Einfahren Noch Notwendig?
Servus,
nachdem mein 320d nun 1600km drauf hier die Frage der Fragen...
Ich habe ihn bisher max. auf 3000 Umdrehungen gezogen. Kann ich nun langsam anfangen zu steigern oder soll ich noch immer low machen?
Meinung?
36 Antworten
Mein Nachbar lächelt bei dieser Frage und sagt dazu: "Power ab der ersten Minute, meinen Benzin-Rasenmäher fahre ich auch nicht ein und der hält schon 8 Jahre" 😉
Allerdings ist es ja nicht nur das Aggregat unter der Haube, um das es geht, sondern die komplette Einheit aus Motor und Antriebskomponenten, die sich aufeinander einspielen will.
Bei einer durchschnittlichen Haltedauer von 5-6 Jahren dankten es mir meine Kisten bisher mit einem extrem zuverlässigen Betriebsverhalten, daher werde ich auch weiterhin meine Autos einfahren.
Und....wie in anderen Bereichen auch, kann eine langsame Steigerung lustvoller sein als ein volles Loslegen vom ersten Moment an. 😁
Beste Grüsse,
wnd
Und....wie in anderen Bereichen auch, kann eine langsame Steigerung lustvoller sein als ein volles Loslegen vom ersten Moment an
Keine Ahnung was er damit meint! 😛
Zitat:
Original geschrieben von Pütz
Und....wie in anderen Bereichen auch, kann eine langsame Steigerung lustvoller sein als ein volles Loslegen vom ersten Moment an
Keine Ahnung was er damit meint! 😛
😕 😕 Blödsinn, BMW-Fahrer wollen
immerdie Ersten sein (vorallem die 320d´s).
Langsam steigern, so ein Firlefanz... 😛 😉
Grüße
Mir hat der Verkäufe gesagt dass einfahren nicht notwendig sei. Sie hätten auch von BMW die Anweisung bei Werkswagen etc. keine Rücksicht zu nehmen. Also seine klare Aussage war: Einfahren ist nicht notwendig.
Sicher kann es sein, dass das Auto seine volle Leistungsfähigkeit (PS, Agilität, etc.) erst nach x Kilometern entfaltet. Aber das heißt nicht dass man ihn bis dahin schonen muss.
Ähnliche Themen
Also seine klare Aussage war: Einfahren ist nicht notwendig
Und dann jammern, wenn der Wagen einen hohen Oelverbrauch aufweist!
Re: Re: Re: Re: Re: Einfahren Noch Notwendig?
Zitat:
Original geschrieben von Eierle
Das ist der Punkt! Und wenn ich mich daran gehalten habe und es passiert was bin ich abgesichert... wenn ich mich nicht an das Einfahren lt. Anleitung halte und nach 3000 KM hab ich nen Motorschaden, lesen die bei BMW das Steuergerät aus und sagen mir dann: "Sie haben sich nicht an die Einfahrvorschriften gehalten, da müssen sie jetzt schon selbst für den Schaden aufkommen!"
Also bin ich die ersten 2000 KM streng nach Vorschrift gefahren und steigere dies nun allmählich. 🙂
die lesen das steuergerät raus und erkennen dann, dass du ihn nicht eingefahren hast? meinste da werden maximale höchstgeschwindigkeit, drehzahlen, "kalttreterei2 etc gespeichert? für wieviele kilometer denn? immer? oder die letzten 5000?
never! schön wäre es ja, könnt man bei jedem vorführwagen mal kurz checken, welcher ab wenigsten getreten wurde, und kauft ihn dann.. 🙄😉
auch ein (wieder ausgebauter) chip lässt sich nicht nachweisen, da wird auch nix gespeichert.
also mitkriegen tut das keiner, wenn du nicht einfährst und etwas passiert.
bin trotz dessen natürlich PRO einfahren, man will ja lang am auto freude haben 🙂
gruß, Jan
Ich versteh die allgemeine Diskussion nicht wirklich. Empfehlung hin oder her, man wird wohl keine Verminderung der Lebensqualität erfahren wenn man die ersten 2-3tkm etwas ruhiger zur Sache geht und den Motor einfährt. Sogar ich hab meinen den ersten Tank lang eingefahren obwohl er schon 55tkm drauf hatte aber einige Wochen beim Händler stand.
Beim Neuwagen die ersten 3-4 Tankfüllungen etwas piano und gut is. 😉
MfG Y
Zitat:
Original geschrieben von Ypsilon2
Ich versteh die allgemeine Diskussion nicht wirklich. Empfehlung hin oder her, man wird wohl keine Verminderung der Lebensqualität erfahren wenn man die ersten 2-3tkm etwas ruhiger zur Sache geht und den Motor einfährt. Sogar ich hab meinen den ersten Tank lang eingefahren obwohl er schon 55tkm drauf hatte aber einige Wochen beim Händler stand.
Beim Neuwagen die ersten 3-4 Tankfüllungen etwas piano und gut is. 😉MfG Y
..bei einem Diesel sind das dann uU 3-4tkm.
IMHO sind die heutigen Fertigungstoleranzen so gering, das ein Einfahren im Sinne der Begrifflichkeit nicht mehr von Nöten ist. Vor 10-20 Jahren war das noch völlig anders. Da gab es überhaupt keine Autos, welche
ohneEinfahröl ausgeliefert wurden. Erster Ölwechsel nach spätestens 2tkm. Für Hochleistungsmotoren, welche ja teilweise noch von Hand gefertigt werden, gillt dieser Grundsatz des Eifahrens immer noch.
Einfahren ist nach mM wie eine Erkältung mit Medikamenten zu therapieren; Hilft nicht, schadet aber auch nicht.
Ich persönlich fahre mein Auto etwa 1tkm "ein", indem ich mich daran gewöhne, mit den Funktionen vertraut mache, Vollbremsung aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten, usw.
An den Motor denke ich hier am wenigsten (wird halt nur immer warm gefahren)
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von seamoon
Ich persönlich fahre mein Auto etwa 1tkm "ein", indem ich mich daran gewöhne, mit den Funktionen vertraut mache, Vollbremsung aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten, usw.
naja auch die bremsen müssen sich ja erst einlaufen. reifen haben neu auch noch nicht den vollen grip. da sollte man nicht sofort vollbremsungen machen. wird einem ja auch nach nem bremsenwechsel gesagt...
gruß, Jan
habe diesen Beitrag im Internet gefunden.
Motor richtig einfahren
Auto einfahren - Motor einfahren
Auch heute bei den modernen Motoren ist es wichtig, bei einem Neufahrzeug den Motor erstmal vorsichtig "einzufahren". Wie es geht, wird hier erklärt.
So geht es richtig!
Vom ersten Tachokilometer an Vollgas geben oder während der ersten tausend Kilometer lieber nur mit ganz niedriger Drehzahl fahren: An der Frage, wie man ein neues Auto richtig „einfährt“, scheiden sich die Geister. Wiederum andere halten das Einfahren bei der heutigen Technik für völlig überflüssig. Doch welche Motoren müssen heute überhaupt noch eingefahren werden und wie geht es richtig?
Autos „einfahren“ oder nicht?
Das ist immer wieder ein Thema bei zahllosen Stammtischdiskussionen. Jeder hat da seine so ganz eigene Meinung. „Ich setzte mich einfach rein und fahre und mache mir keine großen Gedanken.“ „Ich glaube, von der Technik her ist das nicht mehr notwendig.“ „Das muss so ein Auto abkönnen.“. Und genau diese Annahme ist falsch. Auch moderne Motoren brauchen eine Einlaufzeit. Die Triebwerke werden normalerweise nicht im Werk eingefahren - das muss jeder Autofahrer selbst übernehmen. Auch wenn Fertigungstoleranzen immer geringer und Wartungsintervalle immer länger werden, verstehen neue Motoren keinen Spaß, wenn man auf den ersten 1000 Kilometern Vollgas gibt. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, stellen sogenannte Kalttests vor dem Einbau sicher, dass alle Motoren fit sind. Kalttest heißt, der Motor wird nicht mit Benzin betrieben, so dass er warm werden würde, sondern der Motor wird von einem Elektromotor durchgedreht. Anhand der Signale, die man dadurch gewinnen kann, lässt sich überprüfen, ob der Motor alles das kann, was in seinem Lastenheft steht.
„Kalttest“ für den Motor:
Jeder Motor kommt nach der Montage zur Kontrolle in eine spezielle Box. Bei bis zu 1200 Umdrehungen werden innerhalb einer Minute über 50 Prüfungskriterien abgefragt. Danach geht es weiter zu einer Sichtkontrolle der besonders Art. Auch hier muss jeder Motor durch. Mehrere Kameras nehmen Detailbilder auf und vergleichen diese mit abgespeicherten Fotos. Liegen einige Kabel nur um einen Millimeter versetzt, muss nachgebessert werden. Jetzt ist dazu die letzte Chance. Weiter geht es in Richtung Leistungsprüfstand. Stichprobenartig werden hier rund ein Prozent aller Motoren auf den Prüfstand gespannt und richtig bis an die Grenzen belastet. Vollgas, bis der Auspuff glüht.
Dieser Prüfstand heißt zwar Leistungsprüfstand - aber trotzdem ist es nicht so, dass ein gerade zusammengebauter Motor sofort mit Vollgas belastet wird. Bevor die Leistung gemessen wird, bekommt er einen sogenannten Einlaufzyklus und dann kontrolliert man ob die prognostizierten Leistungs-, Drehmomentwerte erreicht werden, ob der Verbrauch, die Emissionen und die Leistung stimmen. Dann erst ist der Motor bereit für den Einbau ins Auto. Bei der sogenannten „Hochzeit“ werden Motor, Chassis und Karosserie zusammengefügt. Dann der große Moment: der Erststart. Jetzt muss alles funktionieren. Nachbessern kostet Zeit und vor allem richtig viel Geld. Läuft der Motor, geht es nach den ersten Metern vom Band direkt auf die Prüfrolle. Auch hier müssen alle durch. Ein definiertes Programm checkt alle Funktionen – auch bei Tempo 150 - im Stand. Danach verlassen die Neuwagen das Werk zur Übergabe an den Kunden.
Optimales Einfahren auf der Straße:
Und der übernimmt dann das Einfahren auf der Straße, oft ohne sich genau informiert zu haben. Optimales Einfahren passiert Idealerweise auf einer kurvigen Landstraße. Porsche-Kunden übrigens müssen sich als einzige nicht an Einfahrregeln halten. Die Motoren sind schon ab Werk eingefahren. Für alle anderen gilt: Nicht zu viel Gas geben, mit mittleren Drehzahlen fahren - also auch nicht untertourig - und viel schalten. Highspeed-Etappen sind tabu. Erst nach frühestens 1000 Kilometern die Drehzahl langsam steigern. Dadurch kann man nachher die Oberflächenrauhigkeit von Teilen, die sich berühren, reduzieren. Weniger Reibung bedeutet weniger Kraftstoffverbrauch - und das bedeutet mehr Leistung, weil keine Leistung zur Überwindung von Widerständen verschwendet wird. Und am Ende des Tages bedeutet dies ein langes, langes Autoleben.
Datenquelle: Sat1 Magazin
Ja, ein wirklich schöner Text den ich aus meiner Erfahrung
genau so unterschreiben würde.
Ich habe schon einige Autos eingefahren, mein aktueller
ist ein E46 323i, der auf den ersten 5000km wirklich nur
gestreichelt wurde. Ölverbrauch ist heute mit 125000km
exakt Null, Spritverbrauch im Schnitt 8l (ja, ich fahre sparsam :-)).
Vor einem halben Jahr war er bei einer Inspektion und der
junge Werkstattmeister war offenbar sehr verblüfft, denn er
hat mir gesagt dass er noch nie einen 323i gefahren hat der
so gut abging und ob der womöglich getunt sei :-))
Später ist mir allerdings noch eingefallen, dass der Mann
sicher auch schon lange kein Auto mehr mit Rädern statt
ultrabreiter, ultraflacher Walzen gefahren hat, das macht
ja auch ein bißchen was aus. :-)
Das nur zu der nicht ausrottbaren Meinung, daß ein Motor
nur dann gute Leistung bringt, wenn er beim Einfahren
schonungslos geprügelt wurde.
Viele Grüße
Heinz
Zitat:
Original geschrieben von Feldtins
naja auch die bremsen müssen sich ja erst einlaufen. reifen haben neu auch noch nicht den vollen grip. da sollte man nicht sofort vollbremsungen machen. wird einem ja auch nach nem bremsenwechsel gesagt...
gruß, Jan
hallo Jan,
sebstverständlich hast Du recht, aber eine Bremse (um genau zu sein die Beläge) fährst Du max 100km ein; bis die elendige Schmierschicht von den Reifen runter ist, braucht es auch nicht viel mehr als 50-100km.
Danach auf jedenfall mal den Anker werfen um in einer Notsituation nicht völlig überrascht zu werden...
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von seamoon
hallo Jan,
sebstverständlich hast Du recht, aber eine Bremse (um genau zu sein die Beläge) fährst Du max 100km ein; bis die elendige Schmierschicht von den Reifen runter ist, braucht es auch nicht viel mehr als 50-100km.
Danach auf jedenfall mal den Anker werfen um in einer Notsituation nicht völlig überrascht zu werden...Grüße
meinst echt 100km reichen da aus?
mag sein, ich hab da keine ahnung. wahrscheinlich ist es in der praxis wirklich so, dass die lieber n paar kilometer mehr angeben, bis alles im grünen bereich sein soll. ist ja fast klar, lieber etwas zuviel reserve als zuwenig...
gruß, Jan