Entfall 6 Jahresgarantie und Preiserhöhung
Hallo Forumsteilnehmer,
heute habe ich bei meinem FOH erfahren, daß Opel die Preise beim Insi um bis zu 2 Prozent erhöht und die 6 Jahre Garantie in Kürze entfällt.
Die soll dann nur noch auf Wunsch, gegen 550.-€, bestellbar sein.
Ich halte zumindest den Entfall der 6 Jahresgarantie für Kontraproduktiv.
Was meint ihr dazu?
Grüße VC
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Kira51
So jetzt bin ich schlauer.
Habe gerade Telefoniert, es gibt 2 Jahre Garantie für Vorführwagen, das ist richtig.
Ich bekomme die 6 Jahre nur, weil sie im Gesamt Paket mit drin sind.
Das bedeutet, ich Bezahle 590€ für die 6 Jahre.
Da habe ich wohl nicht richtig zugehört.
Gruß Kira 51😉
Ich höre und sehe hier immer "Garantie"...
Mal ganz korrekt. Du hast dann eine ANSCHLUßGARANTIE für 4 Jahre für 590 € erhalten, welche nach dem Ablauf der Herstellergarantie beginnt und welche nicht alles an Reparturen abdeckt und je nach Laufleistung gestaffelte Selbstbeteiligungen pro Garantiereparatur für den Kunden bedeutet. Und du MUßT dann im Anschlußgarantiefall Teile vom FOH zu den dortigen Listenpreisen verbauen lassen. Weil sich aber die Selbstbeteiligungskosten des Kunden immer auf die Materialkosten beziehen (Lohnkosten werden immer voll übernommen) kann es so zu hohen Selbstbeteiligungen kommen. Hier kann es sogar soweit kommen (ist mir passiert...), daß man dann mit Abwicklung über die Anschlußgarantie und der anfallenden SB mehr bezahlt, als wenn man das Fahrzeuge mit Teilen aus dem Zubehör repariert hätte (Stichwort z.B.: Preise Lichtmaschine bei diversen Modellen...).
Weiterhin gilt: Bei Inanspruchnahme bzw. Vorhandensein der Anschlußgarantie gibt es (auch nicht anteilig) keine Kulanz (üblich bei Opel bis einscjließlich 3. Jahr nach EZ und 100.000 KM Laufleistung, Sonderkulanzen auch länger) . Mit anderen Worten: Während ein Kunde ohne Anschlußgarantie bei "außergewöhnlichen" außerplanmäßigen Reparturen im 3. Jahr nach EZ bei (vorausgesetzter) Scheckheftpflege eine gute Kulanzregelung seitens Opel erwarten kann und wird gar nicht bis teilweise an den Kosten beteiligt. Muß der Kunde mit Anschlußgarantie derartige Reparaturen über die Anschlußgarantie abwicklen, dann hat er auch (bei Laufleistungen ab 50.000 KM) Kosten.
Das alles sollte man auch bedenken, wenn man wenig fährt, lohnt sich eine Anschlußgarantie auf jeden Fall, fährt man aber pro Jahr schon ziemlich viel (ca. 30.000/Jahr), dann kann die Inanspruchnahme der Anschlußgarantie im 3. Jahr schon ziemlich teuer werden und die 590 Euro hat man ja auch noch bezahlt.
Also, meiner Meinung nach sollte man hier die voraussichtliche Haltedauer des Fahrzeuges und die Jahresfahrleistungen bedenken, nicht für jeden "lohnt" sich eine derartige kostenpflichtige (also wirklich "zugekaufte"😉 Anschlußgarantie.
Viele Grüße, vectoura
31 Antworten
Hohe Rabatte? Bei Opel? Wo gibts die?
Die Geschäftskundenrabatte sind in Ordnung, die Privatkundenrabatte im Regefall eher bescheiden.
Mal eine blöde Frage von mir: Ich habe meinen Insignia ja als Vorführwagen gekauft (EZ 12/08). Ich kann in meinem Service- und Garantieheft aber nur die 24 Monate Werkstgarantie finden. Bin ich jetzt der Dumme, weil kein Schriftstück über die 6 Jahre existiert, oder war die Garantie bei den ersten Insignias "automatisch" mit drinne?
Zitat:
Original geschrieben von Micha_Z
Mal eine blöde Frage von mir: Ich habe meinen Insignia ja als Vorführwagen gekauft (EZ 12/08). Ich kann in meinem Service- und Garantieheft aber nur die 24 Monate Werkstgarantie finden. Bin ich jetzt der Dumme, weil kein Schriftstück über die 6 Jahre existiert, oder war die Garantie bei den ersten Insignias "automatisch" mit drinne?
Sprich mal Deinen Dealer drauf an!
Aber normalerweise Vorführwagen = Geschäftskundenfahrzeug ==> keine Zusatzgarantie.
Kannst Du aber zusätzlich und nachträglich abschliessen ....
Gruß
Fred
Danle für die schnelle und vor allem hilfreiche Antwort. Ich werde morgen mal beim FOH vorbeischauen.
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Zitat:
Original geschrieben von Micha_Z
Mal eine blöde Frage von mir: Ich habe meinen Insignia ja als Vorführwagen gekauft (EZ 12/08). Ich kann in meinem Service- und Garantieheft aber nur die 24 Monate Werkstgarantie finden. Bin ich jetzt der Dumme, weil kein Schriftstück über die 6 Jahre existiert, oder war die Garantie bei den ersten Insignias "automatisch" mit drinne?
Hallo Micha,
habe heute auch einen Vorführwagen gekauft und mir sagte der Herr vom Verkauf, dass ich die 6 Jahre Garantie bekomme. Aber natürlich gilt die oder besser gesagt läuft die vom Tag der Erstzulassung.
Aber Frage lieber in deinem Fall noch mal nach.
Gruß Kira 51😉
Hallo
Ich hab auch nach einem neuen Auto umgeschaut. Insignia wäre eine Option.
Leider gibt es nur 2 Jahre Werksgarantie eine Garantieverlängerung (Car-Garantie) kann höchstens nochmals 2 Jahre dazu erworben werden für CHF 815.--. Da kann man auch auf den Gedanken kommen, dass Opel keine gute Qualität hat und alles auf den Kunden abwälzt?!
Zudem gibt es kein 100'000 all-in-Paket mehr. Sowas ist absolut üblich in diesem Segment. Die ganze Konkurenz in der Schweiz gibt bei immer mehr Autos so ein Paket mit.
Das hat bei mir etwas geholfen bei den vielen Vectra-Reparaturen.
Hohe Rabatte?
Das ist wohl ein Witz. Bei uns gibt es für Gewerbe ca. 12-14 %, für private zur Zeit CHF 2000.-- Rabatt, wenn ein alter Opel eingetauscht wird, dann gibt es nochmals CHF 2000.--. Das ist alles.
Alles in allem ist der Preis vom Insignia sehr teuer wenn man alles zusammenzählt und es im Vergleich zum Vectra C sieht.
Ich habe auch aus diesem Grund auf ein neues Opelfahrzeug verzichtet. Ich fahre meinen Vectra nochmals ein Jahr, da auch der Eintauschpreis ein absoluter Hohn ist.
Gruss
Peter
So jetzt bin ich schlauer.
Habe gerade Telefoniert, es gibt 2 Jahre Garantie für Vorführwagen, das ist richtig.
Ich bekomme die 6 Jahre nur, weil sie im Gesamt Paket mit drin sind.
Das bedeutet, ich Bezahle 590€ für die 6 Jahre.
Da habe ich wohl nicht richtig zugehört.
Gruß Kira 51😉
Zitat:
Original geschrieben von Kira51
So jetzt bin ich schlauer.
Habe gerade Telefoniert, es gibt 2 Jahre Garantie für Vorführwagen, das ist richtig.
Ich bekomme die 6 Jahre nur, weil sie im Gesamt Paket mit drin sind.
Das bedeutet, ich Bezahle 590€ für die 6 Jahre.
Da habe ich wohl nicht richtig zugehört.
Gruß Kira 51😉
Ich höre und sehe hier immer "Garantie"...
Mal ganz korrekt. Du hast dann eine ANSCHLUßGARANTIE für 4 Jahre für 590 € erhalten, welche nach dem Ablauf der Herstellergarantie beginnt und welche nicht alles an Reparturen abdeckt und je nach Laufleistung gestaffelte Selbstbeteiligungen pro Garantiereparatur für den Kunden bedeutet. Und du MUßT dann im Anschlußgarantiefall Teile vom FOH zu den dortigen Listenpreisen verbauen lassen. Weil sich aber die Selbstbeteiligungskosten des Kunden immer auf die Materialkosten beziehen (Lohnkosten werden immer voll übernommen) kann es so zu hohen Selbstbeteiligungen kommen. Hier kann es sogar soweit kommen (ist mir passiert...), daß man dann mit Abwicklung über die Anschlußgarantie und der anfallenden SB mehr bezahlt, als wenn man das Fahrzeuge mit Teilen aus dem Zubehör repariert hätte (Stichwort z.B.: Preise Lichtmaschine bei diversen Modellen...).
Weiterhin gilt: Bei Inanspruchnahme bzw. Vorhandensein der Anschlußgarantie gibt es (auch nicht anteilig) keine Kulanz (üblich bei Opel bis einscjließlich 3. Jahr nach EZ und 100.000 KM Laufleistung, Sonderkulanzen auch länger) . Mit anderen Worten: Während ein Kunde ohne Anschlußgarantie bei "außergewöhnlichen" außerplanmäßigen Reparturen im 3. Jahr nach EZ bei (vorausgesetzter) Scheckheftpflege eine gute Kulanzregelung seitens Opel erwarten kann und wird gar nicht bis teilweise an den Kosten beteiligt. Muß der Kunde mit Anschlußgarantie derartige Reparaturen über die Anschlußgarantie abwicklen, dann hat er auch (bei Laufleistungen ab 50.000 KM) Kosten.
Das alles sollte man auch bedenken, wenn man wenig fährt, lohnt sich eine Anschlußgarantie auf jeden Fall, fährt man aber pro Jahr schon ziemlich viel (ca. 30.000/Jahr), dann kann die Inanspruchnahme der Anschlußgarantie im 3. Jahr schon ziemlich teuer werden und die 590 Euro hat man ja auch noch bezahlt.
Also, meiner Meinung nach sollte man hier die voraussichtliche Haltedauer des Fahrzeuges und die Jahresfahrleistungen bedenken, nicht für jeden "lohnt" sich eine derartige kostenpflichtige (also wirklich "zugekaufte"😉 Anschlußgarantie.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Ich höre und sehe hier immer "Garantie"...
Mal ganz korrekt. Du hast dann eine ANSCHLUßGARANTIE für 4 Jahre für 590 € erhalten, welche nach dem Ablauf der Herstellergarantie beginnt und welche nicht alles an Reparturen abdeckt und je nach Laufleistung gestaffelte Selbstbeteiligungen pro Garantiereparatur für den Kunden bedeutet. Und du MUßT dann im Anschlußgarantiefall Teile vom FOH zu den dortigen Listenpreisen verbauen lassen. Weil sich aber die Selbstbeteiligungskosten des Kunden immer auf die Materialkosten beziehen (Lohnkosten werden immer voll übernommen) kann es so zu hohen Selbstbeteiligungen kommen. Hier kann es sogar soweit kommen (ist mir passiert...), daß man dann mit Abwicklung über die Anschlußgarantie und der anfallenden SB mehr bezahlt, als wenn man das Fahrzeuge mit Teilen aus dem Zubehör repariert hätte (Stichwort z.B.: Preise Lichtmaschine bei diversen Modellen...).
Weiterhin gilt: Bei Inanspruchnahme bzw. Vorhandensein der Anschlußgarantie gibt es (auch nicht anteilig) keine Kulanz (üblich bei Opel bis einscjließlich 3. Jahr nach EZ und 100.000 KM Laufleistung, Sonderkulanzen auch länger) . Mit anderen Worten: Während ein Kunde ohne Anschlußgarantie bei "außergewöhnlichen" außerplanmäßigen Reparturen im 3. Jahr nach EZ bei (vorausgesetzter) Scheckheftpflege eine gute Kulanzregelung seitens Opel erwarten kann und wird gar nicht bis teilweise an den Kosten beteiligt. Muß der Kunde mit Anschlußgarantie derartige Reparaturen über die Anschlußgarantie abwicklen, dann hat er auch (bei Laufleistungen ab 50.000 KM) Kosten.
Das alles sollte man auch bedenken, wenn man wenig fährt, lohnt sich eine Anschlußgarantie auf jeden Fall, fährt man aber pro Jahr schon ziemlich viel (ca. 30.000/Jahr), dann kann die Inanspruchnahme der Anschlußgarantie im 3. Jahr schon ziemlich teuer werden und die 590 Euro hat man ja auch noch bezahlt.Also, meiner Meinung nach sollte man hier die voraussichtliche Haltedauer des Fahrzeuges und die Jahresfahrleistungen bedenken, nicht für jeden "lohnt" sich eine derartige kostenpflichtige (also wirklich "zugekaufte"😉 Anschlußgarantie.
Viele Grüße, vectoura
Vielen dank für Deine Aufschlussreiche Information.
Ja ich Fahre 12-15t Km im Jahr, also nicht soviel.
Mein jetziger Audi ist 12 Jahre alt, und ich Fahre meine Autos immer bis zum Schluss.
Aber ich werde noch mal Nachfragen, ob ich sie wirklich brauche.
Dennoch war ich es, der Ihn darauf Angesprochen hat.
Aber noch mals vielen Dank.
Gruß Kira 51😉
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Ich höre und sehe hier immer "Garantie"...Zitat:
Original geschrieben von Kira51
So jetzt bin ich schlauer.
Habe gerade Telefoniert, es gibt 2 Jahre Garantie für Vorführwagen, das ist richtig.
Ich bekomme die 6 Jahre nur, weil sie im Gesamt Paket mit drin sind.
Das bedeutet, ich Bezahle 590€ für die 6 Jahre.
Da habe ich wohl nicht richtig zugehört.
Gruß Kira 51😉Mal ganz korrekt. Du hast dann eine ANSCHLUßGARANTIE für 4 Jahre für 590 € erhalten, welche nach dem Ablauf der Herstellergarantie beginnt und welche nicht alles an Reparturen abdeckt und je nach Laufleistung gestaffelte Selbstbeteiligungen pro Garantiereparatur für den Kunden bedeutet. Und du MUßT dann im Anschlußgarantiefall Teile vom FOH zu den dortigen Listenpreisen verbauen lassen. Weil sich aber die Selbstbeteiligungskosten des Kunden immer auf die Materialkosten beziehen (Lohnkosten werden immer voll übernommen) kann es so zu hohen Selbstbeteiligungen kommen. Hier kann es sogar soweit kommen (ist mir passiert...), daß man dann mit Abwicklung über die Anschlußgarantie und der anfallenden SB mehr bezahlt, als wenn man das Fahrzeuge mit Teilen aus dem Zubehör repariert hätte (Stichwort z.B.: Preise Lichtmaschine bei diversen Modellen...).
Weiterhin gilt: Bei Inanspruchnahme bzw. Vorhandensein der Anschlußgarantie gibt es (auch nicht anteilig) keine Kulanz (üblich bei Opel bis einscjließlich 3. Jahr nach EZ und 100.000 KM Laufleistung, Sonderkulanzen auch länger) . Mit anderen Worten: Während ein Kunde ohne Anschlußgarantie bei "außergewöhnlichen" außerplanmäßigen Reparturen im 3. Jahr nach EZ bei (vorausgesetzter) Scheckheftpflege eine gute Kulanzregelung seitens Opel erwarten kann und wird gar nicht bis teilweise an den Kosten beteiligt. Muß der Kunde mit Anschlußgarantie derartige Reparaturen über die Anschlußgarantie abwicklen, dann hat er auch (bei Laufleistungen ab 50.000 KM) Kosten.
Das alles sollte man auch bedenken, wenn man wenig fährt, lohnt sich eine Anschlußgarantie auf jeden Fall, fährt man aber pro Jahr schon ziemlich viel (ca. 30.000/Jahr), dann kann die Inanspruchnahme der Anschlußgarantie im 3. Jahr schon ziemlich teuer werden und die 590 Euro hat man ja auch noch bezahlt.Also, meiner Meinung nach sollte man hier die voraussichtliche Haltedauer des Fahrzeuges und die Jahresfahrleistungen bedenken, nicht für jeden "lohnt" sich eine derartige kostenpflichtige (also wirklich "zugekaufte"😉 Anschlußgarantie.
Viele Grüße, vectoura
Danke für diese "erleuchtenden" Worte. Kann man die Details eigentlich irgendwo nachlesen? Ich habe bisher eigentlich immer ein wenig gemeckert, weil die Anschlussgarantie wegfällt. Jetzt bin ich mir meiner da nicht mehr so sicher.
@vectoura
Ganz so dramatisch ist es nicht, wie Du es darstellst. Ich befinde mich derzeit im 4. "Garantiejahr" und habe einige Sachen mit 100% Kulanz bekommen, liegt vlt. auch an meinen Händler. Über die Garantie habe ich bis jetzt nichts abgerechnet, trotzdem bewahren mich die 420 Euro vor unkalkulierbaren Kosten. Ab 50.000 km beginnt die Staffelung. Ab da zahlt man 10% Ersatzteilkosten, ab 100.000 km 50%. So habe ich es zumindest in Erinnerung.
Blöd finde ich, dass sich der mobilservice nach zwei Jahren nicht automatisch nach der Inspektion verlängert, also unbedingt verlangen, kostet ca. 12 Euro.
Hallo Insignianer aus Deutschland!
Ich habe nun vor einem Monat meinen Sports Tourer in Österreich übernommen. Mein FOH angesprochen auf die 6 Jahres "Garantie" reagierte wie wenn er sowas noch nie gehört hätte und siehe da er zeigte mir auch gleich den Passus im "Garantiepass", welcher in Österreich nichts als die in ganz Europa überall geltende Gewährleistung von 24 Monaten auswies, mit der Option eine jeweils 1-jährige Anschlußgarantie zum wohlfeilen Preis von € 355,- abschliessen zu dürfen. Also ihr deutschen Brüder da draussen jammert also schon auf einem sehr hohem Niveau. :-)
Ich nenne das Konsumententäuschung seitens Opel.
"Herr verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
lg