eure Stimme gegen Tempo 130 kmh

BMW 3er E90

Helft den 130er Wahn zu stoppen.

http://www.stoppt-tempo-130.de

46 Antworten

@ Mumi

Ich finde zwar auch, daß Du das ganze Thema sehr politisierst aber mit Deinem letzten Absatz gebe ich Dir vollkommen Recht.

In den letzten Tagen kamen einigen Diskussionsrunden im TV und die 130-Gegner waren alle nur am rumgatzen und haben enfach keine "bissigen" Argumente gebracht. Die Argumente der Befürworter waren zwar auch Schmarrn aber in Relation gesetzt doch deutlich besser.

Heute habe ich eine (wie ich finde) gute Aussage von unseren Verkehrsminister Tiefensee (SPD-Mann!!!) gelesen.
Er bezieht sich dabei auf die Fachleute seiner Ämter, die Aussagen, daß ein Tempolimit von 120 (nicht 130) den CO2-Ausstoß allenfalls um 0,3% verringert (also faktisch gar nicht):

"Das aber", so Tiefensee, "lenkt nur ab von wirklich sinnvollen Problemlösungen und hilft nicht, den Klimawandel aufzuhalten"

OK, vielleicht "muss" er als Verkehrsminister so denken aber ich gebe der Aussage Recht

Ähnlich die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles:
"Wir brauchen neue Techniken, neue Flotten und Alternative Treibstoffe - nicht neue Regeln" (hat auch meine Zustimmung)

Ich sehe das ganze als reine Symbolpolitik. Wenn es den Umweltschützern wirklich um den Umweltschutz geht, dann würden sie sich mal Gedanken darüber machen, wie man in Indien und China, wo 2Mrd. Menschen gerade am Beginn eines Aufschwungs stehen, die kommenden Emmisionswerte einigermaßen in den Griff bekommt. Das Öl ist ja nicht nur so teuer weil es knapp ist (Öl gibt´s genug) sondern weil einfach nicht entsprechende Mengen schnell genug rausgepumpt werden können. Und schon jetzt kann man in den Metropolen dort nur mit Atemschutz rumlaufen.

Aber daß den Ruhm eines evtl. "Erfolgs" nicht die jetzige Politikergeneration ernten wird, sondern vielleicht erst die Übernächste ist es einfach uninteressant, seine Energie auf dieses (zugegeben deutlich anspruchsvollere) Problem zu konzentrieren weil man ja selber keinen Erfolg erntet. Deshalb versucht man sich auf Aktionismus im Kleinen, nur damit man sich gegen Opposition oder verhassten Koalitionspartner durchsetzt...egal um welchen Preis.

Dieses Phänomen kann man aber auf alle politischen Themen und Parteien übertragen, da nehmen die sich alle nix. Was auch der Grund ist, warum ich nicht mehr zur Wahlurne gehe (ist auch nicht der Königsweg aber welcher ist das schon)

Alles nur IMHO 😉

Mfg Y

Zitat:

Ich sehe das ganze als reine Symbolpolitik.

Exakt so ist es. Wie sieht denn die Energiebilanz beim einzelnen aus? Ich fahre z.B. 12000km im Jahr, davon ca. 30% auf der Autobahn. Bestenfalls auf 15% der Autobahnstrecke sind die Verkehrsverhältnisse so, daß ich ordentlich Gas geben kann. Dann hat es allerdings einen Mehrverbrauch von 5l/100km. Macht insgesamt einen Mehrverbrauch von 27l im Jahr bzw. einen Minderverbrauch von 27l wenn die 130km/h auf Autobahnen kommen sollten. Tolle Einsparung. Demgegenüber verbraucht mein Haus ca. 2800l an Heizöl im Jahr. Jede halbwegs sinnvolle Energiesparmaßnahme bringt alleine ca. 5-10% Minderverbrauch, also 140-280l Minderverbrauch im Jahr.

Das nenne ich Symbolpolitik und von den wahren Problemen ablenken.

Grüße
AB

Zitat:

Original geschrieben von Ypsilon2


@ Mumi

Ich finde zwar auch, daß Du das ganze Thema sehr politisierst aber mit Deinem letzten Absatz gebe ich Dir vollkommen Recht.

wenn ich drum bete das thema nicht zu politisieren, siehe den anderen thread, dann politisiere ich das thema weil ich die leute drauf aufmerksam mache? nach den ganzen sätzen von einigen bestimmten leuten ist das sehr unfair mir das zu untesrtellen... sehr unfair sogar.

Zitat:

wenn ich drum bete das thema nicht zu politisieren, siehe den anderen thread, dann politisiere ich das thema weil ich die leute drauf aufmerksam mache? nach den ganzen sätzen von einigen bestimmten leuten ist das sehr unfair mir das zu untesrtellen... sehr unfair sogar.

Nö aber Du haust schon auch ein wenig in die Kerbe. Allerdings hab ich nirgendwo geschrieben, daß ich das schlecht finde oder ein Abneigung dagegen habe (ist für mich rel. neutral weil man das Thema ja fast nicht anders diskutieren kann). Von daher finde ich das auch nicht "unfair". 😉

Wie ich geschrieben habe, gebe ich Dir auch Recht und stimme Dir zu 95% aber das Thema kann man eh bis in die Unendlichkeit diskutieren.

MfG Y

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von Thknab


wer wählt eigentlich diese SPD- Hirnis?!?!?!!!?!?!?

Alle, die für ihren Lebensunterhalt nicht selber sorgen.😁

Es gibt einige fundierte Gründe, die gegen ein 130 km/h-Limit auf deutschen Autobahnen sprechen, welche vom Online Auto Magazin Speed Heads hier geschildert werden:

http://www.speedheads.de/gegen-tempo-130/gruende.html


Diese Aktion gegen ein Tempo 130 Limit finde ich absolut unterstützenswert und habe meine Stimme dafür abgegeben. Insbesondere weil das eine der wenigen Seiten ist, die den Datenschutz mit meinen persönlichen Daten sehr ernst nehmen! (E-Mail Adressen werden nicht veröffentlicht, Nachnamen nur der erste Buchstabe und die Adressen werden nicht verkauft oder für Spam missbraucht --> siehe Datenschutz, es steht die Aktion "gegen 130" im Vordergrund, so wie es sein sollte!)

http://www.speedheads.de/gegen-tempo-130/

Ich weiß, ich werde mir jetzt hier keine Freunde machen - aber ich bin für das Tempolimit. Nicht wegen der Umwelt, da dieser Nutzen ohnehin zweifelhaft ist.

Viel mehr, weil ich im europ. Ausland festgestellt habe, dass dort das Autobahnfahren wesentlich entspannter ist, als hier. Ich bekomme einfach einen Hals, wenn ich mit 180 km/h (immerhin 50 km/h über Richtgeschwindigkeit) immer noch einen Proll mit Lichthupe an der Stoßstange kleben habe.

PS. Ich bin weder SPD noch sonst ein parteipolitischer Anhänger.

Ich war erst gestern wieder 700 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen unterwegs.
Das Treiben da wird immer verrückter. Jeder will der schnellste sein. Selbst Van’s fahren voll bepackt mit Kind und Kegel an die 200er Marke heran.🙄
Ein Tempolimit würde wohl unser aller Nerven schonen und nebenher die Unfallzahlen senken.

Gruß
Toddy

ich arbeite zur Zeit in Frankreich und bin jeden Tag dort auf den Autobahnen unterwegs, Deutsche Autobahnen kenne ich natürlich auch zur genüge.

Es ist richtig dass es mit Tempolimit etwas entspannter zugeht, aber das steht meiner Meinung nach in keinem Verhältniss zu den Strafen für zu schnelles fahren. Hier fahren die Leute dann halt Nachts auf ihnen bekannten Strecken ihre 200+
Ich persönlich könnte mich noch am ehesten mit einem Tempolimit 160 bei hohem Verkehrsaufkommen und freie fahrt bei freien Straßen anfreunden. Wobei cih eigentlich der Meinung bin, dass auf den Autobahnen mit hoher Auslastung eh schon Tempolimits gelten.

Solange in der Politik über ein pauschales Tempolimit und die erhöhung der Strafen für Verkehrsdelikte im selben Atemzug geredet wird, sehe ich es eher als "Geldmacherei".
Jeder der hier für Tempo 130 spricht, sollte sich überlegen wie oft er nicht auch mal 160 und mehr fährt, denn ab 30 zu schnell gibts Fahrverbot^^.

mfg Friedrich

P.S. Ich weiß ja nicht wer es gelesen hat, vor paar Wochen war in der FAZ ein Bericht über die PLäne des Verkehrsministers die Strafen um bis zu 150% zu erhöhen. War noch vor der Tempo 130 Diskussion.
Quelle: http://www.faz.net/.../default.asp?...{04B7DA7D-6664-AA48-CA96-5EE5F1D465A0}&rub={21DD4080-6F83-45FA-A42A-456821D3EDFF}

aus falschen gründen soll es ein tempolimit geben! klar wird die co2 belastung geringer.. aber um dieses co2 zu senken gibt es genügend andere sachen ausser der tempobeschränkung die deutlich mehr bringen.
seht doch nur mal in euren briefkasten wieviel werbung da jeden tag drin liegt.
ich glaube dieser müll belastet die umwelt um ein tausendfaches mehr als ein paar autos die über 130km/h auf der ab fahren.

ausserdem bringt gasgeben in deutschland der wirtschaft was. wieviele ausländer rings um dtl fahren extra hier auf die autobahnen um ihre kisten mal jenseits der 200er marke zu bewegen weil sie es in unseren nachbarländern nicht dürfen. und die müssen ja auch mal tanken oder eine rast in einer ab-gastronomie machen.
ich kenne das, da ich in der schweiz wohne und es macht (wenn die ab mal frei ist) deutlich mehr spaß in dtl zu fahren.

der sicherheit würde das sicher nicht schaden, aber wie schon ein vorredner sagte ist das größere sicherheitsproblem auf den landstrassen zu finden.

dann denkt doch mal an die ganzen leute die wegen arbeit jede woche weit fahren müssen. die wollen nur an ihr ziel ankommen und zwar so schnell wie möglich und nicht noch 2 stunden eher losfahren damit sie zur gleichen uhrzeit am ziel sind wie unbegrenzt. ich zähle auch dazu - 2400 km deutsche ab im monat. 1200 km fahre ich nachts wenn die ab frei ist. mit dem tempolimit bräuchte ich statt 4 stunden für die 600 km dann 6 stunden. bei 130km/h max wird der durchschnitt so bei 110km/h enden.

von mir ein klares NEIN zu 130km/h auf der ab!!

@ friedrich
 
Wenn ich mir deinen Post so durchlese da kommen mir folgende Gedanken:
 
Erst werden massiv die Tempobusgelder angehoben
 
dann wird ein allgemeines Tempolimit eingeführt
 
dann wird Kräftig auf den Ehemals freien Autobahnen geblitzt.
 
So kann man auch den Haushalt sanieren *gg
 
Grüße
 
 
 

Die aktuell politisch geführte Diskussion um dieses 130 Km/H - Limit ist so unnnöööööööttttttig wie ein Loch im Kopf, da wenig bis gar keine fundierten Begründungen geliefert werden.

Wenn ich von SPD- Hirnis Rede meine ich genau, dass auf der einen Seite diese Forderung gestellt wird, auf der anderen Seite jedoch der Bundesumweltminister sich vor die laufende Kamera stellt und bestätigt, dass der CO2- Nutzen gering ausfallen würde.

Frage deshalb konkret: was soll dies?

Auch der permante Verweis auf Brüssel hängt mir zum Hals raus! Haben die bundesdeutschen Politiker keinen eigenen Hintern in der Hose, um ihre eigene Meinung zu vertreten?

Klar formuliert: sicherlich fahre ich - wo geht - auch sehr, sehr gerne schnell - aber wo geht es denn überhaupt noch?????

Haben sich die Politiker, welche obige Forderung aufstellen, schon einmal im Privatwagen!!!! auf bundesdeutsche Autobahnen bewegt? Das Bild der Autobahnen ist doch zu 3/4 mit Baustellen, Tempobegrenzungen oder Verkehrsdichte geprägt.

Eine intelligente Verkehrsleitführung wäre m.E. zur Lösung "aller" Probleme dienlicher.

Vielleicht sollten die Politiker Courage beweisen und eine durchgängige AB- Maut einführen, welche auch Autofahrer belastet, die Deutschland nur als Transitweg benutzen (im Gegenzug hierzu sollte das Thema KFZ- Steuer und diese auch gerne Co2- berechnend eingeführt werden)

Wozu Sprit sparen beziehungsweise den Kohlendioxid-Ausstoss dämpfen, wenn doch sowieso jeder Milliliter Erdöl auf dieser Erde verbrannt werden wird? Wenn nicht heute, dann eben morgen.... Mit Vollgas geht es eben nur etwas schneller🙂😉

Zitat:

Original geschrieben von kevinmuc


@ friedrich
 
Wenn ich mir deinen Post so durchlese da kommen mir folgende Gedanken: 
Erst werden massiv die Tempobusgelder angehoben 
dann wird ein allgemeines Tempolimit eingeführt 
dann wird Kräftig auf den Ehemals freien Autobahnen geblitzt. 
So kann man auch den Haushalt sanieren *gg
Grüße
  

^^nachdem Sicherheitsbedenken und Umweltbelastung auszuschließen sind, fällt mir außer Geldmacherei kaum noch was ein.

Mich würde mal interessieren, wieso beim Thema Sicherheit eigentlich jeder davon ausgeht, daß die Fahrzeuge dann auch noch so sicher sind wie heute - oder braucht man dann auch noch Bremsen, die eine entsprechende Standfestigkeit haben, wie sie eben bei schnelleren Fahrten notwendig sind? Oder warum müssen / mußten ausländische Fabrikate für den deutschen Markt ihre Fahrzeuge hinsichtlich dieser "Bedingungen" erst anpassen? Ich war nun schon einige Male in den USA - und ich möchte mich hier in Deutschland nicht mit Bremsen herumschlagen, wie sie dort üblich sind.

Deine Antwort
Ähnliche Themen