Erfahrungsbericht i3
Hallo zusammen,
nach nun 6 Monaten Erfahrung mit dem BMW i3 ist es an der Zeit mal einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich komme eigentlich nur darauf, weil ich fast täglich auf das Auto angesprochen werde - folglich das allgemeine Interesse hoch ist, insbesondere seit dem Beschluss der staatlichen Förderung.
Modell:
i3 mit Rex (range extender = 2 Zylinder Motor aus dem BMW "Scooterprogramm"😉- an Austattung habe ich alles genommen was es in der Aufpreisliste gibt, die allerdings beim i3 nicht sonderlich lang ist.
Exterieur:
Als Farbe habe ich solarorange gewählt, dazu die abgedunkelten Scheiben, das ist natürlich Geschmackssache aber mir gefällt er so sehr gut und er fällt noch ein bisschen mehr auf (im Vergleich zu schwarz). Ob das Design nun sonderlich gefällig ist, darüber kann man streiten aber ich glaube die Entscheidung für ein solch besonderes Design ist zum Start in die Elektroautoaera sehr geschickt - wer erkennt schon einen Elektrogolf auf den ersten Blick.
Tankklappen hat er durch den Rex zwei, die Eine hinten rechts wie bei jedem BMW, nur das dahinter die Steckdose ist in die der AC2 oder der Combo2 Stecker passt (letzterer für Schnellladen bis 50kW, der Energiespeicher hat ca. 20 kWh Kapazität). Rechts vorne an der Seitenwand (Kotflügel) ist die zweite Tankklappe mit dem Einfüllstutzen für Benzin (alle Sorten verträgt er). Die äußere Kunststoffklappe lässt sich nur öffnen, wenn man vorher im Innenraum auf der Fahrerseite im Fußraum den Knopf zum Belüften des Tanksystems aktiviert hat. Das hat wohl etwas mit den Emissionsvorschriften zu tun, der Tank wird dann über einen Aktivkohlefilter belüftet, es ist also kein Benzingeruch zu vernehmen. In den Tank passen ca. 9l Benzin.
Unter der Frontklappe (elektrisch zu Öffnen über Funkschlüssel oder einen Knopf im Fußraum Fahrerseite) befindet sich ein kleines Fach für das Ladekabel und den Luftkompressor mit Dichtmittel bei Reifenpanne. Ausserdem kann man hier die Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen. Für sehr Neugierige: Hier wäre noch die Möglichkeit Kühlwasser für die beiden Kühlkreisläufe nachzufüllen oder die Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und einen Blick auf die winzige 12V Bleisäurebatterie zu werfen, die er zum Puffern der 12V Elektrik braucht.
Das gesamte Exterieur besteht aus Kunststoff, was man aber nur merkt wenn man mal dagegendrückt und wo sonst Blechteile eher wenig nachgeben fühlt sich das beim i3 etwas weicher an. Von der sehr stabilen CFK Fahrgastzelle kann man eigentlich nur im Einstiegsbereich bei geöffneter Tür etwas sehen, da ist der Kunststoff unlackiert so das man die Faser-Matrix-Struktur sehen kann. Apropos Tür, die hintere öffnet ja gegenläufig, was in der Praxis fast immer ok ist, lediglich in engen Parklücken ist das für die hinteren Passagiere eine Herausforderung sich da herauszuschlängeln. Funktioniert folgendermaßen: Immer zuerst die vordere Tür öffnen, dann die Hintere, dann so weit nach vorne treten das die hintere Tür wieder geschlossen werden kann um dann an ihr vorbeizukommen und dann die vordere Tür schliessen zu können. Hört sich aber komplizierter an als es in der Praxis ist. Hinter der Heckklappe befindet sich auf guter Beladungshöhe der schnuckelige Kofferraum, der sich aber prima durch die variabel verstellbaren Rücklehnen erweitern lässt. Ein Fach unter der Kofferraumabdeckung gibt es allerdings nicht, da hier der Elektromotor, die Elektronik und der Rangeextender platziert sind. Lediglich eine Serviceklappe zum Messen des Ölstands des Rex ist hier zugänglich.
Interieur:
Für ein viermeter Auto ist der Innenraum wahnsinnig luftig, man hat das Gefühl in einem viel größeren Auto zu sitzen. Die I-Tafel ist aus meiner Sicht ein echter Designer Schmuckstück, das wirkt sehr modern und edel. Lediglich das Grundmaterial der I-Tafel also direkt vor der Frontscheibe sowie Teile der Türverkleidung sind aus einem sicherlich wahnsinnig ökologisch Wertvollen Material gefertigt, sieht allerdings aus wie Recyclingmaterial- also mir ein bisschen zu viel Öko. Die Sitze sind sehr komfortabel (ich habe die Lederausstattung) und besonders praktisch: man kann durch die fehlende Mittelkonsole problemlos auf die Beifahrerseite rutschen um auf der anderen Seite auszusteigen (wenn man zum Beispiel an einer viel befahrenen Hauptstrasse parkt). Allerdings muß man vorher die Armauflage hochklappen, die würde wahrscheinlich ein Draufsetzen nicht verzeihen. Hinten sind zwei Sitze mit Getränkehaltern zwischen diesen Beiden, also insgesamt ist das Auto ein Viersitzer. Die Beleuchtung im Interieur ist mit hellen LED ausgeführt, welche normal weiß leuchten, lediglich beim Öffnen des Fahrzeugs mit der Fernbedienung leuchten sie grellblau, was ich aber ziemlich cool finde.
Das Fahren:
Selten hat mich Autofahren derart entspannt wie im i3. Nach dem Drücken des Start-Stop-Knopfs kommt aus einem Bestätigungston kein weiteres Geräusch. Dann vorsichtig das erste mal das "Gaspedal" betätigen - irres Gefühl so lautlos zu beschleunigen. Sobald die das erste Staunen vorbei ist mal testen wie er denn wirklich beschleunigt, wow unglaublich wie der abzieht, jetzt kann man ein leises unaufdringliches "Surren" hören aber wirklich beeindruckend wie er bis ca. 120 km/h sprintet. Danach bis 150 km/h (dann wird elektronisch abgeregelt) geht es etwas gemächlicher aber keineswegs langsam. Ausser Windgeräuschen ist dann kaum etwas zu hören, da die dünnen Reifen auch nicht so viele Geräusche machen. Dann die nächste Überraschung: beim Gas wegnehmen "bremst" das Auto als würde man leicht die Bremse treten, was passiert?: Der i3 rekuperiert dann, also er wandelt die Bewegungsenergie über den Elektroantrieb wieder in elektrische Energie um und speichert diese in der Batterie. Die Hochvoltbatterie sitzt übrigens unter den Passagieren im Fahrzeugboden, was für einen sehr niedrigen Schwerpunkt sorgt und somit für ordentlich Spaß beim Kurvenfahren. In Summe fährt der i3 sportlich wie jeder BMW aber ohne Geräusche und mit einem grünen Gewissen wenn man denn Ökostrom tankt. Das Aufladen funktioniert genauso einfach wie das einstöpseln des Staubsaugers oder der Kaffeemaschine, also einfach Stecker in die Steckdose (hoffentlich in der Garage vorhanden und idealerweise mit 16 A abgesichert) und das andere Ende ins Auto gesteckt - fertig. Also zumindest bei völlig leerem Tank/Batterie nach 6 bis 8 h fertig. Wer also über Nacht zu Hause lädt, den wird das nicht stören. Wer es eiliger hat kann sich eine Wallbox kaufen (die muss ein Elektriker installieren), dann geht das Aufladen deutlich schneller. Und für ganz Eilige gibt es die 50kW Schnelllader, dann sind es von 0% auf 80% in 30 Minuten. Sollte sich jemand Sorgen machen den Stecker bei strömendem Regen in das Auto zu stecken, überhaupt kein Problem weil der Ladevorgang erst startet wenn das Auto die Sicherheit überprüft hat (sekundenschnell) und dann die Spannung freigegeben wird.
Sollte einem wirklich mal der Strom ausgehen, dann springt der REX (sofern bestellt) selbständig an und lädt die Batterie nach, also er treibt nicht die Räder an, sondern einen Generator der dann die Batterie lädt. Das hört sich dann ein bisschen so an als ob ein Hubschrauber in einiger Entfernung hinter einem herfliegen würde (habe ich beim ersten Mal wirklich gedacht). Die Drezahl des Verbrenners wird automatisch geregelt und orientiert sich an der Geschwindigkeit mit der man fährt. Wenn man sich aber erstmal an das elektrische Fahren gewöhnt hat möchte man ehrlichgesagt nicht das der REX anspringt und fährt lieber rechtzeitig zu einer Ladesäule. Eine oft gestellte Frage ist die zur Reichweite. Eigentlich spielt sie im Alltag keine Rolle für mich, da mein Arbeitsweg hin und zurück nur 60 km beträgt und dafür benutze ich das Auto hauptsächlich, also mir reicht die Batterie eigentlich immer. Aber jetzt mal zu den Praxisangaben: Im Winter bei gut genutzter Heizung (ich stelle sie meistens auf 25°C da ich sehr Kälteempfindlich bin) sinkt die Reichweite schon mal auf 90 km, jetzt wo es warm draußen ist zeigt er meistens 130 km an (+ REX noch mal ca. 150 km) . Wem das nicht reicht der kann ja jetzt den i3 auch mit größerem Energiespeicher bestellen.
Fazit:
Den i3 würde ich jederzeit wieder kaufen und bin absolut begeistert vom elektrischen Fahren. Was muss noch verbessert werden? Das Auto finde ich perfekt aber die öffentlichen Ladesäulen sollten auf ein einheitliches Bezahlsystem verpflichtet werden, denn leider kann man nicht an jeder Ladesäule (und es gibt inzwischen wirklich sehr, sehr viele) einfach so aufladen, da es verschieden Karten gibt mit denen die Freischaltung erfolgt und einfach so mit Credit- oder EC-Karte funktionieren die meisten Ladesäulen nicht.
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
nach nun 6 Monaten Erfahrung mit dem BMW i3 ist es an der Zeit mal einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Ich komme eigentlich nur darauf, weil ich fast täglich auf das Auto angesprochen werde - folglich das allgemeine Interesse hoch ist, insbesondere seit dem Beschluss der staatlichen Förderung.
Modell:
i3 mit Rex (range extender = 2 Zylinder Motor aus dem BMW "Scooterprogramm"😉- an Austattung habe ich alles genommen was es in der Aufpreisliste gibt, die allerdings beim i3 nicht sonderlich lang ist.
Exterieur:
Als Farbe habe ich solarorange gewählt, dazu die abgedunkelten Scheiben, das ist natürlich Geschmackssache aber mir gefällt er so sehr gut und er fällt noch ein bisschen mehr auf (im Vergleich zu schwarz). Ob das Design nun sonderlich gefällig ist, darüber kann man streiten aber ich glaube die Entscheidung für ein solch besonderes Design ist zum Start in die Elektroautoaera sehr geschickt - wer erkennt schon einen Elektrogolf auf den ersten Blick.
Tankklappen hat er durch den Rex zwei, die Eine hinten rechts wie bei jedem BMW, nur das dahinter die Steckdose ist in die der AC2 oder der Combo2 Stecker passt (letzterer für Schnellladen bis 50kW, der Energiespeicher hat ca. 20 kWh Kapazität). Rechts vorne an der Seitenwand (Kotflügel) ist die zweite Tankklappe mit dem Einfüllstutzen für Benzin (alle Sorten verträgt er). Die äußere Kunststoffklappe lässt sich nur öffnen, wenn man vorher im Innenraum auf der Fahrerseite im Fußraum den Knopf zum Belüften des Tanksystems aktiviert hat. Das hat wohl etwas mit den Emissionsvorschriften zu tun, der Tank wird dann über einen Aktivkohlefilter belüftet, es ist also kein Benzingeruch zu vernehmen. In den Tank passen ca. 9l Benzin.
Unter der Frontklappe (elektrisch zu Öffnen über Funkschlüssel oder einen Knopf im Fußraum Fahrerseite) befindet sich ein kleines Fach für das Ladekabel und den Luftkompressor mit Dichtmittel bei Reifenpanne. Ausserdem kann man hier die Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen. Für sehr Neugierige: Hier wäre noch die Möglichkeit Kühlwasser für die beiden Kühlkreisläufe nachzufüllen oder die Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und einen Blick auf die winzige 12V Bleisäurebatterie zu werfen, die er zum Puffern der 12V Elektrik braucht.
Das gesamte Exterieur besteht aus Kunststoff, was man aber nur merkt wenn man mal dagegendrückt und wo sonst Blechteile eher wenig nachgeben fühlt sich das beim i3 etwas weicher an. Von der sehr stabilen CFK Fahrgastzelle kann man eigentlich nur im Einstiegsbereich bei geöffneter Tür etwas sehen, da ist der Kunststoff unlackiert so das man die Faser-Matrix-Struktur sehen kann. Apropos Tür, die hintere öffnet ja gegenläufig, was in der Praxis fast immer ok ist, lediglich in engen Parklücken ist das für die hinteren Passagiere eine Herausforderung sich da herauszuschlängeln. Funktioniert folgendermaßen: Immer zuerst die vordere Tür öffnen, dann die Hintere, dann so weit nach vorne treten das die hintere Tür wieder geschlossen werden kann um dann an ihr vorbeizukommen und dann die vordere Tür schliessen zu können. Hört sich aber komplizierter an als es in der Praxis ist. Hinter der Heckklappe befindet sich auf guter Beladungshöhe der schnuckelige Kofferraum, der sich aber prima durch die variabel verstellbaren Rücklehnen erweitern lässt. Ein Fach unter der Kofferraumabdeckung gibt es allerdings nicht, da hier der Elektromotor, die Elektronik und der Rangeextender platziert sind. Lediglich eine Serviceklappe zum Messen des Ölstands des Rex ist hier zugänglich.
Interieur:
Für ein viermeter Auto ist der Innenraum wahnsinnig luftig, man hat das Gefühl in einem viel größeren Auto zu sitzen. Die I-Tafel ist aus meiner Sicht ein echter Designer Schmuckstück, das wirkt sehr modern und edel. Lediglich das Grundmaterial der I-Tafel also direkt vor der Frontscheibe sowie Teile der Türverkleidung sind aus einem sicherlich wahnsinnig ökologisch Wertvollen Material gefertigt, sieht allerdings aus wie Recyclingmaterial- also mir ein bisschen zu viel Öko. Die Sitze sind sehr komfortabel (ich habe die Lederausstattung) und besonders praktisch: man kann durch die fehlende Mittelkonsole problemlos auf die Beifahrerseite rutschen um auf der anderen Seite auszusteigen (wenn man zum Beispiel an einer viel befahrenen Hauptstrasse parkt). Allerdings muß man vorher die Armauflage hochklappen, die würde wahrscheinlich ein Draufsetzen nicht verzeihen. Hinten sind zwei Sitze mit Getränkehaltern zwischen diesen Beiden, also insgesamt ist das Auto ein Viersitzer. Die Beleuchtung im Interieur ist mit hellen LED ausgeführt, welche normal weiß leuchten, lediglich beim Öffnen des Fahrzeugs mit der Fernbedienung leuchten sie grellblau, was ich aber ziemlich cool finde.
Das Fahren:
Selten hat mich Autofahren derart entspannt wie im i3. Nach dem Drücken des Start-Stop-Knopfs kommt aus einem Bestätigungston kein weiteres Geräusch. Dann vorsichtig das erste mal das "Gaspedal" betätigen - irres Gefühl so lautlos zu beschleunigen. Sobald die das erste Staunen vorbei ist mal testen wie er denn wirklich beschleunigt, wow unglaublich wie der abzieht, jetzt kann man ein leises unaufdringliches "Surren" hören aber wirklich beeindruckend wie er bis ca. 120 km/h sprintet. Danach bis 150 km/h (dann wird elektronisch abgeregelt) geht es etwas gemächlicher aber keineswegs langsam. Ausser Windgeräuschen ist dann kaum etwas zu hören, da die dünnen Reifen auch nicht so viele Geräusche machen. Dann die nächste Überraschung: beim Gas wegnehmen "bremst" das Auto als würde man leicht die Bremse treten, was passiert?: Der i3 rekuperiert dann, also er wandelt die Bewegungsenergie über den Elektroantrieb wieder in elektrische Energie um und speichert diese in der Batterie. Die Hochvoltbatterie sitzt übrigens unter den Passagieren im Fahrzeugboden, was für einen sehr niedrigen Schwerpunkt sorgt und somit für ordentlich Spaß beim Kurvenfahren. In Summe fährt der i3 sportlich wie jeder BMW aber ohne Geräusche und mit einem grünen Gewissen wenn man denn Ökostrom tankt. Das Aufladen funktioniert genauso einfach wie das einstöpseln des Staubsaugers oder der Kaffeemaschine, also einfach Stecker in die Steckdose (hoffentlich in der Garage vorhanden und idealerweise mit 16 A abgesichert) und das andere Ende ins Auto gesteckt - fertig. Also zumindest bei völlig leerem Tank/Batterie nach 6 bis 8 h fertig. Wer also über Nacht zu Hause lädt, den wird das nicht stören. Wer es eiliger hat kann sich eine Wallbox kaufen (die muss ein Elektriker installieren), dann geht das Aufladen deutlich schneller. Und für ganz Eilige gibt es die 50kW Schnelllader, dann sind es von 0% auf 80% in 30 Minuten. Sollte sich jemand Sorgen machen den Stecker bei strömendem Regen in das Auto zu stecken, überhaupt kein Problem weil der Ladevorgang erst startet wenn das Auto die Sicherheit überprüft hat (sekundenschnell) und dann die Spannung freigegeben wird.
Sollte einem wirklich mal der Strom ausgehen, dann springt der REX (sofern bestellt) selbständig an und lädt die Batterie nach, also er treibt nicht die Räder an, sondern einen Generator der dann die Batterie lädt. Das hört sich dann ein bisschen so an als ob ein Hubschrauber in einiger Entfernung hinter einem herfliegen würde (habe ich beim ersten Mal wirklich gedacht). Die Drezahl des Verbrenners wird automatisch geregelt und orientiert sich an der Geschwindigkeit mit der man fährt. Wenn man sich aber erstmal an das elektrische Fahren gewöhnt hat möchte man ehrlichgesagt nicht das der REX anspringt und fährt lieber rechtzeitig zu einer Ladesäule. Eine oft gestellte Frage ist die zur Reichweite. Eigentlich spielt sie im Alltag keine Rolle für mich, da mein Arbeitsweg hin und zurück nur 60 km beträgt und dafür benutze ich das Auto hauptsächlich, also mir reicht die Batterie eigentlich immer. Aber jetzt mal zu den Praxisangaben: Im Winter bei gut genutzter Heizung (ich stelle sie meistens auf 25°C da ich sehr Kälteempfindlich bin) sinkt die Reichweite schon mal auf 90 km, jetzt wo es warm draußen ist zeigt er meistens 130 km an (+ REX noch mal ca. 150 km) . Wem das nicht reicht der kann ja jetzt den i3 auch mit größerem Energiespeicher bestellen.
Fazit:
Den i3 würde ich jederzeit wieder kaufen und bin absolut begeistert vom elektrischen Fahren. Was muss noch verbessert werden? Das Auto finde ich perfekt aber die öffentlichen Ladesäulen sollten auf ein einheitliches Bezahlsystem verpflichtet werden, denn leider kann man nicht an jeder Ladesäule (und es gibt inzwischen wirklich sehr, sehr viele) einfach so aufladen, da es verschieden Karten gibt mit denen die Freischaltung erfolgt und einfach so mit Credit- oder EC-Karte funktionieren die meisten Ladesäulen nicht.
867 Antworten
Tolle Farbe ... wie heißen die Blumen?? 😁
Glückwunsch.
Dieses Blau oder Rot wären auch meine Favoriten.
Danke! Die Blüten im Vordergrund sind von einem Oleander. Meine letzten beiden Fahrzeuge waren weiß und schwarz, da kann etwas Mut zur Farbe jetzt nicht schaden.
OpenAirFan
Moin zusammen,
bei meinen Überlegungen zu meiner Mobilität beziehe ich auch das Thema Elektroauto mit ein. Ein mögliches E-Auto wird aber nie mein einziges Auto bleiben - wir haben noch ein großes Auto, dass mein Partner im Alltag und beide für Reisen benutzen. Das ist im Moment noch ein großes SUV mit Diesel, wird aber wohl nächstes Jahr was ähnlich großes mit Benziner werden - ich selbst fahre aktuell einen (total anachronistischen) Geländewagen mit Softtop und Dieselmotor - der soll auch bleiben - dank EURO 6 ist der (erst mal) krisensicher - und zu spaßig und zu wertstabil um den am Ende der Leasingzeit abzustoßen.
Nun die Frage zum i3: ich muss mit dem Auto jeden Tag 110km zu meinem festen Arbeitsplatz fahren, habe am Büro aktuell noch keine Möglichkeit zu laden. Das ist wohl auch ohne REX selbst im Winter keiner allzu große Herausforderung. Aber: gelegentlich muss ich mir mal Sachen vor Ort anschauen oder meine Mitarbeiter unterstützen. Unser Aktionsradius beträgt bis zu 300km. Das ist für mich aber planbar, notfalls nehme ich halt meinen Verbrenner oder fahre gleich bei den Leuten mit.
Aber, falls doch mal und getrieben von dem Gedanken, möglichst viel mit dem i3 zu fahren: wie ist das mit dem REX, kann man damit, solange der Sprit nicht ausgeht und man ständig nachtankt, quasi unbegrenzt fahren? Oder sind die Akkus irgendwann so leer, das der kleine Benziner als Generator nicht mehr ausreicht?
Solange du Sprit hast, kannst du fahren.
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Man munkelt dann aber von einem Verbrauch von um die 9 Liter und einer -hüstel- suboptimalen Geräuschkulisse.
Zitat:
@Zimpalazumpala schrieb am 17. Juni 2018 um 14:11:01 Uhr:
Man munkelt dann aber von einem Verbrauch von um die 9 Liter und einer -hüstel- suboptimalen Geräuschkulisse.
Quelle?
Hier lese ich von 6,5 l.. 9l. halte ich als Durchschnittsverbrauch für unwahrscheinlich. Das Prinzip vom Laden und Strom verfahren sollte eigentlich nicht ineffizienter sein als direktes Verfahren über eine Schaltung, weil der Wirkungsgrad über den elektrischen Umweg sehr hoch ist.
j.
Hatte ich im Hinterkopf aus einem Testbericht. Und selbst 6.5 Liter sind, gegenüber den von mir bei einer Probefahrt erzielten 15 kW Verbrauch auf 100 km, ziemlich teuer und nur als Notlösung anzusehen.
Die (mentale) el. Unabhängigkeit lässt sich BMW nobel bezahlen und verringert ungünstigerweise ( lt Verbrauchsangaben) zusätzlich noch die Reichweite etwas.
@Zimpalazumpala
Die Verbräuche sind mir ein Rätsel. Hatten nach 10000 KM einen Gesamtschnitt von etwa 18,5, im Winter (Kurzstrecken) auch mal um die 27 im Schnitt.
Damit kann man sich die nicht gerade prickelnden Reichweiten leicht ausrechnen. 🙂
Gruß, Butl
Hallo.
Nur ein kleiner Hinweis: REX Fahrer sind keine Angsthasen!
Wer vom Verbrenner 100km Reserve gewohnt ist hat gut reden. Die Reserve beim Stromer (beim e-UP! lt. Anzeige 30km, in Realität eher 20km) geht von der ohnehin geschönten Reichweite ab. Das reicht dann hinten und vorne nicht. Im Gegensatz zum Verbrenner ist ein Stromer auf die Schnelllader angewiesen. Sonst landet er an der Hotel- oder Restaurant Schukosteckdose.
Vor allem wenn die Schnelllader ca. 70km auseinander liegen und, vorsichtig ausgedrückt, unsicher sind. Z.Z. sind sie oft defekt da die Eichfähigen Ersatzteile wohl nicht lieferbar sind. Zudem: Ihr glaubt gar nicht wie blöd man angemacht wird wenn man Strom braucht und die Besitzer der Verbrenner die die Säulen zugestellt haben höflich bittet wegzufahren. Mittlerweile wissen diese Ignoranten und Mehrfachtäter das sie dort i.d.R. nicht abgeschleppt werden. Das ist genauso wie mit den Behindertenparkplätzen. Warum sollten sie also Platz machen. Vor Verzweifelung habe ich die Verbrenner auch schon mal beim Laden zugeparkt, bin dann aber dabei geblieben um sie jederzeit raus zu lassen. Aber jetzt reicht es mir.
Daher steige ich nun bald vom Stromer auf einen REX um. Dann können die Ignoranten an den Ladesäulen mich mal… Und ich kann dann auch mal gannnnnnz langsam tanken 😉.
Zum Verbrauch:
Wer beim REX wie bei einem Verbrenner mit Liter/100km rechnet hat die Sache noch nicht zu Ende gedacht. Er soll den Stromverbrauch ausgleichen. Unser Testwagen hatte damals grade eine 1000 Reise hinter sich. Mit 22kWh/100km Verbrauch hatte es der Fahrer richtig krachen lassen. Sicher nicht ohne REX auf der Autobahn. Da mus der REX unter Volllast laufen um den Akku zu halten. Bei gleichen Umweltbedingungen habe ich mit dem gleichen Wagen nur 16kWh/100km benötigt. Der REX lief auch mal ganz gemütlich mit. Kein Problem. Im Sommer kommt man vermutlich sogar mit 12 kWh/100km hin.
So kommen die unterschiedlichen Angaben zwischen 5-9l/100km zustande. Und wie bei jedem Minimotörchen braucht das Auto unter Volllast maximal Benzin. Bei 95% sparsamen Stromern muss dann auch mal 5% Vollgas drin sein. Da muss man nicht sparen. Man könnte es, aber man muss nicht 😉.
Zitat:
@butl77 schrieb am 17. Juni 2018 um 16:43:51 Uhr:
@Zimpalazumpala
Die Verbräuche sind mir ein Rätsel. Hatten nach 10000 KM einen Gesamtschnitt von etwa 18,5, im Winter (Kurzstrecken) auch mal um die 27 im Schnitt.
Damit kann man sich die nicht gerade prickelnden Reichweiten leicht ausrechnen. 🙂Gruß, Butl
Ich hatte NICHT das Messer zwischen den Zähnen 😉, teilweise sah ich im Schnitt 13,5. Das locker mehr geht ist unbestritten. Ich wollte das andere Ende der Verbrauchsskala erleben, allerdings ohne im Weg rum zu stehen.
Zitat:
@Zimpalazumpala schrieb am 17. Juni 2018 um 17:18:41 Uhr:
Zitat:
@butl77 schrieb am 17. Juni 2018 um 16:43:51 Uhr:
@Zimpalazumpala
Die Verbräuche sind mir ein Rätsel. Hatten nach 10000 KM einen Gesamtschnitt von etwa 18,5, im Winter (Kurzstrecken) auch mal um die 27 im Schnitt.
Damit kann man sich die nicht gerade prickelnden Reichweiten leicht ausrechnen. 🙂Gruß, Butl
Ich hatte NICHT das Messer zwischen den Zähnen 😉, teilweise sah ich im Schnitt 13,5. Das locker mehr geht ist unbestritten. Ich wollte das andere Ende der Verbrauchsskala erleben, allerdings ohne im Weg rum zu stehen.
Messer zwischen den zaehnen ist auch gefaehrlich wenn die vor kaelte die ganze zeit klappern. 🙂
Zumindest muesste man immer dazu sagen bei welchem wetter und ob mit, oder ohne heizung/klima etc... Das macht ungeheuer viel aus. Selbst regen, oder wie war das hier im tesla thread 😁
Ich finde in den batterieautothreads sollten wir uns auch mal ueber fake-news unterhalten.
Damit meine ich jetzt nicht speziell dich, aber was hier fuer reichweiten mit der bemerkung "schaft der locker" angegeben werden ist gegen informations suchenden gradezu unverschaemt. Ich glaube das ist auch eine aufgabe der mods da mal einzugreifen. Und jetzt meine ich schon dich. 😁
w
Zitat:
@halifax schrieb am 17. Juni 2018 um 13:49:01 Uhr:
Solange du Sprit hast, kannst du fahren.
Was ist denn da fuer ein spruch?
Ich persoenlich halte ein blackout fuer sehr viel wahrscheinlicher als das es keinen "sprit" mehr geben sollte. 🙂
Ich finde diese flameartigen bemerkungen krank.
w
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 17. Juni 2018 um 23:42:50 Uhr:
Ich persoenlich halte ein blackout fuer sehr viel wahrscheinlicher als das es keinen "sprit" mehr geben sollte. 🙂
Funny Story: Die Pumpen an Tankstellen laufen mit Strom. 😁
Zitat:
@MartinBru schrieb am 18. Juni 2018 um 00:09:20 Uhr:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 17. Juni 2018 um 23:42:50 Uhr:
Ich persoenlich halte ein blackout fuer sehr viel wahrscheinlicher als das es keinen "sprit" mehr geben sollte. 🙂
Funny Story: Die Pumpen an Tankstellen laufen mit Strom. 😁
Anders als um ein batterieauto zu laden braucht es dafuer kein AKW. 😁
(bitte dimensionen beachten beim traeumen....)
Aber wollen wir den OT jetzt nicht vertiefen, mir ging es im wesentlichen um die bloede bemerkung.
War die wieder von dir? Du bist doch hier der fake-news spezialist. Das sollten wir eh nochmal zu thema machen. Grade an deinem beispiel.
w
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 18. Juni 2018 um 00:21:16 Uhr:
Aber wollen wir den OT jetzt nicht vertiefen, mir ging es im wesentlichen um die bloede bemerkung.
Die blöde Bemerkung kam von dir. Falls es wirklich mal einen Blackout geben sollte, kannst du dich ja mal zu einer Tankstelle stellen und dir die Autoschlangen anschauen. Denn ohne Strom wird dort keiner Treibstoff bekommen.