Forum5er F07 (GT), F10 & F11
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Erfahrungsbericht 520D F11 - nach 30 TSD km

BMW 5er F10
Themenstarteram 23. August 2012 um 21:08

Hallo Forumsmitglieder und Interessierte,

nach einem 530xd (e61) und einem 330d (e90) sollte auf Anraten meines Händlers der 520D BJ 2011 F11 ohne M-Paket in Betracht gezogen werden. Nun gut,

ich mache es kurz: Ich habe mich dafür entschieden und möchte nun meine Erfahrungen hier kurz darlegen:

Zu meiner Person: pro Jahr 50 TSD km - 70 TSD km, eher zügig unterwegs (wenn frei ist dann laufen lassen), 80% Autobahn

1. Optik

hier hat jeder einen anderen Geschmack, ich finde den F11 gelungen

2. Innenraum

deutlich besser als der Vorgänger, Kofferraum etwas mehr Platz, Handbremse verschwunden, etc.. Aber: Das Armaturenbrett für den Beifahrer geht zu weit nach vorne, soll heißen Richtung Knie. Ergebnis: Großgewachsene Beifahrer müssen mit der Bestuhlung ziemlich weit nach hinten, so dass im Fond es reichlich eng wird. Hier war der E61 mit mehr Platz "gesegnet".

Weiterhin muss auch ich feststellen, dass sich die Einbuchtung des Head-Up-Display ziemlich stark in der Frontscheibe spiegelt. Bei einer bestimmten Sonneneinstrahlung verstärkt sich dieser Effekt besonders stark.

Die Anmutung der Materialien finde ich nicht mehr ganz so gut wie beim Vorgänger, sehr viel Plastik, welches ich bei einem NP von 66 TSD EUR in der Form nicht unbedingt sehen möchte....

Innverkleidung ist übrigens im Bereich des Automatikwahlhebels sehr kratzanfällig, auch hier muss ich anderen Forumsteilnehmern zustimmen

3. Motor (Kern meines Erfahrungsberichtes)

Dumme Menschen sterben nie aus, neuerdings gehöre auch ich dazu, denn mit etwas "Mitdenken" hätte ich mir ableiten können, dass dieses Auto mit 4 Zyl und 184 PS untermotorisiert ist. Im Detail:

Stadt/Land: Hier reicht der 520d aus, verbraucht seine 6,5 - 7,5 Liter, je mehr Berge, umso mehr muss der "kleine Motor" zwar schalten, aber der Abzug ist ok. Wer vorher einen 6 Zylinder hatte und gern auf der Landstraße entsprechend überholen (entspannt) konnte, sollte sich aber schon jetzt vom 4 Zyl verabschieden.

Autobahn: Da ich überwiegend Autobahn fahre (2/3) muss ich wie folgt feststellen:

Durchschnittsverbrauch 9,5 Liter - 11 Liter!!!!!

Im Vgl.: Mein vorheriger 6 Zyl hat sich ähnlich viel genommen, aber dies bei 260km/h

Der Grund ist relativ einfach zu erklären und wird von vielen Händlern in der Zwischenzeit bestätigt: Der neue 5er ist nicht gerade eine Feder, soll heißen, der Motor in Verbindung mit seiner 8Gang Automatik hat bei Gesschwindigkeiten ab 160km ordentlich was zu tun. Wer mit einem 520D durch die Kasseler-Berge gefahren ist, versteht was ich meine. An jedem Berg wird schnell herunter und wieder heraufgeschalten, die Fahrt wird dadurch alles andere als angenehm. Das ständige Schalten (von der Fachpresse im Dez. 2011 als "emsiges Schalten" bezeichnet) macht einen bei Langstrecken das Leben schwer und erhöht den Verbrauch grundsätzlich über die 10L-Marke. Also "Mitschwimmen" auf der linken Spur auf der Autobahn, geht, aber es wird sehr sehr stressig und auch teuer. Beim 6Zyl ist man hier wesentlich entspannter unterwegs bei geringerem Verbrauch wohlgemerkt.

Von daher kann ich allen Vielfahren nur raten die sich zwischen 4 und 6 Zyl entscheiden wollen/müssen: Nehmt den 6 Zyl., die Preisunterschiede sind in der Zwischenzeit sehr gering.

Zudem läuft für mich der Motor zu rauh und auch zu laut, ab 160 km/h fehlt definitiv der Dampf.

Fazit: 530D und die Welt ist in Ordnung, dann hat man mit den neuen 5er viel Freude..........

 

Viele Grüße

Freue mich auf Erfahrungsberichte von euch

P.S. Zitat aus Autozeitung (gestern gelesen): "Der Verbrauchsvorteil der 4Zyl. Motoren von BMW sind nur auf dem Papier ernst zu nehmen...."

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 23. August 2012 um 21:08

Hallo Forumsmitglieder und Interessierte,

nach einem 530xd (e61) und einem 330d (e90) sollte auf Anraten meines Händlers der 520D BJ 2011 F11 ohne M-Paket in Betracht gezogen werden. Nun gut,

ich mache es kurz: Ich habe mich dafür entschieden und möchte nun meine Erfahrungen hier kurz darlegen:

Zu meiner Person: pro Jahr 50 TSD km - 70 TSD km, eher zügig unterwegs (wenn frei ist dann laufen lassen), 80% Autobahn

1. Optik

hier hat jeder einen anderen Geschmack, ich finde den F11 gelungen

2. Innenraum

deutlich besser als der Vorgänger, Kofferraum etwas mehr Platz, Handbremse verschwunden, etc.. Aber: Das Armaturenbrett für den Beifahrer geht zu weit nach vorne, soll heißen Richtung Knie. Ergebnis: Großgewachsene Beifahrer müssen mit der Bestuhlung ziemlich weit nach hinten, so dass im Fond es reichlich eng wird. Hier war der E61 mit mehr Platz "gesegnet".

Weiterhin muss auch ich feststellen, dass sich die Einbuchtung des Head-Up-Display ziemlich stark in der Frontscheibe spiegelt. Bei einer bestimmten Sonneneinstrahlung verstärkt sich dieser Effekt besonders stark.

Die Anmutung der Materialien finde ich nicht mehr ganz so gut wie beim Vorgänger, sehr viel Plastik, welches ich bei einem NP von 66 TSD EUR in der Form nicht unbedingt sehen möchte....

Innverkleidung ist übrigens im Bereich des Automatikwahlhebels sehr kratzanfällig, auch hier muss ich anderen Forumsteilnehmern zustimmen

3. Motor (Kern meines Erfahrungsberichtes)

Dumme Menschen sterben nie aus, neuerdings gehöre auch ich dazu, denn mit etwas "Mitdenken" hätte ich mir ableiten können, dass dieses Auto mit 4 Zyl und 184 PS untermotorisiert ist. Im Detail:

Stadt/Land: Hier reicht der 520d aus, verbraucht seine 6,5 - 7,5 Liter, je mehr Berge, umso mehr muss der "kleine Motor" zwar schalten, aber der Abzug ist ok. Wer vorher einen 6 Zylinder hatte und gern auf der Landstraße entsprechend überholen (entspannt) konnte, sollte sich aber schon jetzt vom 4 Zyl verabschieden.

Autobahn: Da ich überwiegend Autobahn fahre (2/3) muss ich wie folgt feststellen:

Durchschnittsverbrauch 9,5 Liter - 11 Liter!!!!!

Im Vgl.: Mein vorheriger 6 Zyl hat sich ähnlich viel genommen, aber dies bei 260km/h

Der Grund ist relativ einfach zu erklären und wird von vielen Händlern in der Zwischenzeit bestätigt: Der neue 5er ist nicht gerade eine Feder, soll heißen, der Motor in Verbindung mit seiner 8Gang Automatik hat bei Gesschwindigkeiten ab 160km ordentlich was zu tun. Wer mit einem 520D durch die Kasseler-Berge gefahren ist, versteht was ich meine. An jedem Berg wird schnell herunter und wieder heraufgeschalten, die Fahrt wird dadurch alles andere als angenehm. Das ständige Schalten (von der Fachpresse im Dez. 2011 als "emsiges Schalten" bezeichnet) macht einen bei Langstrecken das Leben schwer und erhöht den Verbrauch grundsätzlich über die 10L-Marke. Also "Mitschwimmen" auf der linken Spur auf der Autobahn, geht, aber es wird sehr sehr stressig und auch teuer. Beim 6Zyl ist man hier wesentlich entspannter unterwegs bei geringerem Verbrauch wohlgemerkt.

Von daher kann ich allen Vielfahren nur raten die sich zwischen 4 und 6 Zyl entscheiden wollen/müssen: Nehmt den 6 Zyl., die Preisunterschiede sind in der Zwischenzeit sehr gering.

Zudem läuft für mich der Motor zu rauh und auch zu laut, ab 160 km/h fehlt definitiv der Dampf.

Fazit: 530D und die Welt ist in Ordnung, dann hat man mit den neuen 5er viel Freude..........

 

Viele Grüße

Freue mich auf Erfahrungsberichte von euch

P.S. Zitat aus Autozeitung (gestern gelesen): "Der Verbrauchsvorteil der 4Zyl. Motoren von BMW sind nur auf dem Papier ernst zu nehmen...."

 

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25 Antworten
am 23. August 2012 um 22:30

Meinen 520d F11 habe ich seit 30.04. - seitdem bin ich 23.000 km gefahren.

Es kommt natürlich immer darauf an, mit welchem Wagen man den 520d vergleicht. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man den Vierzylinder mit anderen Augen betrachtet, wenn man von einem Sechszylinder kommt.

Ich für meinen Teil fuhr vorher den 520d E61. Im Vergleich dazu ist der F11 eine Verbesserung in jeder Beziehung. Die Vokabeln "rauh" und "laut" kann ich nicht bestätigen - es verwundert mich sogar, wie vibrationsarm dieser Vierzylinder läuft. Bei mittleren Drehzahlen und Geschwindigkeiten ist der Motor angenehm im Hintergrund; klar beim Hochdrehen wird er deutlich hörbar, aber niemals unangenehm (ich musste 2008/2009 sozusagen "gezwungenermaßen" 15 Monate lang einen Firmenwagen Mercedes E 220 CDI fahren - dessen Motor war in Bezug auf Geräuschentwicklung eine Zumutung).

Deinen Verbrauch kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe zwar das M Performance Kit verbaut, aber mein Verbrauch liegt bisher bei durchschnittlich 7,5 l. Erst vorgestern fuhr ich morgens von NRW (Wohnort 15 km zur Autobahn) Über A45, A3, A9 nach München-Stadtmitte, 580 km in 4:40 h, Durchschnittsgeschwindigkeit demnach 125 km/h (mit Spitzen von 240 km/h lt. Tacho), Verbrauch 7,5 l/100 km (bestätigt durch Nachtanken).

Wenn ich den F11 mit meinem E61 vergleiche, glaube ich, dass das Performance Kit besonders im mittleren Drehzahlbereich durch den Drehmomentzuwachs für mehr Leistung sorgt, das macht sich besonders in den Geschwindigkeitsbereichen über 160 km/h bemerkbar.

Hervorheben möchte ich den Komfortzuwachs. Ich fahre mit 18" Bereifung (Runflat) - das Fahrwerk ist deutlich komfortabler als beim E61 mit 18" Bereifung (Standardfahrwerk). Geradeauslauf, Straßenlage bei hohen Geschwindigkeiten und phantastische Bremsen ohne Fading auch beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten, für mich sehr zufriedenstellend.

Wahrscheinlich verstehen mich die meisten 530er und 535er Fahrer nicht - aber mir macht der 520d Performer jeden Tag Spaß.

Das einzige, was mich stört, ist das Fahrgeräusch bei offenem Fenster in der Tiefgarage ... aber ich fahre ja nicht häufig bei offenem Fenster ;)

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

 

Das einzige, was mich stört, ist das Fahrgeräusch bei offenem Fenster in der Tiefgarage...

...meinst Du wirklich, meiner hört sich dort besser an?

 

Zitat:

Original geschrieben von chester7403

Nehmt den 6 Zyl., die Preisunterschiede sind in der Zwischenzeit sehr gering.

...echt? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass der Unterschied zwischen 520 und 530 kleiner geworden ist!?

Gruß Micha

am 24. August 2012 um 7:31

Moin,

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Deinen Verbrauch kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe zwar das M Performance Kit verbaut, aber mein Verbrauch liegt bisher bei durchschnittlich 7,5 l. Erst vorgestern fuhr ich morgens von NRW (Wohnort 15 km zur Autobahn) Über A45, A3, A9 nach München-Stadtmitte, 580 km in 4:40 h, Durchschnittsgeschwindigkeit demnach 125 km/h (mit Spitzen von 240 km/h lt. Tacho), Verbrauch 7,5 l/100 km (bestätigt durch Nachtanken).

Oh, vorsicht! Bei solchen Angaben wird man schnell als Lügner hingestellt! ;)

Ich finde daß man bei 184 PS nicht von "Untermotorisierung" reden kann.

Natürlich laufen einige Dinge etwas zäher ab, aber dazu sind

die unterschiedlichen Motorisierungen ja da. Ich bin früher E60 520i

gefahren. Im Berg merkte man schon, daß es bergauf recht zäh wurde.

Aber das kann man sich denken und das ist auch nicht schlimm.

Zum normalen Fahren ist das mehr als ausreichend. Wer natürlich etwas

schneller unterwegs sein will, der muß eben auf größere Motorisierungen

zurückgreifen (jetzt mal unabhängig von der Zylinderzahl).

Das war aber schon immer so.

Es kommt nunmal wirklich darauf an, was man gewöhnt ist. Wer dauernd

Ferrari fährt dem kommt ein 535i auch wie eine Schnecke vor.

Spaß hat man aber wohl mit jedem 5er.

Man sollte zur Abwechslung mal wieder andere Autos aus einer anderen

Klasse fahren, damit man malwieder ein reelles Gefühl dafür bekommt

was für ein tolles Auto der 5er ist (Auch ein 520D oder I)

Preislich liegen zwischen 520 und 530 noch immer etwa 10 Blatt! Ich kam

auch schwer ins Grübeln, ob das denn sein muß da dieser Betrag in etwa

dem übersteigt, den ich eigentlich maximal für ein Auto bezahlen würde.

Aber man kennt das ja.......:rolleyes::D

munter bleiben

Skotty

am 24. August 2012 um 8:46

Zitat:

Original geschrieben von Skotty660815

Moin,

Zitat:

Original geschrieben von Skotty660815

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Deinen Verbrauch kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe zwar das M Performance Kit verbaut, aber mein Verbrauch liegt bisher bei durchschnittlich 7,5 l. Erst vorgestern fuhr ich morgens von NRW (Wohnort 15 km zur Autobahn) Über A45, A3, A9 nach München-Stadtmitte, 580 km in 4:40 h, Durchschnittsgeschwindigkeit demnach 125 km/h (mit Spitzen von 240 km/h lt. Tacho), Verbrauch 7,5 l/100 km (bestätigt durch Nachtanken).

Oh, vorsicht! Bei solchen Angaben wird man schnell als Lügner hingestellt! ;)

... und ich dachte, das würde nur für die 6,0-Liter-Fraktion gelten ... ;)

Natürlich beeinflusst der persönliche Fahrstil den Verbrauch sehr stark. Ich habe nicht den Ehrgeiz, Spritsparrekorde aufzustellen, andererseits bin ich auch nicht der "Um-jeden-Preis-Vollgastreter". Der o. g. Verbrauch kam so zustande:

- überwiegend 2/3 Gas, dann rennt meiner auch zwischen 180 und 200 km/h

- nur dann, wenn's gerade reizvoll war, kurz mal Höchstgeschwindigkeit (z. B. A9 zw. Nbg. u. München)

- in limitierten Bereichen konsequent Limit +10 km/h mit Tempomat

Als Vollgastreter hätte ich sicher 20 - 30 % mehr verbraucht - und wäre vielleicht 5 - 10 Minuten eher am Ziel gewesen. Da der Anlass meiner Reise geschäftlich war, habe ich es jedoch vorgezogen, entspannt zu meinem Termin anzukommen und deshalb lieber früher aufzustehen ...

Gruß

Der Chaosmanager

Guten Morgen,

es ist interessant zu lesen und ich habe allen ein Danke gedrückt.:D

Ich glaube, dass auch die 520d Varianten Leistungsschwankungen haben. Wenn man den 520d auf der AB dauerhaft fordert steht dort min. 9l ++.

Bis konnte ich leider noch keinen 520d mit Performance Kit fahren.

Auffallend und verlockend auf diversen Tagesetappen mit 520d ist tatsächlich der mögliche Durchschnittsverbrauch, wenn man den 520d nicht mit Vollgas so bis max 180/200 km/h gleiten lässt bzw. sich auf Strecken mit Geschwindigkeitslimit 100/120/130 km/h bewegt.

Das ist schon Top was BMW da bietet.

VG

 

Zitat:

Original geschrieben von Skotty660815

Man sollte zur Abwechslung mal wieder andere Autos aus einer anderen

Klasse fahren, damit man malwieder ein reelles Gefühl dafür bekommt

was für ein tolles Auto...

...guter Tipp. ;)

Verreise sehr oft und habe dann die unterschiedlichsten Mietwagen. Es waren noch nicht viele (bis eher gar keiner!) dabei, um hinterher sagen zu können: "...eigentlich kein Unterschied vorhanden. Ein XYZ reicht auch!".

 

Gruß  Micha

Wenn ich da mal für mich sprechen darf: ich habe ganz bewusst den 520d gewählt: Ich wollte bewusst einen sparsamen Motor, der mich auch mal etwas "am Ärmel zupft" wenn ich mal wieder mit 180+ links "mitschwimme". Ich mache das auch gern mal - will und muss so aber keine hunderte Kilometer dahinjagen.

Kurze Episode:

Letztens überholte mich ein anderer weißer 520d Touring. Ich gönnte mir den Spass und fuhr eine Weile hinterher, aber es war nur frustrierend: nach 1-2km Beschleunigung hieß es wieder : massiv Enerie in Wärme wandeln und an die Umwelt abgeben (bremsen). Das nervte mich bald so, das ich das wieder sein ließ. Mein Vordermann "kämpfte" sich dann tapfer weiter mit Gas und Bremse die linke Spur entlang.

Das wir beide am Abend nicht die selben Verbräuche auf der Uhr haben ist mir schon klar. :-)

Man sollte sich eben den Motor erwerben der zum Fahrstil passt. Er hat sicher den falschen :-D

An den Themenstarter:

Als ich die ersten beiden Zeilen gelesen habe, war mir klar, was kommt.

Denn ehrlich, mein erster Gedanke war:

Fuhr vorher 530d und 330d, viel und zügig und war mit den Motoren zufrieden. Was zum Geier kann einen dann reiten, einen 520d zu bestellen????:eek:

Plötzlicher Anflug von Sparsamkeit? Anderweitige Notwendigkeit?

Das musste ganz genauso enden! Kann ich nur sagen selber Schuld und keine Sekunde vorher nachgedacht (oder?;))

(Auch wenn jetzt alle 520d Besitzer laut aufheulen und losschreien was für einen tollen Motor sie doch haben...)

Zitat:

Original geschrieben von thomas0072

Das musste ganz genauso enden!

...da triffst Du wohl genau des Pudels Kern.

Danke.

 

Gruß  Micha, von dem keinerlei Geheule kommt. :cool:

Themenstarteram 24. August 2012 um 20:19

Kurze "Randnotiz": Ja, der 520D ist in der Tat ein gutes solides Auto.....ja, Schnellfahrer bzw. die sich für solch einen halten ist ein 6 Zyl zu empfehlen, wollte nur anmerken, dass der Motor zum "mitschwimmen" auf der linken Spur nicht geeignet ist. Und das hat nichts damit zu tun hier 200km/h +x unterwegs sein zu wollen. Bis 160 km/h ist ja alles ok. Darüber ist der Verbrauch einfach zu hoch im Vgl. zu 6 Zyl..

und die Automatik zu "viel beschäftigt".

Aber vielleicht liegt es ja an meinem Motor.....habe seit drei Tagen ein Ruckeln bei 70 - 100 km/h, beim Starten nagelt er förmlich bis die ersten 1000m vorüber sind, jemand ähnliche Probleme?

Fahre meinen ersten BMW und zwar den 520dA. Vorher A6, A4, Passat immer so mit 170PS. Alles Dienstwagen. Da gab es nur 2 Gaspedalstellungen: Vollgas oder Leerlauf. Der Verbrauch lag bei überwiegend BAB immer bei 8-9 l.V immer was das Auto hergab so zwischen 200 und 230 lt. Tacho. Klar wären da ein paar mehr PS gut gewesen. Trotzdem ist man bei dem Tempo auf der linken Spur relativ einsam. Die Großen wie 7er, S oder A8 fahren nicht so schnell. Im Osten kann man noch richtig Gas geben ( gute Strasse, weniger Staus, weniger V Begrenzung). Nun mit dem F10 und ich muss den Sprit selbst bezahlen. Also der geht besser als alles, was ich vorher hatte. Tempo 220 und mehr geht gut. Verbrauch bis jetzt 7,6l nach 6.000 Km. Da ich wie gesagt jetzt alles selbst zahle, "heize" ich nicht mehr so und stelle fest, ich muss weniger Bremsen, wenn ich mit 160-180 unterwegs bin. Ich fahr vorausschauender und komme so auch gut voran. Der Geräuschpegel ist sehr niedrig und der Fahrkomfort erstklassig. Klar sind 184 PS keine 280. Da muss man Abstriche machen. Und übrigens wenn man auf 700 Km Strecke mit V max unterwegs ist ( wo es geht) und der Andere mit 160-180, so kommt der langsamere doch eher an, weil er NICHT tanken muss!

ich habe die tage mal ein experiment gewagt... und zwar bin ich zusammen mit meiner freundin 1000 km in urlaub gefahren mit ihrem seat leon 2,0 tdi ( hat sie erst bekommen und hatte vor der urlaubsfahrt 3000 km, da war ich der meinung der brauch ein wenig auslauf um schön eingefahren zu werden ). also ob ihr es glaubt oder nicht... ich hab es überlebt :-) über 100 ps weniger unterm arsch als sonst und überwiegend autobahn. eigentlich reichen selbst die 140 ps um gut im verkehr zu fahren. mich hat auf der gesamten strecke ( wo nicht tempobegrenzt war ) nicht ein einziges auto überholt. einzig was mich extrem gestört hat und wo ich mir meinem 330d gewünscht hätte war es beim zügigen rausbeschleunigen, da hat man manchmal das gefühl wenn einer rechts rüber fährt und man will vorbei es ist ein hänger hinten dran :-) unterm strich bin ich nach der erfahrung sogar etwas nachdenklicher was meinen nächsten autokauf angeht, in anbetracht der spritpreise uns sonstigen kosten, kann ich mir schon vorstellen auf einen 320d umzusteigen...

am 24. August 2012 um 22:33

Zitat:

Original geschrieben von thomas0072

 

(Auch wenn jetzt alle 520d Besitzer laut aufheulen und losschreien was für einen tollen Motor sie doch haben...)

Alle???

Ich weiß nicht, weshalb ich aufheulen sollte ... oder sogar losschreien ....

Wenn ich für mich entschieden habe, einen 520d zu fahren, weil er für meine Anforderungen und Bedürfnisse passt, bedeutet dies noch lange nicht, dass alle so denken und entscheiden müssen ... Vor einigen Jahren war der 540i das Richtige für mich, da habe ich allerdings auch nicht auf die Fahrer von "nur" Sechszylindern herabgeblickt - wie gesagt, damals passte der eben nach meiner bescheidenen subjektiven Einschätzung für mich.

Meine Logik: Der 520d mit Performance Kit ist der bessere 520d - der 530d sicherlich der bessere 5er ... und wenn ich auf nichts Rücksicht nehmen müsste, hieße mein aktuelles Auto BMW 640d Gran Coupé ...

Viele Grüße

Der Chaosmanager

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

... und wenn ich auf nichts Rücksicht nehmen müsste, hieße mein aktuelles Auto BMW 640d Gran Coupé ...

...gute Wahl.  Mir würde das Kuhpée reichen. :D

 

Gruß  Micha

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