Erfahrungen 997 GTS...
Wer kann einige Zeilen zum 997 GTS schreiben? Überlege mir so einen Hobel hinzustellen und ihn mind. 5 Jahre zu behalten oder vielleicht wird es doch ein Cayman S 981...das Thema 911 vs. Cayman würde ich hier erstmal außen vor lassen...Bitte.😉
Beste Antwort im Thema
Tja, die Zeit der polierten, offenen Schaltkulissen und der Jungs, die selbst ein unsynchronisiertes Getriebe ähnlich einem Spitzendirigent orchestrieren konnten ist dann wohl vorbei. Wer vor zwanzig Jahren die Krähenfusstechnik beherrschte, war der Sheriff auf Platz. All jene, die sich die schnelle Runde mit sich partout nicht ineinanderverzahnenwollenden Zahnrädern kaputt gemacht haben, die Loser.
Wenn ich in einen alten Sportwagen sitze und meine rechte Hand den Schaltknauf umschliesst, alu gebürstet, natürlich (sorgt im Sommer für Verbrennungen dritten Grades, im Winter bleibt man dran kleben bis einem Innenraumheizung nach etwa 5 min. von den Leiden erlöst), dann spüre ich was, was mir auch in 100 Jahren kein PDK vermitteln wird. Hemdsärmeligkeit, perfekte Imperfektion, wohltuend massierende Vibrationen die das Adrenalin direkt ins Hirn schiessen, kurz den Herzschlag des Triebwerks, das Blut, das durch die Adern der Maschine fliesst. Und wenn man dann nacheinander die Gänge nur so reinschiesst, beim runterbremsen Bremse und Gaspedal gleichzeitig mit dem rechten Fuss bearbeitet und die Kupplung nahezu zeitgleich und in perfekter Harmonie mit aufs Minimum reduzierten rechtsseitiger Arm-/Handbewegungen mit kurzen Kickbewegungen gegen das Bodenblech hämmert und feststellt, dass die Anschlüsse wieder mal perfekt geklappt haben, dann ist das Glückseligkeit pur, ein kurzer, aphrodisierender Hauch Zufriedenheit. Das breite Grinsen weicht dem befriedigten Lächeln auf dem Gesicht. Schlicht unbezahlbar.
Ganz klar, PDK ist schneller als Handarbeit, viel schneller. Nun, man kommt sowohl mit einer Pilatus Porter ans Ziel wie auch mit einer 900er Falcon. Die Frage ist, wo man hin will, also wo man am Ende des Tages gerne landen möchte. Denn um irgendwo anzukommen, daheim zu sein, sich zu Hause zu fühlen, muss man natürlich erst mal landen, mit beiden Füssen auf dem Boden stehen. So ist das halt.
Ich geniesse alles, was nicht perfekt ist, solange das noch geht. In 20 Jahren werden wir vermutlich regungslos hinter dem nur im Notfall manuell zuschaltbaren virtuellen Bedienungsfeld des Steuerungszentrums des Auto-Vehikels sitzen und in aller Regel erst dann aktiv werden, wenn wir nach erfolgter Ankunft am Bestimmungsort nachwievor selbst aussteigen müssen.
Aber hey ... ich finde das PDK trotz all meiner gelebten Gestrigkeit toll. Jede Erfindung, die uns noch einen Rest an physischem Einfluss und psychischer Mündigkeit zubilligt, ist gut. Das wird auf Sicht vermutlich nicht ewig so weiter gehen.
Salut
Alfan
99 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Inspector
Andreas, deine Erklärung zum PDK ist diesem Fall etwas zu oberflächlich. Zunächst ist Runterschalten von mehreren Gängen mit einem Schaltvorgang im Rennsport überhaupt keine Anforderung. Das wird bestenfalls im Alltag benötigt und zwar nur, wenn auf sehr niedrige Drehzahlen, z. B. beim Cruisen, eine starke Beschleunigung folgen soll. Hier ist ein Doppelkupplungsgetriebe tatsächlich etwas im Nachteil, der Hauptvorteil der zweiten Kupplung fällt zumindest weg.
Ok, im manuellen Modus vielleicht.
Drückt man das Gaspedal im automatischen Modus voll durch, schaltet das PDK ja auch die Gänge nicht
einzeln nacheinander zurück.
Und das geht halt gerade im Sport- oder gar Sportplus-Modus jetzt wirklich wahnsinnig schnell.
Da ist der Gang schon drin, wo man beim Handschalter noch nicht mal die Kupplung getreten hat...
Hier wurde das PDK beim 991 tatsächlich noch mal ordentlich nachgebessert.
Ich will auch niemanden zum PDK bekehren.
Aber in Zukunft wird es eh nur noch Autos mit Doppelkupplungsgetriebe geben.
Bei Porsche bestellen es jetzt schon 80 Prozent aller Kunden.
Und bei Ferrari, Lamborghini oder McLaren kann man heute schon gar nicht mehr wählen.
Gruß
Andreas
Zitat:
Original geschrieben von Inspector
Andreas, deine Erklärung zum PDK ist diesem Fall etwas zu oberflächlich. Zunächst ist Runterschalten von mehreren Gängen mit einem Schaltvorgang im Rennsport überhaupt keine Anforderung. Das wird bestenfalls im Alltag benötigt und zwar nur, wenn auf sehr niedrige Drehzahlen, z. B. beim Cruisen, eine starke Beschleunigung folgen soll. Hier ist ein Doppelkupplungsgetriebe tatsächlich etwas im Nachteil, der Hauptvorteil der zweiten Kupplung fällt zumindest weg. Ob das PDK in diesem Fall schneller als der Profi mit dem Handschalter ist, darf zumindest bezweifelt werden. Darüber hinaus ist das PDK in den meisten Bereichen klar überlegen. Außerdem verhindert es Überdreher, was einem bei solchen Aktionen mit einem Schaltgetriebe schnell mal passieren kann 😰
Das PDK (zumindest was das heute morgen noch so 😉 ), schaltet im automatischen Modus (genau wie in Sport oder Sport+) bei entsprechender Gasanforderung direkt, sofort und ohne Verzögerung aus dem 7. Gang in den 5. oder 4., wahrscheinlich auch in den 3. wenn das unbedingt erforderlich ist. Das sind Millisekunden. Die Anzeige springt dabei direkt von 7 auf 5 oder 4.
Wenn man es manuell schaltet, hast du recht, daß man die einzelnen Gänge schalten muß. Was ich im BMW mit dem Sportautomatikgetriebe (8-Gang Wandlergetriebe) machen kann, nämlich vom 8. direkt auf den 5. durch mehrmaliges Ziehen des Paddles (auf die das Wandlergetriebe dann relativ gemächlich reagiert, nachdem es das irgendwie elektronisch analysiert) geht beim PDK nicht, allerdings ist wie Du richtig sagst, ist dies eine Anforderung, die es im Rennsport nicht gibt. Jedenfalls habe ich sie dort so nie erlebt, ich fahre Schaltgetriebe auch manuell sequentiell, einfach um immer Motorkopplung zu haben.
Falsch ist aber, daß dies länger dauert als mit dem Knüppel, denn auch beim PDK kann ich den Gangwechsel durch 2 mal Ziehen sehr, sehr flott bewerkstelligen. Alternative wäre ja, Kupplung treten, 7. Gang raus, Zwischengas, und in den 4. oder 3. Wie gesagt, das ist nur für eine einzige Situation relavant: Cruisen auf der Autobahn mit 1500 Touren, dann sofortige, maximale Drehmomentanforderung bei ca. 6.000 Touren - Dann macht das Sinn. Geht aber wie gesagt beim 991 7-Gang Handschalter eh nicht - da ist die Sperre vor. Sonst kommen die Hälfte der Leute mit Überdrehern in die Werkstatt, weil sie die Drehzahlen nicht kennen.
Richtig schnelles Schalten gibt es beim Doppelkupplungsgetriebe nur dann, wenn der nächste Gang bereits auf der zweiten Kupplung eingelegt ist. Da wird im Prinzip gar nicht geschalten, sondern nur der Kraftschluss von einer auf die andere Kupplung verlegt. Bei einem Schaltvorgang über mehrere Gänge auf einmal muss auch ein Doppelkupplungsgetriebe erst auskuppeln und wieder einkuppeln. Sequentielle Getriebe schaffen Gangwechsel deutlich unter 100 ms, das schafft kein Mensch. Wie schnell ein PDK diese echte Kupplungsarbeit schafft, weiß ich allerdings nicht. Dennoch sollte diese eher seltene Anforderung nicht über die Getriebewahl entscheiden, für den Handschalter sprechen eigentlich nur noch emotionale Gründe.
Zitat:
Original geschrieben von Inspector
Bei einem Schaltvorgang über mehrere Gänge auf einmal muss auch ein Doppelkupplungsgetriebe erst auskuppeln und wieder einkuppeln.
Nein, nicht immer. Wenn du vom 6. zum 3. schalten willst, dann geht das auch direkt. Schnell genug gezogen, macht mein Pana das jedenfalls unter bestimmten Umständen. Wenn ich mit 80 manuell im 6. dahinrolle, ist auf der anderen Ebene der 7. voreingelegt. Zum Runterschalten muss das Getriebe den Gang also ohnehin wechseln, bevor es die Kupplungen wechselt. Wenn ich jetzt schnell von 6 nach drei schalte, dann wird nicht ausgekuppelt. Sobald der 3. Gang voreingelegt ist wird direkt von 6 nach 3 umgeschaltet.
Andreas
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Hier mal aus der Wiki:
"Ohne Zugkraftunterbrechung kann dabei allerdings nur von einem geraden in einen ungeraden Gang und umgekehrt geschaltet werden. Die Steuerung wählt aus diesem Grund situationsabhängig einen vorübergehenden Stützgang aus dem anderen Teilgetriebe aus. Ist beispielsweise bei Fahrt im dritten Gang mit relativ niedriger Drehzahl und relativ hoher Last mechanisch auch der zweite Gang eingelegt, so muss nur die Doppelkupplung betätigt werden, um das Moment tatsächlich über den vorgewählten Stützgang (in diesem Fall der Zweite) zu übertragen und dessen Übersetzung wirksam werden zu lassen. Wird in der Beispielsituation aber manuell oder durch Kick-down (Durchtreten des Gaspedals) der erste Gang angefordert, schaltet das Getriebe trotzdem kurz in den Zweiten und erst dann in den Ersten."
also ... bei meinem RS5 nennt sich das Getriebe zwar nicht PDK sondern S tronic, ist aber sonst so ziemlich das Gleiche: Doppelkupplung mit sieben Vorwärtsgängen. Hier kann man ohne Probleme durch dreimaliges schnelles Ziehen des Schaltpaddels drei Gänge ohne Zugkraftunterbrechung runter schalten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das beim PDK nicht funtionieren sollte!
Zitat:
Original geschrieben von fs60
also ... bei meinem RS5 nennt sich das Getriebe zwar nicht PDK sondern S tronic, ist aber sonst so ziemlich das Gleiche: Doppelkupplung mit sieben Vorwärtsgängen. Hier kann man ohne Probleme durch dreimaliges schnelles Ziehen des Schaltpaddels drei Gänge ohne Zugkraftunterbrechung runter schalten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das beim PDK nicht funtionieren sollte!
Ist auch nicht so, geht natürlich !!
Habe es gerade auf der Heimfahrt mal ausprobiert. Man wird von diesen Playstation-Heinis wie "Maschine HaHa" mit ihrem Dünnpfiff auch kirre gemacht.
Man zieht im 7. oder 6. Gang dreimal das linke Paddle, so ungefähr in der Geschwindigkeit in der man "takatak" sagt, und er schaltet 3 Gänge runter, direkt, ohne Umweg.
Und zwar so zackig, da hat der Fuß vom Handschalter noch nicht mal das Kupplungspedal berührt.
Zitat:
Original geschrieben von A. Lange
Wie sagt Ferrari-Chef Montezemolo treffend:
"Bei uns wird es keine Handschaltung mehr geben.
Wir gewinnen so viele Vorteile durch das Doppelkupplungsgetriebe, dass die
Rückkehr zum manuellen Getriebe ein Rückschritt wäre"
Aber Ferrari baut ja auch keine Sportwagen...Gruß
Andreas
Na, das habe ich wohl hoffentlich überlesen ...
Hallo
Das war ja auch ironisch gemeint.
Weil immer wieder das Argument kommt, dass in einen Sportwagen eine Handschaltung gehört.
Und gerade die reinen Sportwagenbauer wie Lamborghini, Ferrari oder McLaren bieten überhaupt
keine Handschaltung mehr an.
Und bei Porsche wird es wohl auch nicht mehr lange dauern.
Gruß
Andreas
Zitat:
Original geschrieben von Inspector
für den Handschalter sprechen eigentlich nur noch emotionale Gründe.
"Nur noch" ist gut.. da der Autokauf insgesamt und der Sportwagenkauf im Besonderen sehr emotionale Sachen sind, würde ich das Ganze nicht unterschätzen.
Zitat:
Original geschrieben von ancalagon
"Nur noch" ist gut.. da der Autokauf insgesamt und der Sportwagenkauf im Besonderen sehr emotionale Sachen sind, würde ich das Ganze nicht unterschätzen.Zitat:
Original geschrieben von Inspector
für den Handschalter sprechen eigentlich nur noch emotionale Gründe.
Klar ist das eine emotionale Angelegenheit. Ich habe Stein und Bein darauf geschworen, mir nie ein PDK zu kaufen. Ich liebe es, die Gänge zu reißen, den Wagen auszudrehen, und den Wagen auch direkt am Motor hängen zu haben.
Bis nach der Probefahrt mit dem PDK.
Zitat:
Original geschrieben von ancalagon
"Nur noch" ist gut.. da der Autokauf insgesamt und der Sportwagenkauf im Besonderen sehr emotionale Sachen sind, würde ich das Ganze nicht unterschätzen.Zitat:
Original geschrieben von Inspector
für den Handschalter sprechen eigentlich nur noch emotionale Gründe.
Da geb ich dir recht. Es gibt unterschiedliche Ansprüche. Wenn man schnellstmöglich einen Rundkurs fahren will, ist das PDK besser. Wenn man sportlich Arbeiten will, würde ich das manuelle Getriebe vorziehen.
Ein guter Vergleich ist ein Supersportbike mit einer Harley Sporty. Mit der Sporty ist man wesentlich langsamer, aber nervlich und körperlich am Ende nach einer schnellen Runde. ... und womöglich glücklicher
Gruß
Peter
Tja, die Zeit der polierten, offenen Schaltkulissen und der Jungs, die selbst ein unsynchronisiertes Getriebe ähnlich einem Spitzendirigent orchestrieren konnten ist dann wohl vorbei. Wer vor zwanzig Jahren die Krähenfusstechnik beherrschte, war der Sheriff auf Platz. All jene, die sich die schnelle Runde mit sich partout nicht ineinanderverzahnenwollenden Zahnrädern kaputt gemacht haben, die Loser.
Wenn ich in einen alten Sportwagen sitze und meine rechte Hand den Schaltknauf umschliesst, alu gebürstet, natürlich (sorgt im Sommer für Verbrennungen dritten Grades, im Winter bleibt man dran kleben bis einem Innenraumheizung nach etwa 5 min. von den Leiden erlöst), dann spüre ich was, was mir auch in 100 Jahren kein PDK vermitteln wird. Hemdsärmeligkeit, perfekte Imperfektion, wohltuend massierende Vibrationen die das Adrenalin direkt ins Hirn schiessen, kurz den Herzschlag des Triebwerks, das Blut, das durch die Adern der Maschine fliesst. Und wenn man dann nacheinander die Gänge nur so reinschiesst, beim runterbremsen Bremse und Gaspedal gleichzeitig mit dem rechten Fuss bearbeitet und die Kupplung nahezu zeitgleich und in perfekter Harmonie mit aufs Minimum reduzierten rechtsseitiger Arm-/Handbewegungen mit kurzen Kickbewegungen gegen das Bodenblech hämmert und feststellt, dass die Anschlüsse wieder mal perfekt geklappt haben, dann ist das Glückseligkeit pur, ein kurzer, aphrodisierender Hauch Zufriedenheit. Das breite Grinsen weicht dem befriedigten Lächeln auf dem Gesicht. Schlicht unbezahlbar.
Ganz klar, PDK ist schneller als Handarbeit, viel schneller. Nun, man kommt sowohl mit einer Pilatus Porter ans Ziel wie auch mit einer 900er Falcon. Die Frage ist, wo man hin will, also wo man am Ende des Tages gerne landen möchte. Denn um irgendwo anzukommen, daheim zu sein, sich zu Hause zu fühlen, muss man natürlich erst mal landen, mit beiden Füssen auf dem Boden stehen. So ist das halt.
Ich geniesse alles, was nicht perfekt ist, solange das noch geht. In 20 Jahren werden wir vermutlich regungslos hinter dem nur im Notfall manuell zuschaltbaren virtuellen Bedienungsfeld des Steuerungszentrums des Auto-Vehikels sitzen und in aller Regel erst dann aktiv werden, wenn wir nach erfolgter Ankunft am Bestimmungsort nachwievor selbst aussteigen müssen.
Aber hey ... ich finde das PDK trotz all meiner gelebten Gestrigkeit toll. Jede Erfindung, die uns noch einen Rest an physischem Einfluss und psychischer Mündigkeit zubilligt, ist gut. Das wird auf Sicht vermutlich nicht ewig so weiter gehen.
Salut
Alfan
Ja, ein sehr guter Beitrag !
Ich möchte aber hinzufügen, daß die Kultivierung der Handarbeit nicht nur beim Getriebe seinen Abschluß findet.
Was Alfan beschreibt, das Pulsieren der Maschine, die Vibrationen des arbeitenden Aggregates im Schaltknüppel, ist nur ein Element.
Viele weitere Elemente sind für diese Sinneseindrücke erforderlich - so etwa der Geruch von nicht perfekt geruchlos gegerbtem Leder, der Geruch und die Geräusche von Leitungen, durch die Benzin, Öl und andere Liquide fließen. Das Geräusch von Pumpen, Gestängen, Zahnrädern.
Das Gefühl, eine rein mechanische Konstruktion für sich arbeiten zu lassen, und ihre Geschicke zu leiten, mit allen vorhandenen Sinnen, Armen und Beinen, mit dem was wir heute Imperfektion nennen, was damals aber technisch der aktuelle Stand war.
Das alles wird uns in modernen Automobilen leider weitgehend genommen. Es ist ja so, daß ein heutiger Porsche alles tut, das Wirken der elektronischen und mechatronischen Helferlein so weit wie möglich vergessen zu machen. Das gelingt ihm recht gut, und für den modernen Alltag ist das, was beispielsweise in einem 991 manifestiert ist, sicher der state of the art.
Ich plädiere aber deutlich dafür, sich das Gefühl, was Alfan und ich - mit weniger blumigen Worten - hier beschrieben haben, mittels eines echten rein mechanisch betriebenen Automobils zu besorgen. Es geht nichts darüber, einen Wagen mittels eines Schaltgetriebes zu fahren - dann möchte ich aber auch die anderen Empfindungen dabei nicht vermissen. Ich werde mir also, sobald ich kann, einen Oldie kaufen - mal sehen ob es ein Porsche wird, oder ein anderer.