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Fachpresse attestiert e-corsa unzeitgemäß lange Bremswege

Opel Corsa F
Themenstarteram 27. August 2020 um 7:42

In den jüngsten corsa-e Tests werden dem e-corsa durchweg zu lange Bremswege attestiert - zwischen ca.37 - bis über 40 Meter. Also nicht ganz passend zu einem neuen Fahrzeug eines dt./europäischen Herstellers, der langsam wieder auf die Erfolgs-spur kommt. Zudem noch eine ruppige Dosierung (AMS), was ich bei meiner Probefahrt auch registriert habe. Es wäre wünschenswert, wenn die PSA Gruppe die Ergebnisse nachprüft und entsprechende Massnahmen einleitet. Wenn ein Kleinwagen die 1,5-Tonnen Leergewicht erreicht,dann funktioniert irgendwann die Gleichteile-Strategie mit den Verbrennern nicht mehr. Dann muß man größere Bremsscheiben einkalkulieren. Mein e-corsa kommt im November, so das mir wohl eher der Gang zum Bremsen-Tuner bleibt.

Quellenangabe wegen fake-news/Alternative Fakten/Verschwörungs-theoretikern: AMS 19/2020, Autobild 31/2020, Auto-Zeitung 17+28 2020.

Beste Antwort im Thema

Die Trommelbremse erzielt nicht weniger Bremsleistung als die Scheibenbremse. Beim VW befindet sie sich an der selben Achse wie der Motor. Aufgrund der Rekuperation also selten beansprucht und wenn nur minimal. Dazu ist sie aufgrund des abgeschlossenen Systems haltbarer als die Scheibenbremse - eben vorallem bei geringer Belastung/Nutzung. Sie wird damit beim MEB praktisch wartungsfrei.

Ob der ID3 auch nur 39/40m erzielt? Wir werden es sehen.

 

6m über heutigen Standart aber damit rechtfertigen, dass der Kunde sowieso selten bremst und das ja locker reicht weil spart Kosten??? Die Fußgänger die evtl. mal den Unterschied zwischen 34 und 39/40m zu spüren bekommen sehen das sicher differenzierter wenn sie es dann noch können

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Wie sind die Bremswege bei anderen, vergleichbaren Elektrofahrzeugen?

Könnte das eventuell mit der Rekuperation zu tun haben, die es bei Fahrzeugen mit Verbrennermotor nicht gibt?

Themenstarteram 27. August 2020 um 7:55

die Rekuperation müsste theoretisch helfen, eine unterdimensionierte Bremsanlage zu entlasten. Wenn beide Systeme denn gut aufeinander abgestimmt sind. Insofern erstaunen die langen Bremswege ja umso mehr....

Beim BMW i3 (Premiumprodukt) beträgt der Bremsweg laut Messwert im Test 38,1 Meter. Die Renault Zoe (Zulassungssieger) steht nach 38,4 Metern.

Zum Thema Leergewicht noch folgende Vergleichsdaten:

Renault Zoe > > 1.577 KG

Volkswagen ID. 3 > > 1.794 bis 1.934 KG

Quellen: Autobild und Autozeitung

Ampera-e > 1.691kg > 34,3m lt. ADAC.

Themenstarteram 27. August 2020 um 9:05

AMS Test 17/2020: der vergleichbare Corsa mit Benziner benötigt bei identischer Reifenbreite aus 130km/h 7 Meter weniger Bremsweg....Der Tester argwöhnt, das die Umschaltung von der Rekuperationsbremse zur mechanischen Bremse zu zögerlich erfolgt und damit Bremsweg verschenkt wird (Seite 38). Und der Hinweis, das bereits vor 10 Jahren der Corsa D im Test einen kürzeren Bremsweg hingelegt hat.

Wobei zwischen 37 Metern und 40 Metern auch ein großer Unterschied ist. 37 Meter war vor kurzem noch ein sehr guter Wert. 3 Meter mehr ist kein gutes Ergebnis, da gibt es nix zu beschönigen.

Was für eine Bereifung hatte der e-Corsa denn im Test?

Immerhin hat der Corsa e Scheibenbremsen rundum, das haben ja nicht alle Elektroautos.

Was für Testwerte hat der Peugeot e-208, hat die jemand zufällig?

Zitat:

@rudiratlos1 [url=https://www.motor-talk.de/.../...t-e-corsa-unzeitgemaess-lange-....Der Tester argwöhnt, das die Umschaltung von der Rekuperationsbremse zur mechanischen Bremse zu zögerlich erfolgt und damit Bremsweg verschenkt wird (Seite 38).

Mir erschliesst sich nicht wie man das bei einer Notbremsung mutmaßen kann. Die Mechanik wird unverholen eine zubeißen und das ABS vor dem blockieren entsprechend öffnen. Da würde ich nichtmal die Bremsanlage im Fokus sehen sondern evtl. die Reifen.

Bei Probefarhrt mit e-Corsa empfand ich die Bremse als sehr scharf. Dabei fahre ich aktuell nur Neufahrzeuge, Audi/VW, und auch schon mit sehr guter Bremse.

Themenstarteram 27. August 2020 um 11:15

ging mir ähnlich - das subjektive Gefühl war "scharf" - um nicht zu sagen "hyperaktiver" Bremskraft-verstärker. Die objektiv nachgemessen Bremswege sprechen allerdings eine andere Sprache.

Meines Wissens sind die Corsa mit 205er Bereifung serienmäßig alle (PSA-bedingt ? ;-) mit Michelin Primacy unterwegs. Das sollte ja kein schlechter Gummi und kein Nadelöhr sein. Bei Wang-Li oder Linglang würde ich es verstehen.

Werden die e-Corsas nicht mit schmaleren Reifen ausgeliefert, um den Verbrauch klein zu halten?

sogar der 1,8 tonner mit 300ps namens grandland hybrid rollt auf 205ern.

dann müsste dessen Bremsweg nach stammtischwissen so um die 100m sein.:D

:D

Vor 40 Jahren im Physikunterricht hieß es noch "Gleichschwerer Gegendstand braucht immer die gleiche Kraft um Ihn reiben zu ziehen ... egal wie die die Andruckfläche ist" .... stimmt ihn engen Betrachtungsgrenzen, nur ziehen wir hier keine Metalplatten über Metallplatten :D

Wer bremswege von Autos wirklich vergleichen will müsste auch immer die gleichen Reifen nehmen ... gleicher Profilschnitt, -tiefe, Gummi, Querschnitt, Alter, Druck ....

Wie sehr die Stammtischphysik hinkt sieht man an den Thesen zu Winterreifen mit weichem Gummi im Sommer ... da gucken zu viele Formel1 und meinen mit WR steht das Auto im Sommer schneller und kommt besser um die Kurve ... ist aber andersherum.

Zitat:

@Glg11 schrieb am 27. August 2020 um 23:31:43 Uhr:

Werden die e-Corsas nicht mit schmaleren Reifen ausgeliefert, um den Verbrauch klein zu halten?

Nein,

es werden wie bei den"normalen" Corsas

195/55R16

bzw.

205/45R17

montiert;)

Zitat:

@rudiratlos1 schrieb am 27. August 2020 um 09:05:30 Uhr:

aus 130km/h 7 Meter weniger Bremsweg....

130 ? ist nicht 100 - 0 sonst üblich ?

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