Entscheidungshilfe Clio/Twingo/ Seat Arosa/VW Polo

Renault Clio 2

Guten Abend,
ich besitze nun seit Februar meinen Führerschein und muss mir nun doch nen eigenen Wagen zulegen, da ich im Oktober meine Ausbildung beginne und dort im Umkreis von etwa 50km pendeln muss.
Meine Anforderungen an den Wagen wären:
-Zuverlässigkeit
-Sicherheit
-Preis bis maximal 3000€
-auf der Autobahn sollte sich der Wagen auch noch einigermaßen angenehm (und Angstfrei) fahren lassen.
-Zahnriemen und WaPu sollten nach Möglichkeit auch schon zum 2. mal gewechselt sein und der Wagen sollte möglichst HU/AU Neu haben.

Zu kriegen sind da in meinem Preissegment eigentlich nur der Clio, Twingo, Polo und Arosa die nach 2000/2001 (wo ja das Facelift zumindest bei den Renaults war) gebaut wurden.

Zu welchem Wagen würdet ihr mir raten und worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?(Also wo sind bekannte Schwachstellen wie z.B. beim Twingo die Bremsen) Zu welcher Motorisierung würdet ihr mir raten bei 50-100km Autobahn täglich? und zuletzt:Welcher Wagen ist in der Versicherung am Günstigsten?

Liebe Grüße,

Marco

6 Antworten

Klick mich!

Seat oder VW 😉

Und eher den Polo als Arosa: Mehr Platz, besseres Fahrgefühl. Für angenehmes fahren auf der Autobahn min. 75 PS 😛

allein schon, weil die Ersatzteile im Vergleich zum Franzosen günstiger sind.

Gruß 😛

VW ist im Gebrauchtwagenmarkt leider völlig überteuert, da suche ich lieber bei den "unbekannteren" bzw. image-schwächeren Marken nach Schnäppchen.

Daihatsu, Daewoo, Hyundai, Mazda, auch Renault, Citroen, Peugeot, Fiat etc sind da oft viel besser als ihr Ruf, nur sagt halt jeder am Stammtisch "Son sch*** ausm Ausland kann doch nix taugen" und deshalb freut sich der Gebrauchtwagenkäufer über gute Preise =).

Auch bei uns in der Familie gibts nen VW (siehe Signatur), aber wirklich herausragend ist die Qualität schon lange nicht mehr.

Wenns natürlich um Image, Optik, Komfort, Materialen, Verarbeitung etc, also das ganze persönliches Empfinden geht schauts natürlich schon wieder ganz anders aus und jeder soll ja das Auto fahren mit dem er sich auch wohl fühlt.

ersatzteilpreismäßig ist meiner erfahrung nach renault UNTER VW anzusetzen (konnte beide Hersteller vergleichen).
Ersatzspiegelglas beifahrerseite Renault Clio B BJ 2005 (elektrisch verstell und beheizbar) direkt bei renault: 22€, ersatzspiegelglas Audi A4 BJ98 auch elektrisch verstell und beheizbar 35€. (beides Preise in Österreich).
Im Zubehör bekommst dasselbe spiegelglas fürn A4 um 19€ oder so (und solche aufpreise nur weil eine VW Verpackung drauf ist, kann ich nicht nachvollziehen). Das renault spiegelglas kostet im Zubehör 20€.
Beim Clio habe ich selbst den ZR tausch gemacht, Teilemäßig war zwischen Zubehör ordentliche Qualität (SKF, Conti, Febi, Mahle) und original renault etwa 50€ um (bei 300€ materialkosten), und das ist für mich ehrlich gesagt ok (kenne andere Ersatzteilpreiskalkulationen auch aus der firma, wo ich arbeite). Bei VW sind die Preisunterschiede wesentlich höher.

Bei mir kommt jetzt der 2. Renault in ein paar wochen, und haben schon seit mehreren jahren mehrere renault zuhause, und bin sehr zufrieden mit der zuverlässigkeit und Wartungskosten.

btw.: VW ist auch neu überteuert. ein Seat oder Skoda spiegelt für mich ehrlichgesagt den richtigen preis wieder.

beim Clio B gabs inzwischen 4 Facelifts. die ersten drei bis zum Beginn vom C Clio, dann weiter vom Storia gibts inzwischen auch das erste Facelift.

Aufgrund der Strecke würde ich dir einen Empfehlen zumindest mit Klimaanlage. Den 1.4er 8V oder 1.4 16V würde ich sagen sehr ok, oder ein 1.5er DCI. Der 1.4er 16V ist halt versicherungstechnisch eher teuer. die ganzen 1.2er würde ich da nicht nehmen. egal ob mit ~60 Ps (8V) oder 75Ps (16V). selbst im twingo ist das keine ordentliche motorisierung.
Bei deinem erwarteten Alter müsste gerade erst der ZR gemacht worden sein (120tkm oder 5 Jahre, je nach dem was zuerst eintritt).
Verbrauchstechnisch ist ein 1.5er DCI mit 82Ps ziemlich das günstigste was du dir beim Clio kaufen kannst. Einzige frage ist wegen Partikelfilter, ob das von relevanz ist.

Über den 1.9er Diesel im Clio (Dti) kann ich leider weniger sagen, da 0 erfahrungen.

für den preis, den du dir vorgestellt hast, findet man schon bisserl was im internet.

wobei würde ich bei Renault wenn, dann nur knapp vor dem Facelift kaufen, nie knapp nach dem facelift. teilweise hatten sie dort bisserl durchhänger.

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Bei 50-100 km Autobahn täglich geht am diesel kein weg vorbei da ein vernünftiger auf Gas umgebauter Benziner vermutlich den Preislichen Rahmen Sprengt...
Allerdings würde ich den Ibiza(den schöneren VW😉 ) auch mal mit berücksichtigen, da der ja eig. mit dem Polo gleichzieht und doch etwas mehr Auto ist als der Arosa...Außerdem überwiegend zuverlässige VW-Technik und vernünftiges Angebot an Austattung Komfort und vor Allem PLATZ🙂  aber etw. Günstiger als Lupo oder Polo...

Welcher Diesel ist vermutlich durch den Preis und Unterhaltskosten begrenzt. Außerdem kosten da jede 100ccm Hubraum ordentlich steuern so das ich egal welcher Marke so ca. 1500ccm nehmen würde(also ich Persönlich suche einen 1.9er aber das ist ne echte Rennmaschine und natürlich nicht mehr ganz so Sparsam und auch nicht ganz so günstig im unterhalt.)

Allerdings die unterste Motorisierung der jeweiligen Kandidaten würde ich nur für Statdfahrten empfehlen, auf der Autobahn sollte man schon ein zwei Pferdchen mehr haben...
Wenn du dann deine Favoriten eingegrenzt hast kannst du über die Schlüsselnummern die Versicherung im Netz Erfahren-HUK Coburg ist ganz gut find ich, gibt aber auch andere, und am besten ist natürlich einen zu kennen von ner Versicherung🙂

Steuern kann man auch unter KFZ-Steuer.de erfragen, man muss nur die Abgasnorm und den Hubraum wissen! Und lass dich nicht von den extrem hohen Steuern für Diesel Beeindrucken(gut 200Euro mehr) die holst du locker wieder rein wenn du wirklich soviel km fährst...wann genau sich der Diesel rechnet kommt natürlich drauf an mit was du vergleichst und wieviel du fährst..

Wie du das rechnest is ja klar oder? das was der Diesel Pro liter günstiger ist und Pro 100Km weniger gebraucht wird muss eben am Jahresende die Mehrkosten der Steuern decken...

Vorteil vom Diesel ist halt wenn du Privat gerne noch rumfährst(weggehen usw.) Fährst du eben Günstiger weil du eben statt 7l für 1.40€ nur 5l für 1.20€ brauchst...

Nachteil: Aufpassen wegen der Feinstaub plakette!!!

Gruß Jonas

PS: Mein erster war ein Peugeot 306, war auch recht zufrieden...

Zitat:

Original geschrieben von Jones1507


Bei 50-100 km Autobahn täglich geht am diesel kein weg vorbei da ein vernünftiger auf Gas umgebauter Benziner vermutlich den Preislichen Rahmen Sprengt...

Wer verkauft auch schon sein LPG-Fahrzeug? Höchstens jemand, der an einem wichtigen Ort deswegen nicht mehr parken darf (z. B. Jobwechsel und die "neue" Tiefgarage ist für Gasfahrzeuge gesperrt) oder der Umrüster hat was verpfuscht (dann würde ich die Kiste aber auch nicht haben wollen).

Ich denke, dass LPG-Fahrzeuge sich billiger als Diesel fahren lassen, da sie in der Anschaffung ungefähr gleichviel kosten, aber weniger Steuer und geringere Spritkosten pro km (trotz Otto- und Gasmehrverbrauch ggü. Diesel) verursachen. Da fällt die teurere HU bei ausreichenden km IMHO nicht ins Gewicht.

Klar, in eine alte Schüssel würde ich auch keine LPG-Anlage mehr einbauen.

notting, der klarstellen wollte, dass die o.g. Aussage des Vorposters nur für ältere Gebrauchtfahrzeuge stimmt.

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