Erfahrung mit Keyless Entry
Hallo zusammen,
da ich immer wieder viel gutes und schlechtes über die Keyless Entry Technologie höre, würde mich eure Meinung aus der Praxis dazu interessieren.
- Ist die Gefahr eines Diebstahls wesentlich höher?
- Hat man nicht öfter das Gefühl vergessen zu haben abzuschließen bzw. ein ungutes Gefühl das Fahrzeug könnte noch offen sein?
- Funktioniert das virtuelle Pedal für die Heckklappe auch ohne Keyless Entry / sprich entriegelung über den Schlüssel und öffnen dann über das virtuelle Pedal?
- Funktioniert die Türöffnung immer nur an der Tür wo ich grade stehe oder rundherum?
Viele Grüße!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@chevie schrieb am 12. Dezember 2016 um 11:34:15 Uhr:
Soll jeder haben der es haben will. Ich wills nicht weils mir zum einen zu doof ist hinter meinem Auto Tänzchen zu machen und zum anderen mehr bringt wenn ich die Heckklappe schon einige Meter weiter weg öffnen kann und das Zeugs dann gleich reinstelle ohne erst zu wedeln, wieder zurück zu treten, zu warten und es erst dann rein zu packen. Aber wie gesagt, jeder wie er will.
Das schöne an Kessy ist ja, dass es die von dir bevorzugte Öffnungsvariante ebenfalls bietet. 😉
Niemand muss ein Tänzchen machen, egal ob mit oder ohne Kessy.
Wobei ich dieses "Tänzchen" schon wieder für ein absichtliches Schlechtreden halte, um sich selbst den nicht vorhandenen Nutzen schön zu reden. 😉
Es ist eine einmalige Fußbewegung notwendig und die Heckklappe geht sofort auf.
Weitere positive Szenarien, welche ohne Kessy nicht möglich sind:
- Hände voll mit Einkauf, du kommst an deinen Schlüssel zum öffnen nicht ran - musst alles erst abstellen auf der Straße, Schlüssel aus Tasche kramen, draufdrücken, Einkauf wieder aufheben, reinstellen => Kessy: "Fußwisch", Einkauf in Kofferraum, fertig.
- selbes Spiel umgekehrt: du willst große, schwere, unhandliche Sachen entladen: Kofferraum auf, Sachen entnehmen und auf der Straße abstellen, nach oben greifen und Klappe schließen, Schlüssel betätigen, Schlüssel verstauen, Sachen von Straße erneut anheben => Kessy: Kofferraum auf, Sachen raus und weggehen, Klappe fährt von allein beim Entfernen vom Wagen runter (allein dafür liebe ich diese Funktion schon)
Zusammenfassend: die Vorteile - insbesondere der Komfortgewinn - überwiegen enorm und sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch kann natürlich jeder selbst entscheiden, ob er es braucht oder nicht. Nur eben das ewige Schlechtreden von Kessy entbehrt jeglicher Grundlage.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Keyless Schutz / wegen Autoklau' überführt.]
619 Antworten
Zitat:
@MartinSHL schrieb am 20. März 2017 um 11:06:20 Uhr:
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 17. März 2017 um 22:33:49 Uhr:
Zitat:
@Bergbiker schrieb am 17. März 2017 um 22:02:34 Uhr:
Niemand, wirklich niemand würde nicht mehr auf der Autobahn fahren nur weil immer wieder Unfälle passieren!
Aber die ziehen ja nur Sachschäden, Verletzungen oder dem Tod nach sich, was natürlich nicht so schlimm ist wie wenn das Auto geklaut wird:-((((
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Obiges ist definitiv völlig daneben. Sorry, so was geht garnicht!Was stört dich an dem Vergleich?
Ist doch ganz einfach:
Nur weil BAB-Fahrten zweifellos ein nicht geringes Risiko beinhalten, heißt das nicht, dass man deshalb jedes andere Risiko eines komplett anderen Lebens-Bereiches damit egalisieren kann. BAB-Fahrten sind für viele ein muss, da hat man keine Wahl, egal ob man Autobahnfahrten mag oder nicht.
Aber Keyless ist "nur" ein "nice-to-have", das jedoch keine Personen- oder Sachgefährdung beinhaltet. Da ist schlicht das Risiko, dass die Karre geklaut wird einfach "nur" ein wenig höher als ohne Keyless. Daher ist es daneben, irgendeine völlig themenfremde Personengefährdung heran zu ziehen, um das Keyless in einem besseren Licht da stehen zu lassen.
=> Es gibt in jedem Bereich ein höheres Risiko zu sterben, als beim Einsatz von Keyless.
Das ist genau so daneben, wie einem Wanderfreund zu sagen: Wandern ist gefährlich, überlege mal, wie viele Menschen schon in der Nähe von Vulkanen ums Leben gekommen sind, sogar Leute, die wandern wollten...
@Kali1400:
Einen Wagen mit Keyless zu stehlen, ist inzwischen nicht mehr kompliziert - da gibt es fertige Module im Internet zu kaufen, das schafft jeder Dumme. Dazu lies einfach mal den gesamten Thread, das ist weiter vorne schon ausreichend erläutert worden. Das ist einfacher, als im aufgebrochenen Wagen erst zu versuchen, die Wegfahrsperre zu umgehen. Und auch das ist heute einfacher, als vor 20 Jahren - die Technik und die Werkzeuge sind einfach inzwischen ausgereifter, als am Anfang dieser Technologie. Da das heute eine schlüsselfertige Technik ist, die nicht auf irgendwelche äußeren Umstände anzupassen ist, ist so etwas auch heute erheblich einfacher, als Online-Banking zu hacken.
@all: Ich bin immer noch kein Gegner dieser Technik, ich spiele ja auch mit dem Gedanken, diese zu nutzen (siehe meine früheren Beiträge in diesem Thread). Nur kann ich immer noch nicht verstehen, wie manche hier versuchen, mit völlig deplatzierten Vergleichen sich das schöner zu reden, als das Paradies je sein wird.
=> Beim gesamten Auto seid ihr kritisch und überlegt, wie man dies und das besser machen kann, nur beim Keyless ist es die perfekte Lösung, eine goldene Medaille ohne Kehrseite? Muss man nicht verstehen...
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 20. März 2017 um 14:31:33 Uhr:
Ist doch ganz einfach:
Nur weil BAB-Fahrten zweifellos ein nicht geringes Risiko beinhaltet, heißt das nicht, dass man deshalb jedes andere Risiko eines komplett anderen Themen-Bereiches damit egalisieren kann.
BAB-Fahrten sind für viele ein muss, da hat man keine Wahl, egal ob man Autobahnfahrten mag oder nicht.
Aber Keyless ist "nur" ein "nice-to-have", das jedoch keine Personen- oder Sachgefährdung beinhaltet. Da ist schlicht das Risiko, dass die Karre geklaut wird einfach "nur" ein wenig höher als ohne Keyless. Daher ist es daneben, irgendeine völlig themenfremde Personengefährdung heran zu ziehen, um das Keyless in einem besseren Licht da stehen zu lassen.
Sehe ich anders.
Man hat die Wahl zwischen "Keyless ja" oder "Keyless nein". Ebenso habe ich die Wahl zwischen "BAB ja" und "BAB nein". Eigentlich sogar noch besser, ich kann schon grundlegend eine Entscheidung treffen, ob ich überhaupt Auto fahre oder lieber den Zug/Bus/Flugzeug/... nehme.
Dennoch nehme ich ganz bewusst die Entscheidung für "Auto+BAB ja" in Kauf (gehe also gleich zwei Risiken ein!), obwohl mich niemand dazu zwingt.
Ich habe also in beiden Fällen eine risikobehaftete Wahlmöglichkeit.
Von daher aus meiner Sicht super zu vergleichen.
Zitat:
@MartinSHL schrieb am 20. März 2017 um 14:38:15 Uhr:
Sehe ich anders.
Man hat die Wahl zwischen "Keyless ja" oder "Keyless nein". Ebenso habe ich die Wahl zwischen "BAB ja" und "BAB nein". Eigentlich sogar noch besser, ich kann schon grundlegend eine Entscheidung treffen, ob ich überhaupt Auto fahre oder lieber den Zug/Bus/Flugzeug/... nehme.
Ah ja, mag für Dich zutreffen, für viele andere aber nicht.
Nur mal als (fiktives) Beispiel:
Ich bekomme z.B. den Anruf des Kunden "Die Anlage steht, Du musst sofort kommen..." Das Werk ist irgendwo in der Botanik, im nichts, weit weg von Innenstädten und Siedlungen. Nicht alle Leute wohnen im/am Hauptbahnhof. Ich brauche immer entsprechendes Werkzeug und Programmiergeräte, wie auch div. Ersatzteile.
Wie soll ich nun ohne BAB in kurzer Zeit mit Sack und Pack rund 200km...800km zum Kunden kommen?
Zug? Wohl kaum. Flieger? Erst recht nicht. Kreis- und Landstraßen? Wie soll das denn gehen?
Komm mir jetzt nicht mit "lass jemand anderes deinen Job machen" - auch der muss über die Bahn fahren, ändert also absolut nichts an dem Problem.
Sorry, so wie mir geht es vielen, da gibt es keine Alternative zum Autofahren mit Autobahn.
Zitat:
Dennoch nehme ich ganz bewusst die Entscheidung für "Auto+BAB ja" in Kauf (gehe also gleich zwei Risiken ein!), obwohl mich niemand dazu zwingt.
Ich habe also in beiden Fällen eine risikobehaftete Wahlmöglichkeit.
Von daher aus meiner Sicht super zu vergleichen.
Doch klar wirst Du gezwungen, wenn Du einer Arbeit nach gehen und Geld verdienen willst. 🙄
Das in Abrede zu stellen, ist doch völlig naiv. 😕
Nur, weil Du heldenhaft zwei völlig unterschiedliche und unabhängige Risiken auf Dich nimmst, kann man diese noch lange nicht in eine Waagschale werfen und vergleichen.
Noch einmal:
Warum müssen nun Verkehrstote dafür her halten, dass Keyless nicht so gefährlich ist, wie die Autobahn?Genau dieser Vergleich ist und bleibt daneben und um nichts anderes ging es bei meinem Einwurf weiter vorne!
Warum gehst Du auf
genau diesen relevanten Teilmeines Beitrags nicht ein? Nur darum geht es doch in meinem Beitrag! Warum nur auf das Geschnörkel drum herum?
Zitat:
@MartinSHL schrieb am 20. März 2017 um 14:38:15 Uhr:
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 20. März 2017 um 14:31:33 Uhr:
Ist doch ganz einfach:
Nur weil BAB-Fahrten zweifellos ein nicht geringes Risiko beinhaltet, heißt das nicht, dass man deshalb jedes andere Risiko eines komplett anderen Themen-Bereiches damit egalisieren kann.
BAB-Fahrten sind für viele ein muss, da hat man keine Wahl, egal ob man Autobahnfahrten mag oder nicht.
Aber Keyless ist "nur" ein "nice-to-have", das jedoch keine Personen- oder Sachgefährdung beinhaltet. Da ist schlicht das Risiko, dass die Karre geklaut wird einfach "nur" ein wenig höher als ohne Keyless. Daher ist es daneben, irgendeine völlig themenfremde Personengefährdung heran zu ziehen, um das Keyless in einem besseren Licht da stehen zu lassen.Sehe ich anders.
Man hat die Wahl zwischen "Keyless ja" oder "Keyless nein". Ebenso habe ich die Wahl zwischen "BAB ja" und "BAB nein". Eigentlich sogar noch besser, ich kann schon grundlegend eine Entscheidung treffen, ob ich überhaupt Auto fahre oder lieber den Zug/Bus/Flugzeug/... nehme.Dennoch nehme ich ganz bewusst die Entscheidung für "Auto+BAB ja" in Kauf (gehe also gleich zwei Risiken ein!), obwohl mich niemand dazu zwingt.
Ich habe also in beiden Fällen eine risikobehaftete Wahlmöglichkeit.
Von daher aus meiner Sicht super zu vergleichen.
Ist doch richtig, was MartinSHL schreibt. Er hat nicht behauptet, zwei Risiken (Personenschaden/Diebstahl) wertend miteinander zu vergleichen, wie Beichtvater meint. Er bringt doch nur den völlig selbstverständlichen Aspekt zum Ausdruck, dass ich im Leben immer die Wahl habe, mal mit mehr, mal mit weniger Risiko. Oder aber: wer A sagt, muss auch B sagen. Nehme ich die Autobahn, fahre ich sogar entgegen Beichtvater mit einer geringeren statistischen Wahrscheinlichkeit zu verunfallen, als wenn ich die Landstaße nehme. Nehme ich Keyless, muss ich mit dem Risiko des Diebstahls leben. Ist das beim Funkschlüssel, den ich jetzt ungeprüft als Standard bei VW unterstelle, anders? Wohl kaum, auch dazu gab es vor ein paar Jahren und gibt es wohl immer noch die entsprechenden Berichte (Jammer usw). Wer mein Auto als Profi klauen will, wird sich in beiden Fällen die entsprechende Technik anschaffen und seinen Plan in die Tat umsetzen, da werde ich ihn nicht endgültig dran hindern können. Wie man jetzt graduell die Risiken beider Komfortsysteme bewertet, dürfte unser Laienwissen übersteigen und damit in den Bereich der Spekulation hineinrutschen. Dabei viel Spaß.
Ähnliche Themen
Zitat:
@heuerneu schrieb am 20. März 2017 um 15:12:17 Uhr:
Er hat nicht behauptet, zwei Risiken (Personenschaden/Diebstahl) wertend miteinander zu vergleichen, wie Beichtvater meint.
Genau das ist doch aber der Sinn eines Vergleiches. Wenn ich die beiden zu vergleichenden Dinge nicht bewerte, kann ich sie nicht vergleichen. 😉 Du vergleichst doch auch nicht die Bauweise eines Hauses mit der Farbe des Rasens...
Zitat:
Er bringt doch nur den völlig selbstverständlichen Aspekt zum Ausdruck, dass ich im Leben immer die Wahl habe, mal mit mehr, mal mit weniger Risiko. Oder aber: wer A sagt, muss auch B sagen.
Exakt das mache ich doch vorne dauernd und bleibe bei dem einen relevanten Teil hier im Thread: Dem Keyless. Wer A sagt("Geil", "nice to have", super Komfort...) muss auch B sagen, also die Kehrseite der Medaille betrachten (ein weiteres Risiko des Fahrzeugdiebstahls).
Zitat:
Nehme ich die Autobahn, fahre ich sogar entgegen Beichtvater mit einer geringeren statistischen Wahrscheinlichkeit zu verunfallen, als wenn ich die Landstaße nehme.
Das Beispiel Landstraße war nur eine Aufzählung der Alternativen zur BAB, keine Bewertung des Risikos. Ich habe nur aufgezeigt, wie unsinnig die Forderung ist, einfach auf die Autobahn zu verzichten. Es gibt teilweise halt keine Alternativen.
Zitat:
Nehme ich Keyless, muss ich mit dem Risiko des Diebstahls leben. Ist das beim Funkschlüssel, den ich jetzt ungeprüft als Standard bei VW unterstelle, anders? Wohl kaum, auch dazu gab es vor ein paar Jahren und gibt es wohl immer noch die entsprechenden Berichte (Jammer usw). Wer mein Auto als Profi klauen will, wird sich in beiden Fällen die entsprechende Technik anschaffen und seinen Plan in die Tat umsetzen, da werde ich ihn nicht endgültig dran hindern können. Wie man jetzt graduell die Risiken beider Komfortsysteme bewertet, dürfte unser Laienwissen übersteigen und damit in den Bereich der Spekulation hineinrutschen. Dabei viel Spaß.
Da bin ich zu 100% bei Dir, alles das habe ich auch niemals in Abrede gestellt.
Ich bezog mich - wie gesagt -nur auf den Vergleich von bergbiker, der weiter vorne
schriebZitat:
Niemand, wirklich niemand würde nicht mehr auf der Autobahn fahren nur weil immer wieder Unfälle passieren!
Aber die ziehen ja nur Sachschäden, Verletzungen oder dem Tod nach sich, was natürlich nicht so schlimm ist wie wenn das Auto geklaut wird:-((((
Und damit wollte er nur das vorhandene Risiko des Keyless wegreden.
Deswegen habe ich ja oben noch einmal ganz deutlich gefragt:
Warum müssen nun Verkehrstote dafür her halten, dass Keyless nicht so gefährlich ist, wie die Autobahn?Man kann das Diebstahlrisiko beim Keyless nicht mit dem Verletzungsrisiko beim Verkehrsunfall vergleichen. Nur gegen diesen Vergleich habe ich mich vehement gewehrt! Und genau da meint MartinSHL, dass man das doch ganz prima miteinander vergleichen kann. Super...
Das Risiko, eine Erkältung zu bekommen ist auch höher, als rote Flecke auf blaue Schuhe zu bekommen. Und nun, was sagt das aus? Nicht, richtig. Der Vergleich ist ebenso ein Bullshit, wie Keyless vs. Verkehrsrisiko. 😉
selten so eine sinnfreie Diskussion gelesen. Wer Angst hat sollte es weglassen...Punkt! Es gibt für Fahrzeuge mit Keyless nun mal keine höhere Diebstahlrate als ohne! Es ist doch viel einfacher den Schlüssel im Haus zu klauen und fertig. Wer klaut schon einen Tiguan ...unfassbar!
Wie @Cali1400 schon gesagt hat. Angst.....Einfach weglassen!
Keyless ja, sehr komfortabel und praktisch. Ich möchte es nicht mehr missen. Wer Angst hat: einfach nicht bestellen, geht doch und ist billiger ;-)
Das i-tüpfelchen um es perfekt zu haben wäre, wenn man sich noch den griff zum öffnen/schließen sparen würde oder zzumindest auch die hinteren türen den sensor hätten.
wollte oft schon mal nur auf die rückbank, da muss man ja dann entweder vorne angreifen oder erstwieder mit dem schlüssel.
und ab und an hatte ich schon mal den fall, dass meine hand schneller als das system war. hab den griff schon gezogen bevor die türe entriegelt hatte.
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 20. März 2017 um 15:50:23 Uhr:
Und damit wollte er nur das vorhandene Risiko des Keyless wegreden.
Deswegen habe ich ja oben noch einmal ganz deutlich gefragt:
Warum müssen nun Verkehrstote dafür her halten, dass Keyless nicht so gefährlich ist, wie die Autobahn?
Man kann das Diebstahlrisiko beim Keyless nicht mit dem Verletzungsrisiko beim Verkehrsunfall vergleichen. Nur gegen diesen Vergleich habe ich mich vehement gewehrt! Und genau da meint MartinSHL, dass man das doch ganz prima miteinander vergleichen kann. Super...
Das Risiko, eine Erkältung zu bekommen ist auch höher, als rote Flecke auf blaue Schuhe zu bekommen. Und nun, was sagt das aus? Nicht, richtig. Der Vergleich ist ebenso ein Bullshit, wie Keyless vs. Verkehrsrisiko. 😉
Ich verstehe deine Anti-Argumentation leider noch immer nicht.
Beides sind Risiken. Dabei ist mir sehr wohl bewusst, dass die Auswirkungen total unterschiedlich sind (BAB: Gefahr für Leib und Leben / Keyless: "nur" Auto weg) und keinerlei Relation zueinander haben. Du hackst ja nur auf dem Schadensergebnis rum, ich hingegen argumentiere mit dem Fakt, dass beides ein Schadensereignis darstellt. ich spreche also ausschließlich über die Eintrittswahrscheinlichkeit.
ABER beides stellt ein (wie auch immer stark ausgeprägtes) Risiko dar. Und allein diesen Fakt kann ich sehr wohl miteinander vergleichen.
Aber wenns Dir noch immer nicht recht ist, ich hatte weiter vorne bereits einen anderen Vergleich aufgeführt, nämlich den zum geklauten Navi (was deutlich häufiger vorkommt als ein geklautes Auto). Auch hier geht jeder ohne nachzudenken das deutlich höhere Risiko ein, weil wohl 98% ihren Wagen mit Navi bestellen. Aber wegen einer nicht messbaren und nur auf dem Papier existierenden Gefahr das Kessy zu verteufeln, ist und bleibt nunmal absurd.
Zitat:
@MartinSHL schrieb am 21. März 2017 um 11:07:25 Uhr:
Ich verstehe deine Anti-Argumentation leider noch immer nicht.
Dann halt nicht, noch detaillierter kann ich es nun mal nicht erklären.
Zitat:
Beides sind Risiken. Dabei ist mir sehr wohl bewusst, dass die Auswirkungen total unterschiedlich sind (BAB: Gefahr für Leib und Leben / Keyless: "nur" Auto weg) und keinerlei Relation zueinander haben. Du hackst ja nur auf dem Schadensergebnis rum, ich hingegen argumentiere mit dem Fakt, dass beides ein Schadensereignis darstellt. ich spreche also ausschließlich über die Eintrittswahrscheinlichkeit.
Worüber Du hier sprichst, ist erst einmal egal.
Du hast mich gefragt, warum der Vergleich vom bergbiker daneben ist und ich habe es ausführlich erklärt. Es geht nicht darum, dass alles im Leben ein Risiko beinhaltet, das ist völlig irrelevant.
Zitat:
ABER beides stellt ein (wie auch immer stark ausgeprägtes) Risiko dar. Und allein diesen Fakt kann ich sehr wohl miteinander vergleichen.
Nö immer noch nicht. Ich kann auch das Risiko nicht vergleichen, ob jemand an einem Popel erstickt oder Auberginen schneller vergammeln als Zucchini.
Zitat:
Aber wegen einer nicht messbaren und nur auf dem Papier existierenden Gefahr das Kessy zu verteufeln, ist und bleibt nunmal absurd.
Das ist schon weiter vorne ausführlichst geklärt: Es gibt aktuell noch keine belastbaren Zahlen, da Diebstahl mit Keyless kein eigenständiges Flag in der Diebstahlerfassung und -statistik ist. Was man nicht erfasst, kann man nicht in auswerten. So einfach ist das. Durch ständige Wiederholungen, dass es keine Zahlen dazu gäbe und daher kein Risiko vorhanden sei wird es nicht wahrer.
Das vorhandene Risiko ist aber schon weiter vorne zur Genüge mit ausreichend Links zu Beispielen, Videos, Reportagen und Printberichten bewiesen worden.
Und noch einmal extra für Dich: Ich verteufel das System nicht, ich spiele immer noch mit dem Gedanken, mir das auch zu ordern. Nur sehe ich nicht nur den Komfort sondern schaue ich auch die Kehrseite der Medaille, das zweifellos vorhandene Risiko.
Akzeptierst Du das jetzt oder willst Du mir immer noch in den Mund legen, ich würde das verteufeln? Unterstelle mir nichts, was ich nicht gesagt habe!
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 21. März 2017 um 11:35:08 Uhr:
Das ist schon weiter vorne ausführlichst geklärt: Es gibt aktuell noch keine belastbaren Zahlen, da Diebstahl mit Keyless kein eigenständiges Flag in der Diebstahlerfassung und -statistik ist. Was man nicht erfasst, kann man nicht in auswerten.
Da muss ich dir leider widersprechen. Bei den Versicherungen wird es sehr wohl erfasst. Und dies ist ganz einfach: Sind beide Schlüssel nach einem Diebstahl vorhanden oder nicht. Hier ist es erst einmal irrelevant ob Keyless verbaut wurde. Fakt ist, dass der Anteil der gestohlenen Fahrzeuge, deren Schlüsselsatz komplett vorhanden ist, verschwindend gering ist. Und hier reden wir von Fahrzeugen jenseits der 100T€ und nicht von einem popeligen Tiguan. Fakt ist auch, dass Keyless ja nicht mit dem Tiguan erfunden wurde, sondern schon seit vielen Jahren auf dem Markt ist! Und glaube mir: Wenn es ein relevantes Risiko wäre, hätten die Versicherungen längst reagiert und würden zumindest einen Rabatt bei hochwertigen Fahrzeugen gewähren, wenn Keyless nicht verbaut ist. Dies ist aber nicht der Fall...
Zitat:
@Beichtvater schrieb am 21. März 2017 um 11:35:08 Uhr:
Das ist schon weiter vorne ausführlichst geklärt: Es gibt aktuell noch keine belastbaren Zahlen, da Diebstahl mit Keyless kein eigenständiges Flag in der Diebstahlerfassung und -statistik ist. Was man nicht erfasst, kann man nicht in auswerten. So einfach ist das.
Dieses Argument habe ich bereits weiter vorne widerlegt.
Der Tiguan taucht in KEINER EINZIGEN Diebstahlstatistik auf, da diese langweilige Kiste niemand klaut bzw. in solch geringen Stückzahlen, dass es nicht auswertbar ist!
Da spielt es gar keine Rolle, ob mit oder ohne Kessy, wenn die Gesamtmenge schon zu gering ist.
Global betrachtet magst du Recht haben, aber hier geht es ausschließlich um den Tiguan.
Zitat:
@AustriaMI schrieb am 21. März 2017 um 09:05:39 Uhr:
Das i-tüpfelchen um es perfekt zu haben wäre, wenn man sich noch den griff zum öffnen/schließen sparen würde oder zzumindest auch die hinteren türen den sensor hätten.
Das war auch mein Gedanke/meine Kritik, als ich die fehlenden Sensoren an den hinteren Türen feststellte. War beim Passat so schön bequem. Einen Vorteil kann ich aber auch der Technik des Tiguan abgewinnen: will ich kontrollieren, ob der Wagen verschlossen ist, ziehe ich am hinteren Türgriff. Bei Passat ging damit die Verriegelung wieder auf, der Tiguan bleib unbeeindruckt, falls schon verschlossen. Auch nicht schlecht.