Erfahrungswerte Realverbrauch Corolla TS Hybrid
Hallo zusammen,
mir gefällt der neue Corolla TS an sich ziemlich gut und ich finde auch die Hybridtechnik sehr interessant. Somit wäre das für mich ein Fahrzeug, dass für mich in die nähere Auswahl käme.
Ich fahre täglich in der Regel 80km, davon 70 BAB, meistens zwischen 120 und 140 km/h, selten schneller.
Der Hybrid würde für mich allerdings nur Sinn ergeben, wenn dauerhaft und unter Realbedingungen (also Klima an usw.) eine niedrige 4 oder weniger vor dem Komma stünde. Gibt es hier bereits Erfahrungen dazu?
Beste Antwort im Thema
Das wird eher nicht ganz klappen. Bei den Geschwindigkeiten würde ich mit einer fünf vor dem Komma rechnen.
Aber warum ergäbe der Hybrid denn erst mit einer niedrigen 4 Sinn, während vergleichbare irgendwo bei ner mittleren bis hohen 6 rumdümpeln?!
Eigentlich kauft man sich Toyota-Hybriden weil sie nicht kaputt gehen, sich sehr komfortabel fahren und die saubersten Verbrenner auf den Straßen sind. Dass sie zusätzlich noch knapp 2 Liter sparsamer sind ist eine nette Dreingabe.
204 Antworten
Hausmeister und Auch bald Pirus, mir ist das klar, ich bin nur auf den Bericht von Saarländer eingegangen der was anderes schreibt. An Saarländer Klimaautomatik steht auf 21,5 G, und was eco Modus bei Heizung betrifft, da kommt bei 4 km kein laues warmes Lüftchen raus.Da stand sie lange und ich habe mich über schlechte Heizleistung gewundert bis mich hier ein andere User mal darauf aufmerksam gemacht hat ich solle mal den eco Betrieb raus nehmen und schon wurde geheizt. Aber bei Dir ist ja alles anders, eben ein super Auto.
Bei mir kommt auch im Eco-Modus sehr schnell warme Luft auf den Düsen. Schneller als bei allen meinen Benzin-Vorgängerautos. Der Ford war dank variabler Ölpumpe usw. auch schnell warm. Aber nicht so schnell wie der Corolla.
Ich lasse im Moment die Klimatisierung immer und vom Start an im Eco-Modus und im Automatikbetrieb laufen. Dann werden zuerst primär die Scheiben versorgt, bevor aus den anderen Düsen Luft strömt. Mit angelaufenen Scheiben habe ich keine Probleme. Manchmal schalte ich den Klimakompressor aus lasse nur den Rest im Automatikmodus laufen. Bei der nächsten Fahrt ist die Automatik dann immer noch in diesem Modus.
Auf meinen Kurzstrecken lasse ich auch die Jacke an und ich friere nicht. Ich habe aber imm zwischen 20 und 21 °C eingestellt. Eigentlich könnte ich die Temperatur auf Kurzstrecken tiefer einstellen um Energie zu sparen. Ich will aber nicht ständig herumregeln. Wirklich tiefe Temperaturen hatten wir nicht. Die Sitzheizung und die Lenkradheizung hatte ich nur zur Funktionskontrolle an.
Wenn ich am Morgen losfahre ist der Motor komplett kalt und ich fahre nach geschätzten 800m bis 1000m schon elektrisch. Siehe Bilder. Ich drücke nicht die EV-Taste sondern lasse das HSD entscheiden. Die ersten Meter geht es ca. 50 - 80m relativ flach bergauf und dann führt die Strecke bergab, bis zu dem Punkt, an dem ich schon elektrisch unterwegs bin. An der Stelle (siehe Bild im Anhang), an der ich elektrisch unterwegs bin, ist es dann relativ flach. An dem Abstand der Straßen kann man erkennen, das das elektrische Fahren wirklich nach ca. 800 bis 900 m realisierbar ist.
Auf den 2 Bildern kann man die Entfernungen leicht abschätzen. Es sind insgesamt 7,7 km gewesen. Die Außentemperatur lag am Donnerstagmorgen bestimmt nicht über 6°C und das Auto hatte 10 Stunden in einer nicht geheizten, freistehenden Garage gestanden. Der Temperaturunterschied zur Außentemperatur ist nur minimal (ca. 2 bis 3 °C). Das ist also nicht der Grund, warum das System so schnell warm ist. Mit kaltem Motor fahre ich sehr behutsam. Dadurch wird er also auch nicht besonders warm. Eventuell liegt das aber auch an dem Einfahrprogramm, falls es das gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Motor dann bei 1250 bis 1500 1/min mit hoher Last gegen den Generator arbeitet und der Motor daher schnell warm wird. Wie auch immer - es funktioniert einfach.
Ich habe gelesen, dass manche Fahrer eine Ewigkeit benötigen, um elektrisch unterwegs zu sein. Das kann ich nicht direkt nachvollziehen. Ich habe aber eine Theorie dazu:
Wenn man bei Fahrtantritt den Eco-Modus ausschaltet, kommt schneller warme Luft aus den Düsen aber man fährt erst später elektrisch, weil Energie zum Heizen entzogen wird. Dann läuft der Verbrenner länger. Das erklärt dann vermutlich, warum manche Benutzer erst relativ spät elektrisch unterwegs sind.
Ich habe den Corolla TS 2.0 und meine erste volle Betankung hinter mir. Distanz: 713 Km, Verbrauch: 4,59 l/100km. Bin damit sehr zufrieden, zumal viele meiner Fahrten Coronabedingt nur kurz zum Einkaufen waren. Ansonsten einige Fahrten auf der Stadtautobahn (20-30 Km in eine Richtung) und ansonsten Stadtverkehr.
So ein niedriger Verbrauch bei so wenig Kilometern ist echt stark. Bei den meisten sinkt der Verbrauch nach gut 1500Km nochmal merklich, man vermutet ein "Einfahrprogramm" !
Hab nur den 1.8er und meine ersten 1000Km lag ich bei gut 5,0l ! Mittlerweile aber bei unter 4 Litern ! 🙂
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Offensichtlich sind die meisten hier echte Sparkünstler. Auf Spritmonitor werden die Corolla Hybrid im Schnitt bei 5,2 Liter bewegt, ein super Durchschnitt, aber 4 Liter schaffen die wenigsten.
Mit dem 2.0 gehen auch zum Teil 4 Liter aber das hat halt nichts mehr mit normalen fahren zu tun... da muss man schon sehr gefühlvoll und vorausschauend sein. Das ganze hat aber dann nichts mehr mit Spaß am fahren zu tun! Außer man hat Spaß am Benzin sparen...
Beim 1.8er gehts natürlich leichter unter die 5 zu kommen.
Ich bin mit meinem 2.0 bei 5,36L laut spritmonitor ohne jetzt großartig auf den verbrauch zu achten.
Wenn man länger Strecken nur in der relativ flachen Stadt fährt, sind fast 4 Liter möglich. Dann ist man durch Busse usw. automatisch stark eingebremst. Dann kann man auch nur im Eco-Bereich beschleunigen, weil alles Andere durch den Verkehr unterbunden wird. Bremsen kann man dann auch nur sehr sanft, weil sich die Autoschlange langsam durch die Stadt schiebt.
Aktuell zeigt mir der BC seit den letzten gefahrenen 280 km 4,5 Liter/100km an. Insgesamt habe ich fast 2500 km auf der Uhr. Dieser aktuell geringe Verbrauch ist aber noch nicht in Spritmonitor hinterlegt, weil der Tank noch 3/4 voll ist. In der Stadt verbraucht er am wenigsten, auf der Landstraße etwas mehr und auf der Autobahn komme ich trotz schneller Beschleunigung auf rund 6 Liter. Autobahnen fahre ich aber nur an ungefähr 4 Tagen im Jahr. Das kann sich in diesem Jahr aber änder. Dank Corona wird es keine Flugreise werden, sondern vermutlich werden es mehrer Städtetrips ins nahe Ausland. Der geringe Autobahnverbrauch liegt aber an den vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen, Baustellen und letztendlich noch etwas Stadtverkehr. Permanent 140 bis 160 km/h würden vermutlich 6,5 bis maximal 7 Liter bedeuten. So eine Strecke bin ich aber noch nicht gefahren.
Mein Streckenmittel liegt übrigens unter 6 km: Auswertung durch Export der gefahrenen Strecken und dann den Mittelwert bestimmt.
Hier sind der vergangene Konsum von dem 2.0 HB: https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/1123743.html
Ich bin echt sehr begeistert. Spritersparnis zum Vorgänger 2,5 bis 3,0 Liter. Je nach Streckenprofil-Mix: Stadt, Landstraße oder Autobahn.
Rein in der Stadt macht es mehr als 3 Liter aus.
Es sind aber bei meinem Streckenprofil locker und ganz realistisch 2,5 Liter weniger. Mit etwas mehr Vorausschauen oder mehr Stadtanteil sind es 3 Liter weniger. Oder bei mehr Verkehr. Dann wird man bei uns automatisch eingebremst.
Der Vorgänger hatte übrigens keine Automatik. Dann wäre der Verbrauch auch noch höher gewesen (Wandler). Gerade auf den Kurzstrecken wäre das besonders ungünstig gewesen.
Zitat:
@sharock22 schrieb am 1. Juni 2020 um 08:40:10 Uhr:
Mit dem 2.0 gehen auch zum Teil 4 Liter aber das hat halt nichts mehr mit normalen fahren zu tun... da muss man schon sehr gefühlvoll und vorausschauend sein. Das ganze hat aber dann nichts mehr mit Spaß am fahren zu tun! Außer man hat Spaß am Benzin sparen...
Beim 1.8er gehts natürlich leichter unter die 5 zu kommen.
Ich bin mit meinem 2.0 bei 5,36L laut spritmonitor ohne jetzt großartig auf den verbrauch zu achten.
Finde ich nicht. Wenn ich vorausschauend fahre habe ich viel mehr Gleitphasen, alles ist weniger hektisch und das bedeudet deutlich entspannteres Fahren. Wenn ich dann ruhig und entspannt und vor allem nicht gestresst ankomme habe ich für mich alles richtig gemacht !
Ich rede nicht vom sportlichen fahren... ich rede von normal Auto fahren mit LkW überholen usw. Wenn da 100 ist dann will ich auch 100 fahren und nicht dem Smartphone Zombie hinterher fahren mit 70 km/h.
Klar lass ich ihn auch rollen aber nicht 1km vor dem Ortsschild damit ich genau mit 50 rein roll.
Zitat:
Permanent 140 bis 160 km/h würden vermutlich 6,5 bis maximal 7 Liter bedeuten. So eine Strecke bin ich aber noch nicht gefahren.
Ich fahre mit dem Auris TS HSD regelmäßig 200 km, davon ca. 35 km Landstraße und ca. 160 km Autobahn und davon viel bergig, weil Mittelgebirge. Ca. die Hälfte ist ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Auf der Autobahn ist eine konstante Geschwindigkeit extrem wichtig, da hier die Rekuperation durch die hohe Geschwindigkeit viel stärker ausfällt und er sehr schnell auf die mechanischen Bremsen geht. Bei 170 km/h den Fuß vom Gas nehmen, da rekuperiert er schon zu ca. 3/4. Bei 50 km/h sind es nur ca. 10 %.
Durch Corona und leere Autobahn habe ich letztens 4,6 l/100 km bei Tempo 120 bis 140 geschafft. Viel weniger geht dann auch nicht bei dem Tempo und der Strecke. Paar Tage vorher mit Winterreifen 5,0 l/100 km. Vor der Fahrt hatte ich jeweils die Anzeige zurückgestellt.
Bei 140 bis 160, gefüllter Autobahn und normaler vorausschauender Fahrweise sind 5,5 bis 6 l/100km
normal. 140 bis 160 konstant fahren konnte ich bisher selten. Sind dann etwa 5,0. Und da spreche ich vom Auris, nicht vom moderneren Corolla.
Über 7 l/100 km habe ich schon geschafft, dann muss man jedoch 170 fahren mit häufigem Bremsen und Beschleunigen. 8 l/100 km bei ständigem Bremsen und Beschleunigen. Das ist dann aber schon das Maximum was geht.
Dass der Toyota Hybrid nichts für die Autobahn ist, weil er dort angeblich mehr verbraucht ist quatsch. Ich hab meinen Hybrid in erster Linie für die Autobahn gekauft und habe es bis jetzt nicht bereut. Es ist nur enorm wichtig die Last für den Antrieb konstant zu halten, sonst schießt der Verbrauch schnell hoch. Ich vermute es hat etwas mit dem Getriebe, dem Lastmanagement oder dem Ladeverhalten zu tun. Hatte mich beim ersten Mal auch gewundert, warum das bei konstanter Last immer weiter runter fällt auf so einen niedrigen Wert. Ist jedoch reproduzierbar. Zuladung und Reisegeschwindigkeit sind nach meiner Erfahrung zweitrangig.
Auf langen Landstraßenfahrten ist Vollgas aus einer 70er Zone einen Ticken effizienter bei mir. Ich vermute, weil er erst dann die Überschüssige Energie aus dem Akku abruft, die er sich sonst für die Stadt aufhebt, die aber nicht kommt. Klingt dann auch nicht so gequält, wie mit 3/4 Gas.
6 km Strecken sind zu kurz, um auf den Autobahnverbrauch zu schließen. Weil 0,5 bis 1 km Warmlaufphase sind. Erst ab ca. 20 km ist die Warmlaufphase vernachlässigbar. Bei meiner Kurzstrecke von 2 km hatte ich 6,1 l/100 km. Also mehr als mein üblicher Autobahnverbrauch.
Zitat:
Permanent 140 bis 160 km/h würden vermutlich 6,5 bis maximal 7 Liter bedeuten.
...
6 km Strecken sind zu kurz, um auf den Autobahnverbrauch zu schließen. Weil 0,5 bis 1 km Warmlaufphase sind. Erst ab ca. 20 km ist die Warmlaufphase vernachlässigbar. Bei meiner Kurzstrecke von 2 km hatte ich 6,1 l/100 km. Also mehr als mein üblicher Autobahnverbrauch.
Dito !
Für stabile Verbrauchsverhältnisse sollten es sogar > 50km sein.
mfG schwarzvogel
Meine zweite Betankung war nach 410 km fast reine Autobahn (20 km Landstraße). Verbrauch: 5,37 l/100km.
Zu meiner Fahrweise: ich würde sagen, ich beschleunige moderat, nicht zu langsam, aber auch nicht mit durchgedrücktem Gaspedal. Bin meistens aber schneller weg, als andere Verkehrsteilnehmer. Eigentlich richte ich mich an der Anzeige im HUD. Da wird einem die optimale Beschleunigung angezeigt (dieser EV/Eco/Power-Balken, unten ist die sog. Gaspedalführung). Ich versuche dann relativ gleichmäßig zu fahren und das Bremsen in der Stadt geht ja auch nicht so optimal, wie sich Toyota das vorstellt, daher ist das der schlechteste Wert in meinem Eco-Score.
So einen Durchschnittsverbrauch hatte ich bis jetzt auch ungefähr.
Seit über 2 Wochen lag er aber nur noch bei 4,5l/100 km. Seit Freitag ist der Durchschnitt auf 4,6 l/100 km gestiegen, obwohl ich 2 längere Strecken gefahren bin, die den Verbrauch gedrückt hatten. Ich war auch teilweise recht langsam unterwegs, weil ich sehr lange einen Linienbus und eine Autokolonne vor mir hatte.
Der höhere Verbrauch lag an dem stärkeren Regen an diesem Wochenende. Am Freitag hatte es geschüttet und teilweise stand das Wasser über die Bordsteinkanten. Regen treibt den Verbrauch etwas hoch. Bei starkem Platzregen merkt man selbst den Widerstand von dem Wasser, durch eine Verzögerung vom Auto, wenn man durch tiefere Wasserlachen fährt.
Eine längere Strecke bedeutet übrigens bei mir, dass ich gestern rund 17 km und 20 km an einem Stück gefahren bin. Der Mittelwert, der Strecken seit dem 31.5.20, liegt jetzt bei 6,9 km. Ich füge einen Screenshot ein. Vorher lag er fast immer bei nur bei rund 5,5 km. Das liegt daran, dass bei mir viele Kurzstrecken mit 3,1 km und teilweise noch weniger km herausgefallen sind.
Mit dem Verbrauch bin ich sehr zufrieden. Auch wenn man längere Strecken fährt und zwischendurch überholt und auch sonst flott unterwegs ist, komme ich auf diesen Abschnitten nie über 6 l/100 km. Das ist ein fantastischer Wert für diese Leistung. Wenn ich in der Stadt, im Dorf und sehr wenig Landstraßenanteil mitschwimme, komme ich auch mit 4,5 bis 4, 6 l/100 km aus. Die nächste Betankung wird das zeigen, es sei denn, ich treibe den Verbrauch noch durch eine Autobahnfahrt hoch.
Bei uns in der Stadt ist der Eco-Score bei mir beim Bremsen am Besten. Das liegt daran, dass sich die Autokolonne nur langsam durch die Stadt schiebt und vor Ampeln die Kolonne langsam dichter einreiht, bevor sie zum Stillstand kommt. Dann rollt man als 15. oder 20. Auto fast nur noch an die Ampel oder an den Kreisverkehr heran. Genau da macht die Automatik Sinn und der HSD spielt seine Stärken aus.
Der Eco-Score beim Beschleunigen sieht aber nicht so gut aus. Das liegt daran, dass man beim Anfahren in einem Kreisel etwas mehr Gas gibt, ansonsten kann man sich nicht einreihen. Am Stadtende und am Dorfende muss ich an den Steigungen immer in den Power-Bereich. Ansonsten bleibt der Corolla im maximal oberen Eco-Bereich über mehrer 100 m bei 60 km/h stehen. Das will ich mir und anderen Verkehrsteilnehmern nicht antun.
Bei manchen Dörfern ist es am Dorfende aber flach und bei dichterem Verkehr kann man auch im Eco-Bereich beschleunigen, ohne dass man andere Behindert, weil man bei der Verkehrsdichte mitschwimmt. Auf solchen Abschnitten hatte ich auch schon mehrmals Verbräuche unter 4 Liter erzielt. Das ist aber sehr selten und kommt nur ca. 1x im Monat vor. Screenshot befindet sich im Anhang.
Hallo zusammen, da ich kein neues Thema eröffnen will poste ich hier:
Probefahrt gemacht mit 2.0 Hybrid und 1.8.
Im Moment fahre ich Golf 1.9 TDI 105 PS. Der 1.8 Hybrid kommt dem Leistungsmäßig ebenbürtig.
Den2.0 könnte ich nur in so einem Mini SUV fahren anstatt Corolla. Leistung kommt deutlich mehr trotz fahrender Schrankwand.
Ich fahre 80km zur Arbeit und habe davon 60km Autobahn. Der 1.9 TDI verbraucht 6.5 Liter ca bei Fahrweise 120 bis 160 kmh
Aufgrund diesem Fahrprofil würde ich 2.0 wählen weil dieser Überholvorgange schneller absolviert und akustisch Verhaltener ist.
Da ich keinen Bock mehr habe auf VW Rostprobleme, Federbrüche und Qualitätsprobleme welche den Geldbeutel des Kunden belasten, wollte ich fragen wie eure Erfahrungen mit dem Toyota Corolla oder allgemein Toyota sind. Bei VW zahlt man sogar für offensichtliche Konstruktionsfehler noch Geld.
Wie ist die Kulanz und Haltbarkeit des Toyota (Corolla) und wie ist die Einschätzung zu den Verbrauch bei besagten Fahr- Profil? Ich wäre zufrieden wenn ich ca 6 Liter schaffen kann da ich mit dem 2.0 ja mehr Leistung habe als 1.9 Tdi
Ich werde nur soviel Geld ausgeben wenn ich sicher bin dass für die nächsten 10 Jahre Ruhe ist und ich nicht ständig Türschlösser, Steckverbinder, Fahrwerkteile und Rostteile wechseln muss.
Danke und Gruß
Toyota ist in Sachen Langzeitqualität Nummer 1, besonders als Hybrid. Kulanz ist auch besser als bei so ziemlich allen anderen Marken.
Bei konstant hohem Tempo darfst du dir keinen Verbrauch auf Dieselniveau erwarten. Das ist auch unmöglich, weil ein Liter Benzin weniger Energie enthält als ein Liter Diesel. Bei 160 km/h verbrauchen die viel mehr.
Momentanverbrauch (der Durchschnittsverbrauch wird natürlich deutlich geringer sein, da du im Schnitt langsamer fahren wirst und sobald das Tempo variiert die Rekuperation zu tragen kommt) des 2.0ers bei 120 km/h ca. 6l, bei 140 km/h ca. 7.8l (der Kombi verbraucht wegen dem Luftwiderstand ca. 0,2l-0.3l mehr)
Auf der Autobahn ist der Prius (den gibt es aber nur mit dem 1.8er) wegen dem deutlich geringeren Luftwiderstand auch deutlich sparsamer: 120 km/h ca. 5l, 140 km/h ca. 6l
Sieh dir auch mal den Camry an. Der hat als 2.5er nochmals deutlich mehr Power als der 2.0er, aber verbraucht auf der Autobahn im vergleich zum Corolla weniger (Luftwiderstand): 120 km/h ca. 5.8l, 140 km/h ca. 7l.