Erfahrungen Michelin Alpin A5

Hallo zusammen,
Hat schon jemand den neuen Alpin A5? Oder bin ich der erste, der den drauf hat? 🙂

Beste Antwort im Thema

Nun, möglicherweise gibt es hier Auserwählte, die von Michelin zu Produktvorstellungen o.Ä. eingeladen werden. Es gab ja schon ein (Presse-)Event im Februar. Du gehörst offensichtlich nicht zu diesem erlauchten Kreis, was ja kein Problem ist. Das ist allerdings kein Grund ausfallend zu werden. Da ich deiner werten Meinung nach unmündig bin, schlage ich vor, dass du einfach den Thread in Ruhe lässt und woanders trollst.

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Weder Messfehler noch Burnies.

...also Reklamation wegen Minderlaufleistung...

Zitat:

@Kynt schrieb am 5. Mai 2015 um 21:26:22 Uhr:


Nach 6000 km sind bei mir 2,5 mm vorne weg, hinten 1 mm. 1,5 dCi Motor, nur auf der Landstraße im Einsatz.

Das ist heftig. Ich müßte mal nachmessen, aber meine A4 sehen nach 17.000km noch aus wie neu... hinten tragen sie noch sie Produktionsnippel...

Wenn der A5 wirklich so schnell verschleißt, dann wäre ich sehr geneigt, beim nächsten Mal nach Finnland zu gucken.

Ich finde das nicht mal so verwunderlich mit einem FWD; zumindest nicht wenn man auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist. Das kann man nicht mit Autobahnkilometer vergleichen

Der ADAC-Test hat auch bestätigt das der Verschleiß Mittelmaß ist, beim A4 gab es sehr gute bis hervorragende Noten.

Die Nokian WR D3 nehmen aber auch schnell ab, sind allerdings viel billiger

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Naja, dat Schneewittchen ist ja auch frontgetrieben. Mittlerweile geht es in der Tat hauptsächlich auf der Autobahn geradeaus, aber auch die A2 und A3 haben immer locker die 50k voll gemacht, auch als ich noch werktäglich 90km (nicht langsam) durch die Eifel fuhr...

Mehr als der D3 würde mich ürbigens der Hakkapeliitta R2 reizen. Für Deutschland wahrscheinlich der totale Overkill, aber vielleicht motiviert mich das, meine Eltern mal etwas öfter zu besuchen. 😁
(Die leben in einer "saltfria kommun", d.h. Winters sind die Straßen dort durchgehend weiß. Entweder loser oder fester Schnee oder blankes Eis. Ich kam da mit den Michelins immer zurecht, aber man merkt schon, daß die Eingeborenen mit den richtigen Winterreifen es da deutlich einfacher haben.)

Irgendwo hatte ich hier schon geschrieben das Michelin mit dem A5 und PS3 die ersten Reifen seit langer Zeit gebaut hat die nicht nur auf Rollwiderstand und Laufleistung optimiert wurden 😉

Ich hab das begrüßt, aber die treuen Michelin-Fans jammern und schimpfen nur rum wenn man statt Laufleistung nur gute Nasshaftung hat

Der A2 hielt ewig und war nach ein paar Jahren auf Nässe schon Chinareifen-like; ich hab hier mehrere Personen die den A2 mit knapp 6mm entsorgt haben weil der so mies war. Und die haben bei weitem nicht meinen Fahrstil.

Ein klassischer Michelin hält zwei Saisons, die Konkurrenz nur eine halbe bis höchstens eine.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kommt also auch der Michelin nicht dazu, auszuhärten und holzig zu werden.* Und Klassische Michelins konnte man dank der sehr tiefen Lamellen wirklich bis aufs gesetzliche Profilminimum runterfahren, ohne größere Einbußen in Kauf zu nehmen (Ausnahme Aquaplaning - da ist Profiltiefe das A und O, aber da kann man ja die Geschwindigkeit anpassen).

Auf die leichte Nässeschwäche, die die Michelins, egal ob Somer- oder Winterreifen immer hatten konnte man sich einstellen. Der Reifen blieb - mit Ausnahme der schon angesprochenen Aquaplaningresistenz - über die gesamte Nutzungsdauer relativ konstant. Das ist mir deutlich lieber als beispielsweise Contis, die neu absolut großartig sind und die man dann nach vier Monaten (20.000km) und bei mehr als halbem Profil wegwerfen darf, weil sie plötzlich jeden Grip, egal ob trocken oder naß verloren haben...

Das Gute an Michelin war doch, daß man 20% mehr bezahlt und dafür den Reifen doppelt bis dreifach so lange nutzen kann. Wenn Michelin jetzt immer noch 20% mehr kostet, aber nicht länger hält, warum sollte ich dann so viel Geld dafür ausgeben?

*Ja, das heißt im Umkehrschluß, daß der Wenigfahrer mit anderen Reifen eventuell besser führe.

Leider kann ich nicht erkennen ob du irgendeine Aussage ernst meinst 😉

Halbe Saison? Conti nach 4 Monaten unfahrbar?

Ich erwarte nun mal von einen Reifen der haltbar ist eine gewisse Performance nach ein paar Jahren. Wenn ein Michelin nach 3 Jahren noch über 6mm hat aber auf Nässe die Performance einer Hartplastikbox finde ich das extrem müllig.

Meine XM+S 130 hab ich 4 Winter gefahren, hatten am Ende noch 4,5mm und waren auf Nässe immer noch gut. Das war nach der Einführung von Silica und der Bedeutungslosigkeit von Rollwiderstand noch so (OK, der Vorgänger XM+S100 war auch eher Michelin-typisch und schlechter auf Nässe als alle runderneuerten Reifen mit selbem Profil, aber Michelin hatte da mal nen Lichtblick mit dem 130).
Selbst Zweitmarken a Semperit, Fulda und nicht ganz so teure Reifen a Toyo boten da noch mehr Nässeperformance als das was Michelin da produziert hat. Wohlgemerkt, alle anderen Reifen hatten zum Schluß weniger Profil aber bis auf Aquaplaning durchgehend eine bessere Leistung.

Andererseits wars cool das die Jungs die nicht auf mich gehört haben und sich den A2 gekauft hatten es bitter bereut haben 😉

Michelin kam seitdem keiner mehr auf die Fahrzeuge erwähnter Ex-A2-Besitzer 😁

Natürlich meine ich das ernst!

Ich fahre derzeit nur noch wenig - vielleicht 40k-50k im Jahr. In stressigen Jahren hab ich auch mal an den 100k gekratzt... Da werden Reifen nicht alt.

Und ja, ich habe zweimal (bin ja langsam und lernresistent, also mache ich alle Fehler immer mindestens zweimal) ContiEcoContact mit gerade mal 20.000km und mehr als halbem Profil wegwerfen müssen, weil die binnen eines Wochenendes jeglichen Grip verloren hatten. Trocken wie naß. Und ja, die ware da gerade mal vier Monate alt (der erste vier Monate Nutzung am Stück, der zweite dann August-September und dann wieder zwei Monate im nächsten Sommer). Neu großartig (kein Wunder daß die Tests gewinnen), plötzlich dann lebensgefährlich. Plözlich heißt: binnen eines Wochenendes, also grob 1500km.
Meine Conti Winter Contact TS irgendwas (waren 810 oder sogar noch 790?) waren neu im ersten Winter (war 02/03, dem einzigen Jahr, in dem ich noch wenig gefahren bin...) auch toll, im zweiten war der Naßgrip und vor Allem der Grip auf Eis auch futsch. Lagen dann ein paar Jahre im Keller, bevor ich sie im Sommer 06 auf der ersten Polartour runtergefahren habe (hat auch keinen Spaß gemacht, immer noch zu schwammig).

Mit einem Michelin habe ich solche Probleme noch nie gehabt. Die kauft man, da sind sie naß etwas schlechter als andere Reifen. Dann fährt man die 50-60k, wobei die Reifen sich einigermaßen konstant verhalten und eben nicht wie andere total einbrechen, dann ist irgendwann nach zwei bis drei Jahren das Profil weg und dann kauft man neue.

Daß en Wenigfahrer einen klassischen Michelin nach sechs Jahren wegen Aushärtung bei vollem Profil entsorgen muß ändert doch nichts daran, daß so ein Reifen für Vielfahrer ein Segen ist. Nicht nur wegen der Laufleistung, auch weil er seine (etwas geringere) Ausgangsleistung konstant erbringt und eben nicht plötzlich einbricht.

Selbst wenn ich Conti unterstelle das alles auf den nächsten Test optimiert wird finde ich es komisch das über ein WE aller Grip verschwindet

Andererseits ändert das nicht an der Erfahrung mit diversen Michelin die neu schon nicht toll bei Nässe und nach wenigen Jahren quasi unfahrbar fahren. Selbst ein Wenigfahrer sollte nach 3-4 Jahren noch ein Haftniveau erwarten dürfen, mind. das von Konkurrenzprodukten die mit ein paar mm weniger aufwarten.

Das hier ist natürlich ein Michelin-Thread, da sehe ich ein das Michelin-kritische Beiträge nicht mit dem Danke-Button gewürdigt werden 😉

Nichtsdestostrotz ist der A5 nicht der Reifen den sie von Michelin erwarten, also Laufleistung statt Haftung

Wieviel mm profiltiefe hat der Reifen denn im Neuzustand?

Habe nach 3500 km noch ca 7-8 mm profil. 215/55 r16

Meine Sommerreifen michelin ps3 in 235/40 r18 waren nach nicht ganz 3 Sommern so was von runter. Ca 15000 bis 17000 km. Habe die trotzdem wieder gekauft und nach etwas über 2000 km noch ca 7 mm.

Gruss

@scour, ich hatte hier im Forum schon mehrmals die Theorie gelesen, daß "harte" Reifen besonders darauf angewiesen seien, bewegt zu werden, weil so die Weichmacher quasi an die Oberfläche gepumpt würden.
Ich weiß nicht, ob da was dran ist, aber wenn wir annehmen, daß das stimme, so würde das erklären wieso die Kilometerfresser, die einen Michelin in zwei Saisons runterschrubben nur leichte, vernachlässigbare Naßschwächen im Neuzustand bemerken, damit aber wegen des konstanten Leistungsbildes leben können während die Wenigfahrer die schlimmsten Katastrophen berichten...

2 Jahre sind keine Zeit in der man bei halbwegs guten Reifen mit großem Haftungsverlust gestraft wird, das ist nicht gerade ein Maßstab

Ein großer Reifenhersteller sollte aber auch in der Lage sein Reifen zu bauen die auch nach 4 Jahren noch eine gewisse Haftung haben. Michelin hat bei vielen Reifen nur auf Rollwiderstand gebaut, das mag die Autohersteller wegen dem Co2-Ausstoß freuen, aber Sicherheit wird verschenkt.

Bridgestone hatte mal Reifen die einen Übergang von einer relativ harten Gummimischung auf eine weichere Mischung hatten, glaube das waren der RE720 und ein Potenza mit Zusatzkennung "Pole Position"

Das fand ich recht gut für Leute die weniger fahren.

Leider hab ich in dieser Hinsicht schon lange nix mehr gehört, k.A. ob das noch irgendwo angewendet wird.

Ich habe heute mal nachgemessen: nach über 18.000km hat der A4 vorne llinks (die bei einem Fronttriebler, der viel Autobahnlangstrecke und damit wegen der Auf- und Abfahrten vorzugsweise Linkskurven sieht am meisten beanspruchte Position) noch knapp über 7mm Profil. Hinten habe ich nicht gemessen, aber da hat er noch die Produktionsnüpsel.

Fahrprofil:
Hauptsächlich Autobahnlangstrecke, aber ich mag scharfe Kurven (wenn mir denn mal eine begnet). 😎
Hoher Anteil trockene Straßen und hohe Temperaturen (fahre Winterreifen September bis weit in den Mai mit Rücksicht auf das Wetter in Schweden.)
Dafür geht das wohl in Ordnung - aber genau das und nicht weniger erwarte ich von einem Michelin auch an Haltbarkeit.

Michelin-alpin-a4-nach-18000km

Der A4 hält, keine Frage. War der erste WR auf meinen Firmenfahrzeugen der selbst nach dem 2. Winter (Laufleistung ca. 40000km) noch für den nächsten Winter tauglich war.

Bei den Fulda und Semperit hatte ich nach jedem 20000km-Winter 2 neue Reifen bekommen weil auf der VA unter 4mm.
Ist allerdings eine andere Preisklasse als Michelin.

Und dann geht es hier um den A5 😉

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