Ein entgültiger Abschied vom 211er Forum...oder die Kaufberatung im Nachhinein

Mercedes E-Klasse S211

Hallo miteinander,

nachdem ich mir mit meinem 211er Designo einen Traum erfüllt hatte und diesen eigentlich für immer behalten wollte, habe ich mich zusammen mit meiner Frau nun doch entschlossen das Auto zu verkaufen.

Gekauft hatte ich das Auto vor knapp 2 Jahren nicht aus Vernunft, sondern eher aus blinder Verrücktheit.😛
Es waren die vorderen Airmaticdämpfer hin und er sprang schlecht an und die MKL leuchtete wegen einer defekten Glühkerze. Da ich schon einige 211er hatte, war ich natürlich drauf vorbereitet was alles kommen kann....aber das Auto wurde zum Fass ohne Boden.🙁

Erstmal wurden bei Sippi die beiden vorderen Dämpfer inkl Kompressor und die typischen defekten Achsteile inkl. der Glühkerzen gewechselt und da tauchte schon das erste Problem auf. Eine Glühkerze war scheinbar durch den Vorbesitzer abgerissen worden. Eigentlich wollte ich das immer machen lassen, aber aus Zeitgründen hatte ich es bis heute nicht geschafft.

Leider blieb das schlechte Anspringen....was sich später als defekter Anlasser herausstellte.
Hierzu wurde aber erstmal eine neue Batterie eingebaut, die aber keine Besserung brachte.

Schon nach kurzem machte der Differenzdrucksensor Probleme und es gab einen Neuen.

Nachdem ich eine Weile gefahren bin, quietschte der rechte hintere Airmaticdämpfer. Also habe ich auch einen Neuen einbauen lassen.

Ich kontrollierte den Turbo und natürlich hatte der nach über 330.000 km Spiel und deshalb wurde der auch gewechselt. Ich lies gleich auch den EKAS Motor wechseln. Leider war damals noch die Dichtung vom Ölkühler dicht. Diese hatte inzwischen auch den Geist aufgegeben und hätte vor der HU gewechselt werden müssen.

Dann gingen langsam die nervigen Sachen los. Nach ca. 6000 km in meinem Besitz gab der Keilrippenriemen den Geist auf. Jedoch war die Werkstatt wenig kompetent und der Riemen ist noch 2 mal gerissen. Leider hatte ich 2 Monate vorher ne Klimawartung machen lassen. Als Ursache wurde später ein falscher Klimakompressor ausgemacht (C-Klasse mit 6 Rippen statt 7 Rippen). Also war auch hier ein neuer Klimakompressor inkl Befüllung fällig.

Nach dem Anlassen rasselte das Auto 1-2 Sekunden, also musste ich irgendwann die Steuerkette wechseln lassen. Bei meinem letzten 280er ging es mit einem neuen Kettenspanner, jedoch war bei dem 320er die Kette zu sehr gelängt.

Weil das Pech dann weiter ging, tauchte auf einmal ein Fehlermeldung an der Airmatic auf. Es sollte der neue rechte Dämpfer sein (Arnott ist halt nicht MB). Also wurde bei MB die Fehlersuche durchgeführt und es stellte sich heraus, dass das Magnetventil im Dämpfer defekt ist. Es wurde getauscht, jedoch hatte ich mit dem Verkäufer einen Rechtsstreit mit Anwalt wegen der Kosten. Also auch alle andere als optimal.

Zwischendurch mussten die Bremsschläuche im Rahmen eines Services noch gemacht werden. Ich habe gleich noch die Bremsleitungen einfetten lassen und die defekten Motorlager machen lassen.

Dann kam der nächste Gau...kurz vor dem Urlaub im September 2017 ging das Auto mal wieder in den Notlauf. Zum Glück habe ich hier ne fähige Werkstatt, die den Fehler fand. Es war ÖL im Kabelbaum und das hat den Abgasdrucksensor geschrottet und sich sogar den Weg bis zum Motorsteuergerät gefunden. Der Kabelbaum wurde teilerneuert, da dieser allein über 700€ neu kostet.

Zwischendurch gab es mal nen neuen Turboschlauch, weil dieser undicht war und ne weitere Wartung inkl Filterwechsel. Kurze Zeit später versagte dann das Heckklappenschloss seinen Dienst und musste auch erneuert werden.

Weil das mit den ständigen Reparaturen nicht reichte, quietschte der Innenraumlüfter und die Lichtmaschine gab auch kurze Zeit später den Geist auf. Ich hatte dann mal wieder 3 Monate Ruhe und dann kam im Mai der Krümmer. Den habe ich auch noch wechseln lassen, aber die ständigen Reparaturen trotz der regelmäßigen Kontrolle des Fahrzeuges gingen mir und meiner Frau mächtig auf den Geist.

Es war kaum 1 Woche nachdem ich das Fahrzeug aus der Werkstatt zurückhatte, da kam die MKL und das Auto hatte keine Leistung mehr. Also wieder in die Werkstatt und da wurde die Drosselklappe als Übeltäter(schwergängig) ausgemacht. Fehler gelöscht und komischerweise ging es danach wieder.
Also schonmal die Drosselklappe als nächste REP eingeplant und weitergefahren.

Jedoch kam 1 Woche bevor wie heirateten das Problem wieder und am gleichen Tag kam noch dazu, dass das Airmaticventil den Geist aufgegeben hat.
Die Werkstatt hatte Urlaub und wir hatten ein paar Tage Zeit um über das Auto nachzudenken.

Nachdem wir schon mehr als 12.000€ in das Auto für Reparaturen und Co. in weniger als 2 Jahren reingesteckt hatten, der Kaufpreis lag damals bei 7400€, war für uns aufgrund der anstehenden Reparaturen (Drosselklappe + Airmaticventil + Rep für die HU) der Punkt erreicht, das es einfach zum Fass ohne Boden geworden ist und für uns jetzt ein ENDE hat. Ich habe nie an Reparaturen gespart, aber irgendwann ist einfach Schluss.

Ich habe das Auto daraufhin bei Mobile inseriert und aufgrund der seltenen Ausstattung war die Resonanz natürlich sehr groß. Letzlich hat ein Verwerter das Auto für 6000€ gekauft und er wird geschlachtet. Der Preis war für uns ok....natürlich ein finanzieller Verlust, aber deutlich weniger als der Betrag für die anstehenden Reparaturen. Einen Privatkäufer hätte ich das Auto auch ungern mit den Mängeln verkauft. Es tut mir in der Seele weh, aber die Reparaturen wären mit jeder Menge Arbeit verbunden gewesen....das lohnt sich als Privatmensch nicht mehr.

Ich werde mich erstmal aus dem 211er Forum als Fahrzeughalter verabschieben, jedoch weiter mitlesen und sicher auch ab uns zu mal meinen Senf dazu geben 🙂
Ob ich mir in Zukunft noch einmal einen 211er hole, keine Ahnung. Wenn dann als Zweitwagen, bei dem es keine Rolle spielt, wenn er mal kaputt ist.

Wir schauen uns gerade nach einem neuen Auto um. Warscheinlich wird es ein neuer Octavia (wegen der Garantie). Mal schauen was es letzlich wird.

Sicher hat nicht jeder solche Probleme wie ich mit meinem Auto (der letzte 280er CDI war auch recht problemlos), jedoch sollte jeder Kaufinteressierte bewusst sein, dass die Reparaturen schnell mehrere tausend Euro kosten können und den inzwischen sehr erschwinglichen Kaufpreis deutlich übersteigen können....

Also vielen Dank für die schöne Zeit und ich wünsche euch viel Spass mit euren 211ern😁

Anbei noch ein paar Bilder---sorry für die schlechte Qualität. Es sind jedoch nur wenige die ich habe.

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Hallo miteinander,

nachdem ich mir mit meinem 211er Designo einen Traum erfüllt hatte und diesen eigentlich für immer behalten wollte, habe ich mich zusammen mit meiner Frau nun doch entschlossen das Auto zu verkaufen.

Gekauft hatte ich das Auto vor knapp 2 Jahren nicht aus Vernunft, sondern eher aus blinder Verrücktheit.😛
Es waren die vorderen Airmaticdämpfer hin und er sprang schlecht an und die MKL leuchtete wegen einer defekten Glühkerze. Da ich schon einige 211er hatte, war ich natürlich drauf vorbereitet was alles kommen kann....aber das Auto wurde zum Fass ohne Boden.🙁

Erstmal wurden bei Sippi die beiden vorderen Dämpfer inkl Kompressor und die typischen defekten Achsteile inkl. der Glühkerzen gewechselt und da tauchte schon das erste Problem auf. Eine Glühkerze war scheinbar durch den Vorbesitzer abgerissen worden. Eigentlich wollte ich das immer machen lassen, aber aus Zeitgründen hatte ich es bis heute nicht geschafft.

Leider blieb das schlechte Anspringen....was sich später als defekter Anlasser herausstellte.
Hierzu wurde aber erstmal eine neue Batterie eingebaut, die aber keine Besserung brachte.

Schon nach kurzem machte der Differenzdrucksensor Probleme und es gab einen Neuen.

Nachdem ich eine Weile gefahren bin, quietschte der rechte hintere Airmaticdämpfer. Also habe ich auch einen Neuen einbauen lassen.

Ich kontrollierte den Turbo und natürlich hatte der nach über 330.000 km Spiel und deshalb wurde der auch gewechselt. Ich lies gleich auch den EKAS Motor wechseln. Leider war damals noch die Dichtung vom Ölkühler dicht. Diese hatte inzwischen auch den Geist aufgegeben und hätte vor der HU gewechselt werden müssen.

Dann gingen langsam die nervigen Sachen los. Nach ca. 6000 km in meinem Besitz gab der Keilrippenriemen den Geist auf. Jedoch war die Werkstatt wenig kompetent und der Riemen ist noch 2 mal gerissen. Leider hatte ich 2 Monate vorher ne Klimawartung machen lassen. Als Ursache wurde später ein falscher Klimakompressor ausgemacht (C-Klasse mit 6 Rippen statt 7 Rippen). Also war auch hier ein neuer Klimakompressor inkl Befüllung fällig.

Nach dem Anlassen rasselte das Auto 1-2 Sekunden, also musste ich irgendwann die Steuerkette wechseln lassen. Bei meinem letzten 280er ging es mit einem neuen Kettenspanner, jedoch war bei dem 320er die Kette zu sehr gelängt.

Weil das Pech dann weiter ging, tauchte auf einmal ein Fehlermeldung an der Airmatic auf. Es sollte der neue rechte Dämpfer sein (Arnott ist halt nicht MB). Also wurde bei MB die Fehlersuche durchgeführt und es stellte sich heraus, dass das Magnetventil im Dämpfer defekt ist. Es wurde getauscht, jedoch hatte ich mit dem Verkäufer einen Rechtsstreit mit Anwalt wegen der Kosten. Also auch alle andere als optimal.

Zwischendurch mussten die Bremsschläuche im Rahmen eines Services noch gemacht werden. Ich habe gleich noch die Bremsleitungen einfetten lassen und die defekten Motorlager machen lassen.

Dann kam der nächste Gau...kurz vor dem Urlaub im September 2017 ging das Auto mal wieder in den Notlauf. Zum Glück habe ich hier ne fähige Werkstatt, die den Fehler fand. Es war ÖL im Kabelbaum und das hat den Abgasdrucksensor geschrottet und sich sogar den Weg bis zum Motorsteuergerät gefunden. Der Kabelbaum wurde teilerneuert, da dieser allein über 700€ neu kostet.

Zwischendurch gab es mal nen neuen Turboschlauch, weil dieser undicht war und ne weitere Wartung inkl Filterwechsel. Kurze Zeit später versagte dann das Heckklappenschloss seinen Dienst und musste auch erneuert werden.

Weil das mit den ständigen Reparaturen nicht reichte, quietschte der Innenraumlüfter und die Lichtmaschine gab auch kurze Zeit später den Geist auf. Ich hatte dann mal wieder 3 Monate Ruhe und dann kam im Mai der Krümmer. Den habe ich auch noch wechseln lassen, aber die ständigen Reparaturen trotz der regelmäßigen Kontrolle des Fahrzeuges gingen mir und meiner Frau mächtig auf den Geist.

Es war kaum 1 Woche nachdem ich das Fahrzeug aus der Werkstatt zurückhatte, da kam die MKL und das Auto hatte keine Leistung mehr. Also wieder in die Werkstatt und da wurde die Drosselklappe als Übeltäter(schwergängig) ausgemacht. Fehler gelöscht und komischerweise ging es danach wieder.
Also schonmal die Drosselklappe als nächste REP eingeplant und weitergefahren.

Jedoch kam 1 Woche bevor wie heirateten das Problem wieder und am gleichen Tag kam noch dazu, dass das Airmaticventil den Geist aufgegeben hat.
Die Werkstatt hatte Urlaub und wir hatten ein paar Tage Zeit um über das Auto nachzudenken.

Nachdem wir schon mehr als 12.000€ in das Auto für Reparaturen und Co. in weniger als 2 Jahren reingesteckt hatten, der Kaufpreis lag damals bei 7400€, war für uns aufgrund der anstehenden Reparaturen (Drosselklappe + Airmaticventil + Rep für die HU) der Punkt erreicht, das es einfach zum Fass ohne Boden geworden ist und für uns jetzt ein ENDE hat. Ich habe nie an Reparaturen gespart, aber irgendwann ist einfach Schluss.

Ich habe das Auto daraufhin bei Mobile inseriert und aufgrund der seltenen Ausstattung war die Resonanz natürlich sehr groß. Letzlich hat ein Verwerter das Auto für 6000€ gekauft und er wird geschlachtet. Der Preis war für uns ok....natürlich ein finanzieller Verlust, aber deutlich weniger als der Betrag für die anstehenden Reparaturen. Einen Privatkäufer hätte ich das Auto auch ungern mit den Mängeln verkauft. Es tut mir in der Seele weh, aber die Reparaturen wären mit jeder Menge Arbeit verbunden gewesen....das lohnt sich als Privatmensch nicht mehr.

Ich werde mich erstmal aus dem 211er Forum als Fahrzeughalter verabschieben, jedoch weiter mitlesen und sicher auch ab uns zu mal meinen Senf dazu geben 🙂
Ob ich mir in Zukunft noch einmal einen 211er hole, keine Ahnung. Wenn dann als Zweitwagen, bei dem es keine Rolle spielt, wenn er mal kaputt ist.

Wir schauen uns gerade nach einem neuen Auto um. Warscheinlich wird es ein neuer Octavia (wegen der Garantie). Mal schauen was es letzlich wird.

Sicher hat nicht jeder solche Probleme wie ich mit meinem Auto (der letzte 280er CDI war auch recht problemlos), jedoch sollte jeder Kaufinteressierte bewusst sein, dass die Reparaturen schnell mehrere tausend Euro kosten können und den inzwischen sehr erschwinglichen Kaufpreis deutlich übersteigen können....

Also vielen Dank für die schöne Zeit und ich wünsche euch viel Spass mit euren 211ern😁

Anbei noch ein paar Bilder---sorry für die schlechte Qualität. Es sind jedoch nur wenige die ich habe.

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Zitat:

@Austro-Diesel schrieb am 29. Juli 2018 um 10:39:33 Uhr:


Gerade bei den einfacheren Autos rate ich von den Dieselmotoren eher ab. Nicht wegen der Technik, sondern weil das Gebrumme halt doch stärker in den Innenraum findet.

Deswegen wollen wir uns auch nen Benziner holen. Allein durch den Vorteil bei Steuern und Versicherungen lohnt sich der Diesel bei unseren Kilometern nicht wirklich.

Den 6-Zylinder werde ich eh vermissen🙁

Das verstehe ich. Raufe mir auch die Haare, wenn einer meiner W211 nicht mitspielt. Passiert das öfters nervt das tierisch, ... mach' dann eine Komplettzerlegung und Zusammenbau bis das Ding wie neu ist und mindestens 3 Jahre Ruhe.

Für meine E280CDI Kombi komme ich auch auf 15000-20000€ Werkstatt-Kosten. Da ich die Möglichkeit habe, alles selbst zu erledigen, Reifen, Klima, Achsvermessung, ... bekomme ich für einen Apfel ... oder kann es selbst bei befreundeten Werkstätten erledigen ... Kostet dann halt nur einen Bruchteil. Hätte die W211 sonst auch verkauft, bei den Kosten macht das keinen Sinn, es sei denn man steht drauf und hat das "Kleingeld" übrig.

Ab 300.000 wird ein gut ausgestatteter 320 CDI Mopf so ziemlich unbezahlbar, wenn nicht selbst geschraubt wird. Da kommt eins nach dem anderen. Man traut sich auch nich lange Strecken damit zu fahren. Das beste Beispiel ist der Dragonar. Ich kann die Entscheidung nachvollziehen. Mein Vater wollte auch unbedingt seinen Chrysler 300C Diesel weiter fahren. Zwischen 300.000 und 450.000 musste er auch 10.000€ Reparaturkosten hinnehmen.

... wenn man das investiert, dann muss man den bis 500.000 dann weiterfahren ... will man das? Ich für mich will.

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Ich denke, es ist egal, wo man das Geld reinbuttert. Entweder man hält ein Auto am Laufen, hat dafür aber (so gut wie) keinen Wertverlust und muss nichts abzahlen, oder man hat letzteres und dafür vielleicht etwas weniger an Instandhaltungskosten. Der Rest ist einfach persönliche Präferenz.

... aber ein vergleichbarer Neuwagen, sieht man von den elektronischen Spielereien ab ... kostet mehr. Da Auto (Komfort, Fahrleistung, ...) mittlerweile bei vielen Kunden Nebensache ist ...

Aber einen neuen Ford oder Skoda halte ich für einen guten Kompromiss!

Genau so ist es.

Vermutlich fährt man am günstigsten, wenn man sich einen Jungwagen mit viel Restgarantie holt und den nach Ablauf derselben, auf jeden Fall bevor "die schweren Jahre" kommen, wieder abstößt.

Ohne üppige Garantieangebote kauf ich kein Auto, das hat sich noch bei jedem Fahrzeug noch gelohnt!

Zitat:

@Austro-Diesel schrieb am 29. Juli 2018 um 12:34:38 Uhr:


... wenn man das investiert, dann muss man den bis 500.000 dann weiterfahren ... will man das? Ich für mich will.

Sehe ich auch so. Unsere Diva hat uns gerade erst vollgepackt ins Allgäu gebracht. Ich möchte unsere Diva nicht missen. Bin noch nie so entspannt gereist. Ja, selber schrauben sollte man können. Nicht nur die Ersatzteile gehen ins Geld, auch einiges an Werkzeug, welches ich mir für die Diva nach und nach zugelegt habe.

Zitat:

@chruetters schrieb am 29. Juli 2018 um 13:04:12 Uhr:



Zitat:

@Austro-Diesel schrieb am 29. Juli 2018 um 12:34:38 Uhr:


... wenn man das investiert, dann muss man den bis 500.000 dann weiterfahren ... will man das? Ich für mich will.

Sehe ich auch so. Unsere Diva hat uns gerade erst vollgepackt ins Allgäu gebracht. Ich möchte unsere Diva nicht missen. Bin noch nie so entspannt gereist. Ja, selber schrauben sollte man können. Nicht nur die Ersatzteile gehen ins Geld, auch einiges an Werkzeug, welches ich mir für die Diva nach und nach zugelegt habe.

Wir Schrauber können solche KM-Leistungen real fahren. Jetzt rechne mal zusammen was du in den letzten 2 Jahren alles gemacht hast und du müsstest alles in der MB Werkstatt bezahlen. Ohne Eigenleistung sind unsere Karren kaum bezahlbar.

Das betrifft unseren 15 Jahre alten Sharan mindestens genauso.

Wenn man Zeit zum Schrauben hat. Inzwischen habe ich ja auch ne eigene Doppel-Garage, da ist das Schrauben schon möglich. Aber allein beim Lichtmaschinenwechsel habe ich gemerkt, dass mir einiges an Werkzeug fehlt.

Und das Problem, das man sich nicht mehr traut weitere Strecken zu fahren hatten wir auch. Letztes Jahr der Trip nach Sardinien war schon von mulmigen Gefühlen begleitet, da wir das Auto erst kurz vorher mit dem Öl im Kabelbaum aus der Werkstatt zurück bekommen hatten.

Ne Hebebühne, genug Zeit und das passende Werkzeug. Dann ist alles kein Problem🙂

Zitat:

@sennini schrieb am 29. Juli 2018 um 13:47:18 Uhr:


Und das Problem, das man sich nicht mehr traut weitere Strecken zu fahren hatten wir auch.

Deswegen lassie ich dauernd Sachen reparieren, die noch gar nicht kaputt sind. --> Hat mich noch nie im Stich gelassen. Keiner unserer vier Mercedes.

Zitat:

@Austro-Diesel schrieb am 29. Juli 2018 um 13:50:16 Uhr:



Zitat:

@sennini schrieb am 29. Juli 2018 um 13:47:18 Uhr:


Und das Problem, das man sich nicht mehr traut weitere Strecken zu fahren hatten wir auch.

Deswegen lassie ich dauernd Sachen reparieren, die noch gar nicht kaputt sind. --> Hat mich noch nie im Stich gelassen. Keiner unserer vier Mercedes.

Das habe ich schon aufgegeben.
Als nächstes wäre die HU dran gewesen mit Radlagern, Federlenker, alle Spurstangenköpfe, Ölkühlerdichtung, neue 18“ Sommerreifen. Dann wären als nächstes die Injektoren dran gewesen....und und und
Wenn ich das hätte alles vorher machen lassen, wäre ich schon pleite gewesen 😎
Allein an Materialkosten wären es bei Neuteilen/überholtem Motor knapp an die 8-10.000€ gewesen, was ich noch hätte machen müssen.

Ich muss nächsten Monat zur HU. Mal sehen was der Prüfer findet.

Alles Gute dir!
Und mit dem Neuen natürlich allzeit knitterfreie Fahrt!

Anscheinend ist Aufbruchstimmung im 211er-Forum. Habe ja auch gerade den Absprung gemacht.
https://www.motor-talk.de/forum/adios-t6388781.html

Gruß
Hyperbel

Zitat:

@Hyperbel schrieb am 29. Juli 2018 um 15:22:04 Uhr:


Alles Gute dir!
Und mit dem Neuen natürlich allzeit knitterfreie Fahrt!

Anscheinend ist Aufbruchstimmung im 211er-Forum. Habe ja auch gerade den Absprung gemacht.
https://www.motor-talk.de/forum/adios-t6388781.html

Gruß
Hyperbel

Dankeschön 🙂

Die Fahrzeuge werden ja schon von einigen seit mehreren Jahren gefahren. Da ist sicherlich der Drang nach etwas Veränderung vorhanden und die anderen verkaufen ihre 211 wie ich aus wirtschaftlichen Gründen.

Es sind die schönsten Fahrzeuge in meinem Augen, jedoch merkt man halt auch langsam, dass die Technik doch langsam altbacken ist und deutlich von den neueren Fahrzeugen abgehängt.

Der 213er ist da schon ne ganz andere Hausnummer, vorallem wenn der Widescreen mit dem Comand verbaut sind.

Von Mercedes wird es bei uns nur ein Abschied auf Zeit. Ich kann auch diejenigen verstehen, die komplett wechseln. Der 211er ist im Grunde ein gutes Auto, jedoch will er immer wieder gewartet und repariert werden, daher ist er halt ziemlich kostenintensiv.

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