Erfahrungsbericht Volvo D5 in USA
Hallo liebe Volvo Gemeinde!
Ich hatte damals versprochen einen Kurzen Erfahrungsbericht zu schreiben.
Dies tue ich hiermit.
Wir haben unser Traumauto den D5 am sechsten Oktober in Baltimore abgeholt.
Die Verschiffung hat schon mal gut geklappt.
Ich habe mitlerweile auch eine Tankstelle gefunden, die Diesel mit angeblich 48 Cetan hat. LUK oil eine russische Firma.
Ich habe das Fahrzeug jetzt 5000 Km gefahren und bin total ueberzeugt. Auf lange Strecke verbraucht er auf 100 Km 5.4 ltr. Im Nahbereich geht er dann hoch auf 6.5ltr. Einfach super, gefaellt mir gut. Bis jetzt habe ich noch keine Probleme feststellen koennen.
An dieser Stelle auch mal ein dickes Lob and die Firma Volvo!
Eine Frage habe ich noch die Ihr mir vielleicht (eigentlich bin ich mir sicher) beantworten koennt. Ich wuerde gerene meine Cetanzahlen heben. Ich habe im Internet ein Produkt gefunden. Hier die Webseite.
http://www.mineraloele.de/menueseite.htm
Hat jemand schon mal Erfahrungen dieswbezueglich gemacht?
Im Volvo Handbuch steht was von Rape Metyl Ester, was immer das auch ist.
Gruss
Karsten
wer spaeter bremst ist laenger schnell
Ich freue mich auf Eure Antworten.
17 Antworten
Biodiesel
Der D5 Motor darf laut Volvo nie mit "Biodiesel" gefahren werden! Dies ist nicht zugelassen.
Auch keine Vermischungen.
Wer fragen dazu hat kann sich gerne per Email an mich wenden: thorsten@podlech.de.
Schöne Grüße
Thorsten
Hallo,
Ich meine die diesel brennstoff in America ist zu unsauber (zb schwefel) fur den D5 motor (abgase) und das Volvo darum diesen motor nicht in Amerika verkauft.
Ich habe das irgentwoh gelesen, bin aber vergessen wo. Vielleicht wahr das bericht falsch!
Willy
Hallo Willy,
ist schon richtig.
Der Diesel in den USA entspreicht mit Cetan 45 nicht unseren Anforderugnen an mindestens Cetan 48 (ARAL verkauft Cetan 50) Ausserdem ist der Schwefelanteil rund 1000x so hoch wie hier zulässig. Von daher hatte ich auch gefragt, ob man eine Russfahne sieht.
Es kommt aber noch etwas hinzu:
- Dieseltankstellen sind in den USA selten
- Sprit ist einfach viel zu billig, als dass man sich um den Verbrauch wirkliche gedanken machen muss
- Diesel an sich stinkt
- und Diesel-betriebene PKW waren in der Vergangenheit schlapp und laut. Von daher ist das Image der Diesel in den USA schlecht. Warum sollen die Hersteller etwas riskieren?
- in den USA gibt es eine Umweltbehörde. Für die ist Diesel die Inkarnation des Bösen. Russ (oder Partikel) sind für diese Behörde Todesursache Nr. 1. Von daher gibt es in den USA eine noch grössere Russ-Partikel-Diskussion als hier in Deutschland. Von den spinnerten zero-emission-vehicles in manchen Sonnenstaaten der USA, wo Strom ja aus der Steckdose kommt sprechen wir mal lieber gleich nicht.
Also so lange das Partikelproblem nicht gelöst ist wird in den USA der Diesel kein hit. Auch wird sich in den USA kein Hersteller finden lassen, der freiwillig schwefelfreien Diesel anbieten wird.
Das IMHO aber genau das CO2-Problem der Amis lösen könnte wird dort schlicht übersehen.
Ich bleibe bei meiner Meinung: der Diesel wäre DAS Auto für die Amis. Er hat genua die Stärken, die dort gesucht werden: Drehmoment ohne Ende. Allerdings müsste sich der Benzinpreis verdreifachen, vielleicht denken dann die Amis um.
jürgen
der sich bewusst ist, dass es "die" Amis nicht gibt