputt sein?

Danke für Eure Hilfe!

23 Antworten

'n Abend.

Ein guter Fehler kommt wieder, wie es so schön heißt. Ich würde aus dem Bauch heraus erst mal auf ein mögliches Kontaktproblem tippen. Stecker überprüfen. Und bei der Gelegenheit schauen, ob sich im Stecker Öl befindet. Weiß allerdings nicht, ob das beim R171 auch ein Thema ist.

MfG
Hans

Hallo
Der 350er hat 1. das Problem mit den Nockenwellenversteller, das die Undicht sind.
Das größere Problem ist das Kettenrad dazu lese den Bericht und dann wird es dir schlecht. Eimer bereitstellen.

http://mbslk.de/modules.php?...

mfG der böse Peter

ohoh,

also als ich letzten Monat meine Wagen vom Boschservice geholt habe (Service C) hatte ich ein Ausdruck von Fehlerspeicher dabei. Es tauchte aber nur

0060 Nockenwellenverstellung (Bank 1)
Auslass
Signal unplausibel

auf.

Ob das jetzt schlimm ist?

Carnot

Zitat:

Original geschrieben von Carnot


ohoh,

also als ich letzten Monat meine Wagen vom Boschservice geholt habe (Service C) hatte ich ein Ausdruck von Fehlerspeicher dabei. Es tauchte aber nur

0060 Nockenwellenverstellung (Bank 1)
Auslass
Signal unplausibel

auf.

Ob das jetzt schlimm ist?

Carnot

Hallo

Da würe ich mal das Zahnrad der Nockenwellenverstellung überprüfen lassen, könnte sein das die Zähne stark abgenützt sind.

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Die gennanten Fehler von Euch beziehen sich zu 99% auf das 'tolle' Qualitätsthema von Mercedes!!!

IN DEN BAUJAHREN 2004-2006 WURDEN IN FAST ALLEN V6/V8 EIN ZU WEICHES ZAHNRAD VERBAUT, WAS SICH SCHNELL ABNUTZT!

Genauer gesagt, die Motoren M272/M273. Mittlerweile gibt Mercedes für die Reparatur 50-100% Kulanz, Gesamtkosten 5.000 bis 6.000 EUR.

Der Konzernleitung war es wichtiger, Euch mit ihrem Mega-Marketingetat bei der Sportschau zu nerven anstatt vernünftige Qualität einzubauen. Die Preisunterschiede bei den Bauteilen sind meist im Centbereich.

In diesem Zeitraum wurde das Qualitätsmanagement im DC Konzern Richtung 0 gefahren. Schrempp sei dank.

Mittlerweile wurden diese Bereiche wieder aufgebaut und die Qualität ist wieder deutlich besser.

Zur Frage: Auf jeden Fall mal mit dem Endoskop checken lassen. Wenn es nicht gerichtet wird, droht ein kapitaler Motorschaden.

Um die Internetgemeinde mit aktuellen Fakten zu versorgen, berichte ich nun wie es weiterging:

Es war die bekannte Zahnradabnutzung, welche bei vielen V6 und V8 Motoren von 2004 bis 2006 auftreten. (Wie auch in dem Thread schon geschrieben wurde.)
Kosten ca. 6.000 EUR. Teilweise Kulanzübernahme durch Mercedes, Verhandlungen laufen noch. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.

Viele Grüße und danke für Eure Antworten auf meine Frage.
Malte

Hallo Leute,

das Kraftstoffgemisch wird schlicht und einfach im Kaltlauf zu sehr angefettet. In Verbindung mit viel/nur Kurzstrecke steigt der Ölstand, das Motorenöl wird verdünnt und alles mit Öldruck gesteuerte oder gestellte, wie u.a. die Nockenwellenverstellung, arbeitet dann in bestimmten Betriebszuständen fehlerhaft und produziert nicht interpretierbare Fehlermeldungen, schwarzrauch und sporadische Fehlzündungen. Langstrecke oder Ölwechsel plus Fehlerspeicher löschen hilft schon.
Beim brandneuen R172 250 wurden aus Verzweiflung die Nockenwellenversteller schon zum zweiten mal gewechselt, dazu diverse Magnetschalter etc. Hat aber nix gebracht. Nun ist auch der zu hohe Verbrauch erklärt.

Hoffe, geholfen zu haben.
Grüße an alle, die trotzdem ein tolles Auto haben !

Zitat:

Original geschrieben von mb-deluxe


Um die Internetgemeinde mit aktuellen Fakten zu versorgen, berichte ich nun wie es weiterging:

Es war die bekannte Zahnradabnutzung, welche bei vielen V6 und V8 Motoren von 2004 bis 2006 auftreten. (Wie auch in dem Thread schon geschrieben wurde.)
Kosten ca. 6.000 EUR. Teilweise Kulanzübernahme durch Mercedes, Verhandlungen laufen noch. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.

Viele Grüße und danke für Eure Antworten auf meine Frage.
Malte

Wieviel KM hast du auf der Uhr?

70.000km, und immer alles fein säuberlich gewartet und gut behandelt ;-)

Zitat:

Original geschrieben von capdry



das Kraftstoffgemisch wird schlicht und einfach im Kaltlauf zu sehr angefettet. In Verbindung mit viel/nur Kurzstrecke steigt der Ölstand, das Motorenöl wird verdünnt und alles mit Öldruck gesteuerte oder gestellte, wie u.a. die Nockenwellenverstellung, arbeitet dann in bestimmten Betriebszuständen fehlerhaft und produziert nicht interpretierbare Fehlermeldungen, schwarzrauch und sporadische Fehlzündungen. Langstrecke oder Ölwechsel plus Fehlerspeicher löschen hilft schon.
Beim brandneuen R172 250 wurden aus Verzweiflung die Nockenwellenversteller schon zum zweiten mal gewechselt, dazu diverse Magnetschalter etc. Hat aber nix gebracht. Nun ist auch der zu hohe Verbrauch erklärt.

Das hat jetzt rein gar nichts mit diesem Thread zu tun.

Zitat:

Original geschrieben von mb-deluxe



Kosten ca. 6.000 EUR. Teilweise Kulanzübernahme durch Mercedes, Verhandlungen laufen noch. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.

Moin Malte,

was mir an dieser Sache mittlerweile komisch vorkommt ist, dass zunächst bei diesen Problemen immer von rund 4.000€ Kosten die Rede war. Bei dir und auch an anderen Stellen liegen jetzt die Kosten mittlerweile bei angeblichen 6.000€. Die Teile (Zahnräder, Kette etc.) kosten soweit ich weiß wenige 100 Euro. Dann müsste ja der Einbau und Ausbau des Motors sowie der Austausch der Teile mehr als eine Personenwoche kosten, was ich mir nicht vorstellen kann.

Wird hier evtl. ein zu hoher angeblicher Preis genannten, um den Besitzer mit einem höheren Eigenanteil zu beteiligen?

Gruß

FilderSLK

Zitat:

Original geschrieben von max-georg


Mittlerweile wurden diese Bereiche wieder aufgebaut und die Qualität ist wieder deutlich besser.

Bist du dir da wirklich sicher? Ich noch nicht....

www.motor-talk.de/.../...teuerkette-pruefen-ggf-erneuern-t3797579.html

Gruß

FilderSLK

@Filder SLK:

Die Rechnung ist deswegen so hoch, weil der komplette Motor ausgebaut und (zumindest teilweise) zerlegt wird. Hinzu kommt noch, dass relativ viele Teile getauscht werden, nicht nur das Zahnrad (z.B. Stellmagnete, Steuerkette usw.) Es gibt von Mercedes übrigens ein komplettes 'Repair-Kit' mit eigener Artikel-Nr. für diesen Schaden, in dem die meisten Teile enthalten sind! Muss man sich mal vorstellen, das ist doch ein Schuldeingeständnis!!
Ja, und dann kommen noch zweimal Ölwechsel - einmal zum Spülen und einmal zum Drinlassen. Und Du weißt, dass eine Mercedes Werkstatt 400% Marge am Öl hat...
Und wenn ich die Lohnkosten anschaue, dann arbeiten in der Werkstatt ausschließlich promovierte Akademiker.

Zitat:

Original geschrieben von max-georg


70.000km, und immer alles fein säuberlich gewartet und gut behandelt ;-)

Ich habe erst 50.000 km drauf und befürchte, wenn der Schaden auftreten sollte, bei Daimler keiner mehr über dieses Thema Bescheid wissen möchte.🙁

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