Erfahrung bei der Rückgabe nach Plus3-Finanzierung
Hallo zusammen,
ich wollte mal fragen, wie die Erfahrungen sind, wenn man sein Fahrzeug nach Ablauf der Plus3-Finanzierung zurückgibt. Läuft das Ganze reibungslos, wenn das Auto in einem vernünftigen Zustand ist und die vereinbarte Kilometerzahl nicht überschritten wurde?
Ich habe mein Auto damals aus einem anderen Teil in Deutschland abgeholt, ein ganzes Stück von mir zu Hause entfernt. Da das Auto ja im Rahmen der Finanzierung von der Mercedes Benz Bank dem dortigen Autohaus abgekauft wurde, müsste die Rückgabe ja auch bei einem Mercedes Händler in meiner Gegend möglich sein, oder?
5 Antworten
Du kannst das Auto zu jeder Zeit deiner Finanzierung verkaufen, aber nur der Händler, bei dem du das gekauft hast, garantiert dir den verbrieften Restwert (abzüglich Schäden, Mehrkilometer und erhöhter Verschleiß). Siehe Finanzierungsvertrag. Die Finanzierung läuft über die Bank. Rückgabe ist ein Vertrag zwischen dir und Autohaus. Alle anderen Händler werden dir vielleicht ein Kaufangebot machen.
Details zur Rückgabe findest du hier:
https://www.mercedes-benz-bank.de/.../faire-bewertung-auto.pdf
Jeder Händler tickt bei der Rückgabe anders. Normalerweise sollte die Rückgabe reibungslos verlaufen. Ich hatte noch keine Probleme.
Super, danke für deine Rückmeldung.
Dann macht es sicherlich Sinn, wenn ich das Fahrzeug ein paar Monate vor Auslaufen der Finanzierung mal von einem Händler vor Ort bewerten lasse.
Habe auch gesehen, dass 2.500 Mehrkilometer als Freigrenze erlaubt sind, ohne dass man draufzahlen muss, find ich auch kulant muss ich sagen.
Hat jemand Erfahrung mit der Abwicklung über einen anderen Händler als den, von dem man das Fahrzeug abgeholt hat?
Zitat:
@PBZG1 schrieb am 24. März 2025 um 10:18:20 Uhr:
Hat jemand Erfahrung mit der Abwicklung über einen anderen Händler als den, von dem man das Fahrzeug abgeholt hat?
Ich hatte damals meinen W176 A45 und meinen Golf 7 GTI zwecks Neukauf bewerten lassen. Alle vier Händler wollten mir knapp 4.000-5.000 EUR weniger geben, obwohl beide Autos 20.000 km weniger auf der Uhr hatten und 1 Jahr jünger waren. Bin dann beide Autos bis zum Vertragsende weitergefahren.
Aber du kannst halt Glück haben, dass deine Schlussrate deutlich niedriger als der Marktwert ist. Mein W177 A45s war mit 34.000 EUR verbrieft und es wurden mir 42.000 EUR angeboten. Der Händler, bei dem ist das gekauft hatte, hat mit aber nur erneut 34.000 EUR angeboten. Erst wenn mir das Auto nach der Finanzierung gehören würde, würde man über eine neue Bewertung reden.
Verständlich, denn viele Kunden können die Schlussrate nicht bezahlen und warum sollten dann der Händler freiwillig mehr bezahlen…
Okay verstehe, danke dir für deine Einschätzung.
Aber wenn ich dann das Fahrzeug bei einem Händler vor Ort bewerten lasse und der mir dasselbe bietet wie den verbrieften Restwert, dann wickelt der Händler vor Ort das auch direkt mit der Bank ab, ohne dass ich die Schlussrate zunächst zahlen muss?
Ähnliche Themen
Du kannst ein finanziertes Auto immer zu jeder Zeit veräußern und musst nicht bis Vertragsende warten. Das ist einer der großen Unterschied im Vergleich zum Leasing. Außerdem steht bei einer Finanzierung der Übernahmepreis vorab fest (Schlussrate). Beim Leasing dagegen nicht.
Der ursprüngliche Händler ist verpflichtet das Auto zum verbrieften Restwert zurückzunehmen und die Restschuld bei der Bank zu begleichen. Andere Händler wickeln das auch meistens mit der Bank ab. Aber diese sind nicht dazu verpflichtet das Auto zu übernehmen oder die Abwicklung mit der Bank zu übernehmen. Das musst du mit dem Händler direkt klären. Sollte dieser weniger bieten, dann kannst du auch weiterhin die Differenz begleichen. Oft besser als weite Strecken fahren zu müssen.