Familie und 1er ...

BMW 1er F20 (Fünftürer)

Bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem 1er, aber mit Sohnemann und Hund werden einem immer wieder die Grenzen punkto Platzangebot aufgezeigt. Leider. Wäre ich Single oder hätte keine Familie, wäre der 1er mein Traumwagen auf Lebenszeit.
Nun hat ein BMW-Händler einen 2er Gran Tourer (218i) als jungen Gebrauchten mit 12.000 km mit guter Ausstattung zu einem akzeptablen Preis rumstehen. Mal sehen, ob ich diesmal schwach werde. Ich rede mir zwar immer wieder ein, dass es auch mit dem 1er klappt - das tut es auch -, aber spätestens wenn ein zweites Kind kommt, muss er weg. Mit einem Kind geht's grad noch so.
Wie machen das andere 1er-Fahrer mit Familie?

Beste Antwort im Thema

Ja, das ist aber nun nicht gerade ein weltbewegendes Problem. Das geht unglaublich vielen Menschen so, dass es kaum der Rede wert ist. Nimms mir nicht übel.

Der große Teil der Leute in deiner Situation macht kein großes Aufhebens und führt auch keine seitenlange Forendiskussion. Da wird einfach das nicht geeignete Auto verkauft und ein passendes gekauft - wenn es finanziell nicht so gut aussieht, wird dann eben auch mit einem älteren oder mit einem nicht-Premium-Auto Vorlieb genommen.

Dir steht im Augenblick nur dein Ärger im Wege, weil du fälschlicherweise geglaubt hast, dass dein 1er ein absoluter Renner auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden wird (wohl auch deshalb, weil du beim Kauf zu viel bezahlt hast). Aber das hatten wir ja alles schon in diesem Thema zu lesen bekommen.

Du könntest jedenfalls sofort ohne so wahnsinnig viel Geld drauflegen zu müssen (bei Privatverkauf des 1ers) locker einen familientauglichen Wagen bekommen. Das wird dann sicher nicht unbedingt ein BMW sein. Und auch kein Neuwagen. Aber so ist das halt, als Familienvater muss man in Sachen Auto Kompromisse machen.

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Zitat:

@Tud3006 schrieb am 13. Juni 2016 um 15:38:17 Uhr:



Zitat:

@Mike_083 schrieb am 13. Juni 2016 um 13:04:40 Uhr:


Rund 23.000 € Wertverlust in 3 Jahren bei einem 116i ...

Theoretischer Wertverlust jedoch zum LP.

Da du aber mit Sicherheit nicht den LP bezahlt hast ist das nicht dein tatsächlicher Verlust. Die genannten 23.000€ sind in dem Fall nicht relevant, da du hier einen echten Wiederverkaufswert in Relation zu einem theoretischen Kaufpreis setzt.

Gruß
Tud

Bezahlt habe ich 34.400 €. Also noch immer 20.000 € realer Wertverlust. Ich dachte, bei einer Premiummarke sei das anders. Jetzt weiß ich es auch besser ...

@ndlFan: Das ist dein 116d dann bestimmt nicht mehr wert. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass BMW die Restwerte künstlich hoch ansetzt, damit die Leasingraten niedriger ausfallen. Das ist eine Blase, die irgendwann mal platzt, und ausbaden müssen das die Barkäufer wie ich. Also entweder leasen oder die Kiste solange fahren bis sie auseinanderfällt.
Aber es gibt ja noch Alternativen ...

Warum musst du künstlich hoch angesetzte Restwerte ausbaden?
Wäre dem so, müsste ja mehr drin gewesen sein.

Im Prinzip ist es ja einfach: Ausstattung wird im Wiederverkauf kaum gewürdigt. Also bleibt es für Schmacke ein Auto mit 25k€ Basispreis+Extras. Dazu recht wenig Rabatt beim Kauf. Wobei 14.500€ natürlich schon sehr wenig erscheinen, da kann man durchaus noch einmal einen anderen Händler aufsuchen.

In den ersten Jahren ist der Wertverlust am Größten. Bei Premium wie anderswo auch.

Über Privatverkauf dürften dann im Übrigen durchaus 2.000 bis 2.500 Euro mehr drin sein @Mike_083. Das sagt zumindest mein kurzer Überblick über die Angebote bei mobile.de. Dort sind Privatangebote mit ähnlichen Fahrzeugdaten wie bei dir in etwa so eingepreist - und die haben zumeist kein M-Paket.
Dass der Händler nur so wenig gibt, ist nicht gerade eine Überraschung. Der will den Wagen ja auch nicht für plusminus Null verkaufen (in Anbetracht der Tatsache, dass er zu Gewährleistung verpflichtet ist).
Der Wertverlust in nun mal in den ersten drei Jahren extrem.

Wenn der Händler den für 14.5k Euro ankauft, stünde der später zwischen 17 und 19k Euro aufm Platz.

That's life😉

PS: auch Leasing ist nicht billiger. Da weis man allerdings i.d.R. von Anfang an was das Auto über die vereinbarte Laufzeit (ohne die zusätzliche Abrechnung von Schäden etc) kostet.

Für unseren letzten X1 haben wir über 54 Monate am Ende auch etwas über 25k Euro (Brutto) an Leasingrate gezahlt. Bei einem LP von knapp 40k Euro. BMW ist eben nicht nur beim Fahren Premium😁

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Es ist trotzdem bitter, wenn man nach 3 Jahren nur noch 14.500 € geboten bekommt für ein Auto, für das man 34.400 € auf den Tisch gelegt hat. Wer das nicht versteht, der hat wohl zu viel Geld.
Noch dazu kam der Wagen vor 3 Monaten mängelfrei durch den TÜV, und das nächste Service (großer Fahrzeug-Check inkl. Ölwechsel und Austausch von Zündkerzen und sämtlichen Filtern) ist dank dem Service-Paket gratis. Durch dieses Service-Paket besteht außerdem in Österreich ein verlängerter Gewährleistungsanpruch bis März 2017.
Und das alles für 14.500 €? Bevor ich den Wagen um diesen Kurs verschleudere, zwänge ich meine Familie lieber weiterhin in dieses Auto rein.
Die Erkenntnis bleibt, dass die Wertstabilität eines BMW auch nicht besser ist, als jene eines anderen Fahrzeugs jeder beliebigen Marke.

Wer sich einen Neuwagen leistet, hat generell zuviel Geld. Vom Niedrigpreissegment ohne wesentlichen absoluten Wertverlust vllt mal abgesehen.
Da kann man aber auch bei BMW drauf kommen, wenn man sich vorher mal ein paar Gebrauchte ansieht.

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 13. Juni 2016 um 15:58:06 Uhr:



Zitat:

@Tud3006 schrieb am 13. Juni 2016 um 15:38:17 Uhr:


Theoretischer Wertverlust jedoch zum LP.

Da du aber mit Sicherheit nicht den LP bezahlt hast ist das nicht dein tatsächlicher Verlust. Die genannten 23.000€ sind in dem Fall nicht relevant, da du hier einen echten Wiederverkaufswert in Relation zu einem theoretischen Kaufpreis setzt.

Gruß
Tud

Bezahlt habe ich 34.400 €. Also noch immer 20.000 € realer Wertverlust. Ich dachte, bei einer Premiummarke sei das anders. Jetzt weiß ich es auch besser ...

@ndlFan: Das ist dein 116d dann bestimmt nicht mehr wert. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass BMW die Restwerte künstlich hoch ansetzt, damit die Leasingraten niedriger ausfallen. Das ist eine Blase, die irgendwann mal platzt, und ausbaden müssen das die Barkäufer wie ich. Also entweder leasen oder die Kiste solange fahren bis sie auseinanderfällt.
Aber es gibt ja noch Alternativen ...

Nimm's mir nicht übel, aber wenn du soviel für einen 116i bezahlt? Du hast zwei Dinge hier nicht erzielt bzw. berücksichtigt:
1) einen angemessenen Rabatt
2) dass Sonderausstattung häufig komplett wertlos wird, und nur hilft, den Wagen besser zu verkaufen. Alles andere als Klimaautomatik und Xenon hilft da aber nicht viel...selbst Navis nicht.

@Mike

Du darfst den Händlereinkaufspreis nicht mit dem späteren Händlerverkaufspreis verwechseln.
Natürlich sind 20 Riesen Verlust ein bitteres Geschäft. Nur was hättest du erwartet?

Das der Händler 18 oder 20 bietet? Dann müsste er ihn für 21-24 hinstellen. Dafür wird es aber schwierig nen Gebrauchtwageninteressenten zu finden. Immerhin läge ein solch teurer GW dann schon einigermaßen in der Reichweite eines etwas knapper ausgestatteten Neuwagen mit gutem Rabatt.

Einen Neuwagen kauft man a) wenn man ihn sich tatsächlich leisten kann, und/oder b) wenn man vor hat ihn so lange zu fahren wie es geht. Die Wertverlustkurve wird irgendwann flacher.

Andererseits kann ich auch nur empfehlen den Wagen privat zu inserieren. Da er dir ja schon gehört, spielt der Faktor Zeit keine Rolle, da keine Bank mit Finananzierungsraten bzw. einem Kreditlaufzeitende im Nacken sitzt.

PS: mal zum Vergleich, da der Bezug zu anderen Marken kam. Mein Golf 6 hat Liste 31k Euro gekostet. Bezahlt 26,5 k Euro. 4 Jahre später mit 65tsd km auf dem Tacho hat der Händler 12k geboten. In den Gebrauchtwagenreihen hat er dann für 16,5 gestanden. Für was er wegging, weis ich nicht. Macht 14,5 k Euro Verlust auf 4 Jahre. Mein jetziger Golf 7 .:R wird, wenn alles glatt läuft, privat verkauft und ich hoffe auf einen guten Verkauf mit etwa 16k Euro Gesamtverlust nach dann ebenfalls 4 Jahren.

@Mike: Frag doch mal Bumbes, er hat doch eine Aktion mit 5.000 Euro Inzahlungnahmeprämie für Lagerfahrzeuge am laufen, vielleicht ist ja etwas für Dich dabei.

Und: Du solltest nicht den Wertverlust Deines alten in den Vordergrund stellen, sondern das Gesamtpaket. Möglicherweise bekommst Du nie wieder so günstig einen BMW wie gerade jetzt, entscheidend ist was Du draufzahlst und nicht wie sich das Ganze zusammensetzt!

Habe mich mit meiner Frau beraten und beschlossen, dass ich den 1er bis auf Weiteres weiterfahren werde.
Allerdings werde ich mir das merken und beim nächsten Autokauf die BMW-Brille abnehmen und mal über den Tellerrand schauen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter, nur kosten die eben weniger.

Danke trotzdem für euren Input!

Auch wenn das alles legitim ist, die Erklärung für den großen Wertverlust gab es doch oben. Zumal das ja vielleicht auch nur ein erstes unverhandeltes Angebot war. Inzahlungnahme war noch nie etwas das sich für den Kunden gelohnt hat, zumindest nicht monetär.

das geht doch noch... meinen vectra v6 turbo habe ich damals für 16k€ gekauft und ich habe den originalen kaufvertrag vom erstbesitzer gesehen wo er mit 48,9k€ drin stand. der war auf den tag 3jahre alt und hatte 40tkm runter und den habe ich beim opel händler gekauft und der hat bestimmt auch noch daran verdient. denke einkauf lag zwischen 12-14k€ dann.
autos sind halt ne geld verbrennungsmaschine und deshalb lohnt sich ein neuwagen fast nie... es gibt ein paar ausnahmen wie zb. camaro und andere exoten.

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 13. Juni 2016 um 19:18:04 Uhr:


Es ist trotzdem bitter, wenn man nach 3 Jahren nur noch 14.500 € geboten bekommt für ein Auto, für das man 34.400 € auf den Tisch gelegt hat. Wer das nicht versteht, der hat wohl zu viel Geld.

Jetzt muss ich doch mal intervenieren, weil ich die Schuld für diese Misere bei dir sehe.

Eine alte Kaufmannsregel lautet, der Gewinn liegt im Einkauf. Deine 7% Rabatt bei Kauf waren einfach schlecht verhandelt. Des Weiteren habe ich im F46 Forum bereits geschrieben, du sollst deinen F20 privat verkaufen. Der Wagen hat nach drei Jahren einen Restwert von ca. 50%, diesen zahlt dir der Händler logischerweise nicht.

Im Leasing hätte dich der 116i bei 20tkm p.a. um die 13.000€ gekostet. Auf diesen Betrag hättest du auch mit Barzahlung kommen können. Bei einem ordentlichen Kaufpreis (30.000€) und einem angenommenen Restwert von 18.500€, komme ich auf einen realistischen Privatverkauf von knapp 17.000€.

Dann sieh' dir bitte mal den Automarkt in Österreich an. Ich habe übrigens 8 % Rabatt erhalten, und das ist in Österreich bei Privatkauf ohne diverse Privilegien schon ganz ordentlich. Wenn du mehr in Österreich schaffst, dann verrate mir bitte wo.

Natürlich liegt es an mir, den Wagen privat zu verkaufen. Dazu hat mir auch der Händler geraten, sollte ich mich mit den gebotenen 14.500 € nicht zufrieden geben. Wenn der Händler nur einen Funken Hausverstand besitzt, dann weiß er auch, dass 14.500 € für diesen Wagen zu wenig sind, und dass er ihn um diesen Preis selbst nicht in Zahlung geben würde. Die Vernunft spreche ich dem Händler auch nicht ab. Ich wurde kompetent und fair beraten.

Im Prinzip gebe ich niemandem die Schuld. Kein Einzelner kann etwas dafür, dass man für die Karre nicht mehr das bekommt, was sie eigentlich wert sein sollte. Den Preis bestimmt halt der Markt und nicht der Einzelne.

Ich bin trotzdem vorerst "geheilt" und fahre den Wagen weiter. Mein Sohn ist 4 Monate alt, und daher brauche ich das Geld auch für wichtigere Dinge.

Österreich hatte ich zwar nicht auf dem Schirm, dennoch unterscheiden sich die Weisheiten nicht. Wenn dir der Händler deutlich zu wenig geben will, kann BMW nichts dafür. Dann eben wie gesagt privat verkaufen oder weitere Angebote einholen.

P.S. Bei den o.g. Werten kommen keine 8% heraus.

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