Familie und 1er ...

BMW 1er F20 (Fünftürer)

Bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem 1er, aber mit Sohnemann und Hund werden einem immer wieder die Grenzen punkto Platzangebot aufgezeigt. Leider. Wäre ich Single oder hätte keine Familie, wäre der 1er mein Traumwagen auf Lebenszeit.
Nun hat ein BMW-Händler einen 2er Gran Tourer (218i) als jungen Gebrauchten mit 12.000 km mit guter Ausstattung zu einem akzeptablen Preis rumstehen. Mal sehen, ob ich diesmal schwach werde. Ich rede mir zwar immer wieder ein, dass es auch mit dem 1er klappt - das tut es auch -, aber spätestens wenn ein zweites Kind kommt, muss er weg. Mit einem Kind geht's grad noch so.
Wie machen das andere 1er-Fahrer mit Familie?

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Ja, das ist aber nun nicht gerade ein weltbewegendes Problem. Das geht unglaublich vielen Menschen so, dass es kaum der Rede wert ist. Nimms mir nicht übel.

Der große Teil der Leute in deiner Situation macht kein großes Aufhebens und führt auch keine seitenlange Forendiskussion. Da wird einfach das nicht geeignete Auto verkauft und ein passendes gekauft - wenn es finanziell nicht so gut aussieht, wird dann eben auch mit einem älteren oder mit einem nicht-Premium-Auto Vorlieb genommen.

Dir steht im Augenblick nur dein Ärger im Wege, weil du fälschlicherweise geglaubt hast, dass dein 1er ein absoluter Renner auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden wird (wohl auch deshalb, weil du beim Kauf zu viel bezahlt hast). Aber das hatten wir ja alles schon in diesem Thema zu lesen bekommen.

Du könntest jedenfalls sofort ohne so wahnsinnig viel Geld drauflegen zu müssen (bei Privatverkauf des 1ers) locker einen familientauglichen Wagen bekommen. Das wird dann sicher nicht unbedingt ein BMW sein. Und auch kein Neuwagen. Aber so ist das halt, als Familienvater muss man in Sachen Auto Kompromisse machen.

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Zitat:

@Crusherle schrieb am 10. Juni 2016 um 19:30:33 Uhr:


Oh wie schnell sich Bedürfnisse und Prioritäten ändern können.

Kannst du denn deinen Sitz nicht etwas weiter nach vorne schieben? Dann gibts hinten etwas mehr Platz.
Naja das Problem mit dem Einsteigen hinten wäre dadurch nicht gelöst.

Weisst du, ich persönlich bin ein schmales Hemdchen und deshalb sitze ich immer ganz weit vorne. Mein Vater hat dann hintermir auf der Rückbank genug Platz, so dass er sogar noch 3-4 cm Platz zwischen Knie und meinem Sitz hat.

Das wäre jetzt glaube ich das einzige, was sich da machen lässt.

Sorry, aber sowas ist doch keine Option!!! Ich muss doch als Fahrer ordentlich sitzen!

@afis
Da hast du natürlich vollkommen Recht. Man muss ordentlich sitzen keine Frage!
Nur bei mir persönlich lässt sich halt was machen, weil ich wirklich ziemlich schmal bin :-)
Ich sitz immer so hoch und nah wie möglich.

Ich muss mir das mit der Nähe aber noch abgewöhnen. Es fühlt sich das seltsam an weiter hinten zu sitzen. Habe dann das Gefühl die Pedalen nicht richtig unter Kontrolle zu haben.

Aber falls der Airbag auslöst, bricht der bestimmt meine Rippen.

Ich verstehe die Probleme nicht. Als unsere Kinder klein waren war unser Alltagsauto ein Ford Probe. Ging allerbestens. Und der 1er ist dagegen ein Raumwunder.

Was hat sich denn heute gegenüber damals geändert? Sind die Kinder (oder vielleicht die Eltern) dicker geworden? Die Kindersitze oder Kinderwagen größer?

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 11. Juni 2016 um 18:23:34 Uhr:


Da stimme ich schon zu ... Der 2er Active Tourer ist zwar größer als der 1er, aber auch keine richtige Familienkutsche. Aber ich meine ja nicht den Active Tourer, sondern den Gran Tourer.
Der Active Tourer ist - ich hoffe, es fühlt sich niemand "negativ" angesprochen - eher für ältere Herrschaften, die den hohen Einstieg und die ergonomische Sitzposition bevorzugen. Beim Gran Tourer sagt BMW selbst, dass die Kundschaft 15 Jahre jünger sein soll als beim Active Tourer. Der Gran Tourer ist ein Pampersbomber, und BMW steht dazu ...
Wenn man mal die Optik außen vorläßt, bekommt man bei BMW nirgendwo so viel Platz für so wenig Geld wie dies beim 2er Gran Tourer der Fall ist. Und als junger Familienvater ist ein 5er Touring zu teuer. Da muss man schon mal etwas kalkulieren können.

Bekannter von mir fährt den 2er AT und den 2er GT konnte ich mir beim Händler ansehen. Man hat auf jeden Fall mehr Innenraum und die Sitzposition ist erhabener und angenehmer beim einsteigen. Ich könnte mir beide als Familienauto vorstellen. Gleichzeitig würde ich mir auf jeden Fall aber den 3er Touring anschauen. Da geht richtig viel in den Kofferraum. Mein Cousin fährt einen und er meinte, dass er für seine 2 Kinder + Frau das perfekte Auto ist, auch auf längeren Strecken.

Zitat:

@MurphysR schrieb am 12. Juni 2016 um 10:16:18 Uhr:


Ich verstehe die Probleme nicht. Als unsere Kinder klein waren war unser Alltagsauto ein Ford Probe. Ging allerbestens. Und der 1er ist dagegen ein Raumwunder.

Was hat sich denn heute gegenüber damals geändert? Sind die Kinder (oder vielleicht die Eltern) dicker geworden? Die Kindersitze oder Kinderwagen größer?

Die Ansprüche haben sich heute geändert. Es muss der halbe Hausstand mitgenommen werden und v.a. müssen alle noch so geringfügig erwartete Risiken, das mal was nicht funktionieren könnte, minimiert werden. Es wird lieber ein neues Auto gekauft, als 2-3 Jahre mit Kompromissen gewirtschaftet, bis die Kids aus dem gröbsten heraus sind.

Wenn der Kinderwagen mal nicht in den Golf passte fürs Kleinkind, musste eben der zusammenfaltbare Buggy anstelle dessen herhalten. Und schon hats gepasst.

Ich würde ja gerne mal wissen, ob der 1er von Mike das einzige Familienauto ist, oder ob es da noch nen Zweitwagen gibt?

PS:
...und bitte nix persönlich, oder als Angriff auf die eigene Einstellung nehmen. Das Thema ist ja durchaus bei vielen jungen Familien bekannt. Mein Bruder konnte sich z.Bsp. neben dem Hausbau und 2 kleinen Kindern kein neues Auto leisten, daher musste der alte 3er so lange durchhalten wie es eben ging. Und es hat immer ne Lösung gegeben. Notfalls musste das Auto von Opa und Oma für nen Wochenendausflug herhalten.

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Zitat:

@MurphysR schrieb am 12. Juni 2016 um 10:16:18 Uhr:


Ich verstehe die Probleme nicht. Als unsere Kinder klein waren war unser Alltagsauto ein Ford Probe. Ging allerbestens. Und der 1er ist dagegen ein Raumwunder.

Was hat sich denn heute gegenüber damals geändert? Sind die Kinder (oder vielleicht die Eltern) dicker geworden? Die Kindersitze oder Kinderwagen größer?

Na ja, es hängt davon ab: Ein / Zwei Kinder bekomme ich auch in einen Ford Probe, Audi TT, Porsche 911. ABER: Machst du es mal, absolut in Ordnung. Musst du deine Kinder da jeden Tag auf die Notsitzbank packen, anschnallen, etc. dann ist das lästig. Natürlich geht es, aber im Alltag unpraktisch und lästig. Und ein Kinderwagen passt da halt einfach nicht mehr rein 😉

Und entscheidend ist heute: Die Auswahl der Fahrzeuge ist eine ganz andere. Früher gab es einfach keinen Käfer mit Ferrari- oder S-Klasse-Motor.

Klar kann man eine Familie auch in einen Polo zwängen, wenn man auf Sardinendosen-Feeling abfährt ...
Ich würde mal sagen, dass nicht Eltern und Kinder dicker geworden sind, sondern dass einfach die Ansprüche gestiegen sind.

Ich glaub sowieso, ich bin im falschen Film. Wir sind hier in einem BMW-Forum, wo Leute jenseits der 30.000 € für einen 1er ausgeben, und wo Leute meinen, dass nur ein 6-Zylinder-Motor ein würdiger Motor sei, aber dann wiederum muss man sich dafür rechtfertigen, wenn man als Familienauto etwas Größeres als einen 1er fahren möchte ...
Wenn ihr schon Vergleiche mit kleinen, uralten Kisten bringt: Warum fährt ihr eigentlich keinen Dacia? Der bringt euch auch von A nach B ...

Hör mal, das war kein persönlicher Angriff und rechtfertigen musst Du Dich schon gar nicht. Ich habe lediglich eine vollkommen wertfreie Frage gestellt. Warum? Einzig und allein deshalb, weil ich auch Kinder habe und damals, als diese noch klein waren, nichts, aber auch gar nichts vermisst habe.

Gut, meine Kinder sind auch nicht 300 Meter weit mit dem SUV zur Schule gefahren worden (was heute ja gang und gebe ist), sondern waren stolz darauf, ab dem zweiten Schultag alleine dorthin zu laufen. Vielleicht zwei Dinge, die irgendwie in Zusammenhang stehen...

Und der Kinderwagen im Probe war absolut kein Problem. Das Auto hatte einen überraschend großen Kofferraum.

Den 1er würde ich mir als Familienwagen niemals antun. Allein das Hantieren mit Kindersitz und Babyschale bei den kleinen Türausschnitten und dem geringen Platz hinten ist doch ein fortwährender Kompromiss der auf Dauer richtig nervt. Für den Urlaub benötigt man dann noch eine Dachbox etc.

Hmmm...wir sind mit dem Probe zu viert zwei Wochen in Urlaub gefahren - ohne Dachbox...ging super. Natuerlich muss man die Windeln vor Ort kaufen und Madam kann auch keine 12 Paar Schuhe mitnehmen, aber das sind ja keine wirklichen Einschraenkungen.

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 12. Juni 2016 um 22:21:05 Uhr:


Ich glaub sowieso, ich bin im falschen Film.

Und ich habe den Thread irgendwie nicht verstanden.
Die Frage war ja nun, wie es andere 1er-Fahrer machen. Da gibt's ja quasi nur 3 Möglichkeiten:
a) anderes Auto kaufen
b) Zweitwagen nutzen bzw. zulegen
c) entsprechend packen/disponieren/mit den gegebenen Platzverhältnissen leben.

Wenn jetzt also jemand Antwort c) beschreibt, ist das doch sein gutes Recht. Wenn jemand nach der Geburt seines ersten Kindes auf nen Transporter mit langem Radstand und Hochdach umsteigt, damit auch nix anbrennt, ist das ebenfalls völlig ok.
Am Ende musst genau du wissen, inwiefern du mit den Umständen zurecht kommst. Wobei es sich für mich schon so liest, als möchtest du nur das "Go" für einen Umstieg auf ein anderes Auto. Also von mir bekommst du es, jeder soll das fahren, was ihm genehm ist.
Rechtfertigen musst du dich für nichts. Aber wer fragt, muss halt mit Antworten rechnen, und diese können bei diesem subjektiven Thema durchaus unterschiedlich ausfallen.

Zitat:

@MurphysR schrieb am 13. Juni 2016 um 09:15:09 Uhr:


Hmmm...wir sind mit dem Probe zu viert zwei Wochen in Urlaub gefahren - ohne Dachbox...ging super. Natuerlich muss man die Windeln vor Ort kaufen und Madam kann auch keine 12 Paar Schuhe mitnehmen, aber das sind ja keine wirklichen Einschraenkungen.

Es wurde an keiner Stelle behauptet, dass es nicht geht. Der Platz wird mit deiner Argumentation aber auch nicht mehr 😉

Die Sache hat sich für mich erledigt.
Der BMW-Händler bietet mir gerade mal 14.500 € für einen 116i, EZ 04/2013, 56.000 km, mit M-Sportpaket, Navi etc. Listenpreis damals war über 37.000 €.
Rund 23.000 € Wertverlust in 3 Jahren bei einem 116i ... Da soll mir noch einer mit einem guten Werterhalt bei einem deutschen Auto kommen ...
Eines weiß ich jetzt endgültig: Das war mein erster und letzter Neuwagen von BMW! Wenn, dann kommt mir nur noch ein junger Gebrauchter in die Garage.

Mein 116d 09/13 steht mit 17.000 im Leasingvertrag der am 11/16 ausläuft. Hat dann 62.500km gelaufen, LP war 31.000.
Bezweifle aber dass der das dann noch wert is.

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 13. Juni 2016 um 13:04:40 Uhr:


Rund 23.000 € Wertverlust in 3 Jahren bei einem 116i ...

Theoretischer Wertverlust jedoch zum LP.

Da du aber mit Sicherheit nicht den LP bezahlt hast ist das nicht dein tatsächlicher Verlust. Die genannten 23.000€ sind in dem Fall nicht relevant, da du hier einen echten Wiederverkaufswert in Relation zu einem theoretischen Kaufpreis setzt.

Gruß
Tud

Hab aber auch das Gefühl das da jedes mal ne Münze geworfen wird. Mein garantierter Kaufwert ist so niedrig dass ich das ziemlich sicher wahr nehmen werde, jeder vergleichbare 1er kostet gebraucht locker 5000 Euro mehr. Ist halt eben einfach ein Buchwert, der ganz selten auch mal zum Vorteil des Kunden sein kann.

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