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Erfahrungsberichte & Fotos von ausgelieferten GLEs

Mercedes
Themenstarteram 7. Juni 2019 um 9:17

Hallo zusammen,

auch wenn viele ja noch verzweifelt auf MercedesME starren, die ersten GLE sind ja ausgeliefert. Ich würde mich freuen, wenn die Glücklichen mal berichten (Motor, verbrauch, Musikanlage, etc) und evtl. auch Fotos von unterschiedlichen Farbkombinationen einstellen.

Beim mir dauert es noch... :)

Viele Grüße!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@svotec schrieb am 6. Mai 2020 um 16:02:24 Uhr:

 

Schon irgendwie seltsam wie viel Geduld man bei den aktuellen Mercedes braucht.

Ich habe ziemlich zeitgleich einen Astra K Diesel als “Ist mir egal” Auto und den GLE53 gekauft.

Der Astra macht das was er soll und ist vernünftig verarbeitet. Massage funktioniert gut und alle Systeme funktionieren zuverlässig.

Der GLE ist schlecht verarbeitet und zickt seit der ersten Minute. Die Motorkontrolleuchte geht immer wieder mal an. Die Massagefunktion auf der Fahrerseite führt ein eigenleben und die Klimaautomatik hat ihren Namen nicht verdient.

Ich bin gespannt was Mercedes sich einfallen lässt um die verärgerten Kunden wieder positiv zu stimmen.

Früher gab es mal bei uns einen Spruch: "Es isch halt en Mercedes." Das war im Schwäbischen sprichwörtlich die Anerkenntnis von Qualität und Zuverlassigkeit. Leider ist das nicht mehr so. Ich habe gestern beim Händler mein Auto abgegeben. Am Annahmeschalter hat die Mitarbeiterin den KM-Stand (1.098) abgefragt und zusammengefasst:

1. Navi-Update machen

2. Massage-Funktion der Sitze geht nicht

Ich wiederum -> Nein, wie telefonisch bereits durchgegeben ist folgendes zu tun:

1. Navi nach fehlgeschlagenem Update außer Funktion. System meldet fehlendes Kartenmaterial.

2. Massage-Funktion in der Lehne des Fahrersitzes geht nicht. Im Sitzkissen und am Beifahrersitz geht es.

3. Aktiver Verkehrszeichenassistent stürzt laufend ab.

Am nächsten Schalter Ersatzwagen abgeholt. Die Mitarbeiterin dort erklärt mir, was der Ersatzwagen pro Tag und km kostet. Auf meinen Einwand, warum ich bei Garantiearbeiten an meinem Wagen den Ersatzwagen bezahlen soll, bekam ich als Antwort: "Das ihr Auto wegen Garantiearbeiten hier ist, hätten Sie meiner Kollegin am Annahmeschalter sagen müssen."

Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, das die Kollegin bei einer Erstzulassung am 16.04.2020 und dem KM-Stand von 1.098 km da durchaus selbst drauf kommen könnte.

Die Antwort war dann, das ich den Ersatzwagen wahrscheinlich aber bezahlen müsste, da Ersatzfahrzeuge erst ab einem Zeitaufwand von 25 AW (Arbeitswerte) kostenfrei sind. Aha, dachte ich...die Frau kann hellsehen. Sie weiß ohne Dialogannahme und Prüfung des Fahrzeugs durch die Werkstatt jetzt schon, wie hoch der Arbeitsumfang ist. Nicht schlecht für eine Mitarbeiterin, die den ganzen Tag Autos an Kunden ausgibt.

Als Ersatzwagen habe ich einen nagelneuen A 200 d in weiß mit AMG-Paket und ziemlich viel Schnickschnack bekommen. An sich ein schönes Auto. Aber wie auch beim GLE gehen die Türtaschen aus recycelten Tubber-Schüsseln gar nicht. Dachhimmel ist aus Karton mit schwarzem Strumpfhosenstoff hergestellt. Bereits nach 2 km kam mein Lieblings-Popup im Display: Verkehrszeichenassistent ohne Funktion. Aber auf der Bahn lief die Kiste flott und mit 4,1 Litern echt sparsam. Die Geräuschkulisse finde ich aber erschreckend. Man sollte MB vielleicht mal die Kontaktdaten einer Dämmstofffirma geben. Zuhause angekommen meint meine Frau dann noch: Hey, schönes Auto...viel besser als deine dicke Karre. Ok, der Abend war gelaufen. Hab meinen Sohn und zwei Bier geschnappt und auf der Gartenbank den Frust runter gespült.

Erschreckend finde ich, das wir (mich eingeschlossen) beim Thema "eigenes Auto" völlig irrational und entgegen jeglichem unternehmerischen Verständnis, das hier sicher bei den meisten Teilnehmern dieses Forums vorhanden ist, handeln. Es gibt durchaus Hersteller, die ein wesentlich besseres Preis/Leistungsverhältnis und hohe Qualität bieten. Hier möchte ich gerne John Rushkin nochmals zitieren: "Qualität ist kein Zufall; sie ist immer das Ergebnis angestrengten Denkens."

@CyberMousy zitiert gerne den MB-Slogan "Das Beste oder Nichts". Der Spruch ist richtig, sollte aber durch den Zusatz "...für mein Geld" ergänzt werden. Was einen dann in logischer Konsequenz zu der Schlussfolgerung "Das Beste bietet vielleicht nicht Mercedes" oder "Für mein Geld nicht das Beste erhalten" bringen sollte.

Wie einige wissen, arbeite ich als Prokurist in einem kleinen Speditionsunternehmen mit ca. 60 LKW, die bisher zu 99% von Mercedes waren. Wir haben in den letzten 20 Jahren an die 100 LKW von MB gekauft. In den letzten 5-6 Jahren gab es keinen MB-LKW, an dem nicht mehrfach die Abgasnachbehandlung, die Ausrücklager oder der Retarder defekt waren. Vor 3 Jahren haben wir zwei Volvo bestellt, die im Doppelschichtbetrieb laufen und bisher je Fahrzeug ca. 650.000 km gelaufen sind. Beide waren je nur 1x wegen Kleinigkeiten außerplanmässig in der Werkstatt. Da auch alle anderen Parameter wie Verbrauch, Bedienfreundlichkeit, Ersatzteilversorgung, Notdienst, Werkstattnähe und Qualität stimmen, haben wir jetzt wieder 3 Volvo und keine Mercedes bestellt.

So...ich glaube, ich hab mich zum Thema Mercedes und Qualität erstmal genug ausgeko... :)

Mal sehen, wann ich mein Auto wieder bekomme.

Gruß Arno

 

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Zitat:

@svotec schrieb am 6. Mai 2020 um 18:04:15 Uhr:

So entscheidungsfreudig wie die Regierung ist braucht man ja viele Möglichkeiten :)

Wir haben noch ein paar andere fahrbare Untersätze.

GLC 63s, Triumph Spitfire, Smart EQ, Corsa OPC Tracktool (1095kg 399,7 PS) Corsa A GSI und wir warten noch aktuell auf einen G63.

Hoffentlich ist der wenigstens gut verarbeitet.

Ein Corsa als Tracktool, eine ungewöhnliche Wahl ( vermutlich von Klasen optimiert) mit beeindruckenden Leistungswerten :)

Ist der GLE das einzige Fahrzeug welches Probleme macht?

Hast Du das Fahrwerk vom Tesla zwischenzeitlich in den Griff bekommen ( wenn ich mich richtig erinnere gab‘s da Probleme)

Gruss

Swissbob

Zitat:

@Swissbob schrieb am 6. Mai 2020 um 18:52:55 Uhr:

Zitat:

@svotec schrieb am 6. Mai 2020 um 18:04:15 Uhr:

So entscheidungsfreudig wie die Regierung ist braucht man ja viele Möglichkeiten :)

Wir haben noch ein paar andere fahrbare Untersätze.

GLC 63s, Triumph Spitfire, Smart EQ, Corsa OPC Tracktool (1095kg 399,7 PS) Corsa A GSI und wir warten noch aktuell auf einen G63.

Hoffentlich ist der wenigstens gut verarbeitet.

Ein Corsa als Tracktool, eine ungewöhnliche Wahl ( vermutlich von Klasen optimiert) mit beeindruckenden Leistungswerten :)

Ist der GLE das einzige Fahrzeug welches Probleme macht?

Hast Du das Fahrwerk vom Tesla zwischenzeitlich in den Griff bekommen ( wenn ich mich richtig erinnere gab‘s da Probleme)

Gruss

Swissbob

Ja genau komplett von Klasen aufgebaut. Das Ding macht richtig Spaß.

Beim Tesla ist das komplette Fahrwerk neu.

Es ist besser aber nicht perfekt.

Ansonsten macht der GLE die meisten Probleme. Leider.

Zitat:

@svotec schrieb am 6. Mai 2020 um 16:02:24 Uhr:

 

Schon irgendwie seltsam wie viel Geduld man bei den aktuellen Mercedes braucht.

Ich habe ziemlich zeitgleich einen Astra K Diesel als “Ist mir egal” Auto und den GLE53 gekauft.

Der Astra macht das was er soll und ist vernünftig verarbeitet. Massage funktioniert gut und alle Systeme funktionieren zuverlässig.

Der GLE ist schlecht verarbeitet und zickt seit der ersten Minute. Die Motorkontrolleuchte geht immer wieder mal an. Die Massagefunktion auf der Fahrerseite führt ein eigenleben und die Klimaautomatik hat ihren Namen nicht verdient.

Ich bin gespannt was Mercedes sich einfallen lässt um die verärgerten Kunden wieder positiv zu stimmen.

Früher gab es mal bei uns einen Spruch: "Es isch halt en Mercedes." Das war im Schwäbischen sprichwörtlich die Anerkenntnis von Qualität und Zuverlassigkeit. Leider ist das nicht mehr so. Ich habe gestern beim Händler mein Auto abgegeben. Am Annahmeschalter hat die Mitarbeiterin den KM-Stand (1.098) abgefragt und zusammengefasst:

1. Navi-Update machen

2. Massage-Funktion der Sitze geht nicht

Ich wiederum -> Nein, wie telefonisch bereits durchgegeben ist folgendes zu tun:

1. Navi nach fehlgeschlagenem Update außer Funktion. System meldet fehlendes Kartenmaterial.

2. Massage-Funktion in der Lehne des Fahrersitzes geht nicht. Im Sitzkissen und am Beifahrersitz geht es.

3. Aktiver Verkehrszeichenassistent stürzt laufend ab.

Am nächsten Schalter Ersatzwagen abgeholt. Die Mitarbeiterin dort erklärt mir, was der Ersatzwagen pro Tag und km kostet. Auf meinen Einwand, warum ich bei Garantiearbeiten an meinem Wagen den Ersatzwagen bezahlen soll, bekam ich als Antwort: "Das ihr Auto wegen Garantiearbeiten hier ist, hätten Sie meiner Kollegin am Annahmeschalter sagen müssen."

Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, das die Kollegin bei einer Erstzulassung am 16.04.2020 und dem KM-Stand von 1.098 km da durchaus selbst drauf kommen könnte.

Die Antwort war dann, das ich den Ersatzwagen wahrscheinlich aber bezahlen müsste, da Ersatzfahrzeuge erst ab einem Zeitaufwand von 25 AW (Arbeitswerte) kostenfrei sind. Aha, dachte ich...die Frau kann hellsehen. Sie weiß ohne Dialogannahme und Prüfung des Fahrzeugs durch die Werkstatt jetzt schon, wie hoch der Arbeitsumfang ist. Nicht schlecht für eine Mitarbeiterin, die den ganzen Tag Autos an Kunden ausgibt.

Als Ersatzwagen habe ich einen nagelneuen A 200 d in weiß mit AMG-Paket und ziemlich viel Schnickschnack bekommen. An sich ein schönes Auto. Aber wie auch beim GLE gehen die Türtaschen aus recycelten Tubber-Schüsseln gar nicht. Dachhimmel ist aus Karton mit schwarzem Strumpfhosenstoff hergestellt. Bereits nach 2 km kam mein Lieblings-Popup im Display: Verkehrszeichenassistent ohne Funktion. Aber auf der Bahn lief die Kiste flott und mit 4,1 Litern echt sparsam. Die Geräuschkulisse finde ich aber erschreckend. Man sollte MB vielleicht mal die Kontaktdaten einer Dämmstofffirma geben. Zuhause angekommen meint meine Frau dann noch: Hey, schönes Auto...viel besser als deine dicke Karre. Ok, der Abend war gelaufen. Hab meinen Sohn und zwei Bier geschnappt und auf der Gartenbank den Frust runter gespült.

Erschreckend finde ich, das wir (mich eingeschlossen) beim Thema "eigenes Auto" völlig irrational und entgegen jeglichem unternehmerischen Verständnis, das hier sicher bei den meisten Teilnehmern dieses Forums vorhanden ist, handeln. Es gibt durchaus Hersteller, die ein wesentlich besseres Preis/Leistungsverhältnis und hohe Qualität bieten. Hier möchte ich gerne John Rushkin nochmals zitieren: "Qualität ist kein Zufall; sie ist immer das Ergebnis angestrengten Denkens."

@CyberMousy zitiert gerne den MB-Slogan "Das Beste oder Nichts". Der Spruch ist richtig, sollte aber durch den Zusatz "...für mein Geld" ergänzt werden. Was einen dann in logischer Konsequenz zu der Schlussfolgerung "Das Beste bietet vielleicht nicht Mercedes" oder "Für mein Geld nicht das Beste erhalten" bringen sollte.

Wie einige wissen, arbeite ich als Prokurist in einem kleinen Speditionsunternehmen mit ca. 60 LKW, die bisher zu 99% von Mercedes waren. Wir haben in den letzten 20 Jahren an die 100 LKW von MB gekauft. In den letzten 5-6 Jahren gab es keinen MB-LKW, an dem nicht mehrfach die Abgasnachbehandlung, die Ausrücklager oder der Retarder defekt waren. Vor 3 Jahren haben wir zwei Volvo bestellt, die im Doppelschichtbetrieb laufen und bisher je Fahrzeug ca. 650.000 km gelaufen sind. Beide waren je nur 1x wegen Kleinigkeiten außerplanmässig in der Werkstatt. Da auch alle anderen Parameter wie Verbrauch, Bedienfreundlichkeit, Ersatzteilversorgung, Notdienst, Werkstattnähe und Qualität stimmen, haben wir jetzt wieder 3 Volvo und keine Mercedes bestellt.

So...ich glaube, ich hab mich zum Thema Mercedes und Qualität erstmal genug ausgeko... :)

Mal sehen, wann ich mein Auto wieder bekomme.

Gruß Arno

 

Bei einem neuen Auto was von Anfang an Fehler hat, Geld für einen Ersatzwagen zu verlangen geht gar nicht. Da käme mein Autohaus nie im Leben drauf.

Ich habe mich Ende 2016 für einen damals recht neuen VOLVO XC90II entschieden. Im Xc90 Forum wurden Fehler über Fehler gepostet, aber nachdem die Instrumente damals brandneu auf Voll-Digitalisierung umgestellt worden waren, das Auto nur noch 8 Knöpfe hatte und was die Assistenzsysteme angeht recht weit vorne lag, waren es hauptsächlich Softwarefehler. Bis ich, Bestellung September 16 das Auto Anfang März 17 übernommen hatte waren die großen "Klopper" behoben, klar waren auch Montagsautos vorhanden jedoch bis auf die regelmäßigen Updates, einem kleineren Problem und zwei Rückrufaktionen, die im normalen Service durchgeführt werden konnten, fuhr der Wagen wunderbar mit jetzt 94Tkm, mit Massagesitzen die funktionieren, Verkehrszeichen die Erkannte werden, Spurhhalte mit Tempomat, die einen lange Strecken gemütlich selbst fahren lassen. Alles ohne große Probleme. Ich freue mich wirklich auf meinen GLE350de aber ich hoffe, dass der Fortschritt, bis ich ihn vielleicht im September bekommen, spürbar ist. Weil die Fehler, die ich hier seit Bestellung im November immer wieder lese, könnten mit der geballten Ingenieurs- und Informatikmacht des Konzerns ja nun wirklich einmal behoben werden. Eine Verkehrszeichenerkennung ist je heutzutage kein Hexenwerk mehr und Massagesitze gibt es auch schon seit 10 Jahren, die Assistenzsystem funktionieren praktisch immer, selbst bei Starkregen (im Schnee bin ich nicht gefahren)....

Ich bleibe aber Optimist und hoffe, dass mein neuer Dicker im Herbst genau so wenig Probleme hat, wie bis jetzt der XC90 seit 2017.

Zitat:

@Langer02 schrieb am 7. Mai 2020 um 10:01:21 Uhr:

Ich habe mich Ende 2016 für einen damals recht neuen VOLVO XC90II entschieden. Im Xc90 Forum wurden Fehler über Fehler gepostet, aber nachdem die Instrumente damals brandneu auf Voll-Digitalisierung umgestellt worden waren, das Auto nur noch 8 Knöpfe hatte und was die Assistenzsysteme angeht recht weit vorne lag, waren es hauptsächlich Softwarefehler. Bis ich, Bestellung September 16 das Auto Anfang März 17 übernommen hatte waren die großen "Klopper" behoben, klar waren auch Montagsautos vorhanden jedoch bis auf die regelmäßigen Updates, einem kleineren Problem und zwei Rückrufaktionen, die im normalen Service durchgeführt werden konnten, fuhr der Wagen wunderbar mit jetzt 94Tkm, mit Massagesitzen die funktionieren, Verkehrszeichen die Erkannte werden, Spurhhalte mit Tempomat, die einen lange Strecken gemütlich selbst fahren lassen. Alles ohne große Probleme. Ich freue mich wirklich auf meinen GLE350de aber ich hoffe, dass der Fortschritt, bis ich ihn vielleicht im September bekommen, spürbar ist. Weil die Fehler, die ich hier seit Bestellung im November immer wieder lese, könnten mit der geballten Ingenieurs- und Informatikmacht des Konzerns ja nun wirklich einmal behoben werden. Eine Verkehrszeichenerkennung ist je heutzutage kein Hexenwerk mehr und Massagesitze gibt es auch schon seit 10 Jahren, die Assistenzsystem funktionieren praktisch immer, selbst bei Starkregen (im Schnee bin ich nicht gefahren)....

Ich bleibe aber Optimist und hoffe, dass mein neuer Dicker im Herbst genau so wenig Probleme hat, wie bis jetzt der XC90 seit 2017.

@Langer02

Vorab...ich fahre mit meinem GLE extrem gerne und finde es ein gelungenes Auto.

Ich möchte Mercedes im Allgemeinen und den GLE im Besonderen auch gar nicht schlecht reden.

Ganz im Gegenteil...ich war bis zur Auslieferung aufgrund der vielen Foren-Beiträge sehr voreingenommen. Und hier hat sich selbstverständlich etwas zum Positiven in der Entwicklung getan.

Keiner der Punkte wie z.B. schlechte Lederverarbeitung, schiefe HUD-Anzeige, Spaltmaße etc. auf meiner Checkliste konnte ich mit Ja beantworten.

Aber es ist wie mit der Suppe, die zuviel oder zuwenig Salz hat. Wenn es dem Gast nicht schmeckt, muss der Koch das Rezept verbessern. Wenn es dem Gast aber schmeckt, kommt er wieder. Wenn es dem Gast vortrefflich schmeckt, kommt er wieder und ist bereit, dafür mehr zu bezahlen. Und wenn der Koch erkennt, das er mit ein paar geänderten Zutaten und einer verbesserten Rezeptur ein hervorragendes Gericht zaubert, dann haben er und seine Gäste etwas gewonnen. Womit wir wieder bei John Rushkin wären....siehe weiter oben :D

Zitat:

 

Vorab...ich fahre mit meinem GLE extrem gerne und finde es ein gelungenes Auto.

Meine Freundin hat einen aktuellen Skoda Superb TDI mit Automatik und den wichtigsten Extras. Das ist auch ein gelungenes Auto und ich fahre gern damit. Der Wagen kostet Liste etwa die Hälfte von dem, was auf meiner neuen GLE-Bestellung aufgelistet ist.

Wenn ich also Mercedes-Preise bezahle, möchte ich mich umso weniger um die Erfüllung von Basisansprüchen kümmern. Die Pflicht muß inkludiert sein, der Mehrpreis dient der Abdeckung der Kür.

Mehrpreis zahle ich nicht dafür, ein grundsätzlich vernünftiges Produkt zu erwerben sondern dafür, daß mich das Produkt begeistert. Dazu gehören viele subjektive Empfindungen: Optik, Haptik, Geräuschkulissse, Image, technische Spielereien und technische Lösungen auf eben nochmals höherem ingenieurmäßigem Entwicklungs- und Umsetzungsniveau. Ansatzweise von mir aus auch noch die Freizeitunterhaltung durch kostenloses Buffet und besonders arschkriechende Instruktoren bei der Werksabholung.

Wer sich mal in einen aktuellen Citroen Berlingo mit ausreichenden 130 PS, 8-Gang-Automatik, guter Ausstattung und extrem hoher Flexibilität setzt und damit 500 km abspult, wird sich ernsthaft fragen, was er auf der Reise denn nun wirklich schmerzhaft vermisst hat. Und das bei rabattierten 25.000 € Kaufpreis.

Alle Mehrkosten darüber hinaus gehen ehrlicherweise nur für Luxus drauf. Nicht falsch verstehen: das ist ja absolut legitim und wir können froh sein, daß wir uns diesen Luxus gönnen können. Aber ein Unternehmen sollte es uns auch ermöglichen, diesen Luxus genießen zu können.

Wenn man sich stattdessen mit der Nichterfüllung der Pflicht rumärgert, der Spaß am Produkt vergeht und der Luxus dann in Frage gestellt wird, könnte es Autoanbietern wie Mercedes passieren, daß mehr und mehr Kunden sich auf das wesentliche konzentrieren und ihr Geld in Luxus auf anderer Ebene investieren.

Aktuelle Generationen messen dem Luxusgut Auto eh schon nicht mehr die hohe Relevanz bei, kalkulieren viel rationaler und ziehen andere Transportalternativen in Betracht. Sehr seltsam, daß die "teuren" Automarken so wenig darauf aus sind, bei diesen Leuten Begeisterung und freude am Produkt zu entfachen.

Mich überrascht wie gross die Unterschiede zwischen den Baureihen sind.

Mercedes Benz kann noch immer sehr hochwertige Fahrzeuge bauen,das sieht man bei anderen Baureihen, aber früher waren alle Mercedes Benz top verarbeitet und zuverlässig.

Da musste man sich vor der Bestellung nicht 6 Monate lang in den unterschiedlichen Foren informieren, um ein möglichst zuverlässiges Fahrzeug konfigurieren zu können.

Es gibt mittlerweile viele Optionen welche das Fahrzeug fehleranfälliger machen.

Zitat:

@LegeinEi schrieb am 7. Mai 2020 um 12:50:10 Uhr:

Zitat:

 

Vorab...ich fahre mit meinem GLE extrem gerne und finde es ein gelungenes Auto.

Meine Freundin hat einen aktuellen Skoda Superb TDI mit Automatik und den wichtigsten Extras. Das ist auch ein gelungenes Auto und ich fahre gern damit. Der Wagen kostet Liste etwa die Hälfte von dem, was auf meiner neuen GLE-Bestellung aufgelistet ist.

Wenn ich also Mercedes-Preise bezahle, möchte ich mich umso weniger um die Erfüllung von Basisansprüchen kümmern. Die Pflicht muß inkludiert sein, der Mehrpreis dient der Abdeckung der Kür.

Mehrpreis zahle ich nicht dafür, ein grundsätzlich vernünftiges Produkt zu erwerben sondern dafür, daß mich das Produkt begeistert. Dazu gehören viele subjektive Empfindungen: Optik, Haptik, Geräuschkulissse, Image, technische Spielereien und technische Lösungen auf eben nochmals höherem ingenieurmäßigem Entwicklungs- und Umsetzungsniveau. Ansatzweise von mir aus auch noch die Freizeitunterhaltung durch kostenloses Buffet und besonders arschkriechende Instruktoren bei der Werksabholung.

Wer sich mal in einen aktuellen Citroen Berlingo mit ausreichenden 130 PS, 8-Gang-Automatik, guter Ausstattung und extrem hoher Flexibilität setzt und damit 500 km abspult, wird sich ernsthaft fragen, was er auf der Reise denn nun wirklich schmerzhaft vermisst hat. Und das bei rabattierten 25.000 € Kaufpreis.

Alle Mehrkosten darüber hinaus gehen ehrlicherweise nur für Luxus drauf. Nicht falsch verstehen: das ist ja absolut legitim und wir können froh sein, daß wir uns diesen Luxus gönnen können. Aber ein Unternehmen sollte es uns auch ermöglichen, diesen Luxus genießen zu können.

Wenn man sich stattdessen mit der Nichterfüllung der Pflicht rumärgert, der Spaß am Produkt vergeht und der Luxus dann in Frage gestellt wird, könnte es Autoanbietern wie Mercedes passieren, daß mehr und mehr Kunden sich auf das wesentliche konzentrieren und ihr Geld in Luxus auf anderer Ebene investieren.

Aktuelle Generationen messen dem Luxusgut Auto eh schon nicht mehr die hohe Relevanz bei, kalkulieren viel rationaler und ziehen andere Transportalternativen in Betracht. Sehr seltsam, daß die "teuren" Automarken so wenig darauf aus sind, bei diesen Leuten Begeisterung und freude am Produkt zu entfachen.

Das sehe ich anders!

Hatte gestern einen Mietwagen eines bayerischen Autoherstellers in der EUR 50k-Klasse. Auf schnellen Autobahn-Passagen unsicher, kein Druck nach vorne usw.

Wenn man einen gewissen Level erreicht hat und zuletzt Autos in der Klasse >100k gefahren ist, tut man sich schon eher schwer, davon wieder wegzukommen. Geht natürlich und ich wäre auch mit einem Polo kein unglücklicher Mensch, ohne Not tue ich mir das aber nicht an.

Falsch finde ich auch die Idee, junge Leute würden sich nicht mehr für Autos interessieren. Die Klassenkameraden meines Sohnes freuen sich immer, wenn Sie an unserem Haus vorbeilaufen und meine Garage offen ist. Die vier Endrohre von AMG finden alle Jungs toll. Sie sind eigentlich alle unendlich autobegeistert.

Weiter mache ich mich wegen der Qualitätsthemen nicht verrückt. Ich habe in den letzten 11 Jahren 7 neue Mercedes gekauft und bis auf den ersten waren alle top. Ich habe eine tolle Niederlassung und die kümmern sich einfach super. Wenn das Auto ausgeliefert wird, vertraue ich darauf, dass es 100% funktioniert. Wenn man viel in Foren liest, bekommt man natürlich immer den Eindruck, dass alles schlecht ist, weil viele mit kaputtem Auto Ihren (berechtigten) Frust von der Seele schreiben. Würde ich ja auch. Die vielen anderen, die kein Problem haben, fahren einfach glücklich rum.

Heut war es soweit :)

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20200507_165859.jpg

Gratulation - finde auch sehr schön!!!

Sieht sehr fein aus. Herzlichen Glückwunsch und allzeit gute Fahrt!

Sehr schön...Glückwunsch!!!

Kurze Frage noch.. Und zwar wie bekomme ich das Airmatic auf "-2"? Schaffe nur "-1".. :(

Zitat:

@king_of_kingz schrieb am 7. Mai 2020 um 20:19:43 Uhr:

Heut war es soweit :)

Gratulation..

 

Da war ich heute auch... Und habe meinen Wagen abgeholt. Keinen GLE aber bei Sonnenschein und 5 Wochen warten (Wagen stand seit 1.4. dort), wurde es echt Zeit...

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