F10 520D Ölwechsel - fällig seit 450km - Kosten?

BMW 5er F10

Hallo zusammen,

bei meinem F10 520D muss der Öl gewechselt werden.

Das ist jetzt der 2. Ölwechsel bei 41.000Km, was wird da gemacht und was kostet so etwas?

Ich denk es gibt wohl kein unterschiede, ob ich zur Niederlassung fahre oder zum Händler (außer vielleicht unterschiedliche Rechnungen)?

Leider hatte ich keine Zeit schnellstmöglich einen Ölwechsel zu veranlassen, jetzt ist es seit 450km überfällig.... ob das Probleme gibt für den Motor bzw. Gewährleistung?

(Den 1. Ölwechsel hat BMW mir bezahlt, weil die Steuerkette ausgetauscht wurde und eben auch der Ölwechsel fällig war)

Beste Antwort im Thema

In China gibts den inspektionssatz für 6,-
60 Euro für alle teile sind Wucher!
Wie kann man nur 60 Euro für eine Wartung alle 30.000 km ausgeben, bei einem Auto das nur 100.000 richtige Mark kostet.
Bei solchen Autos muss man richtig sparen. Sonst müsste ma downgraden.

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Kann jeder halten, wie er will, ich fahr zu meinem Freundlichen, zahle ein par Euro mehr, habe für meine Problemchen immer einen Ansprechpartner, kann auf Kulanz und einen sehr guten Servic vertrauen und freue mich auch bei den Neuwagenkonditionen immer über faire Angebote. Wenn ich schon beim Ölservice auf den letzten Euro schauen müsste, würde ich nicht ein Auto für 80000 € fahren.
IgFf24

Mensch IGF jeder wie er will 😉 ich zb bin kein Mensch der auf jeden Euro achten muss, aber ich bin jemand der es nicht mag übern Tisch gezogen zu werden. PUNKT.

Wie gesagt, jeder wie er meint. Punkt.

kann jeder sehen wie er will. Ich persönlich finde die Preise bei BMW auch völlig überzogen.
Ich lasse den Ölwechsel beim F10 zwar auch beim Freundlichen machen, weil ich im Garantiefall keine Lust auf irgendwelche Diskussionen habe, aber mit dem fast 6 Jahre alten E90 von meiner Frau lasse ich das in einer freien Werkstatt machen. Kulanz von BMW erwarte ich da eh nicht mehr und die kippen da auch kein anderes Öl rein und kosten tut mich da der Ölwechsel etwas mehr als die Hälfte.

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Ich mache es demnächst auch nur wegen der Gewährleistung - die läuft noch bis Januar 2015.

Nach der Gewährleistung glaub ich zumindest, dass man eher auf Kulanz hoffen kann, da man keinen anderen außer BMW dran gelassen hat. Und da gebe ich lieber 200€ mehr aus, anstatt später bei einem Motorschaden oder sonstige Schäden auf die Kosten sitzen zu bleiben.

Lieber mache ich Stress in der BMW Werkstatt, wenn die mir was kaputt machen, als BMW mir Stress macht wenn es um Kulanz geht....

Ich sehe es ähnlich. Mit diesen Mehrkosten für einen Ölwechsel erkaufst du dir mehr oder weniger Vorteile, welche diesen Mehraufwand beträchtlich übersteigen können. Ich bin zB. seit jetzt 25 Jahren Kunde beim selben Händler, kaufe dort meine Neuwagen und lasse alle Wartungs-und Reparaturarbeiten hier machen. Bei Problemen wird der Wagen ohne Voranmeldung sofort geprüft. (Wartezeit oft keine 10 Minuten), äußerst zuvorkommende Kulanzregelungen auch bei 5 bis 6 jährigen Fahrzeugen, kostenloses Ersatzfahrzeug auch bei Wartungsarbeiten, immer faire und gute Preise beim Neuwagenkauf......... Ich will nicht behaupten, dass dies auf auf so Kleinigkeiten wie Ölwechsel oä. zurückzuführen ist, aber es ist für den Händler ein Zeichen, dass man ein Kunde ist, der nicht nur fordert, wenn es Probleme gibt, sondern auch Leistungen anerkennt. Leben und leben lassen ist ein bayerisches Motto, welches auch künftig Bestand haben sollte.
Gruß IgFf24

Zitat:

@R0LLI schrieb am 14. Oktober 2014 um 09:04:15 Uhr:


Ich persönlich finde die Preise bei BMW auch völlig überzogen.

Ich denke, da schenkt sich kein Hersteller was - die Preise bei BMW sind nicht mehr überzogen wie die von VW, Audi, Mercedes, Jaguar oder sonstigen Marken.

Das Problem aller Autohäuser ist, dass diese ihre schlechten Margen im Neuwagenverkauf über Ersatzteile und Service aufbessern müssen. Man muss sich nur die Bilanzen von Autohäusern ansehen, um zu sehen, dass unter dem Strich recht magere Gewinne gemacht werden.

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

@Hurrr schrieb am 14. Oktober 2014 um 09:19:53 Uhr:


Ich mache es demnächst auch nur wegen der Gewährleistung - die läuft noch bis Januar 2015.

Nach der Gewährleistung glaub ich zumindest, dass man eher auf Kulanz hoffen kann, da man keinen anderen außer BMW dran gelassen hat. Und da gebe ich lieber 200€ mehr aus, anstatt später bei einem Motorschaden oder sonstige Schäden auf die Kosten sitzen zu bleiben.

Lieber mache ich Stress in der BMW Werkstatt, wenn die mir was kaputt machen, als BMW mir Stress macht wenn es um Kulanz geht....

Du meinst Sachmängelhaftung? Gewährleistung gibt es seit 2002 nicht mehr auch wenn BMW es anders sieht 😉

Kulanz ist so ne Sache. Bei einem Audi hatte ich Rost. Audi wollte für 5000 Euro 70% Kulanz walten lassen. Wäre dann 1500 Euro Selbstbeteiligung gewesen. Ein freier hat es dann für 1200 gemacht. Anderer Fall...

Bei mir wurde Turbo und Steuerkette getauscht. Laut Händler der mir den 520d F11 aus 2011 verkauft hatte und dafür gerade stehen muss bekam 75% Kulanz auf die Kette bei 100tkm und für den Turbo 0.

Zitat:

@Golliath schrieb am 14. Oktober 2014 um 09:45:34 Uhr:



Du meinst Sachmängelhaftung? Gewährleistung gibt es seit 2002 nicht mehr auch wenn BMW es anders sieht 😉

Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass BMW dies anders sieht. Der Käufer hat lt. BMW Qualitätsbrief Anspruch auf Mängelbeseitigung für die Dauer von zwei Jahren, abweichend vom BGB gilt eine Beweislastumkehr zugunsten des Käufers. Darüber hinaus sichert BMW dem Käufer im Schadenfall diverse Mobilitätsleistungen zu. Mit anderen Worten: BMW geht über die gesetzliche Sachmängelhaftung hinaus.

Dass andere Hersteller im Einzelfall umfangreichere Garantieleistungen gewähren, steht außer Frage. Aber ich kann nicht erkennen, wo BMW versuchen soll, die gesetzliche Sachmängelhaftung zu umgehen, wie es Deine Äußerung impliziert.

Gruß
Der Chaosmanager

hatte letztens den Ölwechsel + Ölfilter beim Motor N57 selber gemacht.

Eine Wohltat im Vergleich zum Passat 3BG: Ablassschraube ist über Revisionsdeckel erreichbar. Der Ölstrahl pinkelt ohne Sauerei gerade nach unten.
Beim Ölfilterwechsel läuft die Tropfbrühe ins Filtergehäuse. Wenn man einen Lappen daneben legt, um den alten Filter darauf abzulegen, geht kein Tropfen daneben.
Luftfilter wäre werkzeuglos mit einem Handgriff gewechselt (hatte ich diesmal nur ausgeblasen). Micro- Luft- und Dieselfilter sind nächstes Mal fällig.
Hengst-Ölfilter kostet 15EUR (Filter nehme ich prinzipiell nur Markenware). 10L Öl Castrol Edge FST 5W30 kostet EUR80 (ca. 7L werden beim N57 benötigt).
Luftfilter, Dieselfilter, Mikrofilter sind als Markenware jedoch relativ teuer.

Incl. Fahrt zur Mietwerkstatt im Nachbarort, und Durchsicht von unten, Kinderbelustigung, hat die Aktion 1h gedauert. Das wäre bereits die Fahrzeit zur NL gewesen...

BTW: 10-jähriger Sohn war dabei, und er bekam das Auto mal von unten gezeigt: wo das Getriebe sitzt, wo die Antriebswelle nach hinten geht, und über Diff.-Getriebe + Antriebswellen die Räder gedreht werden.
=> ist ja auch nur wie ein Lego-Auto in Groß...
Er durfte mal an den Rädern drehen -> Antriebswelle bewegte sich. Knifflig wurde es für mich, die Frage zu beantworten, warum sich, wenn er ein Rad dreht, das andere Rad dann andersherum dreht...
Um sich die Funktion einen Differentials zu erkennen, fehlte dann doch noch die Vorstellungskraft. Aber Ziel erreicht: Interesse geweckt :-)

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 14. Oktober 2014 um 10:09:48 Uhr:


Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass BMW dies anders sieht. Der Käufer hat lt. BMW Qualitätsbrief Anspruch auf Mängelbeseitigung für die Dauer von zwei Jahren, abweichend vom BGB gilt eine Beweislastumkehr zugunsten des Käufers. Darüber hinaus sichert BMW dem Käufer im Schadenfall diverse Mobilitätsleistungen zu. Mit anderen Worten: BMW geht über die gesetzliche Sachmängelhaftung hinaus.

Dass andere Hersteller im Einzelfall umfangreichere Garantieleistungen gewähren, steht außer Frage. Aber ich kann nicht erkennen, wo BMW versuchen soll, die gesetzliche Sachmängelhaftung zu umgehen, wie es Deine Äußerung impliziert.

Gruß
Der Chaosmanager

Keine Ahnung aber meine Intention war nicht irgendwas fehlerhaftes zu implizieren. Ich habe auch keine Erörterung hinsichtlich der BMW Gewährleistung getätigt sondern einfach gesagt dass nach BGB die Gewährleistung seit 2002 in die Sachmängelhaftung geändert wurde. BMW sollte sich nicht scheuen das Wort Garantie zu nutzen. In Amerika geben sie sie jedenfalls für 4 Jahre, wenn ich richtig informiert bin.

Also bitte nicht irgendwas zwischen den Zeilen versuchen zu lesen.

Zitat:

@Golliath schrieb am 14. Oktober 2014 um 11:13:57 Uhr:


Also bitte nicht irgendwas zwischen den Zeilen versuchen zu lesen.

Sorry, dann hatte ich Deine Anmerkung "auch wenn BMW dies anders sieht" missverstanden ...

Zitat:

BMW sollte sich nicht scheuen das Wort Garantie zu nutzen.

Wie ein Hersteller das Kind nennt, ist mir in der Tat egal - auch das Wort "Garantie" steht ja nicht im BGB. Wichtig ist für mich, wie BMW bei Sachmängeln reagiert und da habe ich überaus positive Erfahrungen gemacht - auch nach Ablauf der Gewährleistungsfrist.

BMW gibt eben bei jedem Neuwagen einen Qualitätsbrief dazu, in dem der Umfang der Garantie geregelt ist, ohne die Worte "Gewährleistung" oder "Garantie" zu benutzen.

Gruß
Der Chaosmanager

Das glaube ich dir. Allerdings trifft das oftmals nur auf die Erstbesitzer zu. Wir Zweitbesitzer stehen oftmals im Regen. So ist jedenfalls meine Erfahrung immer.

Zitat:

@Golliath schrieb am 14. Oktober 2014 um 11:38:00 Uhr:


Das glaube ich dir. Allerdings trifft das oftmals nur auf die Erstbesitzer zu. Wir Zweitbesitzer stehen oftmals im Regen. So ist jedenfalls meine Erfahrung immer.

Als Zweitbesitzer eines hochwertigen Fahrzeugs würde ich stets Europlus abschließen bzw. diese als Zugabe verhandeln.

Wobei ich noch anmerken möchte, dass meine letzten beiden BMW auch Muster an Zuverlässigkeit waren - den 520d E61 fuhr ich 165 tkm, den 520d F11 145 tkm, beide ohne außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt. Der F11 hatte lediglich zwei Mängel die beide problemlos auf dem "Garantieweg" behoben wurden (Motorlager und Heckscheibentaster).

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 14. Oktober 2014 um 09:43:29 Uhr:



Zitat:

@R0LLI schrieb am 14. Oktober 2014 um 09:04:15 Uhr:


Ich persönlich finde die Preise bei BMW auch völlig überzogen.
Ich denke, da schenkt sich kein Hersteller was - die Preise bei BMW sind nicht mehr überzogen wie die von VW, Audi, Mercedes, Jaguar oder sonstigen Marken.

Das Problem aller Autohäuser ist, dass diese ihre schlechten Margen im Neuwagenverkauf über Ersatzteile und Service aufbessern müssen. Man muss sich nur die Bilanzen von Autohäusern ansehen, um zu sehen, dass unter dem Strich recht magere Gewinne gemacht werden.

Gruß
Der Chaosmanager

das ist sicher richtig - da hackt sich eine Krähe der anderen auch kein Auge raus 😁

Aber die freie Werkstatt hat in aller Regel nicht mal einen Neuwagenverkauf an der sie etwas verdienen könnte. Zugegebenermaßen muss die auch nicht den Glaspalast unterhalten.

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