ForumBMW
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. Eine BMW muss wieder ins Haus...., nur welche?

Eine BMW muss wieder ins Haus...., nur welche?

Themenstarteram 4. Juli 2019 um 18:48

Hallo Leute,

bis vor einigen Jahren, hatte ich eine K1100LT und war sehr zufrieden damit, da einfach zu reparieren und zu warten, gut zu fahren mit hervorragenden Wetterschutz und guter Ergonomie. Es war ein Baujahr 92 mit ABS 1, gefahren habe ich das Katlose Teil insgesamt 110.000km außer Gabelsimmeringe und Kurbelwellendichtring, sowie Austausch der oem Auspuffanlage (mehrfache Risse) gg. Remus Sportauspuff, hatte ich keine Probleme mit der Maschine.

Nun möchte ich wieder eine BMW ins Haus holen, ins Auge gefasst habe ich folgende Modelle:

K1100LT Second Edition oder Highline

K1200GT

R1150Rt

in dieser Reihenfolge.

Wie gesagt, höchsten Wert lege ich auf Ergonomie, gute Leistung und Schub, sowie Wartungs- und Reparaturfreundlichkeit.

Mindestens ABS2 ist ein Muß, G-kat ist auch nicht verkehrt.

Was könnt ihr mir über die geforderten Eigenschaften im Bezug auf die K1200GT und die R1150RT erzählen?

Ich habe keine Ahnung, wie sich die beiden fahren und wie die Leistungsentfaltung und Langlebigkeit ist.

 

Danke!

VG

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. Juli 2019 um 17:51

Zitat:

Also meine von 95 ist zwar betagt, hat aber Vorteile, da man alles selber machen kann und mit 27.500 km 18 Jahre in trockener Garage gestanden und von mir dann übernommen und wieder aufgemöbelt, allmählich wie neu und läuft einfach wunderbar: Eine echte BMW: R 100 GS PD classic = geil. (Runde Ventildeckel :-) Macht Spaß mit gutem Sound - echter Charakter - echtes Bike - fern der heutigen Masse, zum touren und cruisen perfekt.

Okay das mag aber für viele vielleicht dann doch etwas zu alt. Von BMW würde ich iber auch heute mmer auf die Enduro's gehen. z.B.: R 1250 GS Adventure. Geiles Teil. Meine in neu - 20 Jahre Entwicklung dazwischen.

so langsam komme ich zu dem Entschluss, dass einzig die K11LT für mich das wahre ist.

 

VG

68 weitere Antworten
Ähnliche Themen
68 Antworten

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 25. Juli 2019 um 14:44:10 Uhr:

Die wirklich eierlegende Wollmilchsau gibts eigentlich nicht.

Am Nächsten kommt dem Mix aus Allem sicher die "große" GS, also 1200GS, 1250GS, wahlweise in der Adventure - Version. Bei 37 Grad wie gestern ist es völlig egal, worauf man sich setzt, das macht alles keinen Spaß mehr.

Da gebe ich Winnie24 völlig Recht. Selbst im SLK-Roadster habe ich gestern das Dach zugelassen und die Klimaanlage auf Anschlag gestellt.

Ich bin gestern mittag ein paar Kilometer mit der 1100LT Highline Ed. gefahren um ein paar schöne Fotos wegen einer Anfrage zu machen, falls ich sie doch wieder abgebe. Das ist schon heftig, was da an Wärme raufkommt. Wenn man allerdings Ende Oktober bei 3-4 Grad vom Lago Maggiore kommend über den Gotthardpass fährt, ist das sehr angenehm.

Leute, die gerne sportlich unterwegs sind und Wert darauf legen, immer einen Tick schneller durch die Kurve zu brettern, als andere, können mit der LT nicht glücklich werden.

An den vibrationsarm gelagerten Lenker gewöhnt man sich, außerdem kann man da Maßnahmen treffen, das etwas zu ändern. das habe ich an meiner aktuellen LT gemacht, führt hier aber zu weit.

Warum eine K1100LT aber dennoch für den Tourenfahrer, der gerne viel und weit fährt, eine gute Wahl ist, habe ich hier beschrieben:

http://moppedsammler.de/data/documents/Gesamttour-mit-Bildern.pdf

Gegen die power der K1300GT ist die LT bzw. der alte Ziegelmotor natürlich eine elende Gurke. Eine K75 hatte ich auch mal, aber nur sehr kurz. Sicher war die handlicher, aber eine noch elendere Gurke, die keine Wurst vom Teller zieht. Schnell wieder weg damit. Dafür bekommt man K75 oder K100 eben schon für wenige hundert Euro.

Ich hab mit der GT auch geile Touren gemacht, so ist das nicht und der letztendliche Ärger mit der Kiste und das unsägliche Verhalten der BMW Vertragswerkstatt haben das an sich perfekte Bike leider ein wenig überschattet.

http://moppedsammler.de/data/documents/11-Runde-Suedtirol290916.pdf

http://moppedsammler.de/data/documents/Tour-dei-Laghi.pdf

Seit ich lieber auf schottrigen (Ab-)wegen, als auf dem Asphalt unterwegs bin, ist das aber keine Alternative mehr zu einer GS.

Die 100 Pferde, die die R1200GS antreiben und mit ihr nur 220 Kilo schleppen müssen, haben ein ganz anderes Temperament, als die, die sich mit den über 300 der LT abmühen. Das ist Ochsenkarren gegen Warmblut. K1300GT ist dagegen ein Vollblüter.

Ich werde mir dennoch keine mehr kaufen. Eher doch noch eine R1250GS/A.

Gebe zu 100 Prozent recht.

Ich fahre 25 Jahre Motorrad und habe schon so einiges besessen.. Vom Renner bis zur Harley.... Auch sämtliche Enduro auch Zweitakt bis KTM 250 Esc mit über 50PS.

Das perfekte Moped gibt's nicht.

Und bei grosser Hitze ist Motorrad fahren eigentlich schon eine Qual.

Ich hatte u. a. eine K 1200 LT mit Vollausstattung.

Die hat die 1100 von der Bequemlichkeit noch übertroffen und war noch luxuriöser ausgestattet.

Sie ist halt mit Gepäck und Sozia drauf extrem schwer.

Bist den ganzen Tag mit so viel Gewicht unterwegs ist das auch kein Spaß mehr.

Dann kannst bei der 1200 er die Koffer und das Topcase nicht abnehmen was mich persönlich immer sehr gestört hat.

Die 1100 heizt wirklich stark im Beinbereich raus was momentan bestimmt nicht so angenehm ist.

Aber von der Ausgewogenheit her ist die 1100 er mein absolutes Traumbike.

Ich bin schon nicht mehr so jung und möchte gar nicht mehr so um die Kurve heizen.

Wobei ich sagen muss das die 1100 für sein Gewicht und Größe gar net so schlecht um die Kurve fährt.

Hab ich nämlich die Tage mal getestet.....

Grüße

Zitat:

@sq-scotty schrieb am 25. Juli 2019 um 17:10:45 Uhr:

 

Mein MX-5 hat keine Klimaanlage.

Toller Zustand der LT auf den Bildern- ich mag sie trotzdem nicht.:D

Wenn der keine Klima hat, ist "Dach auf" bei diesen Temperaturen die beste Wahl. Ich bin Hitze gewöhnt und mag es gerne sehr warm, war dieses Jahr schon in Ägypten, auf La Réunion, den Seychellen, im Oman, Jordanien und Suez, überall über 30 Grad. Aber mit dem Indischen Ozean oder dem Roten Meer sowie drei pools zur Auswahl vor der Nase ist das nochmal anders, als wenn ich zu Hause noch kurz einkaufen fahre.

Gestern hatten wir 39 Grad, jetzt schon wieder 36. Dazu kein Windhauch. Eigentlich hatte ich vor, heute früh mit dem Motorrad an den Bodensee zu fahren und hätte die R1200GS genommen, aber es war schon um 7 Uhr über 20 Grad warm, das macht keinen Spaß.

Zu den BMW-Bikes: Die K1100LT sieht zugegebenermaßen scheiße aus, auch wenn es BMW gelungen ist, mit einem R-Modell ein noch weitaus hässlicheres Motorrad zu bauen. Trotzdem ist die Konstruktion einigermaßen gelungen. Der in Gummielementen gelagerte Lenker hat mich anfangs auch gestört. Aber der erste Eindruck, keinen direkten Kontakt zur Moppete zu haben, täuscht. Da kann man sich auch die Lagerung genauer anschauen und daran etwas ändern, sofern man handwerklich etwas geschickt ist.

Allerdings produziert der Ziegel nicht zu unterschätzende Vibrationen.

Meine Frau liebte an der alten LT ihren Sitzplatz mit bequemer Lehne und die "Ausgeglichenheit" des Motors. Auf gut Deutsch: Das ist eine lahme Ente. Wenn man die K1300GT gewöhnt ist, ist es ein herber Schlag, wieder auf den alten Bock zu sitzen. Aber genau der punch, den die 13er hat, machte meiner Frau Angst. Natürlich kann man jetzt sagen, dass sich das mit dem Drehgriff rechts regeln lässt, aber das ist eben Quatsch, denn wenn ich Leistung will, z.B. zum Überholen, drehe ich den auf Anschlag. Und dann liegen zwischen dem alten Ziegel und dem modernen, quer eingebauten Reihenvierer Welten.

Bei mir steht die 1100er eher rum. Wenn ich alleine unterwegs bin, was zu 99% der Fall ist, greife ich zur F800GS oder zu dem großen Boxer. Die sind agiler und machen mehr Spaß. Die F650GS Dakar ist zwar auch auf der Straße selbst mit den Mitas MT09 noch flott unterwegs, aber gegen die Zweizylinder kann sie nicht anstinken. Ihr Metier sind die geschotterten oder erdigen Pisten, das kann sie richtig gut.

Die F800GS steht ihr da wenig nach. Ist nur geringfügig schwerer, hat mehr power, allerdings muss man im schwierigeren Terrain mehr mit der Kupplung arbeiten. Umso erstaunlicher, dass die schon seit 180.000 km durchhält.

Für die große Tour auf zwei Rädern ist die R1200GS meine Wahl, weil ich auch Schotterstrecken einbaue. Es ist einfach geil, auch da fahren zu können, wo der Großteil der Asphaltcowboys das Handtuch wirft. Natürlich kann man auch mit einer K1100LT unbefestigte Autobahnen auf ebenem Gelände befahren, das ist kein Problem. Aber wenn mal grobe Brocken und 30-40% Steigung/Gefälle hinzukommen, ist Feierabend.

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 26. Juli 2019 um 12:35:21 Uhr:

Zitat:

@sq-scotty schrieb am 25. Juli 2019 um 17:10:45 Uhr:

 

Mein MX-5 hat keine Klimaanlage.

Toller Zustand der LT auf den Bildern- ich mag sie trotzdem nicht.:D

Wenn der keine Klima hat, ist "Dach auf" bei diesen Temperaturen die beste Wahl. Ich bin Hitze gewöhnt und mag es gerne sehr warm, war dieses Jahr schon in Ägypten, auf La Réunion, den Seychellen, im Oman, Jordanien und Suez, überall über 30 Grad. Aber mit dem Indischen Ozean oder dem Roten Meer sowie drei pools zur Auswahl vor der Nase ist das nochmal anders, als wenn ich zu Hause noch kurz einkaufen fahre.

Gestern hatten wir 39 Grad, jetzt schon wieder 36. Dazu kein Windhauch. Eigentlich hatte ich vor, heute früh mit dem Motorrad an den Bodensee zu fahren und hätte die R1200GS genommen, aber es war schon um 7 Uhr über 20 Grad warm, das macht keinen Spaß.

Zu den BMW-Bikes: Die K1100LT sieht zugegebenermaßen scheiße aus, auch wenn es BMW gelungen ist, mit einem R-Modell ein noch weitaus hässlicheres Motorrad zu bauen. Trotzdem ist die Konstruktion einigermaßen gelungen. Der in Gummielementen gelagerte Lenker hat mich anfangs auch gestört. Aber der erste Eindruck, keinen direkten Kontakt zur Moppete zu haben, täuscht. Da kann man sich auch die Lagerung genauer anschauen und daran etwas ändern, sofern man handwerklich etwas geschickt ist.

Allerdings produziert der Ziegel nicht zu unterschätzende Vibrationen.

Meine Frau liebte an der alten LT ihren Sitzplatz mit bequemer Lehne und die "Ausgeglichenheit" des Motors. Auf gut Deutsch: Das ist eine lahme Ente. Wenn man die K1300GT gewöhnt ist, ist es ein herber Schlag, wieder auf den alten Bock zu sitzen. Aber genau der punch, den die 13er hat, machte meiner Frau Angst. Natürlich kann man jetzt sagen, dass sich das mit dem Drehgriff rechts regeln lässt, aber das ist eben Quatsch, denn wenn ich Leistung will, z.B. zum Überholen, drehe ich den auf Anschlag. Und dann liegen zwischen dem alten Ziegel und dem modernen, quer eingebauten Reihenvierer Welten.

Bei mir steht die 1100er eher rum. Wenn ich alleine unterwegs bin, was zu 99% der Fall ist, greife ich zur F800GS oder zu dem großen Boxer. Die sind agiler und machen mehr Spaß. Die F650GS Dakar ist zwar auch auf der Straße selbst mit den Mitas MT09 noch flott unterwegs, aber gegen die Zweizylinder kann sie nicht anstinken. Ihr Metier sind die geschotterten oder erdigen Pisten, das kann sie richtig gut.

Die F800GS steht ihr da wenig nach. Ist nur geringfügig schwerer, hat mehr power, allerdings muss man im schwierigeren Terrain mehr mit der Kupplung arbeiten. Umso erstaunlicher, dass die schon seit 180.000 km durchhält.

Für die große Tour auf zwei Rädern ist die R1200GS meine Wahl, weil ich auch Schotterstrecken einbaue. Es ist einfach geil, auch da fahren zu können, wo der Großteil der Asphaltcowboys das Handtuch wirft. Natürlich kann man auch mit einer K1100LT unbefestigte Autobahnen auf ebenem Gelände befahren, das ist kein Problem. Aber wenn mal grobe Brocken und 30-40% Steigung/Gefälle hinzukommen, ist Feierabend.

Klima hat meiner schon. Ist ein US Miata mit Airbag und Tempomat. Das seltene Automatik Modell in Weiß UC.

Klimaanlage geht aber nicht mehr richtig.

Ist noch das alte R12 drin.

Suche schon länger jemand der mir die Anlage auf 134a oder 413a umfüllen kann.

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 26. Juli 2019 um 12:35:21 Uhr:

Zitat:

@sq-scotty schrieb am 25. Juli 2019 um 17:10:45 Uhr:

 

 

Allerdings produziert der Ziegel nicht zu unterschätzende Vibrationen.

Meine Frau liebte an der alten LT ihren Sitzplatz mit bequemer Lehne und die "Ausgeglichenheit" des Motors.

..........und die Vibrationen:D

Die Vibrationen des Motors spürst du vehement im Lenker, darum gings ja.

Das führt nach einer Weile zu einer Art Taubheitsgefühl, dieses elende Prickeln in der Hand. Hat die F800GS auch.

BMW lagert den Lenker der LT in Gummis. Wenn man den Lenker das erste Mal in die Hand nimmt, erschrickt man, weil der nicht fest ist.

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 26. Juli 2019 um 18:03:38 Uhr:

Die Vibrationen des Motors spürst du vehement im Lenker, darum gings ja.

Das führt nach einer Weile zu einer Art Taubheitsgefühl, dieses elende Prickeln in der Hand. Hat die F800GS auch.

BMW lagert den Lenker der LT in Gummis. Wenn man den Lenker das erste Mal in die Hand nimmt, erschrickt man, weil der nicht fest ist.

Das Einschlafen der Hände hatte ich auch immer. Heißt Karpaltunnelsyndrom. Die Nerven die durch die Handwurzel gehen sind eingeengt. Operation nötig.

Das Karpaltunnelsyndrom kenne ich. Das hat ein Freund von mir erst operieren lassen.

Das hab ich nicht.

Es sind einfach die feinen Vibrationen, die dieses unangehme kribbeln generieren.

Gummilagerung des Lenkers und schwere Endgewichte sollen Abhilfe schaffen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. Eine BMW muss wieder ins Haus...., nur welche?