EQA 250+, Störung ,ADAC kann nichts mehr, nun bei Mercedes

Mercedes

Moin

Habt ihr so was schon mal gehabt. Auto ist von 08/23.
23tkm gelaufen.

Geht nun in die Niederlassung zum auslesen..

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42 Antworten

Gute Frage. Vor dem nächsten Winter werde ich wohl mal mein C-Tek an die 12 V hängen.

Zitat:

@B-Mounty schrieb am 2. Februar 2024 um 08:00:49 Uhr:


Hallo,

nach der ADAC Pannenstatistik bleiben E-Autos ganz überwiegend wegen Versagen der 12 Volt-Batterie liegen, nur ganz selten wegen der Hochvoltbatterie. Die 12 Volt versorgt wohl das Elektronikmanagement - ohne das kein Start!

Ich hatte eigentlich gedacht, beim E-Auto kein Starthilfekabel zur "Starterbatterie " zu brauchen, vielleicht wäre dies aber weiter sinnvoll.

Weiß jemand Bescheid, wie die 12 Volt-Battrie aufgeladen wird? Hat ein E-Auto auch eine Lichtmashine? Wohl kaum - oder wird die 12 Volt-Batterie gleichzeitig beim Laden der Hochvoltbatterie geladen bzw. erst bei einem bestimmten SoC Ladelevel?

Vielen Dank!
Gruß
B-Mounty

Die "Lichtmaschine" ist beim E-Auto ein DC/DC-Wandler, der bei Bedarf die 400V nach 12V wandelt und damit die 12V-Batterie läd. Der soll angeblich im Bereich 1500 bis 3000 Watt können. Wann der genau aktiviert wird ist nicht ganz klar. Beim Fahren und DC-Laden ist er immer an. Wenn das Auto voll eingeschaltet ist (ohne Bremspedal zweimal Startknopf drücken) ist er auch an.

Ich vermute, dass die Überwachung der 12V-Batterie den auch beim längeren Parken zuschaltet, wenn die 12V-Batterie zu weit runtergeht. Der Anschluss eines externen 12V-Ladegeräts ist laut Anleitung verboten und auch unnötig. Was logisch ist, denn das würde im Zweifelsfall den DC/DC-Wander rückwärts bestromen.

Bei anderen BEV mit 12V Schwäche wird die externe Ladung häufig von den Besitzern berichtet. Ich habe auch schon ein BEV mittels Überbrückung gestartet, geht alles!

Es gibt IMHO 2 Schwachstellen im 12V Management:
1. Es gibt Hersteller, die verbauen serienmäßig sehr schlechte 12V Batterien, die sie dann beim einer frühen Inspektion pflichtgemäß gegen bessere tauschen lassen. Quasi eine nachträgliche Aufrüstung zu Lasten des Eigentümers.
2. In fast allen mir bekannten Fällen ist eine Ladung der 12V Batterie durch die Hochvoltbatterie im ausgeschalteten Zustand nicht möglich. Die Hochvolt wird Ausschalten durch physischen Abwurf vom Rest getrennt - IMHO eine Zulassungspflicht - und dieser Abwurf kann nicht durch das Auto selbst im Stand rückgängig gemacht werden. Das dient der Sicherheit des Autos, wenn es steht. Die Hochvolt wird quasi technisch isoliert und kann nicht durch eine Fehlfunktion beschädigt werden (u.a. Brandgefahren). Nur deshalb braucht es ja die kleine 12V, deren erste Aufgabe es ist diese Schutzschaltung unter Kontrolle des Fahrers wieder aufzuheben.

Die Schwachstelle ist jetzt die 12V und wenn die durch ein Missmanagement oder einen Fehler leer gesaugt wird, was selten vorkommt aber nicht ausgeschlossen ist, dann geht halt nichts mehr. 🙁🙁

Ob es ein Zufall ist, glaube ich kaum, aber die Autodoktoren zeigen heute genau den Fall, wenn die 12V Batterie defekt ist: https://youtu.be/jxyYMNuUq4I?si=_YYzPHTPWhJBpQRd&t=1270
Hier hatte der Wagen 7 Wochen gestanden aber das Hochvoltsystem konnte zunächst hochgefahren werden. Allerdings wurde die 12V Batterie geschädigt und war dann tot (<6V) und es ging nix mehr.

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Zitat:

@TuxOpa schrieb am 2. Februar 2024 um 13:28:40 Uhr:


Ob es ein Zufall ist, glaube ich kaum, aber die Autodoktoren zeigen heute genau den Fall, wenn die 12V Batterie defekt ist: https://youtu.be/jxyYMNuUq4I?si=_YYzPHTPWhJBpQRd&t=1270
Hier hatte der Wagen 7 Wochen gestanden aber das Hochvoltsystem konnte zunächst hochgefahren werden. Allerdings wurde die 12V Batterie geschädigt und war dann tot (<6V) und es ging nix mehr.

Danke, super Video. Dinge, die die Welt nicht glaubt, wenn mans nicht gesehen hätte ... Das wird beim EQA wahrscheinlich auch so sein.

Das ist nach meiner Erfahrung bei allen Wagen so. Deshalb ist extrem Kurzstecking auch für ein BEV an der Stelle nicht gut. Wenn sowas bei mir ansteht, lasse ich den Wagen an der Wollbox laden und das Auto gleichzeitig im Reddy Zustand stehen. Dann wird auch die 12 V geladen. Das geht natürlich nur weil ansonsten keiner an das Auto heran kommt.

Wenn das Auto per Typ 2 lädt, sollte die 12 V Batterie eigentlich auch geladen werden, wenn das Auto nicht eingeschaltet ist. So ist es zumindest bei Volvo.

Wenn angeblich im abgestellten Zustand die HV-Batterie die 12V-Batterie nicht nachladen kann, dann frage ich mich, wie bei unserem EQC im letzten Winter trotz aktivierter Kollisionsüberwachung, aktiver Alarmanlage, KeylessGo Komfort-Standby etc. monatelang der 12-V-Batteriezustand in Ordnung war.
Gleiche Aktion bei meinem C238 und ich bekomme nach ca. 2 Wochen ohne aktivierten Ruhezustand eine Email mit dem Inhalt "Batteriezustand kritisch".

Dies spricht eindeutig für ein Nachladen im abgestellten Zustand.

Hallo,

der Beitrag der Autodoktoren ist sehr aufschlussreich - TuxOpa vielen Dank!

Danach ist es ohne Probleme möglich, die 12 Volt-Batterie, wenn sie nicht mehr genug Spannung liefert und deshalb alles blockiert, mit einer Spannungsspende über ein Starthilfekabel von einem Verbrenner kurzfristig wieder auf 12 Volt zu bringen. Dann schaltet die Startelektronik und die gesamte Autoeletronik wieder frei und der E-Motor startet wieder! Dann gilt es wohl auf direktem Weg zum nächsten Batteriedepot zu fahren und eine neue Batterie einzubauen. Unterwegs wird die 12 Volt Batterie dann durch die Hochvoltbatterie vorübergehend auf Spannung gehalten.
Umgekehrt sollte man besser nicht von einem BeV über Starthilfekabel eine Stromspende geben, da könnte leicht etwas schief gehen.

Demnach kann auch ein Starthilfekabel, wie beim Verbrenner, weiterhin nicht schaden, aber auch das Gewusst wie, falls ein Pannenhhelfer diese Besonderheiten eines BeV nicht kennt.

Gruß
B-Mounty

Die 12V wird bei Betriebsbereitschaft, beim Aufladen der HV Batterie, und beim Vorklimatisieren geladen. Dadurch ist sie eigentlich immer in gutem Zustand. Wenn sie durch lange Standzeit, Standlicht, Radio ohne Betriebsbereitschaft oder dergleichen (gleich wie beim Verbrenner) entladen wurde, geht halt nichts mehr. Im Normalfall hilft überbrücken. Ein defekt mit Zellschluss, wie im Video, ist nicht so häufig. Wurde auch gesagt, dass die Batterie schlecht ist. Unsere Varta im EQV ist nach 3,5 Jahren trotz langer Standzeiten und viel Kurzstrecke Tip Top. AC Laden hilft, da die 12V Batterie dabei über Stunden geladen wird. Bei viel DC laden fehlt das. Dafür lädt man DC eher auf der Langstrecke. Viele Kurzstrecken in Kombination mit DC laden und langen Standzeiten wär ungünstig, dürfte so aber auch nicht vorkommen.
Wir haben einen Bluetooth Logger für die 12V Spannung verbaut und sind so immer im Bilde.

Man kann den Zustand der 12V "Starterbatterie" u.a. auch via dem Home Assistant Add-on mercedesme2020 auslesen Link

Wenn der Wagen ca. 3 Wochen nicht geladen und nicht bewegt wird, ging bei mir die Starterbatterie schonmal auf "gelb".
1h AC laden und alles ist wieder "grün".

Hier.. schaut mal das Video.. denke wird beim EQA nich anders sein

https://youtu.be/jxyYMNuUq4I?t=1273

Moin, wir haben immer noch keine Info vom Autohaus bekommne.
Mitarbeiter ist mit dem EQC nicht zufrieden... Reichweite ist so viel schlechter als beim EQA 250+...

Zitat:

@Lycra schrieb am 5. Februar 2024 um 15:56:59 Uhr:


Moin, wir haben immer noch keine Info vom Autohaus bekommne.
Mitarbeiter ist mit dem EQC nicht zufrieden... Reichweite ist so viel schlechter als beim EQA 250+...

Ja, ist leider so: Der EQC hat zwar eine 80kWh Batterie, jedoch ist der Verbrauch erheblich höher und die Ladegeschwindigkeit gleich was dazu führt, dass Ladestopps länger sind.

jap, unser Mitarbeiter will schnell sein 250+ aus der Werkstatt haben, aber immer noch nicht.
Find ich ein Armutszeugnis von Mercedes...

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