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Entscheidung (leider) gegen EQC gefallen

Mercedes
Themenstarteram 16. Oktober 2020 um 23:31

Ich habe monatelang mit einem EQC als meinen nächsten Dienstwagen geliebäugelt. Das Auto gefällt mir trotz meiner SUV Abneigung sehr gut.

Jetzt ist aber die Entscheidung gefallen und (ich sehe das durchaus mit einem weinenden Auge) gegen den EQC. Ich habe mich noch einmal für einen Hybrid entschieden und zwar den Mercedes E 300 de als T-Modell. Mercedes wird’s freuen.

Im Grunde genommen gab es 2 Gründe. Zum Einen war bei fast gleichem Listenpreis die Leasingrate beim EQC fast 100€ im Monat teurer. Da fiel für die Firma die Entscheidung leicht. Ein weiterer Punkt, der mir selbst die Entscheidung leichter gemacht hat war eine internationale Dienstfahrt vor ein paar Tagen. Fast 1100 km für die einfache Strecke. Das ging mit meinem aktuellen Benzin-Hybrid gut, wäre aber mit dem Diesel-Hybrid noch besser gegangen. Mit einem reinen E-Auto hätte ich die Ladestopps wahrscheinlich verflucht. Ich glaube für richtige Langstrecke reichen die heutigen E-Autos noch nicht aus.

Beste Antwort im Thema

Ja @Peter_AT , Du hast vollkommen recht. Bei meiner Rechnung oben reicht aber auch ein Business Class Tarif von um die 500€ einer Austrian hin und zurück aus, um die Rechnung aus rein wirtschaftlicher Sicht mehr als sinnvoll erscheinen zu lassen, denn es geht wie geschrieben nicht nur darum, Stromkosten mit Ticketpreisen zu vergleichen, das wäre zu kurz gesprungen, sondern den total cost of trip zu berechnen. Hier macht man es sich häufig viel zu einfach...

Und aus ökologischer Sicht können wir auch gerne eine Diskussion aufmachen, ob Bahn oder Auto oder Flugzeug für eine Reise von 2200km sinnvoller ist. Hier wird nämlich auch sehr sehr gerne Äpfel mit Birnen verglichen. Aber wie schon im letzten Post erwähnt, ist Komplexität nicht jedermanns Sache ;). Lieber drischt man mit Stammtischparolen auf die Luftfahrt ein.

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Wie lang warst Du denn unterwegs für die 1100km?

Macht es bei 1100km nicht mehr Sinn zu fliegen, gerade im geschäftlichen Bereich?

Zeitersparnis für Dich und die Firma.

Kosteneffizienter, vorausgesetzt, Du bist kein Mitarbeiter der gehaltlich im unteren Level unterwegs ist.

Effizienz

Du kommst deutlich ausgeruhter beim Termin an.

Unabhängig von elektrisch oder nicht, wenn ich häufiger solche Strecken fahren müsste, dann würde ich das nicht dem Auto machen. Strecken bis um die 700km gehen gerade noch und die gehen auch elektrisch.

100€ pro Monat kostet mich mein EQC auch mehr, aber das muss man selbst wissen, ob das Gesamtpaket mit elektrisch Mercedes fahren, Umwelt, etc. einem dieser Obolus wert ist. Und falls nicht und man will trotzdem elektrisch unterwegs sein, dann gibt es auch noch andere Optionen mit z.T. auch größerer Reichweite. Nun, die Entscheidung für oder gegen ein Auto ist immer sehr individuell ;) .

Zitat:

@matthias1771 schrieb am 16. Oktober 2020 um 23:31:57 Uhr:

Ich habe monatelang mit einem EQC als meinen nächsten Dienstwagen geliebäugelt. Das Auto gefällt mir trotz meiner SUV Abneigung sehr gut.

Jetzt ist aber die Entscheidung gefallen und (ich sehe das durchaus mit einem weinenden Auge) gegen den EQC. Ich habe mich noch einmal für einen Hybrid entschieden und zwar den Mercedes E 300 de als T-Modell. Mercedes wird’s freuen.

Im Grunde genommen gab es 2 Gründe. Zum Einen war bei fast gleichem Listenpreis die Leasingrate beim EQC fast 100€ im Monat teurer. Da fiel für die Firma die Entscheidung leicht. Ein weiterer Punkt, der mir selbst die Entscheidung leichter gemacht hat war eine internationale Dienstfahrt vor ein paar Tagen. Fast 1100 km für die einfache Strecke. Das ging mit meinem aktuellen Benzin-Hybrid gut, wäre aber mit dem Diesel-Hybrid noch besser gegangen. Mit einem reinen E-Auto hätte ich die Ladestopps wahrscheinlich verflucht. Ich glaube für richtige Langstrecke reichen die heutigen E-Autos noch nicht aus.

Ich kann deine Gründe nachvollziegen und bin zum selben Ergebnis mit einer identischen Entscheidung gekommen. Ich fand es schade, da ich nach dem 530e gern den Schritt auf einen vollelektrischen PKW statt wieder einen PHeV gemacht hätte - aber diesmal habe ich dafür noch keinen Mut gehabt.

Ich gehe davon aus, dass es in drei Jahren anders sein wird.

Meine Angebote für den E300de und einen EQC waren nahezu gleich von der monatlichen Leasingrate.

Gruß aus EN

Zitat:

@CBMC schrieb am 17. Oktober 2020 um 14:03:43 Uhr:

Macht es bei 1100km nicht mehr Sinn zu fliegen, gerade im geschäftlichen Bereich?

Zeitersparnis für Dich und die Firma.

Kosteneffizienter, vorausgesetzt, Du bist kein Mitarbeiter der gehaltlich im unteren Level unterwegs ist.

Effizienz

Du kommst deutlich ausgeruhter beim Termin an.

Unabhängig von elektrisch oder nicht, wenn ich häufiger solche Strecken fahren müsste, dann würde ich das nicht dem Auto machen. Strecken bis um die 700km gehen gerade noch und die gehen auch elektrisch.

100€ pro Monat kostet mich mein EQC auch mehr, aber das muss man selbst wissen, ob das Gesamtpaket mit elektrisch Mercedes fahren, Umwelt, etc. einem dieser Obolus wert ist. Und falls nicht und man will trotzdem elektrisch unterwegs sein, dann gibt es auch noch andere Optionen mit z.T. auch größerer Reichweite. Nun, die Entscheidung für oder gegen ein Auto ist immer sehr individuell ;) .

Pfui!

Im E Auto Forum über Fliegen spreche ist eine Todsünde xD

Aber im Ernst. Genau die Kurzstrecken Vielflieger sind ja das Problem. Dann lieber in die Bahnsetzen und vor Ort mit Taxi (E!).

1100km ist keine Kurzstrecke lieber @Glyzard . Kurzstrecke wäre z.B. Frankfurt - Berlin. Wir sprechen hier bei 1100km über Mittelstrecke wie z.B. Frankfurt - Warschau oder Frankfurt - Rom und es ist in aller Regel ökologisch wie ökonomisch sinnlos, eine solche Reise im geschäftlichen Bereich per Bahn oder per Auto zu machen. Wenn Du wirklich dazu diskutieren möchtest, dann können wir gerne mal einen eigenen Thread aufmachen und Fakten vergleichen. :D

Unabhängig davon kann ich die Argumentation von Matthias nur bedingt nachvollziehen, denn hier sollte es nur 3 Szenarien geben:

1. Falls ich wirklich vielleicht 1x im Monat eine, wie Matthias schreibt, "internationale Dienstfahrt" über 1100km einfache Strecke mit dem Auto machen müsste, dann denke ich von vorneherein erst gar nicht ernsthaft über ein BEV nach.

@matthias1771 Wie häufig fährst Du denn wirklich diese Strecke? Und Stelen fragte nach der Zeit, die Du gebraucht hast, was mich auch interessieren würde.

2. Meinen monatlichen internationalen Trip mache ich wie von mir vorher skizziert mit dem Flugzeug und kaufe mir ein BEV für alle restlichen Fahrten - eine für mich deutlich sinnvollere Lösung. Was gerne vergessen wird ist die Tatsache, dass die Zeit der Mitarbeiter auch Geld kostet. Nehmen wir mal einen fiktiven Stundenlohn von 50€ (vermutlich höher) an und gehen davon aus, dass man für eine Reise über 2200km alleine für die Fahrt vielleicht 20 Stunden unterwegs ist (vermutlich auch mehr), dann sprechen wir hier über mindestens 1000€ Personalkosten (vermutlich aber eher 1500 - 2000€), plus Stress und Ruhezeiten plus Hotelkosten. Ggf habe ich auch zusätzlich noch Opportunitätskosten, wenn andere Dinge dafür nicht erledigt werden können.

3. Falls es so sein sollte, dass eine solche Fahrt nur sehr selten stattfinden sollte, dann könnte man hierfür ggf ein anderes Auto/Mietwagen/Flugzeug nehmen, sprich das Argument ist eher nur proforma und es bliebe die höhere Leasingrate, die man wie beschrieben auch anders lösen könnte.

Aber gut, wie immer können die Use Cases individuell sehr verschieden sein und vermutlich ist das hier auch der Fall.

Sorry aber wenn ich per Bahn so eine Strecke - im Idealfall mit Ökostrom fahre, statt zu fliegen brauch ich keine Statistiken oder Fakten aufzählen. Da sollte der Hausverstand reichen ;)

Zitat:

@Glyzard schrieb am 19. Oktober 2020 um 11:07:02 Uhr:

Sorry aber wenn ich per Bahn so eine Strecke - im Idealfall mit Ökostrom fahre, statt zu fliegen brauch ich keine Statistiken oder Fakten aufzählen. Da sollte der Hausverstand reichen ;)

Dann bliebt noch das Thema Geld...

Unlängst wieder im Privaten Umfeld erfahren, kostet die Strecke Rom - Wien mit dem Flugzeug <30€

mit dem Zug dauert's länger, man muss umsteigen und es kostet mehr.

Das soll nicht heißen, dass die Bahn zu teuer ist, sondern eher dass das einfach nicht sein darf, dass man um 30€ quer durch Europa fliegen kann, da müssten die Abgaben schon höher ausfallen...

zum Vergleich für die Strecke würde ich etwa 250kWh Strom benötigen, das macht bei meinen Tarif etwa 40€ Stromkosten, davon sind nicht mal 10€ der "Arbeitspreis exkl. Steuern" der Rest sind Abgaben wie Steuern, Netznutzungsentgeld, ...

Also wie kann das sein?

Zitat:

@Glyzard schrieb am 19. Oktober 2020 um 11:07:02 Uhr:

Sorry aber wenn ich per Bahn so eine Strecke - im Idealfall mit Ökostrom fahre, statt zu fliegen brauch ich keine Statistiken oder Fakten aufzählen. Da sollte der Hausverstand reichen ;)

Nun, so ist es halt, wenn man einen komplexeren Sachverhalt auf ein einfaches Argument reduziert. Da braucht man auch nicht weiter zu diskutieren.

Ja @Peter_AT , Du hast vollkommen recht. Bei meiner Rechnung oben reicht aber auch ein Business Class Tarif von um die 500€ einer Austrian hin und zurück aus, um die Rechnung aus rein wirtschaftlicher Sicht mehr als sinnvoll erscheinen zu lassen, denn es geht wie geschrieben nicht nur darum, Stromkosten mit Ticketpreisen zu vergleichen, das wäre zu kurz gesprungen, sondern den total cost of trip zu berechnen. Hier macht man es sich häufig viel zu einfach...

Und aus ökologischer Sicht können wir auch gerne eine Diskussion aufmachen, ob Bahn oder Auto oder Flugzeug für eine Reise von 2200km sinnvoller ist. Hier wird nämlich auch sehr sehr gerne Äpfel mit Birnen verglichen. Aber wie schon im letzten Post erwähnt, ist Komplexität nicht jedermanns Sache ;). Lieber drischt man mit Stammtischparolen auf die Luftfahrt ein.

Ich bin ja lernwillig und versuch immer unvoreingenommen zu sein. Wirtschaftlichkeit außen vor gelassen wär ich interessiert, dass du mir das ökologisch darlegst, falls du die Zeit aufwenden willst. Gern auch per PM ;)

Mich würde eher interessieren was das für ein Beruf ist, wo man es sich leisten kann einen ganzen Arbeitstag mit Reisen für eine einfache Strecke zu verplempern.

The Transporter vielleicht? ;)

Man sollte jetzt nicht unbedingt davon ausgehen wie der jetzt Zustand ist sondern wie es im Idealfall wäre.

Die jetzige Arbeitswelt macht viele Menschen krank, alles passiert viel zu schnell. Insofern finde ich das alles etwas fragwürdig. E Mobilität hat mich auf der "Langstrecke" in den Urlaub entschleunigt und da sieht man dann, dass sowas in allen Lebensbereichen erstrebenswert ist. 99% der Arbeit ist nur monetär von der Zeit abhängig. Anders als bei Organtransplantationen und Herzinfarkt ;)

Zitat:

@holgor2000 schrieb am 19. Oktober 2020 um 17:29:10 Uhr:

Mich würde eher interessieren was das für ein Beruf ist, wo man es sich leisten kann einen ganzen Arbeitstag mit Reisen für eine einfache Strecke zu verplempern.

The Transporter vielleicht? ;)

Auch wenn es in diesem Thread vermutlich Off-Topic ist, aber die Frage stelle ich mir auch. Neben den Gesamtkosten für den Trip, stellt sich mir als jemand der, natürlich vor Corona, teilweise pro Woche bis zu drei Kundenterminen in Deutschland und Europa verteilt wahrnehmen musste, auch die Frage nach dem Privatleben. Irgendwann hat man einfach keine Lust mehr eine extra Nacht im Hotel zu verbringen wenn die Familie zu Hause sitzt.

Wenn ich einmal im Monat einen Kundentermin habe, dann kann ich natürlich leicht von Bahnfahren reden oder mit dem BEV Etappen reiten. Aber Bahnfahren ist für mich nur eine Option wenn ich max. 1 mal Umsteige (Zu viele negative Erfahrungen mir verpassten Verbindungen und/oder überfüllten Zügen das man sogar 1. Klasse stehen darf) und die Gesamtreisezeit max. 1-2 Stunden mehr ist als Flugzeug. Und ja, ich rechne immer mit Haustür zu Haustür.

Und mit dem Auto (egal ob Elektrisch oder nicht) fahre ich nur Strecken wo es die Bahn- oder Flugzeug option nicht gibt, wegen der Reisezeit, Anzahl Umstiege oder der zeitlichen Flexibilität.

Also ganz klare Priorität: Bahn, Flugzeug, Auto. Denn das Auto ist derartig unproduktiv, bei Bahn und Flugzeug kann ich wenigstens etwas Zeit produktiv verbringen.

Und nochmals OT: 3 Liter Verbrauch pro Person/100Km bekommt man nur im Flugzeug hin, nicht im Auto.

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