ForumBMW Elektro
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. BMW
  5. BMW Elektro
  6. Erfahrungsbericht i3

Erfahrungsbericht i3

BMW i3 I01
Themenstarteram 22. Mai 2016 um 16:38

Hallo zusammen,

nach nun 6 Monaten Erfahrung mit dem BMW i3 ist es an der Zeit mal einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich komme eigentlich nur darauf, weil ich fast täglich auf das Auto angesprochen werde - folglich das allgemeine Interesse hoch ist, insbesondere seit dem Beschluss der staatlichen Förderung.

Modell:

i3 mit Rex (range extender = 2 Zylinder Motor aus dem BMW "Scooterprogramm")- an Austattung habe ich alles genommen was es in der Aufpreisliste gibt, die allerdings beim i3 nicht sonderlich lang ist.

Exterieur:

Als Farbe habe ich solarorange gewählt, dazu die abgedunkelten Scheiben, das ist natürlich Geschmackssache aber mir gefällt er so sehr gut und er fällt noch ein bisschen mehr auf (im Vergleich zu schwarz). Ob das Design nun sonderlich gefällig ist, darüber kann man streiten aber ich glaube die Entscheidung für ein solch besonderes Design ist zum Start in die Elektroautoaera sehr geschickt - wer erkennt schon einen Elektrogolf auf den ersten Blick.

Tankklappen hat er durch den Rex zwei, die Eine hinten rechts wie bei jedem BMW, nur das dahinter die Steckdose ist in die der AC2 oder der Combo2 Stecker passt (letzterer für Schnellladen bis 50kW, der Energiespeicher hat ca. 20 kWh Kapazität). Rechts vorne an der Seitenwand (Kotflügel) ist die zweite Tankklappe mit dem Einfüllstutzen für Benzin (alle Sorten verträgt er). Die äußere Kunststoffklappe lässt sich nur öffnen, wenn man vorher im Innenraum auf der Fahrerseite im Fußraum den Knopf zum Belüften des Tanksystems aktiviert hat. Das hat wohl etwas mit den Emissionsvorschriften zu tun, der Tank wird dann über einen Aktivkohlefilter belüftet, es ist also kein Benzingeruch zu vernehmen. In den Tank passen ca. 9l Benzin.

Unter der Frontklappe (elektrisch zu Öffnen über Funkschlüssel oder einen Knopf im Fußraum Fahrerseite) befindet sich ein kleines Fach für das Ladekabel und den Luftkompressor mit Dichtmittel bei Reifenpanne. Ausserdem kann man hier die Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen. Für sehr Neugierige: Hier wäre noch die Möglichkeit Kühlwasser für die beiden Kühlkreisläufe nachzufüllen oder die Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und einen Blick auf die winzige 12V Bleisäurebatterie zu werfen, die er zum Puffern der 12V Elektrik braucht.

Das gesamte Exterieur besteht aus Kunststoff, was man aber nur merkt wenn man mal dagegendrückt und wo sonst Blechteile eher wenig nachgeben fühlt sich das beim i3 etwas weicher an. Von der sehr stabilen CFK Fahrgastzelle kann man eigentlich nur im Einstiegsbereich bei geöffneter Tür etwas sehen, da ist der Kunststoff unlackiert so das man die Faser-Matrix-Struktur sehen kann. Apropos Tür, die hintere öffnet ja gegenläufig, was in der Praxis fast immer ok ist, lediglich in engen Parklücken ist das für die hinteren Passagiere eine Herausforderung sich da herauszuschlängeln. Funktioniert folgendermaßen: Immer zuerst die vordere Tür öffnen, dann die Hintere, dann so weit nach vorne treten das die hintere Tür wieder geschlossen werden kann um dann an ihr vorbeizukommen und dann die vordere Tür schliessen zu können. Hört sich aber komplizierter an als es in der Praxis ist. Hinter der Heckklappe befindet sich auf guter Beladungshöhe der schnuckelige Kofferraum, der sich aber prima durch die variabel verstellbaren Rücklehnen erweitern lässt. Ein Fach unter der Kofferraumabdeckung gibt es allerdings nicht, da hier der Elektromotor, die Elektronik und der Rangeextender platziert sind. Lediglich eine Serviceklappe zum Messen des Ölstands des Rex ist hier zugänglich.

Interieur:

Für ein viermeter Auto ist der Innenraum wahnsinnig luftig, man hat das Gefühl in einem viel größeren Auto zu sitzen. Die I-Tafel ist aus meiner Sicht ein echter Designer Schmuckstück, das wirkt sehr modern und edel. Lediglich das Grundmaterial der I-Tafel also direkt vor der Frontscheibe sowie Teile der Türverkleidung sind aus einem sicherlich wahnsinnig ökologisch Wertvollen Material gefertigt, sieht allerdings aus wie Recyclingmaterial- also mir ein bisschen zu viel Öko. Die Sitze sind sehr komfortabel (ich habe die Lederausstattung) und besonders praktisch: man kann durch die fehlende Mittelkonsole problemlos auf die Beifahrerseite rutschen um auf der anderen Seite auszusteigen (wenn man zum Beispiel an einer viel befahrenen Hauptstrasse parkt). Allerdings muß man vorher die Armauflage hochklappen, die würde wahrscheinlich ein Draufsetzen nicht verzeihen. Hinten sind zwei Sitze mit Getränkehaltern zwischen diesen Beiden, also insgesamt ist das Auto ein Viersitzer. Die Beleuchtung im Interieur ist mit hellen LED ausgeführt, welche normal weiß leuchten, lediglich beim Öffnen des Fahrzeugs mit der Fernbedienung leuchten sie grellblau, was ich aber ziemlich cool finde.

Das Fahren:

Selten hat mich Autofahren derart entspannt wie im i3. Nach dem Drücken des Start-Stop-Knopfs kommt aus einem Bestätigungston kein weiteres Geräusch. Dann vorsichtig das erste mal das "Gaspedal" betätigen - irres Gefühl so lautlos zu beschleunigen. Sobald die das erste Staunen vorbei ist mal testen wie er denn wirklich beschleunigt, wow unglaublich wie der abzieht, jetzt kann man ein leises unaufdringliches "Surren" hören aber wirklich beeindruckend wie er bis ca. 120 km/h sprintet. Danach bis 150 km/h (dann wird elektronisch abgeregelt) geht es etwas gemächlicher aber keineswegs langsam. Ausser Windgeräuschen ist dann kaum etwas zu hören, da die dünnen Reifen auch nicht so viele Geräusche machen. Dann die nächste Überraschung: beim Gas wegnehmen "bremst" das Auto als würde man leicht die Bremse treten, was passiert?: Der i3 rekuperiert dann, also er wandelt die Bewegungsenergie über den Elektroantrieb wieder in elektrische Energie um und speichert diese in der Batterie. Die Hochvoltbatterie sitzt übrigens unter den Passagieren im Fahrzeugboden, was für einen sehr niedrigen Schwerpunkt sorgt und somit für ordentlich Spaß beim Kurvenfahren. In Summe fährt der i3 sportlich wie jeder BMW aber ohne Geräusche und mit einem grünen Gewissen wenn man denn Ökostrom tankt. Das Aufladen funktioniert genauso einfach wie das einstöpseln des Staubsaugers oder der Kaffeemaschine, also einfach Stecker in die Steckdose (hoffentlich in der Garage vorhanden und idealerweise mit 16 A abgesichert) und das andere Ende ins Auto gesteckt - fertig. Also zumindest bei völlig leerem Tank/Batterie nach 6 bis 8 h fertig. Wer also über Nacht zu Hause lädt, den wird das nicht stören. Wer es eiliger hat kann sich eine Wallbox kaufen (die muss ein Elektriker installieren), dann geht das Aufladen deutlich schneller. Und für ganz Eilige gibt es die 50kW Schnelllader, dann sind es von 0% auf 80% in 30 Minuten. Sollte sich jemand Sorgen machen den Stecker bei strömendem Regen in das Auto zu stecken, überhaupt kein Problem weil der Ladevorgang erst startet wenn das Auto die Sicherheit überprüft hat (sekundenschnell) und dann die Spannung freigegeben wird.

Sollte einem wirklich mal der Strom ausgehen, dann springt der REX (sofern bestellt) selbständig an und lädt die Batterie nach, also er treibt nicht die Räder an, sondern einen Generator der dann die Batterie lädt. Das hört sich dann ein bisschen so an als ob ein Hubschrauber in einiger Entfernung hinter einem herfliegen würde (habe ich beim ersten Mal wirklich gedacht). Die Drezahl des Verbrenners wird automatisch geregelt und orientiert sich an der Geschwindigkeit mit der man fährt. Wenn man sich aber erstmal an das elektrische Fahren gewöhnt hat möchte man ehrlichgesagt nicht das der REX anspringt und fährt lieber rechtzeitig zu einer Ladesäule. Eine oft gestellte Frage ist die zur Reichweite. Eigentlich spielt sie im Alltag keine Rolle für mich, da mein Arbeitsweg hin und zurück nur 60 km beträgt und dafür benutze ich das Auto hauptsächlich, also mir reicht die Batterie eigentlich immer. Aber jetzt mal zu den Praxisangaben: Im Winter bei gut genutzter Heizung (ich stelle sie meistens auf 25°C da ich sehr Kälteempfindlich bin) sinkt die Reichweite schon mal auf 90 km, jetzt wo es warm draußen ist zeigt er meistens 130 km an (+ REX noch mal ca. 150 km) . Wem das nicht reicht der kann ja jetzt den i3 auch mit größerem Energiespeicher bestellen.

Fazit:

Den i3 würde ich jederzeit wieder kaufen und bin absolut begeistert vom elektrischen Fahren. Was muss noch verbessert werden? Das Auto finde ich perfekt aber die öffentlichen Ladesäulen sollten auf ein einheitliches Bezahlsystem verpflichtet werden, denn leider kann man nicht an jeder Ladesäule (und es gibt inzwischen wirklich sehr, sehr viele) einfach so aufladen, da es verschieden Karten gibt mit denen die Freischaltung erfolgt und einfach so mit Credit- oder EC-Karte funktionieren die meisten Ladesäulen nicht.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. Mai 2016 um 16:38

Hallo zusammen,

nach nun 6 Monaten Erfahrung mit dem BMW i3 ist es an der Zeit mal einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich komme eigentlich nur darauf, weil ich fast täglich auf das Auto angesprochen werde - folglich das allgemeine Interesse hoch ist, insbesondere seit dem Beschluss der staatlichen Förderung.

Modell:

i3 mit Rex (range extender = 2 Zylinder Motor aus dem BMW "Scooterprogramm")- an Austattung habe ich alles genommen was es in der Aufpreisliste gibt, die allerdings beim i3 nicht sonderlich lang ist.

Exterieur:

Als Farbe habe ich solarorange gewählt, dazu die abgedunkelten Scheiben, das ist natürlich Geschmackssache aber mir gefällt er so sehr gut und er fällt noch ein bisschen mehr auf (im Vergleich zu schwarz). Ob das Design nun sonderlich gefällig ist, darüber kann man streiten aber ich glaube die Entscheidung für ein solch besonderes Design ist zum Start in die Elektroautoaera sehr geschickt - wer erkennt schon einen Elektrogolf auf den ersten Blick.

Tankklappen hat er durch den Rex zwei, die Eine hinten rechts wie bei jedem BMW, nur das dahinter die Steckdose ist in die der AC2 oder der Combo2 Stecker passt (letzterer für Schnellladen bis 50kW, der Energiespeicher hat ca. 20 kWh Kapazität). Rechts vorne an der Seitenwand (Kotflügel) ist die zweite Tankklappe mit dem Einfüllstutzen für Benzin (alle Sorten verträgt er). Die äußere Kunststoffklappe lässt sich nur öffnen, wenn man vorher im Innenraum auf der Fahrerseite im Fußraum den Knopf zum Belüften des Tanksystems aktiviert hat. Das hat wohl etwas mit den Emissionsvorschriften zu tun, der Tank wird dann über einen Aktivkohlefilter belüftet, es ist also kein Benzingeruch zu vernehmen. In den Tank passen ca. 9l Benzin.

Unter der Frontklappe (elektrisch zu Öffnen über Funkschlüssel oder einen Knopf im Fußraum Fahrerseite) befindet sich ein kleines Fach für das Ladekabel und den Luftkompressor mit Dichtmittel bei Reifenpanne. Ausserdem kann man hier die Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen. Für sehr Neugierige: Hier wäre noch die Möglichkeit Kühlwasser für die beiden Kühlkreisläufe nachzufüllen oder die Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und einen Blick auf die winzige 12V Bleisäurebatterie zu werfen, die er zum Puffern der 12V Elektrik braucht.

Das gesamte Exterieur besteht aus Kunststoff, was man aber nur merkt wenn man mal dagegendrückt und wo sonst Blechteile eher wenig nachgeben fühlt sich das beim i3 etwas weicher an. Von der sehr stabilen CFK Fahrgastzelle kann man eigentlich nur im Einstiegsbereich bei geöffneter Tür etwas sehen, da ist der Kunststoff unlackiert so das man die Faser-Matrix-Struktur sehen kann. Apropos Tür, die hintere öffnet ja gegenläufig, was in der Praxis fast immer ok ist, lediglich in engen Parklücken ist das für die hinteren Passagiere eine Herausforderung sich da herauszuschlängeln. Funktioniert folgendermaßen: Immer zuerst die vordere Tür öffnen, dann die Hintere, dann so weit nach vorne treten das die hintere Tür wieder geschlossen werden kann um dann an ihr vorbeizukommen und dann die vordere Tür schliessen zu können. Hört sich aber komplizierter an als es in der Praxis ist. Hinter der Heckklappe befindet sich auf guter Beladungshöhe der schnuckelige Kofferraum, der sich aber prima durch die variabel verstellbaren Rücklehnen erweitern lässt. Ein Fach unter der Kofferraumabdeckung gibt es allerdings nicht, da hier der Elektromotor, die Elektronik und der Rangeextender platziert sind. Lediglich eine Serviceklappe zum Messen des Ölstands des Rex ist hier zugänglich.

Interieur:

Für ein viermeter Auto ist der Innenraum wahnsinnig luftig, man hat das Gefühl in einem viel größeren Auto zu sitzen. Die I-Tafel ist aus meiner Sicht ein echter Designer Schmuckstück, das wirkt sehr modern und edel. Lediglich das Grundmaterial der I-Tafel also direkt vor der Frontscheibe sowie Teile der Türverkleidung sind aus einem sicherlich wahnsinnig ökologisch Wertvollen Material gefertigt, sieht allerdings aus wie Recyclingmaterial- also mir ein bisschen zu viel Öko. Die Sitze sind sehr komfortabel (ich habe die Lederausstattung) und besonders praktisch: man kann durch die fehlende Mittelkonsole problemlos auf die Beifahrerseite rutschen um auf der anderen Seite auszusteigen (wenn man zum Beispiel an einer viel befahrenen Hauptstrasse parkt). Allerdings muß man vorher die Armauflage hochklappen, die würde wahrscheinlich ein Draufsetzen nicht verzeihen. Hinten sind zwei Sitze mit Getränkehaltern zwischen diesen Beiden, also insgesamt ist das Auto ein Viersitzer. Die Beleuchtung im Interieur ist mit hellen LED ausgeführt, welche normal weiß leuchten, lediglich beim Öffnen des Fahrzeugs mit der Fernbedienung leuchten sie grellblau, was ich aber ziemlich cool finde.

Das Fahren:

Selten hat mich Autofahren derart entspannt wie im i3. Nach dem Drücken des Start-Stop-Knopfs kommt aus einem Bestätigungston kein weiteres Geräusch. Dann vorsichtig das erste mal das "Gaspedal" betätigen - irres Gefühl so lautlos zu beschleunigen. Sobald die das erste Staunen vorbei ist mal testen wie er denn wirklich beschleunigt, wow unglaublich wie der abzieht, jetzt kann man ein leises unaufdringliches "Surren" hören aber wirklich beeindruckend wie er bis ca. 120 km/h sprintet. Danach bis 150 km/h (dann wird elektronisch abgeregelt) geht es etwas gemächlicher aber keineswegs langsam. Ausser Windgeräuschen ist dann kaum etwas zu hören, da die dünnen Reifen auch nicht so viele Geräusche machen. Dann die nächste Überraschung: beim Gas wegnehmen "bremst" das Auto als würde man leicht die Bremse treten, was passiert?: Der i3 rekuperiert dann, also er wandelt die Bewegungsenergie über den Elektroantrieb wieder in elektrische Energie um und speichert diese in der Batterie. Die Hochvoltbatterie sitzt übrigens unter den Passagieren im Fahrzeugboden, was für einen sehr niedrigen Schwerpunkt sorgt und somit für ordentlich Spaß beim Kurvenfahren. In Summe fährt der i3 sportlich wie jeder BMW aber ohne Geräusche und mit einem grünen Gewissen wenn man denn Ökostrom tankt. Das Aufladen funktioniert genauso einfach wie das einstöpseln des Staubsaugers oder der Kaffeemaschine, also einfach Stecker in die Steckdose (hoffentlich in der Garage vorhanden und idealerweise mit 16 A abgesichert) und das andere Ende ins Auto gesteckt - fertig. Also zumindest bei völlig leerem Tank/Batterie nach 6 bis 8 h fertig. Wer also über Nacht zu Hause lädt, den wird das nicht stören. Wer es eiliger hat kann sich eine Wallbox kaufen (die muss ein Elektriker installieren), dann geht das Aufladen deutlich schneller. Und für ganz Eilige gibt es die 50kW Schnelllader, dann sind es von 0% auf 80% in 30 Minuten. Sollte sich jemand Sorgen machen den Stecker bei strömendem Regen in das Auto zu stecken, überhaupt kein Problem weil der Ladevorgang erst startet wenn das Auto die Sicherheit überprüft hat (sekundenschnell) und dann die Spannung freigegeben wird.

Sollte einem wirklich mal der Strom ausgehen, dann springt der REX (sofern bestellt) selbständig an und lädt die Batterie nach, also er treibt nicht die Räder an, sondern einen Generator der dann die Batterie lädt. Das hört sich dann ein bisschen so an als ob ein Hubschrauber in einiger Entfernung hinter einem herfliegen würde (habe ich beim ersten Mal wirklich gedacht). Die Drezahl des Verbrenners wird automatisch geregelt und orientiert sich an der Geschwindigkeit mit der man fährt. Wenn man sich aber erstmal an das elektrische Fahren gewöhnt hat möchte man ehrlichgesagt nicht das der REX anspringt und fährt lieber rechtzeitig zu einer Ladesäule. Eine oft gestellte Frage ist die zur Reichweite. Eigentlich spielt sie im Alltag keine Rolle für mich, da mein Arbeitsweg hin und zurück nur 60 km beträgt und dafür benutze ich das Auto hauptsächlich, also mir reicht die Batterie eigentlich immer. Aber jetzt mal zu den Praxisangaben: Im Winter bei gut genutzter Heizung (ich stelle sie meistens auf 25°C da ich sehr Kälteempfindlich bin) sinkt die Reichweite schon mal auf 90 km, jetzt wo es warm draußen ist zeigt er meistens 130 km an (+ REX noch mal ca. 150 km) . Wem das nicht reicht der kann ja jetzt den i3 auch mit größerem Energiespeicher bestellen.

Fazit:

Den i3 würde ich jederzeit wieder kaufen und bin absolut begeistert vom elektrischen Fahren. Was muss noch verbessert werden? Das Auto finde ich perfekt aber die öffentlichen Ladesäulen sollten auf ein einheitliches Bezahlsystem verpflichtet werden, denn leider kann man nicht an jeder Ladesäule (und es gibt inzwischen wirklich sehr, sehr viele) einfach so aufladen, da es verschieden Karten gibt mit denen die Freischaltung erfolgt und einfach so mit Credit- oder EC-Karte funktionieren die meisten Ladesäulen nicht.

608 weitere Antworten
Ähnliche Themen
608 Antworten

Seit Anfang Januar 5000 km und keine Probleme. Nichts, einfach gar nichts. Erstaunlich.

Zitat:

@Coblenz schrieb am 6. April 2019 um 13:36:07 Uhr:

BMW i3s, produziert 11.03.2019, zugelassen am 30.03.2019, 241 km gefahren und bereits PDC vorne und hinten komplett ausfallen. Außerdem klappert die Fahrertüre beim Fahren sehr laut und das Handschuhfach ist schief eingebaut. Wagen steht seit Freitag in der Werkstatt. Fahrspass bisher super, Reichweite mit 42,2 kWh (39 kWh netto), Sommerreifen und Drittelmix bei 6 - 10 Grad Celsius Außentemperatur aus meiner Sicht mit ca. 240 km im Comfort Modus ebenfalls in Ordnung. Einmal mit CCS geladen, ca. 21 kW in 29 Minuten, auch das entspricht meinen Erwartungen.

War das ein Sonderangebot auch China ?? :confused:

Bei mir gibt's nix zu meckern :)

Bei uns ist nach über 4000 km in 3 Monaten auch nichts kaputt. Ärger gabs ganz zu Anfang da die Werkstatt bei der Auslieferung alles andere als sauber gearbeitet hat und weder das Auto geladen noch den Transportmodus deaktiviert hat.

Im vergleich dazu sind wir mit dem Polo seit dem nur 400-500km in der gleichen Zeit gefahren...

Wir hatten zwei I3 im Einsatz, der Erste war geleast und der zweite I3s als Ersatz gedacht wenn das Leasing ausläuft. Davor hatten wir eine Zoe für 2 Jahre. Fazit nach 1 Jahr I3: Wir werden wieder auf einen Verbrenner umsteigen.

Hauptsächlich weil der I3 nur als 2-t Wagen taugt aber auch aufgrund der miesen Qualität die BMW hier liefert. Das betrifft die Werkstatt und auch das Fahrzeug. Der I3s ist so fehlerhaft, dass wir vom Kauf zurückgetreten sind, nachdem die Werkstatt in Abstimmung mit BMW Technik, es nicht geschafft hat das Auto so einzustellen, dass es geradeaus läuft. Der I3s läuft stur nach rechts. Die Schuld wird auf Toleranzen in Verbindung mit den Reifen geschoben, eine Lösung gibt es aber nicht weil eben nur diese Reifenkombi erlaubt ist. Wie es dieser I3s durch die Qualitätskontrolle geschafft hat ist mir ein Rätsel. Das Problem versucht man mit einem niedrigen Luftdruck zu kaschieren (2.1 Bar), hilft aber nicht. So etwas bekommt man heute bei einem Premiumhersteller für einen Neupreis von 54T Euro. BMW ist bei uns für alle Ewigkeit gestorben. Das nächste Auto wird ein Mercedes.

Also mein S läuft gradeaus, aber das hilft dir ja auch nicht.

Die Werkstätten in der Niederlassungen (wobei ich kenne nur Berlin Kaiserdamm gut), sind merklich schlechter geworden die letzten Jahre.

Und ja der i3 ist kein Ersatz für eine "richtiges" Auto, kein Batterieauto ist das.

Es ist ein Stadtwagen und geht für bestimmte dinge auch mal über Land, so 100km geht gut. (das ganze Jahr)

Ich nutze ihn erstaunlich viel, in der Stadt weil er so schön klein ist und überall passt, auf "kurzen langstrecken" weil die Förderung so viel spass macht, oder das Strom schlauchen an allen ecken.

Man kann den schon benutzen, aber deinen Ärger kann ich gut verstehen...

w

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 6. April 2019 um 16:01:02 Uhr:

Seit Anfang Januar 5000 km und keine Probleme. Nichts, einfach gar nichts. Erstaunlich.

Der älteste hat jetzt 34.000km und geht bald zurück, der jüngste auch gut 8000,

Werkstatt hatte der nur zur Wartung und falls mal wieder einer Spiegel geklaut hat. (das kam leider 2 mal vor)

Aber Werkstatt ist kein spass mehr bei BMW; das war früher anders.

Der neue hatte einen defekten Winterreifen, selbst das war ein Riesen Drama bei BMW.

Die Autos halte ich schon für "gut", am besten die müssen nie in die Werkstatt, also gut drauf aufpassen, weil dann wird's blöd.

Man muß jedoch sagen die Werkstatt Aufenthalte waren ohne das Verschulden vom Auto, für geklaute Spiegel, oder einen Reifedefekt kann BMW nichts. Nur wie die das dann abarbeiten war unlustig, daher verstehe ich schon die ein oder andere Kritik hier.

w

Mittlerweile ein Jahr mit einem 60Ah REX unterwegs (gekauft mit 22'000km, jetzt 33'000km) und ausser defektem Tankklappen-Sensor (Kinderkrankeit erste Generation) keine Probleme. Für den Alltag gibt es für mich nichts besseres. Super einfach und relaxt zu fahren, sehr wendig und enorm antrittsstark, und mit umgeklappten Rücksitzen doch noch erstaunlich viel Stauraum.

Zu Hause zwar nur 1,7kW (8A) Lademöglichkeit, aber das reicht mehr als aus (Fahrprofil 30km/Tag). Trotzdem bin ich froh um die Schnellladeoption, wenn es mal deutlich mehr als 100km sein müssen. Da ist man in recht kurzer Zeit wieder mit genügend Reichweite ausgestattet. Man muss ja oft gar nicht bis 100% und auch nie von ganz 0% aus laden. Den REX habe ich erst ein mal wirklich aus der Not heraus gebraucht, zwei, drei male noch aus reiner Faulheit, bzw. "Stalldrang" :-)

 

Ich hoffe sehr diese Art Fahrzeug-Konzept bleibt im Programm. Ich finde den i3 über alles gesehen einen Volltreffer.

Wir haben seit März einen i3s 120Ah mit ziemlich kompletter Ausstattung als Ersatz für den Mini Cooper S meiner Frau im Einsatz.

Preis: Der Listenpreis ist schon heftig, allerdings haben wir ohne Probleme 20% Rabatt bekommen (Bestellung Dezember 2018). Ok, immer noch recht teuer, ist halt ein BMW - im Vergleich zum Mini macht das keinen großen Unterschied

Design: das Design ist sehr eigenständig, innen wie außen. Das Design dieser neuen Generation ist m.E. deutlich harmonischer als das der Vorgänger. Wir haben ihn in blau/frozen grey mit "Lodge" Innenraumausstattung und den schwarzen 20'' Felgen. Uns gefällt er so richtig gut, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Verbrauch/Reichweite: der Wagen wird nur fast nur im Stadtverkehr eingesetzt,kurze Autobahnabschnitte, selten mehr als 50 km am Tag. Aufladung alle paar Tage über Nacht an der Schuko-Steckdose. Verbrauch liegt bei 17 kwh/100km, gefahren wird meist im Comfort-Modus, ab and zu mal "Sport". Reichweitenanzeige sagt 220-230km bei voller Batterie. Das scheint zu stimmen, ist vielleicht noch etwas Sicherheitsreserve drin.

Fahrerlebnis: sehr komfortabel, im Stadtverkehr fühlt man sich extrem gut motorisiert, Beschleunigung und Durchzugsvermögen machen Spaß. Platzangebot ist vorne sehr gut, hinten ok. Kofferraum reicht auch für einen größeren Einkauf und mit Umlegen der Rücksitze hat man reichlich Platz. Bisher keine technischen Probleme.

Ausstattung: alles da, was man braucht. Sehr übersichtlich und nüchtern. Im Gegensatz zu einem TESLA keinerlei Spielereien.

Staatliche Förderung: habe ich vor sechs Wochen beantragt, aber bisher noch nichts gehört.

Fazit: klasse Auto für unsere Zwecke

Grüße

Jürgen

Hallo zusammen,

ich bin im Mai 2019 von einem V70 auf einen gebrauchten I3 60Ah mit Rex (2016) KM 11.000 umgestiegen. Bis auf den Kofferraum ist das Platzangebot vergleichbar. Aber da wir keinen Kinderwagen etc. mehr transportieren müssen, passt das für uns. Ich war sogar mit meinen beiden Söhnen Zelten und alles inkl. Grill etc. passte problemlos bei einem umgeklappten Sitz. Also das Auto ist wirklich variabel.

Ich bin jetzt ca. 3.000 Km gefahren und habe 2 mal Überland den Rex benötigt, weil die Ladesäule besetzt war und ich keinen Umweg fahren wollte. Ansonsten habe ich mich auch schon 2 - 3 mal verrechnet und der Rex sprang für die letzten 3 KM an. Ansonsten lade ich in HH nur an öffentlichen Säulen. Gar kein Problem.

Der Wagen an sich macht gar keine Probleme und extrem viel Spaß. Ich freue mich auf jede Fahrt. Verbrauch lt. BC 14,2 KWh/110 KM.

Reichweite bei den momentanen Temperaturen ca. 135 - 150 km. wobei ich die Berechnung schon manchmal mysteriös finde. Zum Supermarkt und mit 100 KM Reichweite abgestellt. Nach 20 Minuten wieder los nur noch 92 KM Reichweite um dann während der Fahrt auf 98 KM zu klettern. Aber an sich ja kein Problem.

Schnelladen an der Autobahn ist auch kein Problem und wenn man Kaffee getrunken und weggebracht hat, sind wirklich wieder 90 Km im Akku. Passt also auch.

Bis auf die APP, die ich echt unzuverlässig finde, bin ich restlos begeistert von diesem Auto. Und das Navi mit RTTI überwacht oft nur die Hauptstraßen und schickt mich in überfüllte Seitenstraßen. Dass kann TomTom besser.

Grüße

Andreas

Hallo.

Ich habe den 94Ah mit REX. Gesamtreichweite z.Z. (Im Sommer und Notfalls) >400km. Aber ich habe es noch nie ausprobiert. Nach nach 200km und max 50km mit REX fand ich auch „aussichtslosen“ Situationen wieder eine Säule.

Der Wagen macht Spaß, ist zuverlässig und wenn es sein muss auch schnell.

Habe einen gebrauchten, voll ausgestatteten 60 Ah Rex aus 2014 mit ca. 25.000 km gekauft.

Meine Erkenntnisse nach 2000 km inkl. 900

km Fahrt ans Mittelmeer:

Batterie

Die BMW-Werkstatt kann einen "Battery Health Pass" erstellen. Das Auto wird komplett ent- und geladen und dann über das Servicegerät die Ladung ausgelesen. Ergebnis bei mir: 94%

CCS-Laden geht bis zu 70 Prozent sehr schnell. Entlang Autobahnen reicht es häufig,kurz 15 Minuten lang zu laden.

Die größte Strecke mit einer Ladung waren bisher 150 km.

Durchschnittsverbrauch aus Stadt, Fernstraßen und flotter Autobahn sind 15 kWh/100 km

Rex

Gibt einem Gelassenheit und macht das Auto langstreckentauglich. In Südfrankreich funktionierten z.B. drei CCS-Lader nicht.

Fahrerlebnis bzw. Leben mit dem i3

Man muß wissen was man tut, dann macht das Fahrzeug sehr viel Spaß.

Bei der Planung von Mittel- und Langstrecken führt für mich kein Weg an ABetterRouteplanner vorbei. Dabei muß man offen für Abenteuer sein.

ecalc ist besser als abrp

Scheinbar gleichen sich die Erfahrungen.

Seit Mitte September ist nun der 94er REX mein treuer Begleiter, auf mittlerweile 43.500 km. 0 Defekte, bisher keine Probleme. :-)

Achso, REX-Einsätze: insgesamt 7 für jeweils weniger als 50 km

Deine Antwort
Ähnliche Themen