Elektrische Probleme mit meinem Golf 1,4 - immer wieder Lichtmaschine?

VW Golf 4 (1J)

Hallo,
Ich habe anscheinend ein Dauerproblem an dem ich bald Verzweifle und mal eure Hilfe brauche.

Erstmal die Daten zum Auto:
Baujahr 9/98, Motor 1,4 16v Buschstabe AKQ ,129.000 KM gelaufen
Klima, ZV
Folgendes Problem:
Immer wieder ist die Batterie leer und das Auto springt nicht an.

Nun die "Leidensgeschichte"

Alles fing im Mai 2007 an, da musste ich bei einer Vollsperrung ca 2 Stunden auf der Autobahn warten. Als es dann wieder los gehen sollte sprang mein Auto nicht an, die Batterie war leer. Ich bin allerdings davor gute 250 KM gefahren.
Der gerufene ADAC Mann hat dann eine defekte Lichtmaschine diagnostiziert, allerdings hat sie noch ein bisschen Ladestom geliefert, nur nicht mehr genug.
Also neue Lichtmaschine einbauen lassen, im Mai 2007
Ende August 2008 sprang mein Auto dann wieder nicht an, Batterie leer. Den Tag vorher bin ich noch gute 170 KM Autobahn gefahren.
Wieder den ADAC gerufen - Die Messung ergab die Lichtmaschine (15 Monate alt) ist OK, die Batterie ist tief-entladen, aber nicht kaputt. - Vermutung - Irgendeinen Verbraucher angelassen.
3 Tage später, morgens 7 Uhr - Auto spring wieder nicht an (in den 3 Tagen bin ich allerdings 350 KM gefahren). Also wieder ADAC gerufen - Batterie tief-entladen. Da die Ladespannung ok war hat der ADAC auf eine defekte Batterie getippt. Also neue Batterie rein.

Eine 6 Tage später springt das Auto morgens wieder nicht an, Batterie leer. Da ich einen Tag vor meinem Urlaub stand hab ich das Auto für 8 Tage in eine VW Werkstatt gegeben.
Nachdem ich das Auto nach meinem Urlaub abgeholt habe wurde mir eine Rechnung von 120€ überreicht für "Änderung der Verkabelung des Autoradios".

2 Tage nachdem ich das Auto wieder aus der Werkstatt hatte sprang es wieder nicht an.
Werkstatt angerufen - O Ton "Kommen Sie morgen mal vorbei", da ich das Auto aber am gleichen Tag noch brauchte wieder den ADAC gerufen:
Dieser hatte anscheinend ein wenig Zeit und hat mich gefragt ob er sich die Zeit für eine ausführliche Fehlersuche nehmen kann.
Nach guten 10 Minuten hat er dann die Lichtmaschine (zu dem Zeitpunkt 16 Monate alt) als Übeltäter entlarvt. In gewissen Stellungen hat diese einen "Ruhestrom" von über 3 A verursacht. Dies würde mit einer defekten Diode in der Lichtmaschine zusammen hängen.
Also hab ich die Lichtmaschine im September 2008 auf Garantie tauschen lassen.
Im Oktober 2009 springt das Auto dann wieder nicht an, Batterie ist tief-entladen.
Da ich ja schon eine gewisse Vorkenntnis in diesem Bereich hatte konnte ich dann schnell mit einem Multimeter ermitteln das wieder die Lichtmaschine (13 Monate alt) einen "Ruhestrom" von über 3 A produziert hat.
Auf bestimmte Nachfrage bekam ich dann im Oktober 2009 auf Kulanz erneut eine Lichtmaschine.

Nun zum aktuellen Problem
Am Wochenende war ich in Hamburg, ca 400 KM eine Strecke.
Bereits am Samstag morgen, als ich den Wagen vom Hotelparkplatz fuhr fiel mir die Batterieladekontrolleuchte auf, diese "glimmte" ca 3 Sekunden nach dem Starten noch, erlosch dann aber. Da ich den ganzen Tag mit dem Auto in Hamburg unterwegs war und öfters das Auto abstellte und wieder startete konnte ich dieses "glimmen" immer wieder beobachten.
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit leuchtet die Batterieladekontrolleuchte dann beim ersten Beschleunigen ca 10 Sekunden lang und ging erst wieder aus als ich vom Gas ging.
Der Keilrippenriemen ist aber ok und auch gespannt.
Als ich dann gerade nach 8 Stunden Arbeit den Wagen wieder starte wollte ging beim Umdrehen des Schlüssels alle Lampen im Tacho aus, die Uhr stellte sich auf 0:00 und der Wagen sprang gerade noch so an.
Ich bin dann 8 KM nach Hause gefahren und hab das Multimeter mal wieder ausgegraben.
Wenn der Wagen läuft hat die Batterie maximal 14,389 Volt, wenn der Motor aus ist hatte die Batterie gerade 13,4 V.
Aktuell messe ich 0,0200 A Ruhestrom.

Morgen werde ich mal immer wieder Messungen in verschiedenen Positionen der Lichtmaschine machen, um zu schauen ob da wieder 3 A abfließen wenn die Lichtmaschine eine bestimmte Position erreicht.

Kann das jetzt wirklich wieder die Lichtmaschine sein, die erst seit 5 Monaten verbaut ist?
Warum tritt dieses Problem immer nach längeren Autobahnfahrten auf?
Kann irgendetwas an meinem Auto kaputt sein was die Lichtmaschine immer wieder "zerstört"?

Vielen Dank für Eure Hilfe

Marco

Beste Antwort im Thema

Hallo manictool,

ich glaube nicht dass es schon wieder die Lima ist. Durch dieses ständige tiefentladen wird auch deine Batterie zweifellos geschädigt. Ich persönlich würde jetzt sämtliche Masseverbindungen im Motorraum überprüfen, ebenfalls die Batteriepole und die Anschlüsse am Anlasser u. der Lima auf Korossion und Festsitz.

Ich weis zwar jetzt nicht, ob bei dir das Problem mit dem stromziehenden Lichtschalters auch zutrifft, ich würde den auch mal eine zeitlang herausnehmen und die Anschlusskabel abziehen (oder direkt einen neuen Lichtschalter verbauen).

Gruß

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Zitat:

Original geschrieben von hurz100



Zitat:

Original geschrieben von manictool



B+ (das dicke)

Welches im Sicherungskasten auf der Batterie verschraubt ist.

Wie gemessen ??
Das kabel ist absolut i.O. ??

Also ich habe das Kabel vom Sicherungskasten auf der Batterie los geschraubt und dann ein Ampere-Meter dazwischen geklemmt.

Das Kabel habe ich von der Batterie bis zum Generator verfolgt, es ist unbeschädigt. Die Isolierung ist vollkommen ok.

Oben hatte ich schon geschrieben das ich an dem Kabel einen Widerstand von 0,26 Ohm messen kann, ist der Wert ok?

Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Welches schwarze Kabel ??
B+ (das dicke)
oder DF (blau, schwarz ummantelt)
oder L
DF und L sind im zweipoligen Stecker am Generator zu finden .

Öhm, wenn ich das richtig gesehen habe dann gibt es an meinem 2 poligen Stecker nur

EIN

kleines schwarzes Kabel.

So, ich hab ein Foto angehängt, ist da was nicht ok?

Marco

P.s. vielen Dank schon mal für Deine Mühen Hurz

Zitat:

Original geschrieben von manictool



Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Wie gemessen ??
Das kabel ist absolut i.O. ??

Also ich habe das Kabel vom Sicherungskasten auf der Batterie los geschraubt und dann ein Ampere-Meter dazwischen geklemmt.
Das Kabel habe ich von der Batterie bis zum Generator verfolgt, es ist unbeschädigt. Die Isolierung ist vollkommen ok.
Oben hatte ich schon geschrieben das ich an dem Kabel einen Widerstand von 0,26 Ohm messen kann, ist der Wert ok?

Zitat:

Original geschrieben von manictool



Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Welches schwarze Kabel ??
B+ (das dicke)
oder DF (blau, schwarz ummantelt)
oder L
DF und L sind im zweipoligen Stecker am Generator zu finden .

Öhm, wenn ich das richtig gesehen habe dann gibt es an meinem 2 poligen Stecker nur EIN kleines schwarzes Kabel.

So, ich hab ein Foto angehängt, ist da was nicht ok?

Marco

P.s. vielen Dank schon mal für Deine Mühen Hurz

Ein Kabel im Stecker passt, dann hat das Fahrzeug noch keine Regelungsbeeinflussung der Kl. DF vom Motorsteuergerät.

Zur Stromverbrauchsmessung:
Es wurde nicht unterbrechungsfrei gemessen ??
Es wurde das Kabel zwischen den Messungen am Sicherungshalter an der Batterie gelöst, gemessen, befestigt, Motorlauf, gelöst, gemessen, .. ?

Wenn ja, baut man sich so u.U. Fehler beim Messen ein.
Evtl. mal mit einem Zangenmessgerät ohne lösen der Kabel nachmessen.

Auch mal Kurzschluß der Kabel 61 und 30 untereinander messen, da Kabel Kl. 61 in Kabelstrang zumindest teilweise eingebunden ist.
Sollte hier ein Schluß zeitweise vorliegen, z.B. durch Wassereintritt in Isolierung, würde das die Symptome erklären.

Kann es ggf. sein, dass Fehler bislang fast NUR nach Regenfahrten aufgetreten ist ??

Weiterhin wäre interessant, ob bei auftreten des Fehlers an dem kleinen Kabel fahrzeugseitig, NICHT GENERATORSEITIG, Spannung messbar ist (bei Zündung aus).

Mit einem Zangenmessgerät (hatte ich mir von unseren Elektrikern ausgeliehen) hatte ich zuletzt im Oktober die 3 Ampere an B+ gemessen.
Darauf hin wurde dann die Lichtmaschine auf Kulanz durch die Werkstatt nochmals ersetzt.

Ich werde mir das wohl morgen mal wieder ausleihen müssen.
Aber was kann nun der Fehler sein wenn ich an B+ bei ausgeschaltetem Motor manchmal 3 Ampere messen kann?

Marco

Nachtrag:

Zitat:

Original geschrieben von hurz100



Auch mal Kurzschluß der Kabel 61 und 30 untereinander messen, da Kabel Kl. 61 in Kabelstrang zumindest teilweise eingebunden ist.
Sollte hier ein Schluß zeitweise vorliegen, z.B. durch Wassereintritt in Isolierung, würde das die Symptome erklären.

Sry, aber da brauch ich nochmal Hilfe

" Kabel 61 und 30 " - Das Dicke und das dünne Kabel am Generator?

Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Kann es ggf. sein, dass Fehler bislang fast NUR nach Regenfahrten aufgetreten ist ??

Eigentlich habe ich das Problem öfters nach längeren Autobahnfahrten gehabt, Regen gab es letztes Wochenende nicht

Zitat:

Original geschrieben von manictool


Mit einem Zangenmessgerät (hatte ich mir von unseren Elektrikern ausgeliehen) hatte ich zuletzt im Oktober die 3 Ampere an B+ gemessen.
Darauf hin wurde dann die Lichtmaschine auf Kulanz durch die Werkstatt nochmals ersetzt.

Ich werde mir das wohl morgen mal wieder ausleihen müssen.
Aber was kann nun der Fehler sein wenn ich an B+ bei ausgeschaltetem Motor manchmal 3 Ampere messen kann?

Marco

Miss mal, wenn Fehler auftritt, ob auf dem kleinen Kabel dann Spannung messbar ist.

Einmal bei aufgestecktem Stecker am Generator und einmal bei gezogenem Stecker am Generator.

Sollte bei gezogenem Stecker bei anliegendem Fehler am kleinen Kabel Spannung messbar sein, bekommt der Generator sporadisch bei Zündung aus auf 61 eine Ansteuerung.

Sollte bei aktivem Fehler aus dem Generator hier eine Spannung messbar sein, welche nach drehen des Generators verschwunden ist, tippe ich eher auf ein Reglerproblem als auf einen Generatordefekt.
Bei Erregerdiodendefekt oder sonstigem Diodendefekt müsste die Spannung / der Strom dann temperaturbedingt dauerhaft am Generatorausgang Kl. 61 messbar sein.

Es bliebe sonst nur ein thermisch bedingter Ausfall einer Diode, welcher nach abkühlen des Generators verschwindet.
Das wäre aber ein äußerst seltener Defekt.

Alternativ bliebe noch eine Prüfung mittels Oszilloskop der Ladespannung bzw. des Spannungsverlaufes an Kl. 61.
Anhand des Bildes könnte man einen Diodendefekt bei auftretendem Fehler herausmessen.

Siehe Anhang dazu.

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Es bliebe sonst nur ein thermisch bedingter Ausfall einer Diode, welcher nach abkühlen des Generators verschwindet.
Das wäre aber ein äußerst seltener Defekt.

Und das wäre dann jetzt der 3. "seltene Defekt" gleicher Art an verschiedenen neuen Lichtmaschinen in Folge.

Wenn der Fehler aufgetreten war dann hatte ich das Problem ja auch dauerhaft, also bis der Motor dann wieder (durch Überbrücken) gestartet wurde, erst danach waren die 3 Ampere nicht mehr an B+ zu messen. (bei ausgeschaltetem Motor)
Deswegen vermute ich das Problem auch an anderer Stelle.

Hierzu hab ich nochmal eine Frage:

Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Auch mal Kurzschluß der Kabel 61 und 30 untereinander messen, da Kabel Kl. 61 in Kabelstrang zumindest teilweise eingebunden ist.
Sollte hier ein Schluß zeitweise vorliegen, z.B. durch Wassereintritt in Isolierung, würde das die Symptome erklären.

Sind das die beiden Kabel an der Lichtmaschine, also B+ und L?

Marco

Zitat:

Original geschrieben von manictool



Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Es bliebe sonst nur ein thermisch bedingter Ausfall einer Diode, welcher nach abkühlen des Generators verschwindet.
Das wäre aber ein äußerst seltener Defekt.
Und das wäre dann jetzt der 3. "seltene Defekt" gleicher Art an verschiedenen neuen Lichtmaschinen in Folge.

Wenn der Fehler aufgetreten war dann hatte ich das Problem ja auch dauerhaft, also bis der Motor dann wieder (durch Überbrücken) gestartet wurde, erst danach waren die 3 Ampere nicht mehr an B+ zu messen. (bei ausgeschaltetem Motor)
Deswegen vermute ich das Problem auch an anderer Stelle.

Hierzu hab ich nochmal eine Frage:

Zitat:

Original geschrieben von manictool



Zitat:

Original geschrieben von hurz100


Auch mal Kurzschluß der Kabel 61 und 30 untereinander messen, da Kabel Kl. 61 in Kabelstrang zumindest teilweise eingebunden ist.
Sollte hier ein Schluß zeitweise vorliegen, z.B. durch Wassereintritt in Isolierung, würde das die Symptome erklären.
Sind das die beiden Kabel an der Lichtmaschine, also B+ und L?

Marco

Genau das ist bei genauer Überlegung ja eigentlich nicht wirklich als plausibel anzusehen.

Ja, genau diese Kabel sind das. B+ = Batterie plus, L = 61 = Vorerregerstromkreis.

Würde zwischen diesen Kabeln ein Schluß sporadisch entstehen, wäre das für den Generator wie "Zündung an"
Und bei Zündung an und stehendem Motor ist der Generator ein Verbraucher, da Vorerregerstrom fließt, jedoch keine Ladespannung erzeugt wird.

Selbiges gilt, wenn aus bislang nicht erkannten Gründen fahrzeugseitig sporadisch bei "Zündung aus" hier eine Spannung anliegen würde.

Sollte tatsächlich ein thermisches Problem vorliegen, solltest Du das Generatorkabel mittels einer "Spannungsverlustmessung" prüfen, denn die bereits durchgeführte Widerstandsmessung ist ja ohne Last gemessen.
Dabei Spannungsmessgerät auf Gleichspannung einstellen und Plusanschluß Messgerät an Schraubanschluß Generator und Minusanschluß Messgerät an Schraubanschluß am Sicherungshalter der Batterie.
Gemessene Spannung sollte auch bei nahezu maximaler Ladeleistung bei dieser Kabellänge nicht mehr als 0,3V bis 0,5V betragen, eher weinger; je geringer desto besser.

Sollte hier der "Spannungsabfall" unter Last zu hoch sein, könnte das u.U. auch thermische Probleme des Generators oder von dessen Bauteilen auslösen.

Das heißt also wenn ich nächstes mal die Batterie leer habe messe ich ob bei ausgeschalteter Zündung zwischen B+ und L ein Kontakt besteht und ob auf L 12 V anliegen. (wenn ich die Batterie dann wieder lade oder überbrücke)
Falls dem so ist ist sollte es ausreichen den Kabelbaum zu reparieren oder auszutauschen weil wohl irgendwie die Isolierung im Kabelbaum undicht ist und die Lima eine eingeschaltet Zündung vorgegaukelt bekommt.

Hab ich das so richtig verstanden? (sry, ich hab was kaufmännisches gelernt ^^)

Das Kabel B+ lässt sich ja leicht zwischen Batterie und Lima verfolgen, aber wo finde ich das andere Ende von Kabel L ?

Vielen Dank schon mal für diesen Hinweis, wenn das echt nur das blöde Kabel ist könnte die Geschichte ja bald ein Ende nehmen ^^

Marco

Zitat:

Original geschrieben von manictool


Das heißt also wenn ich nächstes mal die Batterie leer habe messe ich ob bei ausgeschalteter Zündung zwischen B+ und L ein Kontakt besteht und ob auf L 12 V anliegen. (wenn ich die Batterie dann wieder lade oder überbrücke)
Falls dem so ist ist sollte es ausreichen den Kabelbaum zu reparieren oder auszutauschen weil wohl irgendwie die Isolierung im Kabelbaum undicht ist und die Lima eine eingeschaltet Zündung vorgegaukelt bekommt.

Hab ich das so richtig verstanden? (sry, ich hab was kaufmännisches gelernt ^^)

Das Kabel B+ lässt sich ja leicht zwischen Batterie und Lima verfolgen, aber wo finde ich das andere Ende von Kabel L ?

Vielen Dank schon mal für diesen Hinweis, wenn das echt nur das blöde Kabel ist könnte die Geschichte ja bald ein Ende nehmen ^^

Marco

Kabel "L":

L = Lampe.

D.h. das Kabel kommt vom Kombiinstrument.

Grober Verlauf des Vorerregerstromkreises:
Batterie-> Zündanlassschalter -> Kl. 15 zum Kombi -> über Kontrolllampe (da hier LED verbaut liegt ein entsprechender Widerstand im Kombi parallel zur LED) zum Generator, => Vorerregerstrom fließt.

Generator erzeugt nach Motorstart Spannung, aus L kommt am Generator die gleiche Spannung wie aus B+.
=> Da beide Seiten der Lampe (LED) gleiches Spannungspotential haben fließt kein Vorerregerstrom mehr, Lampe (LED) geht aus.

Erregerstrom im Generator wird vom Regler entsprechend Last / Spannung geschaltet.

Das bedeutet auch, dass man zum Messen eines evtl. vorhandenen Schlusses im Leitungsstrang des Generators zwischen B+ und L die Kabel am Generator und an Batterie sowie am Stecker Nähe Anlasser trennen muss, da man sonst immer eine Verbindung messen würde.

Kabel "L" geht vom Generator zur Steckverbindung Nähe Anlasser und von dort aus unter Batteriekonsole in den Hauptkabelstrang im Kabelkanal hinter der Batterie.

So,

ich war gerade mal in "unserer" Werkstatt auf der Arbeit.

- Fehlerspeicher enthielt keine Einträge
- Batterie wurde mit einem speziellen Messgerät getestet und ist ok
- Lichtmaschine wurde mit einem Oszilloskop gemessen und hat keine Fehler

Dann bleibt ja eigentlich nur noch die Verkabelung übrig, die schau ich mir heute Abend an.

Marco

Neuer Stand:

Ich hab gerade mal alles wichtige zerlegt und dabei gefunden was auf den beiden Bildern zu finden ist.

Marco

Zitat:

Original geschrieben von manictool


Neuer Stand:

Ich hab gerade mal alles wichtige zerlegt und dabei gefunden was auf den beiden Bildern zu finden ist.

Marco

4-fach Steckverbindung Nähe Anlasser mit vergammelten Kabelanschlüssen.

Die dafür passenden Steckerpins gibts beim VW-Servicepartner sowie die dazu passenden Schrumpfquetschverbinder.

Hey, du bist ja schnell ^^

also kann ich den Stecker und 3 Pins neu kaufen und die vergammelten Stellen einfach raus schneiden, das ist ja schon mal gut das ich nicht den ganzen Kabelbaum neu brauche.

Das der Stecker so nicht gedacht war hab ich mir schon gedacht, kann er denn auch die Ursache für mein Problem sein?

Marco

Zitat:

Original geschrieben von manictool


Hey, du bist ja schnell ^^

also kann ich den Stecker und 3 Pins neu kaufen und die vergammelten Stellen einfach raus schneiden, das ist ja schon mal gut das ich nicht den ganzen Kabelbaum neu brauche.

Das der Stecker so nicht gedacht war hab ich mir schon gedacht, kann er denn auch die Ursache für mein Problem sein?

Marco

Probleme können daran liegen.

Steckergehäuse (Kunststoffteil) kann weiterverwendet werden.

Auf dem schwarzen Steckergehäuse steht eine TeileNr. daruf, diese beim Teiledienst angeben, dann kann man für dieses Gehäuse die passenden Pins heraussuchen.

Alte Pins ausstoßen, neue Pins einsetzen und mit Kabelstrang verbinden.

Die Pins, die Du original beim VW-Servicepartner bekommst, habe gelbe Reparaturkabel dran.

So, ich hab heute mal die Reparatur Kabel besorgt und alles schön neu verlötet.

Ich kann jetzt eine etwas höhere Ladespannung messen, 14,7 Volt, mit dem defekten Stecker es 14,4 Volt.

Macht das Sinn?

Marco

Zitat:

Original geschrieben von manictool


So, ich hab heute mal die Reparatur Kabel besorgt und alles schön neu verlötet.

Ich kann jetzt eine etwas höhere Ladespannung messen, 14,7 Volt, mit dem defekten Stecker es 14,4 Volt.

Macht das Sinn?

Marco

Das macht Sinn.

Ladespannung darf bis Max.14,7V - 14,8V gehen.

Sollten Spannungen darüber aufteretn, wäre der Regler ein Kandidat.

Die höheren Ladespannungen sind darauf zurückzuführen, dass die neueren Generatoren bereits für die neuen Batterietypen, die eine etwas höhere Ladespannung benötigen, ausgelegt sind.

Bei dieser Ladespannung ist die Batterie auch als vollgeladen anzusehen.

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