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Fahren mit Driving Assistant (S05AS) - Erfahrungen

BMW 3er G20
Themenstarteram 4. Juli 2019 um 8:53

Hallo in die Runde,

ich wollte mal nach eurer Meinung fragen, wie ihr mit dem Driving Assistant (S05AS) zurecht kommt?

Leider muss ich gestehen, dass das System sehr unharmonisch reagiert. Starkes Beschleunigen, abruptes Abbremsen, kein vorausschauendes Fahren wie Beschleunigen oder Bremsen.

Manchmal komme ich mir vor wie eine Fahrschule (sorry...möchte niemanden diskriminieren ;-) )

Kurzes Bespiel aus der Praxis: Fahren auf der Landstraße mit Tempomat und Abstandsregelung bei 100 km/h. Das Auto hält den Abstand auf den Vordermann. Vordermann biegt kurz vor Ortseingang ab, Wagen bremst natürlich herunter und hält den Abstand. Danach beschleunigt der Wagen auf den letzten Metern bis zum Ortseingang wieder auf 100 km/h, was total sinnlos ist, denn nach 100m muss er sowieso wieder Bremsen um auf die 50 km/h.

Kennt ihr das? Kann man irgendwelche Settings einstellen? Vielleicht lässt das System diese weichen Abstimmungen auch gar nicht zu.

Danke für Eure Feedback.

VG

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74 Antworten

Das wirst Du nicht durch Einstellungen vermeiden können. Ich tendiere inzwischen dazu, ACC nur noch sehr spärlich einzusetzen:

* Landstraße ist Freude am Fahren, ich fahre also grundsätzlich selbst.

* Autobahn selbes Problem wie von Dir beschrieben, zusätzlich noch das Problem, dass selbst mit kleinstem Abstand noch Leute dazwischen fahren. Nutze inzwischen ACC auf Autobahn nur noch ohne Verkehr, d.h. Tempomat könnte das auch. Manchmal habe ich auch da ACC an, meistens wenn die Autobahn sehr voll ist und auf allen Spuren 100-120 gefahren wird.

* Stadtverkehr auch sehr nervig aus den von Dir beschriebenen Gründen, fahre selbst, nutze Limiter statt ACC.

* Stop & Go: Hier hab ich den ACC an und hier glänzt er. Dafür aber das Geld investieren?

Aus Interesse:

Inwiefern sind diese Beobachtungen eigentlich der SA S05AS zuzuschreiben?

 

Beziehen sich die Darstellungen nicht ausschließlich auf Funktionalitäten des ACCs (5DF)?

 

Oder kommen bei 5DF in Verbindung mit 5AS Funktionen hinzu?

 

Bei dem Driving Assistant Professional (5AU) würde ich erwarten, dass er in der von Dir beschriebenen Situationen, 100km/h -> 50km/h, bereits vorrausschauend NICHT mehr (voll) beschleunigt.

 

Gruß in die Runde

Thomas

Zitat:

@Sukram26 schrieb am 4. Juli 2019 um 08:53:18 Uhr:

Kurzes Bespiel aus der Praxis: Fahren auf der Landstraße mit Tempomat und Abstandsregelung bei 100 km/h. Das Auto hält den Abstand auf den Vordermann. Vordermann biegt kurz vor Ortseingang ab, Wagen bremst natürlich herunter und hält den Abstand. Danach beschleunigt der Wagen auf den letzten Metern bis zum Ortseingang wieder auf 100 km/h, was total sinnlos ist, denn nach 100m muss er sowieso wieder Bremsen um auf die 50 km/h.

Ein Navi ist aber vorhanden, oder?

Wie schon erwähnt beinhaltet SA 5AS keinen Abstandstempomat und ist hier eigentlich irrelevant.

Was ich mich frage: Was passiert am Ortsschild? Wenn das Auto automatisch auf 50 runterbremst, dann hast Du nicht 5AS sondern 5AU (Driving Assistant Professional). Der normale ACC (5DF) hat einen "manuellen Speed Limit Assist", aber das manuell sagt ja schon dass man das eben manuell machen muss und der damit auch nicht vorausschauend fahren wird.

Die anderen Punkte (Anfahren/Abbremsen) mögen valide sein, aber ich glaube gerade beim Abbremsen ist das Gefühl vom Auto abgebremst zu werden immer etwas komisch als Fahrer im Gegensatz zum eigenen Bremsen, jedenfalls kommt es mir so vor.

Themenstarteram 4. Juli 2019 um 16:49

Hi,

Habe ein Navi. Das Business Paket Professional.

Habe auch noch mal in meine Ausstattungsliste geschaut: Driving Assistant(S05AS)/ Bestandteil von Innovationspaket.

Am Ortseingangsschild muss ich manuell die Geschwindigkeit übernehmen und dann bremst er erst ab (sobald die Kamera die 50 erkannt hat).

Zitat:

@lyas schrieb am 4. Juli 2019 um 10:10:08 Uhr:

Das wirst Du nicht durch Einstellungen vermeiden können. Ich tendiere inzwischen dazu, ACC nur noch sehr spärlich einzusetzen:

* Landstraße ist Freude am Fahren, ich fahre also grundsätzlich selbst.

* Autobahn selbes Problem wie von Dir beschrieben, zusätzlich noch das Problem, dass selbst mit kleinstem Abstand noch Leute dazwischen fahren. Nutze inzwischen ACC auf Autobahn nur noch ohne Verkehr, d.h. Tempomat könnte das auch. Manchmal habe ich auch da ACC an, meistens wenn die Autobahn sehr voll ist und auf allen Spuren 100-120 gefahren wird.

* Stadtverkehr auch sehr nervig aus den von Dir beschriebenen Gründen, fahre selbst, nutze Limiter statt ACC.

* Stop & Go: Hier hab ich den ACC an und hier glänzt er. Dafür aber das Geld investieren?

So unterschiedlich können die Ansichten sein. Ich habe nur den ACC, ohne DA. Da muss man sich darauf einstellen, dass nicht automatisch die eingestellte Geschwindigkeit auf Plausibilität geprüft und angepasst wird... Gleiches gilt für Kurven, z.B. im Kreisverkehr. Wenn der Vordermann aus dem Sichtbereich verschwindet, beschleunigt er "plötzlich" auf die eingestellte Geschwindigkeit, die für diese Situation meist deutlich zu hoch ist.

In folgenden Situationen funktioniert das für mich gut bis sehr gut:

  • Autobahn: fast perfekt. Auf kleinstem eingestelltem Abstand drängt sich normalerweise keiner dazwischen. Denn das entspricht ziemlich genau dem Abstand, wie ich ihn "selbst" fahren würde. - Ist die Autobahn wenig befahren und will man zügig vorankommen, muss man frühzeitig auf die Überholspur ziehen, da er sonst recht früh herunterbremst, wenn er ein vorausfahrendes Auto erkennt.
  • Stadtverkehr: aktiviere ACC typischweise bei Fahrten, wo ich am Stück gleichförmig fahre.
  • Stop & Go: sehr gut, allerdings fährt er ohne DA nicht automatisch wieder los, wenn der Stopp > 1,5 Sekunden ist.

Generell bremst und beschleunigt der ACC auf angenehme Weise. Ich nutze das Ding daher in den o.g. Situationen sehr häufig.

Das Einzige, was mich etwas stört, ist das Verhalten in diesen Situationen:

  • Langsamer Vordermann macht Platz - der ACC beschleunigt erst, nachdem er die Spur komplett verlassen hat. "Selbst" würde man schon früher Gas geben.
  • Langsameres Fahrzeug schert ein - der ACC bremst hier für meinen Geschmack etwas zu spät ab. Vermutlich erst dann, wenn er komplett in derselben Spur ist.

Überall, wo mit Kurven zu rechnen ist, lasse ich die Finger vom ACC.

Ich kann mit den genannten Einschränkungen gut leben und empfinde ihn als echte Unterstützung und Entlastung.

Regelt der Driving-Assisstant + nicht automatisch vor Kurven die Geschwindigkeit angepasst zum Kurvenradius herunter? Das würde mich ziemlich enttäuschen, das macht mein aktuelles Fahrzeug (C-Klasse 12/2018) nämlich einwandfrei. Da ich kurz vor der Bestellung bin schreckt mich das schon ein wenig ab...

Zitat:

@dueckr schrieb am 4. Juli 2019 um 22:16:04 Uhr:

Regelt der Driving-Assisstant + nicht automatisch vor Kurven die Geschwindigkeit angepasst zum Kurvenradius herunter? Das würde mich ziemlich enttäuschen, das macht mein aktuelles Fahrzeug (C-Klasse 12/2018) nämlich einwandfrei. Da ich kurz vor der Bestellung bin schreckt mich das schon ein wenig ab...

Der G20 hat keinen Driving Assisstant Plus, nur einen Driving Assisstant Professional, meinst Du den? Der hat u.a. auch einen Abstandstempomat (einen besseren als den sonst als Sonderausstattung erhältlichen), wo dann noch weitere Punkte wie Speed-Limit-Info etc. einfließen und hier sollte es dieses vorausschauende Fahren geben (wobei ich mir bei Kurven weniger sicher bin als bei kommenden Geschwindigkeitsbegrenzungen), vielleicht kann sich dazu jemand äußern der den G20 mit DAP hat.

Der Threadstarter hat aber vom normalen Driving Assistant gesprochen, bei dem bzw. beim Basis-ACC ist das wohl nicht der Fall.

Themenstarteram 5. Juli 2019 um 9:59

Ist das wirklich so, dass beim DA schon die Erkennung und Anpassung der Kurvengeschwindigkeit eingestellt ist.

Irgendwie funktioniert, dass dann bei meinem nicht so. Gibt es da besondere Einstellungen?

Zitat:

@Sukram26 schrieb am 5. Juli 2019 um 09:59:59 Uhr:

Ist das wirklich so, dass beim DA schon die Erkennung und Anpassung der Kurvengeschwindigkeit eingestellt ist.

Nein, der DA (nicht DAP) hat nichts damit zu tun.

Zitat:

@mbanck schrieb am 4. Juli 2019 um 22:32:23 Uhr:

 

Der G20 hat keinen Driving Assisstant Plus, nur einen Driving Assisstant Professional, meinst Du den? Der hat u.a. auch einen Abstandstempomat (einen besseren als den sonst als Sonderausstattung erhältlichen), wo dann noch weitere Punkte wie Speed-Limit-Info etc. einfließen und hier sollte es dieses vorausschauende Fahren geben (wobei ich mir bei Kurven weniger sicher bin als bei kommenden Geschwindigkeitsbegrenzungen), vielleicht kann sich dazu jemand äußern der den G20 mit DAP hat.

Der Threadstarter hat aber vom normalen Driving Assistant gesprochen, bei dem bzw. beim Basis-ACC ist das wohl nicht der Fall.

Danke, hast meinen Tag gerettet! Ja, ich meinte Professional.

Mit dem DAP passt er die Geschwindigkeit in Kurven, etc. selbst an. Funktioniert für mich ganz ordentlich. Auch vor Abbiegungen wenn ich laut Navi abfahren muss bremst er so, dass kein zutun meinerseits notwendig ist.

Das mit dem Abstand zum Vordermann auf Autobahnen und dem Einscheren anderer ist wohl kein BMW spezifisches Problem, ich glaube nicht mal ein ACC-Problem allgemein, denn das passiert mir auch wenn ich selbst den Abstand regele. (Klar kann ich soweit auffahren, dass schon rein physisch kein anderer mehr zwischen meinen Vordermann und mich passt, aber die Post, die ich dann bekomme, wird mir nicht gefallen)

Die Lenkunterstützung des DAP ist auf Autobahnen, nicht zu kurvenreichen Landstraßen und allgemein im Stau brauchbar.

Es gibt übrigens schon einen Weg, die "Aggressivität" des ACC zu beeinflussen. Im Sportmodus beschleunigt der ACC so hart es geht, im Eco Pro lässt er es gemütlich angehen. Nur falls es jemand noch nicht weiss.

Ich wollte oben nicht sagen, dass der ACC nicht gut funktioniert, das tut er. Aber er fährt eben wie ein Fahranfänger, immer wieder beschleunigen und bremsen, sehr begrenzte Vorrausschau, er sieht nur das Auto vor einem, nicht die Autos davor, nicht die Autos daneben. Es ist sehr unangenehm, als Passagier in einem Auto mit aktivem ACC zu sitzen, weil man dauernd hin- und hergerüttelt wird. Meine Frau fährt grundsätzlich mit ACC + Spurassistent, und hat dadurch im Schnitt 2l mehr Verbrauch als ich in der Stadt. Und all das führt schleichend dazu, dass ich die Assistenten zunehmend weniger benutze.

die Bremsbeläge sind natürlich bei Nutzung vom ACC auch früher runter

Zitat:

@lyas schrieb am 4. Juli 2019 um 10:10:08 Uhr:

* Autobahn selbes Problem wie von Dir beschrieben, zusätzlich noch das Problem, dass selbst mit kleinstem Abstand noch Leute dazwischen fahren.

Erst seit AAC wird einem klar, wieviel Abstand du eigentlich halten sollst. Hier sieht man dann auch, wieviel Idioten unterwegs sind. Erhalten von mir dann auch entsprechend ein paar Gesten zurück.

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