Fahrzeug-Downgrade zu BMW 33x - Diesel zukunftssicher??

BMW 3er

Hallo Forum,

nach ein paar Monaten mit einem V8 AMG unter der Haube und seiner traumhaften Akustik steht für mich ziemlich sicher fest, dass ein anderes Fahrzeug her soll.

So ganz passt dieses Fahrzeug einfach nicht zu mir, außerdem ist mir der Hobel mit seinen Unterhaltungskosten und dem sehr regelmäßigen Tanken einfach zu teuer. Mit über 20.000 km jährlich kommt da einfach zu viel zusammen. Das hatte ich beim Kauf Anfang des Jahres schon geahnt, aber einmal wollte ich mir diesen Traum dann doch erfüllen. Nun siegt aber der Kopf und daher schaue ich mich neu um.

Nun zu meiner Frage: Was haltet Ihr von einem 330d F31 mit EZ 2017-2019?

Wie sinnvoll ist es angesichts der vergangenen "hochgezüchteten" Diesel-Problematik so ein Fahrzeug mit EURO6, welches nicht dem aktuellen Stand mit 6D etc. entspricht?

Ich plane den Wagen für längere Zeit zu fahren, von daher halte ich Ausschau nach nicht zu alten Modellen mit möglichst wenig Kilometern, dafür möglichst umfangreicher Ausstattung. Nach AMG und vorher ALPINA (Benziner) bin ich soundmäßig ziemlich verwöhnt, daher steht beim jetzigen "Fahrzeug-Downgrade" auf jeden Fall ein 6-Zylinder auf der Liste. Hart wird der Sprung wohl so oder so ... ;-)

Nett wäre auch Touring in Form eines ALPINA B3 oder D3 Biturbo, letzterer dann zwangsläufig mit Allrad, allerdings ist hier aufgrund der markentypisch sehr kleinen Auswahl an Gebrauchtwagen ein für mich in Frage kommendes Fahrzeug zurzeit (noch) nicht auf dem Markt.

Alternativ zum 330d - den ich dann ggf. gerne mit dem PPK aufrüsten würde sonst vielleicht auch ein 6-Zylinder-Benziner als F31. Ein 335d kommt weniger in Frage, denn beim BMW würde ich eher auf den Allrad verzichten.

Über ein paar Rückmeldungen oder Meinungen zum Thema freue ich mich!

Gruß Daniel

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Zitat:

@Mister_Hankey schrieb am 8. September 2020 um 22:49:59 Uhr:


ich käme auch nie auf die Idee, nur wegen Klang 1500€/Jahr mehr für Sprit auszugeben und einen Benziner zu fahren. Für einen Diesel klingt der 6 Zylinder aber wirklich gut.

Ich käme nie auf die Idee wegen 1500€/Jahr mir einen Allrad und den Dieselsound plus die ganzen Anfälligkeiten (AGR) anzutun.

Wenn ich entspannt aus Österreich zurück nach Deutschland fahre und 130-140 auf der AB einhalte, bin ich bei 6,7l/100km, trotz kurzen Sprints. Fahre ich im Mix nach Frankreich wann immer es geht 180-200, dann brauche ich 8,5-9l/100km. Dafür tue ich mir doch keinen Diesel an.

Mit Alltag, Kurzstrecke und Stau in der Großstadt im täglichen Einsatz bin ich im Dauerschnitt seit Kauf bei unter 9l.

Sind also niemals 1500€ mehr an Sprit. 🙂

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Zitat:

@MurphysR schrieb am 9. September 2020 um 08:39:16 Uhr:


Nur zu Klarstellung und ohne jede Wertung kann ich es Dir sehr genau sagen. Bei exakt gleichem Fahrprofil über jeweils mehrere Jahre: 330d 8 Liter v/s M140i 12,8 Liter. Macht bei 10.000 km im Jahr rund 750 Euro Unterschied. Bei 20 Tkm kommen die 1500 Euro also ungefähr hin.

Laut Spritmonitor nimmt der 335d übrigens einen kompletten Liter mehr als der 330d.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 8. September 2020 um 17:10:28 Uhr:


Hab mir auch vor kurzem einen F31 330d xDrive gegönnt, 2017er. Also genau das Fahrzeug, nach dem der TE hier fragt. Und solche Gedanken zu Fahrverboten etc waren mir fremd. Ich glaube mit Euro 6 fährt man über die Lebensdauer dieser Autos (neu geht ja nicht mehr) ganz entspannt die nächsten Jahre. Bei 20.000 im Jahr steht in 5 Jahren vielleicht sowieso der Verkauf an. Und selbst zu schlimmsten Dieselskandalzeiten waren die Preise für die schönen Reihensechser nicht im Keller.

Also kaufen und Spaß haben. Der 30d ist die perfekte Mitte zwischen Sparsamkeit und Power. Ich hab nur eine Sache am F31 auszusetzen, trotz frisch eingestellter Spur und ziemlich neuen Reifen einfach zu nervös bei hohen Geschwindigkeiten (220+). Ansonsten alles super. 🙂

Und die Frage nach der Zukunftssicherheit überlese ich einfach mal, wer hat schon ne Glaskugel. 😁

ich habe den 335d xDrive und bin ganz deiner Meinung: einziger Kritikpunkt die Nervosität bei hohen Geschwindigkeiten. Echt schade, ich bin von Audi nach BMW gewechselt, weil BMW scheinbar fahrtechnisch auf einer anderen Liga spielt...dem ist aber überhaupt nicht so, zumindest nicht bei hohen Geschwindigkeiten. Sowas nervöses habe ich nicht einmal mit meinem Erstauto Seat Ibiza besessen.

Wobei ich das nicht auf BMW generell ausweiten würde. Für mich ist es die Servotronic. Denn im E91 30d und F11 30d hatte/hab ich die variable Sportlenkung, und das ist bis 250kmh rauf absolut stabil und ruhig.

Die Servotronic ist mir ab 180 einfach viel zu weich, egal ob auf Sport+ oder Comfort. Spur ist eingestellt (bei BMW) und Reifen 2 Jahre alt und gleichmäßig abgefahren. Bin gespannt wenn die Winter rauf kommen, wie es da ist. Wäre dann 225er rundum, aktuell Mischbereifung mit 255er hinten.

kann man die irgendwie codieren oder anpassen? meine vorherigen autos hatten weder servotronic noch variable blabliblabla und liefer stur gerade aus wie auf schienen:=)

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 9. September 2020 um 09:43:29 Uhr:


Wobei ich das nicht auf BMW generell ausweiten würde. Für mich ist es die Servotronic. Denn im E91 30d und F11 30d hatte/hab ich die variable Sportlenkung, und das ist bis 250kmh rauf absolut stabil und ruhig.

Die Servotronic ist mir ab 180 einfach viel zu weich, egal ob auf Sport+ oder Comfort. Spur ist eingestellt (bei BMW) und Reifen 2 Jahre alt und gleichmäßig abgefahren. Bin gespannt wenn die Winter rauf kommen, wie es da ist. Wäre dann 225er rundum, aktuell Mischbereifung mit 255er hinten.

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Zitat:

@asphyx89 schrieb am 9. September 2020 um 09:16:54 Uhr:



Zitat:

@MurphysR schrieb am 9. September 2020 um 08:39:16 Uhr:


Nur zu Klarstellung und ohne jede Wertung kann ich es Dir sehr genau sagen. Bei exakt gleichem Fahrprofil über jeweils mehrere Jahre: 330d 8 Liter v/s M140i 12,8 Liter. Macht bei 10.000 km im Jahr rund 750 Euro Unterschied. Bei 20 Tkm kommen die 1500 Euro also ungefähr hin.

Bei 10tkm schrumpft der Vorteil durch die Steuer deutlich zusammen, ab 20tkm kann man nen Diesel kaufen. Dein 1er hat knapp 100PS mehr. Komischer Vergleich.

Aber ja, wenn es dem TE ums Geld geht, dann 330d bei 20tkm. Ich habe aber explizit jemanden zitiert, der einen 335d angesprochen hat, keinen 330d.

Ich behaupte auch einfach mal, dass ein 340i besser den Wert erhält als ein 335d. Ohne dafür nun eine Statistik an der Hand zu haben.

Wenn Allrad nicht benötigt / gewollt wäre der 330d (ggf. mit PPK) die bessere Wahl und auf ähnlichem Leistungsniveau wie der 335xd und verbraucht dabei noch ca. 1l weniger.

Die 340i haben denke schon einen geringeren Wertverlust, das liegt daran, dass es deutlich weniger Benziner auf dem Markt gibt (kein typischer Firmenwagen), und die, die es gibt haben üblicherweise auch weniger km runter. Dadurch sind die 340i aber auch deutlich teurer, als die 335xd.

ist der 330d mit PPK gleich schnell wie der 335d xdrive?

Zitat:

@dieselfreak89 schrieb am 9. September 2020 um 10:22:35 Uhr:


ist der 330d mit PPK gleich schnell wie der 335d xdrive?von 0-100 ist der 335d sicher schneller und oben raus befürchte ich auch...einen "zweiten" turbo ist halt nich so einfach zu ersetzen...

Zitat:

@dieselfreak89 schrieb am 9. September 2020 um 10:22:35 Uhr:


ist der 330d mit PPK gleich schnell wie der 335d xdrive?

Bis 120km/h wird der 335xd deutlich besser gehen (Traktionsvorteil), je nach Witterung mehr oder weniger, ab 120km/h werden sie ähnlich gut bis 250km/h beschleunigen, das bisschen mehr Leistung des 335xd wird speziell bei den höheren Geschwindigkeiten durch höhere Verluste weggemacht.

Hier wäre die Alternative ein D3 Alpina, bzw. 535d (F11), welche es beide ohne Allrad gibt, wobei der 535d s-drive durch schlechteren Cw x A und höheren Gewicht nicht besser geht als der 335xd, auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten.

Zitat:

@MurphysR schrieb am 9. September 2020 um 08:39:16 Uhr:


Nur zu Klarstellung und ohne jede Wertung kann ich es Dir sehr genau sagen. Bei exakt gleichem Fahrprofil über jeweils mehrere Jahre: 330d 8 Liter v/s M140i 12,8 Liter. Macht bei 10.000 km im Jahr rund 750 Euro Unterschied. Bei 20 Tkm kommen die 1500 Euro also ungefähr hin.

8L Diesel und 12.4 Benzin auf 100?! Du bist nicht nur Vielfahrer sondern auch ein Heizer! Wenn ich überlege, wie ich mit meinem GT fahren muss, um auf solchen Durchschnitts-Verbrauch zu kommen?

Ich bin mal in 8,5 Stunden fast 1200 km gefahren... Verbrauch: 10,8 Liter. Benzin.

Pffff, Schleicher!!
Musst halt mal in den Karton treten und die Karre „artgerecht“ bewegen 😁

Spaß, diese Verbrauchsdiskussion bringt einfach nichts.
Probefahren, am besten so „wie man immer“ fahren, das kann helfen.

Verbrauch ist immer sehr Fahrprofilabhängig...
Die besten Verbräuche gibt's bei viel Autobahn und langsam fahren (Minimalverbräuche 90km/h Tempomat und mit LKW´s mit schwimmen, real praxisnah 110...130km/h Tempomat

Beispiel:
Mein Kollege und ich fahren beide knapp 20.000km / Jahr
Ich:
Arbeitsweg einfach ca. 25km (5km Stadt flüssig, Landstraße, 15km Autobahn, 120km/h Tempomat 300Höhenmeter, 200Tiefenmeter, nochmal 5km Stadt / Land flüssig; Heimwärts andersrum), 5x pro Woche, Rest Urlaub und sonstiges

Mein Kollege:
2x 170km pro Woche (davon 160km Autobahn, welche so gut wie nie Stau hat, wenig Tempolimit; wenn freigegeben ca. 120km/h); täglicher Weg zur Arbeit ohne Auto., Rest sonstiges

Er hat immer bestmögliche Verbräuche (umgerechnet auf gleiche Fahrzeuge ca. 1l sparsamer), kein Stop and Go,...
Bei mir macht sich das Kaltstrartthema schon bemerkbar; wenn ich 10km weiter Autobahn fahre, geht der Verbrauch locker nochmal 0,5l runter

Mein Rekord mit einem 335xd Touring auf 100km Autobahn mit 100km/h Tempomat: echte 5,3l/100km

Thema Spritmonitor:
Die niedrigsten Verbräuche erkläre ich mir auch immer wie folgt:

Arbeitsweg 30km, davon 29km Autobahn, geschwindigkeitsbegrenzt auf 100km/h, alles in der Ebene, nie Stau. So müsste jeder auf Traumverbräuche kommen.

Thema Begrenzung: Ich bin letztens A7 von Hannover runter gefahren, dort ist eine Baustelle, welche 30km!!!! lang ist und permanent wechselt zwischen 60 und 80km/h; zwischen 2m...2,1m Breite für linke Spur...echt mega nervig...
Wenn da jemand täglich durch muss, bekommt (ohne Stau) auch top Verbräuche.

Mein 335d xDrive ist auch im Schnitt bei 6,5L. Mein Niedrigster Verbrauch lag bei glatt 5.0L. Fahre aber auch 600km Landstraße die Woche

Tja weites Feld.

Minimal beim 330d so 3,9l / 100 über 30km ebene Landstraße mit Dörfern 50-70 km/h, manuell geschaltet in Eco Pro und immer so um die 1000 u/min.

Maximal auf etwa 200km ein Schnitt von 25l auf 100 auf größtenteils gesperrter Mautstrecke zwischen 1000 und 3000m Höhe mit ordentlich Gas und Bremse und stinkenden Reifen. Dann war ohnehin der Tank leer.

aus dem f30 forum, wo du es auch geposted hattest:

also man muss einfach grundsätzlich die klaren vor und nachteile vom benziner und diesel sehen.
mein 335d mit schnitzer paket fährt audi s-modell und v6 amg (seiner kategorie) davon bzw. bleibt gleich auf, verbraucht bei 200km/h+ spaß auf der autobahn, im stadtverkehr und auf der landstraße im schnitt keine 8,5 liter (schnitt der letzten 20.000km).

Beim "kickdown" im täglichen km/h bereich kriegst du n dicken schlag in die magengrube (fast 700nm sind schon ne ansage) und stehst schon an der nächsten roten ampel, wenn der, der hinter dir stand gerade erst losfährt (:-D)

dafür klingt er außen eben nicht so wild, beim starten auf dem kaufhausparkplatz drehen sich nicht 10 kiddys zu dir um und die älteren mitbürger zeigen dir keinen vogel wenn du in der stadt durch ne unterführung fährst..

dank des (von einigen gehassten) active sound designs hat man zmd. eine art von sportlichem sound im innenraum und ehrlich gesagt hört sich der wagen von außen nicht nagelnd an - die treckerzeit is wirklich langsam vorbei.

hat alles seine vor und nachteile 😁

Bin auch Vielfahrer, trotz 30.000 km im Jahr haben wir uns für wiederholt für Benziner entschieden... und das absolut nicht wegen des Sounds, der ist mir fast egal - wenn ich die Drehzahl hören will, dann aus fahrtechnischen Gründen - Dieselsound stört mich nicht, fahre einen als Dienstwagen...

Ich weiß, das wird jetzt off-topic, aber es gibt halt auch Benzin-Enthusiasten, die die Motorcharakteristik und Getriebeübersetzung eines Benziners einfach bevorzugen, auch wenn das kostet...der eine mag Drehzahl, der andere Drehmoment... das war schon immer so, und es ist auch gut so.

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