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Elektrische Handbremse zuverlässig?

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe erstmals, seit einem halben Jahr ein Fahrzeug mit

elektrischer Handbremse.

Die bisher beobachteten Nachteile will ich garnicht aufzählen,

sondern Fragen ob jemand über die Zuverlässigkeit Auskunft geben kann.

Sind die über die Jahre Fehlerfrei?

Gibt es beim TÜV oder Wartung ev. Probleme?

Vielen Dank für die Antworten.

Gruß,

woka11

Beste Antwort im Thema

Der Passat unserer Firma mußte nebenbei schon zweimal wegen der (blöden) elektrischen Handbremse abgeschleppt werden. Das Ding wollte sich einfach nicht lösen lassen.

Ich halte solche Systeme für eine unnötige Fehlerquelle.

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elektrische handbremse = unnötiger, reparaturanfälliger mumpitz

berganfahrassistent: dito!

wer fahren kann, braucht keine feststellbremse um am berg anzufahren:D

Batterie leer; kein lösen der elektr. Bremse möglich....:(

Berganfahren schwieriger als mit manueller               :(

 

Unnötige weitere Fehlerquelle                                :(

 

Kein/kaum dosieren möglich                                   :(

 

 

 

Gottogott. Hier sind aber einige ewig gestrige dabei. Wenn solche in den Entwicklungsabteilungen arbeiten würden, würde ich heute wohl noch Käfer fahren müssen. Ich selber habe eine elektrische Feststellbremse im Auto und war anfangs mistrauisch. Inzwischen bin ich aber überzeugt und denke das es ein ordentlicher Schritt nach vorne ist.

PS: Das eine Handbremse festfriert ist mir vor 20 Jahren das letzte mal passiert und das war schlechte Wartung!

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5

PS: Das eine Handbremse festfriert ist mir vor 20 Jahren das letzte mal passiert und das war schlechte Wartung!

Dto., was machen die Leute wohl in den Bergen wo man die Handbremse braucht? Die kämen im Winter ja nie weg weil jeden Tag die Handbremse festfrieren würde.

Die mechanischen Handbremsen machen auch regelmäßig Stress - meistens durch Nichtgebrauch. Festfrieren und festgammeln gibt es bei den elektrischen nicht, die werden zwangsweise bei jedem Abstellen betätigt. Da gibt es daher auch nichts mit festfrieren. Das passiert nur wenn sich Feuchtigkeit im Oberflächenrost festsetzt und anfriert. Eine einwandfreie Bremse friert nicht fest.

Berganfahrassistent und Autohold ist keine zusätzliche Technik und hat mit der Handbremse nichts zu tun, das sind zwei Programmzeilen mehr im ESP.

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5

PS: Das eine Handbremse festfriert ist mir vor 20 Jahren das letzte mal passiert und das war schlechte Wartung!

Eben!

Zitat:

Original geschrieben von Moers75

.. Festfrieren und festgammeln gibt es bei den elektrischen nicht, die werden zwangsweise bei jedem Abstellen betätigt. ..

Also ich schalte mein Autohold vor dem abstellen in der Garage aus und damit auch das automatische Anziehen der Feststellbremse (brauch ich in der Garage ja ned). Ich hatte früher öfters mal ein leichtes festbacken der Bremsklötze, nichts tragisches, halt ein Ruck beim wegfahren, aber speziell an den hinteren Bremsscheiben dann an der Scheibe selbst optisch erkennbar

Letzte Woche standen zwei "ewig Gestrige" bei uns in der Tiefgarage mit einem zu kurzen Starthilfekabel, weil sich das Auto mit der leeren Batterie nicht aus der engen Parklücke schieben ließ :confused:

Starthilfe war mit dem vorhandenen Equipment nicht möglich

am 14. Dezember 2012 um 20:03

Das Zauberwort heißt "manuelle Entriegelung".

Nur weil einige Flachstirnen nicht in der Lage sind Betriebsanleitungen zu lesen, ist ein System nicht schlecht.

Sehen wir das als Darwinschen Ausleseprozeß: das sind dieselben, die sich bei einem automatisch auslösenden Fallschirm beim Versagen der Automatik fünf meter tief in den Boden bohren, weil sie den manuellen Griff nicht finden. Und genausowenig ist es um die schade.......

 

Gruß SRAM

 

P.S.: http://tonil.org/.../elektromechanische_feststellbremse.pdf

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Nur weil einige Flachstirnen nicht in der Lage sind Betriebsanleitungen zu lesen, ist ein System nicht schlecht.

Der Nachbar zeigte mir vor paar Tagen die Betriebsanleitung seines Dienstwagens (ein Audi A6 nebenbei). Würde ich auch nicht lesen, dürften paarhundert Seiten sein :D;)

am 14. Dezember 2012 um 20:49

Zitat:

Würde ich auch nicht lesen, dürften paarhundert Seiten sein

Danke für die (traurige) Bestätigung, warum dieses Land vor die Hunde geht.

Wenn ich mir nur diese I-Pad daddelnden Kretins mit ihrem dümmlichen Blick anschaue, denen man ansieht, daß sie noch niemals ein Buch in der Hand hatten, geschweige eines bis zum Ende durchgelesen haben.........:rolleyes:

Und dann sind sie auch noch stolz drauf und faseln was vor "Barrierefreiheit", wenn ihr beschränkter Verstand vor der kleinsten intellektuellen Hürde versagt.

 

Gruß SRAM

So einfach wie früher ist das ja alles nicht mehr, insofern kann ich da SRAM in seiner Verkürzung (sonst eher mein Part:D) leider nicht zustimmen.

Früher ging das Licht aus, wenn man es ausmachte. Wenn nicht, wies einen das Auto darauf hin, dass man es vergessen hatte und hatte man bereits den Blinker für das Parklicht li oder re gesetzt, wies einen das Auto auch darauf hin, bis man ihm die Tür vor der Nase zuschlug.

Heute muss ich dank Lichtautomatik erstmal daran denken, was ich beim letzten Abstellvorgang ggf. noch aktiviert hatte (TFL, NSW, NSL, Fernlicht) damit ich nicht so wieder losfahre.

Tja, und der zuvor aktivierte RS schaltet sich offenbar auch ab 16 km/h wieder ein, Überlastschaltung angefrorener Scheibenwischblätter hin oder her, weil die ja bis zum Erreichen von 16 km/h bekanntlich automatisch abgetaut werden an der WSS.

In älteren VW, so hört man gerüchteweise;), bleibt der RS zwar per Schalterstellung scheinbar aktiv, ist es aber nicht mehr, bis der Fahrer sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Scheibenreinigungsgeräte überzeugt hat, den RS wohlweislich erstmal ausstellen muss, bevor er ihn dann doch wieder AKTIV und im Wissen der evtl. Folgen anstellen kann bzw muss. Na gut, dieser Aufwand ist natürlich unkomfortabel, schon klar. Ich warte daher auf elektr. Türen und automatische Blinker.

Wenn ich mir dann die Regieanweisung für die EPB in der neuen A-Klasse durchlese, was da zu beachten ist und was in welchen zuvor festgelegten oder justament erreichten Fahr- oder Stand- oder Parkzuständen dann wann und wie erfolgt oder eben nicht (in Zshg. mit A erfolgt B, aber nur, wenn zuvor C beim letzten Mal aktiviert wurde, sonst ggf. noch D...), dann muss ich sagen:

Ich glaub, ich mach nochmal Abitur, lerne nochmal KFZ-Mechaniker und studiere nochmal was mit Autos, weil mich das sonst überfordert!

Tja, warum simplifizieren, wenn das vom Kd. nicht honoriert wird, dann doch lieber verkomplizieren und elektronisieren, bringt auch im Rep-Fall belegbar mehr ein. Auch der ADAC freut sich.

Warum einfach, wenn es auch schwierig geht?

Die besagte BA vom MB hätte ich hier gern als pdf angefügt, aber ich will mich keiner Urheberrechtsschutzverletzung schuldig machen, also einfach mal selbst lesen, ist online sehr leicht zu finden auf der homepage, ist mir auch gelungen.

Über die Definition von Perfektion hatte ich mich hier ja bereits schon einmal ausgelassen...

http://www.motor-talk.de/.../...fragen-zur-bedienung-t4309854.html?...

mir ist es schlicht schleierhaft, warum zwanghaft bewährte mechanische, eigentlich narrensichere systeme durch einen klumpatsch von µC, elektrik und aufwändigeren und damit fehleranfälligeren systemen ersetzt werden müssen. :D

weil sich bei neuen fahrzeugen der üppige aufschlag nur durch einen schein mehr wert rechtfertigen läßt?

am 'liebsten' sind mir diese adaptiven systeme, die sich auf den fahrer 'einstellen' bzw. ihre eigenschaften wie ein camälion die farbe ändern; so gaspedale und automatiken, die sich nach einiger zeit gemächlichen mitschwimmens im verkehr auch bei einem überholmanöver nicht aus der ruhe bringen lassen....schalten? mehr gas? warum denn das auf einmal...da warten wir erstmal ab, ob der fahrer die nächste halbe stunde genauso fährt:o

So leicht sollte es SRAM sich nicht machen!

Ich habe das Handbuch schon bevor ich das

Fahrzeug hatte, komplett gelesen und verstanden.

Bei meinem Modell gibt es leider keine "manuelle Entriegelung"!

So jetzt aber mal eine geschickte Antwort,

der Kommentar zuvor war auf jeden Fall schon mal Lustig.

Gruß

woka11

 

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Das Zauberwort heißt "manuelle Entriegelung".

Nur weil einige Flachstirnen nicht in der Lage sind Betriebsanleitungen zu lesen, ist ein System nicht schlecht.

Sehen wir das als Darwinschen Ausleseprozeß: das sind dieselben, die sich bei einem automatisch auslösenden Fallschirm beim Versagen der Automatik fünf meter tief in den Boden bohren, weil sie den manuellen Griff nicht finden. Und genausowenig ist es um die schade.......

 

Gruß SRAM

 

P.S.: http://tonil.org/.../elektromechanische_feststellbremse.pdf

am 14. Dezember 2012 um 21:11

Rover Evoque ?

GB ?

Lucas gar ? :)

 

---> google mal nach: "master" (oder prince) "of darkness AND Lucas"

 

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

mir ist es schlicht schleierhaft, warum zwanghaft bewährte mechanische, eigentlich narrensichere systeme durch einen klumpatsch von µC, elektrik und aufwändigeren und damit fehleranfälligeren systemen ersetzt werden müssen. :D

weil sich bei neuen fahrzeugen der üppige aufschlag nur durch einen schein mehr wert rechtfertigen läßt?

am 'liebsten' sind mir diese adaptiven systeme, die sich auf den fahrer 'einstellen' bzw. ihre eigenschaften wie ein camälion die farbe ändern; so gaspedale und automatiken, die sich nach einiger zeit gemächlichen mitschwimmens im verkehr auch bei einem überholmanöver nicht aus der ruhe bringen lassen....schalten? mehr gas? warum denn das auf einmal...da warten wir erstmal ab, ob der fahrer die nächste halbe stunde genauso fährt:o

Meine Rede!

Ich weiß auch nicht, warum man alles, aber auch wirklich alles automatisieren, elektronisieren und verkomplizieren muss, auch wenn es zuvor wunderbar und zumal recht komfortabel funktioniert hat!

Das ist dasselbe Spiel wie bei den Waschmaschinen, Mikrowellen, Handies etc. etc.

Es gibt keinen echten USP mehr, also rüstet man das Dings mit lauter Dingen aus (z.B. 25 Waschprogrammen von am Ende effektiv 3 genutzten, fragt Eure Frauen, ich wasche selbst und bei mir ist das so...), die eh niemand braucht oder beherrscht oder die, siehe ältere Handies, zwar drauf sind, aber Sch*** sind. Meine Nachbarin (68) meinte auch angesichts des ihr vor Jahren angedrehten Nokia-Uralt-Tasten-Handies ganz stolz, dass das ja sogar ein Navi hätte. Ja, nur leider nicht so ohne weiteres zu aktivieren, durch sie eh nicht zu bedienen und daher folgerichtig, zumal angesichts des klitzekleinen Displays, auch nie genutzt (wohl gemerkt, für die Kritiker: Ich rede hier NICHT von einem smartphone, da funktioniert das ganze unterdessen ja recht passabel).

Ergo: Aufrüsten ist die Devise.

Schon in den 1980er Jahren, als ich bei MB meine Ausbildung machte und vor Gier die Seitenscheiben dicker S-Klassen, Roadster oder ähnlicher Autos am liebsten abgeleckt hätte (190 E 2.3-16), hatte ich in Massen Kunden mit ganz viel Geld, deren Neuwagen ich auf eigener Achse von der Niederlassung abholte (da ich bereits den FS hatte). Immer volles Programm = Vollausstattung, angeblich wg. des Wiederverkauswertes: "Einen Mercedes kauft man immer in Vollausstattung, das ist besser für den Wiederverkauf, der 2.Hand-Käufer erwartet das bei einem Mercedes".

Die turnten dann bei der Inspektion in der Werkstatt rum, hatten als Selbstständige meist Zeit und meinten, sie müssten uns Kretins mal auf die Finger gucken.

Bedienung des Autos und seiner ganzen Zusatzaustattungen?

Keine Ahnung, nie benutzt, brauche ich gar nicht, habe ich nur bestellt wg. Wiederverkauf.

Eben: Hauptsache man hat´s!

Wer behauptet, dass man es auch noch bedienen können muss?

90% aller Handybesitzter nutzen max. 10- 15 % aller Funktionen, die ein modernes Handy heute bietet.

Die Zahlen habe ich gerade erfunden, aber in der Größenordnung dürften sie einigermaßen mit dem übereinstimmen, was ich aus gelesenem noch diffus erinnere.

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