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Eintägige Erfahrung C-Klasse Kombi + Vergleich

BMW
Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 20:31

Hallo Leute,

gestern habe ich als Leihwagen eine C-Klasse C180 als Kombi bekommen und ca. 700km abgespult. Hier meine Eindrücke und (da, wo sinnvoll) Vergleich mit meinem eigenen F36.

Karosserie

Hier ist nun mal kein Vergleich mit meinem Gran Coupe sinnvoll, ist ja klar. Deshalb generelle Eindrücke: Platz überall genug, Kofferraum "normal" geräumig, vom Gefühl her würde ich sagen, sogar etwas mehr als im 3-er Touring, aber nicht viel. Im Vergleich mit einem Mondeo / Passat natürlich total unterlegen, aber das ist ja nichts neues. Interieur wirkt recht hochwertig (Innendekor war schwarzer Pianolack), nur die großen Tasten für Umschaltung Navi/Radio/Einstellungen usw. wirken ziemlich billig, vor allem im Vergleich mit den darüber liegenden, recht schönen Kippschaltern, bei denen ich sogar glauben würde, dass sie aus Echt-Alu sind.

Der freistehende Monitor ist Geschmackssache, mir gefällt's nicht. Es ist gar nicht zum Fahrer geneigt - das war nämlich das Erste, was ich nach dem Einsteigen probiert hab, ob man den Monitor zum Fahrer neigen kann... und nein, kann man nicht ;)

Sitzposition der teilelektrischen Sitze auch in der niedrigsten Einstellung viel zu hoch, Sitze aber bequem, nur mit recht wenig Seitenhalt (vor allem im Vergleich mit meinen Sportsitzen)

Motor+Getriebe

Wie schon gesagt, war das ein C180 Benziner mit 7G-Automatik. Der hat, glaub ich, um die 150PS, sodass ein Vergleich mit meinem 428i ziemlich unfair bzw. unmöglich ist. Untenrum hat der Motor sowas wie Turboschub, obenrum kommt aber nicht mehr viel. Angenehme Reisegeschwindigkeit liegt irgendwo im Bereich um 160km/h. Schneller geht natürlich auch, nur fühlt sich das schon ziemlich angestrengt.

Vom Sound her war ich überhaupt nicht überzeugt, im Unteschied zum relativ (also in der 4-ender Kategorie gemeint) sonoren Volllast-Sound meines 428i nur noch gequältes Vierzylindersound.

Getriebe gut fürs Cruisen, aber trotzdem hat sich wieder einmal gezeigt, dass ich kein Mensch für eine Automatik bin. Die halbe Zeit habe ich aus Verzweiflung manuell nachgesteuert, weil das Getriebe den Motor entweder zu niedrig (Normalmodus) oder zu hoch (Sportmodus) drehen lässt. Eine Möglichkeit, dauerhaft im manuellen Modus zu bleiben, habe ich nicht gefunden.

Verbrauch eines recht wenig eingefahrenen Motors (bei Übernahme knappe 2t km auf der Uhr) lag für die Leistung überraschend hoch - bei ca. 9,5l bei 90% Autobahn mit leider viel Stau. Das schafft mein 100PS stärker 28i-er auch, bzw. sogar noch weniger...

Fahrverhalten/Fahrwerk

Fahrwerk komfortabel abgestimmt, sofern ich erkennen konnte, ohne Adaptiv-Funktion. Das Auto war bereits auf Winterreifen (225/50 R17). Was mich allerdings überrascht hat, war der vergleichsweise schlechte Geradeauslauf. Die Lenkung ist zu empfindlich, fast nervös, bei höheren Geschwindigkeiten muss man immer nachregulieren. Und was total unschön, ja schon fast kritisch war - bei etwas stärkerem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten (keine Vollbremsung!) taucht das Auto vorne stark ein und beginnt richtig zu tanzen und man hat gut zu tun, das Auto in der Spur zu halten. Dieses Verhalten war so "kriminell", dass ich mich schon eher gefragt habe, ob das konkrete Auto nicht eine Macke hatte (z.B. verstellte Spur, oder sowas), weil ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, dass Mercedes sowas übersehen würde...???

Elektronikkram / Assistenzsysteme

Umschaltung der Fahrmodi (also analog zum "Fahrerlebnisschalter") hat Gedächtnis! Also nach Motorstart bleibt der vorher gewählte Modus aktiviert. Sonst wie bei BMW Einfluss auf Lenkung, Gasannahme, Getriebe usw. aber komischerweise auch auf die Bremse!! Und das finde ich total Käse, weil wenn man z.B. 2 Std in Sportmodus unterwegs war und dann in den Normalmodus umschaltet, verursacht die erste Bremsung fast einen Herzinfarkt, weil das Auto gefühlt nicht bremst...

LED-Licht mit adaptivem Fernlichassistent - hmm, was das Licht an sich angeht, konnte ich keine Verbesserung gegenüber meinen Xenons bemerken - sowohl beim Abblend- als auch Fernlicht. Was bei BMW eindeutig vieeel besser ist - der Fernlichtassistent! Bei Mercedes versucht er auch die einzelnen Verkehrsteilnehmer auszublenden, nur dauert das Wiederaufblenden viel zu lange, sodass man teilweise auch da noch mit Abblendlicht unterwegs ist, wo man schon fast manuell Fernlicht aktiviert hätte. Hier hat BMW eindeutig die Nase vorn.

Wo das auch sehr eindeutig der Fall ist, ist bei der Bedienung. Das Auto hatte das große Navi, aber ich habe z.B. an dem ganzen Tag nicht rausgekriegt, wie man auf der Landkarte auch Parkplätze / Tankstellen usw. darstellen kann. Die Funktion (Sonderziele) habe ich zwar aktiviert (mindestens hab ich's geglaubt), aber angezeigt wurde trotzdem nichts. Dann die Verkehrszeichenerkennung - die Verkehrsschilder wurden richtig erkannt, jedesmal wurde der Schild für kurze Zeit auf dem Display im Instrumententräger gezeigt, auf dem Navibildschirm natürlich auch. Nur wenn man andere Darstellung gewählt hat (z.B. Bordcomputer im Kombiinstrument und Telefon oder Radio auf Hauptbildschirm), hat man die Verkehrsschildanzeige nirgendwo mehr gesehen. Und das bei den recht großen Displays mit sehr viel Platz! Einfach nicht zu Ende gedacht und alles anderes als intuitiv...

Alles in allem - wie aus dem o.g. Text rauszulesen ist, war ich von dem Auto überhaupt nicht begeistert. Es ist sicherlich kein schlechtes Auto, nur halt im Vergleich mit meinem (was km-Stand angeht) gleich alten 428i kann er in keinem Kapitel so richtig punkten. Dabei ist mir klar, dass ich sicherlich unter gewisser Blindheit wegen der Freude über mein neues Auto leide. Allerdings habe ich versucht, den Benz objektiv zu bewerten was halt zum o.g. Ergebnis geführt hat, das mich ehrlich gesagt schon überrascht hat.

Somit bleibt für mich die Erkenntnis, dass die C-Klasse kein Auto für mich ist und ich mit dem Kauf des 4-er die (für mich!!) bessere Wahl getroffen habe.

Viele Grüße,

Bartik

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 20:31

Hallo Leute,

gestern habe ich als Leihwagen eine C-Klasse C180 als Kombi bekommen und ca. 700km abgespult. Hier meine Eindrücke und (da, wo sinnvoll) Vergleich mit meinem eigenen F36.

Karosserie

Hier ist nun mal kein Vergleich mit meinem Gran Coupe sinnvoll, ist ja klar. Deshalb generelle Eindrücke: Platz überall genug, Kofferraum "normal" geräumig, vom Gefühl her würde ich sagen, sogar etwas mehr als im 3-er Touring, aber nicht viel. Im Vergleich mit einem Mondeo / Passat natürlich total unterlegen, aber das ist ja nichts neues. Interieur wirkt recht hochwertig (Innendekor war schwarzer Pianolack), nur die großen Tasten für Umschaltung Navi/Radio/Einstellungen usw. wirken ziemlich billig, vor allem im Vergleich mit den darüber liegenden, recht schönen Kippschaltern, bei denen ich sogar glauben würde, dass sie aus Echt-Alu sind.

Der freistehende Monitor ist Geschmackssache, mir gefällt's nicht. Es ist gar nicht zum Fahrer geneigt - das war nämlich das Erste, was ich nach dem Einsteigen probiert hab, ob man den Monitor zum Fahrer neigen kann... und nein, kann man nicht ;)

Sitzposition der teilelektrischen Sitze auch in der niedrigsten Einstellung viel zu hoch, Sitze aber bequem, nur mit recht wenig Seitenhalt (vor allem im Vergleich mit meinen Sportsitzen)

Motor+Getriebe

Wie schon gesagt, war das ein C180 Benziner mit 7G-Automatik. Der hat, glaub ich, um die 150PS, sodass ein Vergleich mit meinem 428i ziemlich unfair bzw. unmöglich ist. Untenrum hat der Motor sowas wie Turboschub, obenrum kommt aber nicht mehr viel. Angenehme Reisegeschwindigkeit liegt irgendwo im Bereich um 160km/h. Schneller geht natürlich auch, nur fühlt sich das schon ziemlich angestrengt.

Vom Sound her war ich überhaupt nicht überzeugt, im Unteschied zum relativ (also in der 4-ender Kategorie gemeint) sonoren Volllast-Sound meines 428i nur noch gequältes Vierzylindersound.

Getriebe gut fürs Cruisen, aber trotzdem hat sich wieder einmal gezeigt, dass ich kein Mensch für eine Automatik bin. Die halbe Zeit habe ich aus Verzweiflung manuell nachgesteuert, weil das Getriebe den Motor entweder zu niedrig (Normalmodus) oder zu hoch (Sportmodus) drehen lässt. Eine Möglichkeit, dauerhaft im manuellen Modus zu bleiben, habe ich nicht gefunden.

Verbrauch eines recht wenig eingefahrenen Motors (bei Übernahme knappe 2t km auf der Uhr) lag für die Leistung überraschend hoch - bei ca. 9,5l bei 90% Autobahn mit leider viel Stau. Das schafft mein 100PS stärker 28i-er auch, bzw. sogar noch weniger...

Fahrverhalten/Fahrwerk

Fahrwerk komfortabel abgestimmt, sofern ich erkennen konnte, ohne Adaptiv-Funktion. Das Auto war bereits auf Winterreifen (225/50 R17). Was mich allerdings überrascht hat, war der vergleichsweise schlechte Geradeauslauf. Die Lenkung ist zu empfindlich, fast nervös, bei höheren Geschwindigkeiten muss man immer nachregulieren. Und was total unschön, ja schon fast kritisch war - bei etwas stärkerem Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten (keine Vollbremsung!) taucht das Auto vorne stark ein und beginnt richtig zu tanzen und man hat gut zu tun, das Auto in der Spur zu halten. Dieses Verhalten war so "kriminell", dass ich mich schon eher gefragt habe, ob das konkrete Auto nicht eine Macke hatte (z.B. verstellte Spur, oder sowas), weil ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, dass Mercedes sowas übersehen würde...???

Elektronikkram / Assistenzsysteme

Umschaltung der Fahrmodi (also analog zum "Fahrerlebnisschalter") hat Gedächtnis! Also nach Motorstart bleibt der vorher gewählte Modus aktiviert. Sonst wie bei BMW Einfluss auf Lenkung, Gasannahme, Getriebe usw. aber komischerweise auch auf die Bremse!! Und das finde ich total Käse, weil wenn man z.B. 2 Std in Sportmodus unterwegs war und dann in den Normalmodus umschaltet, verursacht die erste Bremsung fast einen Herzinfarkt, weil das Auto gefühlt nicht bremst...

LED-Licht mit adaptivem Fernlichassistent - hmm, was das Licht an sich angeht, konnte ich keine Verbesserung gegenüber meinen Xenons bemerken - sowohl beim Abblend- als auch Fernlicht. Was bei BMW eindeutig vieeel besser ist - der Fernlichtassistent! Bei Mercedes versucht er auch die einzelnen Verkehrsteilnehmer auszublenden, nur dauert das Wiederaufblenden viel zu lange, sodass man teilweise auch da noch mit Abblendlicht unterwegs ist, wo man schon fast manuell Fernlicht aktiviert hätte. Hier hat BMW eindeutig die Nase vorn.

Wo das auch sehr eindeutig der Fall ist, ist bei der Bedienung. Das Auto hatte das große Navi, aber ich habe z.B. an dem ganzen Tag nicht rausgekriegt, wie man auf der Landkarte auch Parkplätze / Tankstellen usw. darstellen kann. Die Funktion (Sonderziele) habe ich zwar aktiviert (mindestens hab ich's geglaubt), aber angezeigt wurde trotzdem nichts. Dann die Verkehrszeichenerkennung - die Verkehrsschilder wurden richtig erkannt, jedesmal wurde der Schild für kurze Zeit auf dem Display im Instrumententräger gezeigt, auf dem Navibildschirm natürlich auch. Nur wenn man andere Darstellung gewählt hat (z.B. Bordcomputer im Kombiinstrument und Telefon oder Radio auf Hauptbildschirm), hat man die Verkehrsschildanzeige nirgendwo mehr gesehen. Und das bei den recht großen Displays mit sehr viel Platz! Einfach nicht zu Ende gedacht und alles anderes als intuitiv...

Alles in allem - wie aus dem o.g. Text rauszulesen ist, war ich von dem Auto überhaupt nicht begeistert. Es ist sicherlich kein schlechtes Auto, nur halt im Vergleich mit meinem (was km-Stand angeht) gleich alten 428i kann er in keinem Kapitel so richtig punkten. Dabei ist mir klar, dass ich sicherlich unter gewisser Blindheit wegen der Freude über mein neues Auto leide. Allerdings habe ich versucht, den Benz objektiv zu bewerten was halt zum o.g. Ergebnis geführt hat, das mich ehrlich gesagt schon überrascht hat.

Somit bleibt für mich die Erkenntnis, dass die C-Klasse kein Auto für mich ist und ich mit dem Kauf des 4-er die (für mich!!) bessere Wahl getroffen habe.

Viele Grüße,

Bartik

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Hallo Bartik,

danke für den schönen Bericht. Ich habe damals den W205 noch Probe gefahren und deine Empfindungen decken sich relativ gut mit meinen Erfahrungen. Den Kombi hab ich mich zwar zur Premiere angeschaut - gefällt mir aber irgendwie nicht wirklich.

Ein paar Anmerkungen/Ergänzungen hab ich dann doch noch. Wenn du den C180 Benziner hattest, war es der 1,6er mit 156 PS. Kann man nicht wirklich mit deinem Fahrzeug vergleichen. Ich hatte vorher den S204 C180Kompressor BlueEfficiency. Auch mit 1,6er Maschine mit 156 PS. Wie man bei Spritmonitor sehen kann, hab ich damit bei gleichem Fahrprofil 9,5 Liter/100 km auf knapp 74.000 km gebraucht. Mit dem 330d (OK ist auch ein Diesel) liege ich bei 6,9 Litern. Jedoch finde ich für das Spritsparmodell die 9,5 Liter zu viel. Die restlichen Erfahrungen zum Motor kann ich teilen - sowohl beim Vorgänger, als auch beim W205 auf Probefahrt.

Zitat:

Umschaltung der Fahrmodi (also analog zum "Fahrerlebnisschalter") hat Gedächtnis! Also nach Motorstart bleibt der vorher gewählte Modus aktiviert.

Das ist aber glaube ich auch nur zeitlich begrenzt. Ich glaube es ist dort so geregelt, dass er sich das wie beim Reisebordcomputer nur eine begrenzte Zeit (4 Stunden???) merkt - danach geht er da glaube ich auch wieder in den Standartmodus.

Beim Licht kann ich gleiches Bestätigen. Von der Ausleuchtung her konnte ich keinen Unterschied feststellen - nur das der Fernlichtassi beim BMW etwas schneller/feinfühliger reagiert. Auch wenn es die Leute im W205-Forum nicht wahr haben wollen. ;) Aber da ist es ähnlich wie hier im Forum, dass die meisten das Konkurrenzprodukt nicht direkt kennen bzw. keinen direkten Vergleich haben. Ich persönlich finde, dass sich BMW mit den Xenons nicht hinter den LEDs des Benz verstecken muss und im Prinzip das gleiche Leistet.

Hinzufügen möchte ich noch, dass mich das HuD des Benz nicht wirklich so überzeugt hat - auch ich hatte da den Fall, dass es an einigen Stellen unscharf und etwas trist war. Wenn ich dann endlich mal die Codierung für die Grafik der Ausfahrten habe, kann Mercedes gleich gar nicht mehr das Wasser reichen. Aber BMW hat ja ein paar Jahre mehr Erfahrung bei den HuDs.

Aber auch irgendwie fand ich mich trotz meinen 172 Körpergröße im Mercedes etwas eingeengt. Da ist der BMW etwas luftiger. Kann aber sein, dass es an der wuchtiger wirkenden Mittelkonsole und der höheren Fensterlinie lag.

Themenstarteram 17. Oktober 2014 um 19:49

Zitat:

@Beetle007 schrieb am 16. Oktober 2014 um 21:29:12 Uhr:

 

Hinzufügen möchte ich noch, dass mich das HuD des Benz nicht wirklich so überzeugt hat - auch ich hatte da den Fall, dass es an einigen Stellen unscharf und etwas trist war. Wenn ich dann endlich mal die Codierung für die Grafik der Ausfahrten habe, kann Mercedes gleich gar nicht mehr das Wasser reichen. Aber BMW hat ja ein paar Jahre mehr Erfahrung bei den HuDs.

Das habe ich nicht erwähnt, aber das Auto, das ich bekommen habe, hatte kein HUD, also kann ich dazu nichts sagen.

Nur wie ich schon geschrieben habe, war ich echt überrascht, wie schlecht Benz den vorhandenen "Darstellungs-Platz" (der Monitor ist nämlich wirklich riesig!) genutzt hat...:confused::confused:

Zitat:

@Beetle007 schrieb am 16. Oktober 2014 um 21:29:12 Uhr:

Aber auch irgendwie fand ich mich trotz meinen 172 Körpergröße im Mercedes etwas eingeengt. Da ist der BMW etwas luftiger. Kann aber sein, dass es an der wuchtiger wirkenden Mittelkonsole und der höheren Fensterlinie lag.

Also beengt habe ich mich dort keineswegs gefühlt. Platz war in alle Richtungen genug da, nur aufgrund der (vergleichsweise) hohen Sitzposition habe ich mich gefühlt, als ob ich auf 'nem Barhocker gesessen hätte ;)

Gruß, Bartik

Zitat:

@Bartik schrieb am 17. Oktober 2014 um 19:49:27 Uhr:

 

Das habe ich nicht erwähnt, aber das Auto, das ich bekommen habe, hatte kein HUD, also kann ich dazu nichts sagen.

Nur wie ich schon geschrieben habe, war ich echt überrascht, wie schlecht Benz den vorhandenen "Darstellungs-Platz" (der Monitor ist nämlich wirklich riesig!) genutzt hat...:confused::confused:

das finde ich jetzt eigentlich recht gut gemacht, die haben die Symbole relativ groß gestaltet. Ich würde vermuten um die Bedienung zu erleichtern, da muß man dann nicht ganz so lange konzentriert drauf schauen um etwas zu erkennen/drücken zu können

 

Themenstarteram 18. Oktober 2014 um 10:09

Zitat:

@sPeterle schrieb am 18. Oktober 2014 um 09:40:29 Uhr:

 

das finde ich jetzt eigentlich recht gut gemacht, die haben die Symbole relativ groß gestaltet. Ich würde vermuten um die Bedienung zu erleichtern, da muß man dann nicht ganz so lange konzentriert drauf schauen um etwas zu erkennen/drücken zu können

Na ja, ich habe nicht über die absolute Größe der Symbole gesprochen, die ist wirklich OK. Nur wenn Benz schon so ein Riesenkino vom Display verbaut, könnte er es sinnvoller nutzen. So wird z.B. in der Standardeinstellung der Navifunktion nur die Landkarte gezeigt, aber die Klimaeinstellung nicht. Hier frage ich mich - warum? Die Leiste mit der (Grund-)Klimaeinstellung sollte m.M.n. immer sichtbar sein. Oder aber die von mir erwähnte Verkehrsschildanzeige. Der Monitor ist so riesig, dass mehr als genug Platz zur Verfügung steht, um z.B. in einer Ecke immer die aktuell erkannten Verkehrsschilder einzublenden, auch wenn z.B. Radio- oder Telefon-Funktion auf dem Hauptmonitor angewählt ist.

Irgendwie kommt es mir halt vor, dass Benz große Displays verbaut (Hauptdisplay und Display im Kombiinstrument), um up-to-date zu sein und in Katalogen mit großen Zoll-Zahlen prahlen zu können, aber so richtig wissen die nicht, was sie mit den Displays anfangen sollen.

Gruß, Bartik

danke für den bericht. ich bekomme meinen s205 nächste woche. bzgl. fahrwerk: ich bin zwar den s205 noch nicht gefahren (nur den w205) aber das kann nicht normal sein. ich hatte bei meinem derzeitigen s204 mal das gleiche phänomen: nämlich als ich brandneue winterreifen drauf hatte. nach ein paar tagen autobahngeschrubbe (ich mach so 150km täglich) hatte sich das eingespielt. hatte ich vorher aber nie gehabt, war etwas komisch.

kommt bei neuen Reifen schon mal vor, speziell wenn sie auch ganz frisch gebacken worden sind. Aber wie du auch geschrieben hast wenn die Lauffläche erst einmal aufgeraut ist "klebt" es dann ordentlich....

Ich frage mich, warum man bei 90% Autobahn ständig gezwungen ist das Getriebe manuell zu schalten?

Themenstarteram 18. Oktober 2014 um 17:39

Zitat:

@gurnemanz schrieb am 18. Oktober 2014 um 14:33:20 Uhr:

Ich frage mich, warum man bei 90% Autobahn ständig gezwungen ist das Getriebe manuell zu schalten?

Ganz einfach - wie ich geschrieben habe, war ich die meiste Zeit im Sportmodus unterwegs. Und da schaltet das Getriebe auch bei konstanter Fahrt seeeeehr zögerlich hoch.

Beispielsituation Nr. 1:

- Tempo z.B. 90 wegen überholende LKWs

- dann Bahn frei, ich drücke auf "res" auf dem Tempomaten, das Auto beschleunigt auf die zuvor gespeicherte Geschwindigkeit (z.B. 160km/h)

- Endtempo erreicht, aber das Getriebe schaltet nicht in den 7. Gang - und damit meine ich gar nicht! Also manuell 7. Gang schalten und die Welt ist wieder in Ordnung

Oder aber Beispielsituation Nr. 2:

- Tempo z.B. 120 konstant, 7. Gang

- dann Bahn frei, ich gebe Gas -> Getriebe reagiert nicht

- OK, ich gebe noch mehr Gas -> Getriebe reagiert nicht

- na gut, ich gebe noch mehr Gas (allerdings kein Kickdown) -> Getriebe schaltet auf einmal hektisch direkt in den 4. Gang...

Solche Situationen (die man auf der AB fast ständig erlebt) habe ich dann so gelöst, dass ich manuel in den 5. Gang runtergeschaltet habe, weil der 4. Gang in der Situation "zu viel des Guten ist"...

Vermutlich gewöhnt man sich nach gewisser Zeit und weiß dann, wo die Gasstellungen für vernünftiges Runterschalten sind. Nur das sind halt Dinge, die man bei einem Handschalter nicht machen muss, weil man immer weiß, welcher Gang man wann eingelegt haben will und man tut es. Aber das ist eine komplett andere Diskusion, die ich hier lieber nicht anfangen will.

Gruß, Bartik

Zitat:

@gurnemanz schrieb am 18. Oktober 2014 um 14:33:20 Uhr:

Ich frage mich, warum man bei 90% Autobahn ständig gezwungen ist das Getriebe manuell zu schalten?

Nicht nur das.

Wenn man ein Automatikgetriebe hat, entscheidet nun mal das Getriebe, welche Zahnräder gerade ineinander greifen. Es ist schnurzpiepegal, für welchen Gang sich die Steuerung in der jeweiligen Situation entscheidet.

Wenn man beschleunigen will, sollte man man nicht nervös rumzappeln und auf irgendwelche Schalthandlungen warten. Man gibt ganz entspannt mehr Gas und fertig :D

Hab mich heute mal in eine C klasse Amg line gesetzt. Von aussen finde ich ihn vor allem in der typischen Mercedes Farbe sehr sportlich und durchaus gelungen. Das interior in dunkelgrauem Holz sieht sehr gelungen aus. Es sieht alles hochwertig aus, aber wenn man die Schalter anfasst merkt man schnell dss die Qualität keinesfalls besser ist aös im z. B. 3er GT. Das BMW Navi sieht nicht jur hochwertiger aus, der Schalter fühlt sich auch viel besser und stabiler an. Der Bildschirm naja eine Vollkatastrophe, das Mercedes das nicht ändert... Ergonomisch gesehen ist es unmöglich in einer natürlichen Haltung auf den Bildschirm zu schauen. Das hat BMW durch das Fahrerorientierte Cockpit wie in den 80ern 90ern widder toll gelöst. Highlight bei der Limousine ist aber die lebensgefährliche Heckklappe die schnallt so schnell und unkontrolliert hoch, das wir uns fast das Kinn gestoßen hätten.

Fühle mich in meiner Entscheidung für den 320d GT seit heute mehr als bestätigt.

Themenstarteram 21. Oktober 2014 um 20:17

Zitat:

@Silfux schrieb am 21. Oktober 2014 um 18:23:42 Uhr:

 

Nicht nur das.

Wenn man ein Automatikgetriebe hat, entscheidet nun mal das Getriebe, welche Zahnräder gerade ineinander greifen. Es ist schnurzpiepegal, für welchen Gang sich die Steuerung in der jeweiligen Situation entscheidet.

Und genau diese Aussage kann ich so nicht (für mich) akzeptieren. Dass die Elektronik meint, dass in der konkreten Situation Gang X passend ist, muss noch lange nicht heißen, dass sich diese Entscheidung auch mit der Realität und/oder meinem Wunsch deckt.

Und da ich gerne "aktiv" Auto fahre anstelle sich einfach nur vom Auto fahren zu lassen, kann ich nicht vertragen, wenn das Auto unlogische Dinge tut (wie die "Verweigerung" des 7. Ganges usw.)

Zitat:

@Silfux schrieb am 21. Oktober 2014 um 18:23:42 Uhr:

 

Wenn man beschleunigen will, sollte man man nicht nervös rumzappeln und auf irgendwelche Schalthandlungen warten. Man gibt ganz entspannt mehr Gas und fertig :D

Wenn das so wäre, könnte ich dir zustimmen. Nur wie von mir oben beschrieben, tut das Getriebe das eben nicht. Entweder lässt es den Motor zu niedertourig drehen (meistens Normalmodus) oder schaltet zu hektisch hoch (meistens Sportmodus) und vor allem - oft halt an meinen Wünschen vorbei.

Na ja, wie ich schon geschrieben habe, ich bin halt ein eingefleischter Handschalter-Fahrer. Und um ehrlich zu sein - solche Erfahrungen führen nicht grade dazu, meine Meinung zu ändern :p

Gruß, Bartik

Themenstarteram 25. Oktober 2014 um 11:21

Ein kleiner Nachtrag - Anfang der Woche hatte eine Kollegin von mir auch eine C-Klasse als Leihwagen bekommen, diesmal war das ein C220 Diesel, allerdings Limousine. Und bevor ich meine Erfahrungen beim Bremsen schildern konnte, hat sie über das selbe Verhalten erzählt - sprich beim stärkeren Bremsen auf der AB hätte das Auto getanzt ohne Ende! Also scheint es kein Einzelstückproblem "meines" Leihwagens gewesen zu sein...??? :eek::confused:

(Nur am Rande bemerkt - die Kollegin fährt privat einen 120d mit M-Fahrwerk, also kennt sie sich mit "vernünftigen" Autos durchaus aus)

Gruß, Bartik

Zitat:

@Bartik schrieb am 25. Oktober 2014 um 11:21:56 Uhr:

Und bevor ich meine Erfahrungen beim Bremsen schildern konnte, hat sie über das selbe Verhalten erzählt - sprich beim stärkeren Bremsen auf der AB hätte das Auto getanzt ohne Ende! Also scheint es kein Einzelstückproblem "meines" Leihwagens gewesen zu sein...??? :eek::confused:

Das gab es beim E90 sowie 5er E60 auch...

Der W205 muss wohl erst etwas ausreifen!

Themenstarteram 25. Oktober 2014 um 13:36

Zitat:

@Fastdriver-250 schrieb am 25. Oktober 2014 um 12:49:33 Uhr:

 

Der W205 muss wohl erst etwas ausreifen!

Bei den hunderttausenden Testkilometern, mit denen jeder Hersteller prahlt, ist es sowieso komisch, dass sowas nicht entdeckt wird. Sowohl ich als auch meine Kollegin haben das innerhalb der ersten 100km auf der AB entdeckt...

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