Elektro-Porsche von Ruf

Porsche

Hossa, damit hatte ich bei Ruf nicht gerechnet. Ein zum Elektroauto umgebauter Porsche 911. 204 PS, Drehstrommotor, 225 km/h Spitze, rund 300 Kilometer Reichweite. Das perfekte Spielzeug für Alois Ruf – der betreibt ja drei Wasserkraftwerke. Bin mal gespannt, ob die daraus ein Serien-Fahrzeug hinbekommen ...

http://www.autobild.de/artikel/ruf-er-modell-a_793724.html

65 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von roboprof


Sorry, aber ich kann den Umwelt-/Alternative Energien/Elektroauto-Sch..ß nicht mehr hören!😠

Ja, da geht es dir wie vielen.

Nur ändert das nix an der Tatsache, dass wir uns langsam mal um den ganzen Sch..ß kümmern müssen, wenn wir nicht in ein paar Jahren doof aus der Wäsche gucken wollen.

Ich kann auch den ganzen Wirtschaftskrisensch..ß nicht mehr hören. Und unsere Politiker und Wirtschaftsbosse bestimmt auch nicht. Also machen wir einfach alle die Augen zu und lassen den Karren blind an die Wand laufen, ja? 😉

Gruß
Ralle

Hmm, wir werden das ändern?! Ich bin weder Techniker, noch Umweltretter, aber schon über 50. Bis ich den Lappen bzw. Löffel abgebe, reicht der Sprit und ich werde voraussichtlich weder am Feinstaub erstickt sein noch von der Klimaerwärmung gegrillt.

Gebt mir einfach Bescheid, wenn die Alternative zu meinen verbrennungsmotorgetriebenen Spielzeugen funktionsfähig und bezahlbar ist, dann sehen wir weiter. Einstweilen nerven diese Wasserstandsmeldungen massiv. 😮

Laut Winterkorn wird sich bis Anfang 2020 das Elektromobild fächendeckend noch nicht durchgesetzt haben. Das heisst, du hast mindestens noch 10,12 Jahre, wo du Verbrennungsmotoren (In Kombination mit diversen Einspartechniken) und deren Sound geniessen kannst. 🙂

Die Prognose iss eher auf 5% in 20 Jahren.. eher urbane Verwendung. Siehe elektro Smart in London, Reichweite 100 km, damit kommst da so halbwegs aus. Reine Elektrofahrzeuge wird es, wie in den Medien dargestellt, nicht geben. Erstmal Hybrid, Brennstoffzelle vll, Rangeextender (Also so wie der Volt von den Amis) ...
Im Prius wird auch erstma die Batterie in der Werkstatt bei der Wartung ausgebaut und ne neue rein ohne das der Kunde was mitbekommt... Die wissen auch noch net wie sich die NickelMetallHydrit Batt so auf Dauer verhält.

Zum Thema "Ruf" Porsche... Was issn daran Innovativ nen orginal Porsche mit Laptopakkus und nen Elektromotor zu versehen? Die Angaben das der neue Targa bei 250 abgeriegelt wird und so noch 200 km fahren kann iss auch nur dahergelabert... Das es sich net ganz dämlich anhört das man den gebaut hat. Klar läuft er solange ein Kamerateam dasteht^^
Schon witzig, man kann ja ohne Probleme die Leistung bererechnen die er bei 250 km/h mit seinem Gewicht/cw wert/Rollwiderstand/Vmax anfällzt. Das teilt man dann durch die KW/h die der Akku hat. (Also zb 55 KW/h-----> er kann 1 stunde lang 55 KW abgeben, wenn da zb 180 KW bei der 250 kmh fahr anfallen weiss ich net wie die 200 km angeben können)

Naja, iss wohl eher eine Schwachsinnsidee aus den 80ern neu vermarktet weil grad soviele drüber reden. Und billige Werbung isses ja auch, man kommt ja im TV und wir reden über "Ruf". Das mit dem Wasserwerk iss au zu geil :-) son langsames Bächchen, bis das Ding die Produktionskosten drin hat läuft das erstma 30 Jahre, und dann will der ösi damit seinem Porka betreiben? Ich lach micht tot, oder sollte ich eher weinen? Naja, was solls

Gruß

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Zitat:

Original geschrieben von ltddanielson


Im Prius wird auch erstma die Batterie in der Werkstatt bei der Wartung ausgebaut und ne neue rein ohne das der Kunde was mitbekommt...

Na klar. Genial, was immer wieder für unglaublicher Blödsinn erzählt wird. Höre ich aber jetzt schon zum dritten Mal. Stirbt halt nicht aus...

Nur dumm wenn es Leute gibt, die ständig danebenstehen, wenn am Auto was gemacht wird. 😉
Nach der Garantie gibt es genügend Leute, die zu überhaupt keiner Inspektion mehr fahren, warum auch...

Komischerweise geht bei denen auch nicht kaputt, auch ohne den regelmäßigen Wechsel 😁

Was meinst du, was das für ein Aufwand wäre? In einer Stunde schafft man das absolut nicht. Und länger dauert das bei Toyota nie.

Zitat:

Die wissen auch noch net wie sich die NickelMetallHydrit Batt so auf Dauer verhält.

Wie sich die nach 8-9 Jahren verhalten wissen wir eigentlich schon. Habe ja selber sowas im Auto.

Zitat:

Original geschrieben von catchmyshadow


Laut Winterkorn wird sich bis Anfang 2020 das Elektromobild fächendeckend noch nicht durchgesetzt haben. Das heisst, du hast mindestens noch 10,12 Jahre, wo du Verbrennungsmotoren (In Kombination mit diversen Einspartechniken) und deren Sound geniessen kannst. 🙂

ajo.. was hat man auch für Alternativen? 200km fahren und dann 2std an der "Tankstelle" stehen und laden? Naa..

Genauso will ich mal Elektroflugzeuge und -Schiffe sehen 😁

Funktioniert doch alles nicht

Im TV hab ich neulich nen Typen gesehen, der mit Hilfe von Citronensäure, Druck und Temperatur recht einfach aus Biomüll Kohle synthetisiert hat.. bei weniger als 200°C (glaube 130 oder so)
Hab ich das schonmal erzählt? egal..
Also rein theoretisch gibts vor der festen (Stein)Kohlephase auch eine flüssige Phase.. also Erdöl.
Bei dem Zeug ist zwar die Energiebilanz am Arsch weil man es (genau wie Wasserstoff) erstmal herstellen muss, aber es wäre zumindest ne Möglichkeit so Dinge wie Langstrecken Mobilität (Schiffe, Flugzeuge, Züge) am Leben zu halten.. zudem ist es "CO2neutral" - der Begriff ist zwar totaler Schwachsinn, aber da er grad in Mode ist, will ich ihn mal erwähnen 😉

Ich hab es schon im R8 e-Tron Thread gepostet aber ich wills hier auf grund des Themas auch noch mal einfügen...

Mal was zu den Vorzügen eines Elektromotors. (soviel ich weiß, sonst bitte berichtigen)

 

1. Energiespeicher kann ständig weiterentwickelt werden. Wodurch die Reichweite steigt (5000 km am Stück in einem 400PS Auto hätte ja was) oder die Fahrzeugmasse sinkt oder man kann einen stärkeren Motor verbauen.

2. Der Motor ist deutlich leichter

3. Der Motor ist viel kleiner nimmt weniger Platz weg und kann zu einem tieferen Schwerpunkt des Autos beitragen.

4. Maximales Drehmoment liegt schon ab 0 U/min an.

5. Drehzahlen bis 13.000 U/min kein Problem.

6. Viel effizienterer Motor, weswegen er weniger gekühlt werden muss, wodurch sich die Aerodynamik verbessert.

7. Deutlich leiser. (bei ca. 98% der Autos kann das als Vorteil gesehen werden.)

8. Akkus können recht Problemlos im Auto verteilt werden um die Gewichtsverteilung zu optimieren.

9. Ein Motor vorne oder
ein Motor hinten oder
vorne und hinten ein Motor oder
für jedes Rad ein Eigene Motor - alles ist möglich.

10. Elektromotoren mit 1000 PS und mehr gibt es eh schon.

11. Ein Elektromotor hat nur ein Bewegliches Teil und ist damit viel unproblematischer.

12. Lässt sich günstiger herstellen.

13. Kein enormer Entwicklungsaufwand notwendig. (Was den Motor betrifft)

14. Kann zuhause geladen werden.

15. Bei entsprechender Akkutechnologie könnte ein Auto bestimmt 200 kg einsparen

16. Gewichtsverteilung ändert sich nicht wenn die Kapazität sinkt.

17. Energierückgewinnung beim Bremsen sowie beim Einfedern der Stoßdämpfer.

Also ich bin ein absoluter Fan von Elektromotoren und irgendwelche ökologischen Vorteile, die aber wohl auch erst mit einer sauberen Stromerzeugung betont werden können, sind mir völlig egal.

Wenn man sich das ganze auf der Zunge zergehen lässt, erkennt man, dass es sich bei einem Elektromotor einfach um den Traum eines jeden Sportwagenhersteller handeln muss. Ein noch so toller V12 oder was weiß ich sieht da kein Land mehr.

Einzig der Motorenklang ähnelt dann eher einem Düsenjet, aber daran wird man sich dann wohl gewöhnen müssen.
Aber wer auf Grund des Klangs auf derart viele Vorteile verzichten möchte, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

das höchste der Gefühle derzeit in Sachen Reichweite sind (bei nem normalen Auto) einige wenige 100km .. und da darf man nicht die komplette Leistung abrufen.

Also bitte wo kommen jetzt plötzlich 5000km Reichweite her? Unsere Forscher sind ja bekanntlich gut, aber zaubern können auch sie nicht 😉

Nur ein Punkt der mich an deiner "Vorteilsliste" stört.. bisl durch die Strombrille geschaut, hm? 😛

Zitat:

Original geschrieben von User128


1. Energiespeicher kann ständig weiterentwickelt werden. Wodurch die Reichweite steigt (5000 km am Stück in einem 400PS Auto hätte ja was) oder die Fahrzeugmasse sinkt oder man kann einen stärkeren Motor verbauen.

Momentan sind bei Tesla 400km das höchste der Gefühle. Ein umgebauter "normaler" Wagen kann auf ca. 200km Reichweite kommen. Ich sehe die Tankpausen nicht als Negativ. Man vertritt sich damit auch die Beine.

Zitat:

Original geschrieben von User128


2. Der Motor ist deutlich leichter

Das ist eine Milchmädchenrechnung. Moderne Automotoren bringen als V12 250kg auf die Waage. Rechne ich den Treibstoff noch dazu, liege ich bei schwerem Motor und Vollem Tank bei 300 bis 350 kg. Allein der Akkupack eines E-Autos liegt bei vergleichbarer Leistung und Reichweite darüber. Vergleichbar sind hier Tesla Roadster und Lotus Elise.

Zitat:

Original geschrieben von User128


7. Deutlich leiser. (bei ca. 98% der Autos kann das als Vorteil gesehen werden.)

Ist gleichzeitig auch viel gefährlicher für Dritte. Ein kompletter Sinn (das Hören) wird ausgeklammert.

Zitat:

Original geschrieben von User128


9. Ein Motor vorne oder
ein Motor hinten oder
vorne und hinten ein Motor oder
für jedes Rad ein Eigene Motor - alles ist möglich.

Einen Motor für Vorne, einen für hinten gibt es auch bei Benzinern. Nennt sich MTM BiMoto.

Zitat:

Original geschrieben von User128


10. Elektromotoren mit 1000 PS und mehr gibt es eh schon.

Gibt's beim "Knalltopf-Selbstbeweger" auch.

Zitat:

Original geschrieben von User128


11. Ein Elektromotor hat nur ein Bewegliches Teil und ist damit viel unproblematischer.

Diese ansicht ist falsch. Denn die Platten müssen an die Spule gepresst werden und liegen auf Federtellern. Also ist nicht nur ein Teil (Welle) beweglich, sondern mehrere. Über Getriebe etc hatten wir ja nicht gesprochen.

Zitat:

Original geschrieben von User128


12. Lässt sich günstiger herstellen.

Bei der Menge an Kupfer, die es Bräuchte, sehe ich diese Aussage kritisch.

Zitat:

Original geschrieben von User128


14. Kann zuhause geladen werden.

Und unterwegs?

Zitat:

Original geschrieben von User128


15. Bei entsprechender Akkutechnologie könnte ein Auto bestimmt 200 kg einsparen

Wie bereits unter Punkt 2 beschrieben, ist das nur analog zum Brennstoffmotor möglich. Gleiche Anforderungen schaffen gleiche Gewichte.

Zitat:

Original geschrieben von User128


16. Gewichtsverteilung ändert sich nicht wenn die Kapazität sinkt.

Die Dynamische Achslastverschiebung beim Anfahren ist höher als die Änderung durch die verschiedenen Tankfüllungen

Zitat:

Original geschrieben von User128


17. Energierückgewinnung beim Bremsen sowie beim Einfedern der Stoßdämpfer.

Auch dies gibt es bereits jetzt. Stichwort: BMW Efficient Dynamics.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Wenn man sich das ganze auf der Zunge zergehen lässt, erkennt man, dass es sich bei einem Elektromotor einfach um den Traum eines jeden Sportwagenhersteller handeln muss. Ein noch so toller V12 oder was weiß ich sieht da kein Land mehr.

Wenn der Traum darin besteht, ein Automobil mit weniger Platz bei geringerer Leistungsabgabe unter Ausschluß aller "Benzin-Im-Blut"-Emotionenen zu Produzieren, dann ist dem so. Radnabenmotore (Ein Motor pro Achse) erhöhen die ungefederten Massen. Das entspricht einer drei- bis siebenfachen dynamischen Gewichtszunahme. Realistisch betrachtet ist momentan nichts dem Verbrennungsmotor entgegenzusetzen. Selbst die Treibstoffproblematik läßt sich auf längere Sicht durch den Wechsel von Petrochemie auf organische Chemie lösen.

Wenn man sich den Lotus Elise und den Tesla Roadster (Lexus LS600/LS460h) ansieht und fährt, erkennt man, wer kein Land sieht. Der Lotus mit 400km Reichweite und 5min Betankung oder der Tesla mit 5 Stunden Strom laden.

Man sollte das realistisch, technisch und emotionslos betrachten. Deshalb sei bitte so gut und versuche uns/mich nicht für dumm zu verkaufen. Die Argumente mehrfach nutzen und nicht gegebene Argumente als solche darzustellen fällt sehr schnell auf. Wenn man die Thematik nüchtern betrachtet, stellt man schnell fest, daß viele der Argumente reine Polemik sind. Wenig ist technisch begründet.

gurusmi,

einen ganz wesentlichen Punkt hast du übersehen.
Ich habe nie behauptet, dass wir mit der aktuellen Akkutechnik das auch nur ansatzweise realisieren können.
Alle Argumente bezüglich Reichweite und Gewicht beziehen sich natürlich auf eine deutlich bessere Akkukapazität, mit welcher vielleicht in 50 oder 100 Jahren gerechnet werden kann.

Ich habe NICHT von heute gesprochen was du allerdings versuchst mir in den Mund zu legen.
Und worauf sich ein Großteil deiner Gegenargumente stützt.

Darüberhinaus:

Der MTM BiMoto ist mir bekannt allerdings einen Kofferraum sucht man da vergeblich. Es geht um alltagstaugliche Autos.

Der geringste Schalldruck den das Ohr wahrnehmen kann ist laut Wikipedia 3.000.000 mal geringer als der größte. Das heißt das Ohr wird sich problemlos der leiseren Geräuschkulisse anpassen.

Klar gibt es den Veyron und Co. Nur viele glauben halt, man müsse bei einem Elektromotor bauartbedingt auf Leistung verzichten.

Bezüglich der beweglichen Teile hast du recht. Im Vergleich zu einem Verbrenner besteht aber immer noch ein großer Unterschied.

Die Überschrift meines Beitrags lautet "Mal was zu den Vorzügen eines Elektromotors.".

Zitat:

Original geschrieben von User128


gurusmi,

einen ganz wesentlichen Punkt hast du übersehen.
Ich habe nie behauptet, dass wir mit der aktuellen Akkutechnik das auch nur ansatzweise realisieren können.
Alle Argumente bezüglich Reichweite und Gewicht beziehen sich natürlich auf eine deutlich bessere Akkukapazität, mit welcher vielleicht in 50 oder 100 Jahren gerechnet werden kann.

Ich habe NICHT von heute gesprochen was du allerdings versuchst mir in den Mund zu legen.
Und worauf sich ein Großteil deiner Gegenargumente stützt.

Und warum schreibst Du dies dann nicht? Binich Jesus? wächst mir Gras aus der Tasche?😉

(Bitte keine Bemerkungen hierzu. das war rethorisch)

Da fällt mir gerade ein: Warum bleibt in Mannheim kein Schnee auf der Straße liegen? Ganz einfach. Die Einwohner waren mit den Scheinen schneller.😁😁😁

Deine Grundvorraussetzung ist falsch. Der Mensch (zumindest ich) lebt im hier und Heute. Nicht in 100 Jahren. Dementsprechend bezieht der Mensch (zumindest ich) eben auch alles auf heute, was vom Schreiber nicht anderweitig definiert und deklariert wurde. Wenn du jetzt also sagst, Du meinst die Zukunft, hättest Du es auch explizit anmerken müssen um derart verstanden zu werden. Und genau das hast Du unterlassen. Damit hast Du implizit das Jetzt als Zeitpunkt gewählt. Nicht die Zukunft.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Der geringste Schalldruck den das Ohr wahrnehmen kann ist laut Wikipedia 3.000.000 mal geringer als der größte. Das heißt das Ohr wird sich problemlos der leiseren Geräuschkulisse anpassen.

Tolle Zahlen. Absolut sinnfrei. Die bringen mir im Trubel der Stadt mit den Lauten Umgebungsgeräuschen aber gar nichts. Warum? Folgendes Beispiel:

Ich stehe in der Innenstadt an einer Ampel. Um mich herum eine wartende Menschentraube. Sie Kichern, Gaggern, Brüllen. In der Nähe vielleicht eine Klasse von Grundschülern, die Lärmen. An einer nahen Baustelle arbeitet man mit Presslufthämmern. Eine Tram rumpelt durch die Straße. Dann plötzlich dazwischen ein leises Surren. So unschuldig Leise wie der Fall eines Tautropfens am kühlen Frühlingsmorgen. Meinst Du irgendein Mensch nimmt dies war? Bei dem Geräuschpegel um sich herum? Und das wird sich auch in 50 oder 100 Jahren nicht ändern. Die Menschen passen sich keinem Auto an. Weder Kinder noch Erwachsene. Da sind flüsternde Autos eine größere Gefahr als solche die man akustisch wahrnehmen kann. Das ist ein Grund weshalb man Lautsprecher in vollhybride E-Autos einbaut. Damit man sie hört und sie nicht zur Gefahr werden. Da forschen viele gute Ingenieure daran.

Davon abgesehen teilt einem der Motor mit seinen Geräuschen mit, daß und vor allem wie er arbeitet. Es gibt Menschen die in längeren Tunneln einen Gang runter schalten und die Fenster aufmachen. Die wollen das Ansauggeräusch hören. Da öffnen eines PopOff Ventils. Das Zischen der komprimierten Luft, die dann entweicht. Das Bollern, Gurgeln oder Spratzeln das den Endrohren entweicht. Aber nicht für das Zischeln eines E-Motors.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Klar gibt es den Veyron und Co. Nur viele glauben halt, man müsse bei einem Elektromotor bauartbedingt auf Leistung verzichten.

Da dürfte mit der Nennung des Tesla belegt sein, daß ich sehr wohl einen Kenntnisstand habe, der dies ausschließt. Der Tesla ist im übrigen mit ebenso viel Kofferraum gesegnet wie der BiMoto. Beides sind FunCars, die alleinig den Fahrer (und vielleicht noch die bessere Hälfte, wenn sie ruhig ist😁) von A nach B bringen. Das Interessante ist hierbei weder der Ursprung noch das Ziel, sondern das dazwischen. Leistung ist nichts. Kontrolle ist alles. Zumindest beim Automobil.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Die Überschrift meines Beitrags lautet "Mal was zu den Vorzügen eines Elektromotors.".

Nicht ganz. Du schriebst genau :

Zitat:

Mal was zu den Vorzügen eines Elektromotors. (soviel ich weiß, sonst bitte berichtigen)

Und das eingeklammerte habe ich auch betrachtet. Wenn Du also keine Verbesserungen/Kommentare wünscht, so vermerke nicht den Wunsch nach diesen. Wir können alle lesen, aber Gedankenübertragung via Computer? So gut bin ich auch wieder nicht.😉

Also... der Grund meiner Auflistung war hauptsächlich der, Leuten die ein Elektroauto nur als Ökoauto bzw. als besseren 3l Lupo sehen mal zu zeigen, dass man von Elektroautos deutlich mehr erwarten kann in bezug auf Leistung und Sportlichkeit.
Natürlich sollte allein die Tatsache, dass es einen e-RUF einen Tesla und einen R8 e-Tron gibt schon ausreichen. Was aber nicht der Fall ist wenn man manche hört, die sich über Elektroautos unterhalten.

Zitat:

"Und warum schreibst Du dies dann nicht?"

1. Energiespeicher kann ständig weiterentwickelt werden...

15. Bei entsprechender Akkutechnologie...

Ich dachte dadurch genügen darauf hingewiesen zu haben, das es mir in hinsicht auf die Akkus um die Zukunft geht.
Außerdem ging es nun mal um die Vorzüge eines Elektromotors die er in einem Auto bringt.
Und ob die Leute mehr im Jetzt leben oder nicht ist eigentlich nebensächlich, wenn es darum geht die Vorteile einen Elektromotors zu erkennen.

Zu der Geräuschsache:
Mir, als jemand der täglich knapp 15km mit dem Rad durch die Innenstadt muss, ist es klar, dass es schon einen gewissen Vorteil bringt ein Auto besser zu hören.
Für Fußgänger die nicht wirklich am Straßenverkehr teilnehmen sehe ich da aber keinen Vorteil, da ein Auto zu schnell ist als dass man es in einem genügend großen Abstand durch eine lärmende Menschenmasse hindurch hören könnte.

Deshalb finde ich dein Beispiel da nicht sehr Praxisnah. Denn wenn man aus allen Richtungen zugelärmt wird, wird man erstrecht gucken wenn man eine Straße überquert. In solch einer Situation sollte man sich nicht mehr auf sein Gehör verlassen. Was aber im Verkehr grundsätzlich gelten sollte.

Darüberhinaus gibt es Studien die zeigen, das Menschen und sogar Vögel in der Stadt aufgrund des Lärms einfach von sich aus lauter sind. Und der Großteil des Lärms in der Stadt kommt nun mal von Autos.
Von dem riesigen Gewinn an Lebensqualität mal ganz abgesehen.

Zitat:

Und das eingeklammerte habe ich auch betrachtet. Wenn Du also keine Verbesserungen/Kommentare wünscht, so vermerke nicht den Wunsch nach diesen.

Nein, ich hatte da etwas falsch verstanden. Ich hatte es erst so verstanden, dass du die Tatsache dass ich keine Negativpunkte des Elektromotors aufgelistet habe kritisierst. Deshalb hab ich meine Überschrift noch mal zitiert und das Wort "Vorzüge" markiert. Jetzt fällt mir aber erst auf dass du nur kritisierst, dass sich bei mir ein paar Argumente überschneiden. Was mir durchaus bewusst ist, für dumm will ich deshalb aber niemanden verkaufen. Die Liste war mehr ein Brainstorming.

Deshalb kannst du sicher sein, dass ich natürlich Verbesserungen und Kommentare wünsche.

Zitat:

Original geschrieben von User128


1. Energiespeicher kann ständig weiterentwickelt werden...
15. Bei entsprechender Akkutechnologie...

Ich dachte dadurch genügen darauf hingewiesen zu haben, das es mir in hinsicht auf die Akkus um die Zukunft geht.
Außerdem ging es nun mal um die Vorzüge eines Elektromotors die er in einem Auto bringt.
Und ob die Leute mehr im Jetzt leben oder nicht ist eigentlich nebensächlich, wenn es darum geht die Vorteile einen Elektromotors zu erkennen.

Bei 1 schrieb ich Explizit Momentan. Bei 15 ging es mit nicht um den Zeitpunkt. Ein Akku kann aus elektrotechnischer Sicht nur ein bestimmtes Quantum an Energie aufnehmen. Und ebenso, wie sich die Energiedichte in Akku's erhöht, geschieht die Gewichtsreduktion auch bei Verbrennungsmotoren.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Zu der Geräuschsache:

Du sprichst hier von aktiv wahrgenommenen Sinnen, ich spreche hier eher vom unterbewußten Differenzhören. Vom Herannahen von Autos. Glaube mir. Nach vielen Jahren in Städten weiß auch ich, daß ein ungewohntes Geräusch die Alarmglocken schrillen läßt.

Zitat:

Original geschrieben von User128


Nein, ich hatte da etwas falsch verstanden. Ich hatte es erst so verstanden, dass du die Tatsache dass ich keine Negativpunkte des Elektromotors aufgelistet habe kritisierst. Deshalb hab ich meine Überschrift noch mal zitiert und das Wort "Vorzüge" markiert. Jetzt fällt mir aber erst auf dass du nur kritisierst, dass sich bei mir ein paar Argumente überschneiden. Was mir durchaus bewusst ist, für dumm will ich deshalb aber niemanden verkaufen. Die Liste war mehr ein Brainstorming.

Deshalb kannst du sicher sein, dass ich natürlich Verbesserungen und Kommentare wünsche.

Ich sehe diese Diskussion durchaus als Interessant an. Meiner Meinung nach wird die nähere und mittlere Zukunft (<=50J) dem Verbrennungsmotor gehören. Es gibt einfach keine realistischen Alternativen. Man wird vielleicht den Brennstoff von Erdöl/Gas auf Biologische Stoffe ändern, aber das war's. Und auch dies hatten wir bereits. In den 50'ern und 60'ern fuhren viele Busse mit sog. Holzvergasern.

Und daß Du nicht so Dumm sein kannst,zeigen einige kleine Beispiele und Fakten Deiner Liste.

Porsche-Chef Macht hat sich ja letztens zu E-Porsche geäussert:
Das Interesse ist da und es kommen definitiv Porsche e-Modelle irgendwann auf den Markt. Aber erst wenn die Technik wirklich Vorteile bietet, ausgereifter ist und für Sportwagenfahrer eine wirkliche Option ist und momentan ist sie das noch nicht in dem Maße, wie Porsche sich das vorstellt.

Für mich ist das so:
Der Elektromotor wird dann vollständig (d.h. auch bei Sportwagenfans) Akzeptanz finden, wenn die elektrobetrieben Versionen im Vergleich zu den Verbrennungsmotoren eine DEUTLICH bessere Performance bei mindestens gleichem (besser noch grösserem) Komfort bieten. Erst dann wird man den Verlust des Sounderlebnisses irgendwann verschmerzen lernen. Sieht man ja am neuen 997TT MKII. Seit die Performancezahlen des neuen DI-Motors raus sind, redet kaum einer mehr darüber, dass es kein rennerbrobter GT1 Motorblock ist.

Performance > Sound

Ich verkaufe ein "h". Wer findet, wo's hingehört, bekommt 99 Punkte.

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