Eigenes Fahrzeug für Dienstfahrten ja oder eher nein?

Dacia Sandero

Guten Morgen zusammen,

ich habe mir gerade einen Dacia Sandere II Erstzulassung 2019 finanziert. Preis 14.000
Mein Arbeitgeber bietet mir an das Fahrzeug für Dienstfahrten zu nutzen.
30 Cent pro KM
Am Tag komme ich auf ca 130 km.
Haltet ihr das für eine gute Sache oder eher nicht?
Es hätte natürlich erstmal den Vorteil dass ich den schneller abzahlen kann.
Was meint ihr dazu ?

Lg
Jimmy

179 Antworten

Lesen und verstehen ist doch nicht das selbe.
Dienstfahrten sind scheinbar sein Job also eingefordert. Ergo Arbeitgebersache dafür zu sorgen das Dienstfahrten auch möglich sind.
Das er sein Privatauto dafür hernehmen muss habe ich wo geschrieben?

Das ist im Grunde eine Minus Nummer. Vollkosten werden die km-Kosten über 30 Cent/km liegen. Und zwischen 25.000 und 30.000 km per anno auf ein privaten genutzten Fahrzeug zu fahren ist auch kein Spass.

TE meldet sich nicht mehr, kannst also nicht so wichtig sein.

Zitat:

@rheinlaendernord schrieb am 12. Feb. 2023 um 19:24:50 Uhr:


TE meldet sich nicht mehr, kannst also nicht so wichtig sein.

Ist das ein Wunder. Hier werden irgenwelche Fantasie Zahlen in den Raum geworfen ohne den leisesten Schimmer wie sich diese Erechnen. Erklären kanns dann natürlich auch keiner. Wenn der TE schlau ist fährt er gerade für seinen Arbeitgeber in seinem Privatfahrzeug durch die Gegend, streicht sich dadurch 2500 Euro pa. extra ein und hat gerlernt bei Motor Talk genau zu selektieren wer belastbares Wissen und wer stammtisch Paraolen zu tage fördert

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Zitat:

@Italo001 schrieb am 12. Februar 2023 um 19:03:08 Uhr:


Das ist im Grunde eine Minus Nummer. Vollkosten werden die km-Kosten über 30 Cent/km liegen. Und zwischen 25.000 und 30.000 km per anno auf ein privaten genutzten Fahrzeug zu fahren ist auch kein Spass.

Rechnen tut es sich aber, wenn die variablen Kosten gedeckt werden. Da kann man die Fixkosten außen vor lassen.

Zitat:

@smartdriver35 schrieb am 13. Februar 2023 um 02:24:21 Uhr:



Zitat:

@rheinlaendernord schrieb am 12. Feb. 2023 um 19:24:50 Uhr:


TE meldet sich nicht mehr, kannst also nicht so wichtig sein.

Ist das ein Wunder. Hier werden irgenwelche Fantasie Zahlen in den Raum geworfen ohne den leisesten Schimmer wie sich diese Erechnen. Erklären kanns dann natürlich auch keiner. Wenn der TE schlau ist fährt er gerade für seinen Arbeitgeber in seinem Privatfahrzeug durch die Gegend, streicht sich dadurch 2500 Euro pa. extra ein und hat gerlernt bei Motor Talk genau zu selektieren wer belastbares Wissen und wer stammtisch Paraolen zu tage fördert

Auf den Punkt...

Du hast noch vergessen diejenigen User zu erwähnen, die nicht müde werden einzufordern, dass der Arbeitgeber gefälligst einen Dienstwagen zu stellen hätte und dabei verkennen, dass genau das vielen Arbeitgebern nicht möglich ist.

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 13. Februar 2023 um 08:48:14 Uhr:



Zitat:

@smartdriver35 schrieb am 13. Februar 2023 um 02:24:21 Uhr:


Ist das ein Wunder. Hier werden irgenwelche Fantasie Zahlen in den Raum geworfen ohne den leisesten Schimmer wie sich diese Erechnen. Erklären kanns dann natürlich auch keiner. Wenn der TE schlau ist fährt er gerade für seinen Arbeitgeber in seinem Privatfahrzeug durch die Gegend, streicht sich dadurch 2500 Euro pa. extra ein und hat gerlernt bei Motor Talk genau zu selektieren wer belastbares Wissen und wer stammtisch Paraolen zu tage fördert

Auf den Punkt...

Du hast noch vergessen diejenigen User zu erwähnen, die nicht müde werden einzufordern, dass der Arbeitgeber gefälligst einen Dienstwagen zu stellen hätte und dabei verkennen, dass genau das vielen Arbeitgebern nicht möglich ist.

Oder es einfach nicht wollen

Bei den variablen Kosten ist JEDENFALLS einzurechnen VK, Kosten für Ersatzfahrzeug bei Wartungsarbeiten, Unfall etc. - also Absicherung. Hier kommt zum tragen, ob AG in diesen Fällen kurzfristig ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellen würde/könnte etc.

Wie auch @Italo001 richtig anmerkt, kannst du nicht nur best, sondern vielmehr most probable case der Kalkulation zugrunde legen.

Bei uns in Ö maximal 30tkm per anno, und das zu derzeit 42 cts brutto für netto.
Auch bei Kleinfahrzeug sind das aber heute gute 50 cts, most probable.
Dabei MUSST du den langjährigen Wertverlust plus zusätzliche Kosten für "All In Ver-Absicherung" einrechnen (du benötigst ein funktionierendes Auto JEDEN TAG).

Und nimm dabei nicht die only derzeitig geringen Wertverluste / hohe GW-Preise als Ansatz - das kann und wird sich auch wieder ändern, geschätzt 50 % des Anschaffungspreises über 3 Jahre bei deiner Laufleistung..

Über 30tkm musst du fürs Finanzamt Fahrtenbuch und ehrliche/echte Kostenrechnung aufschlüsseln, alles über 30tkm bzw. 30k mal 0,42 cts wäre mit Grenzsteuersatz zu versteuern.

Wie gesagt, 500 bis 800 km monatlich Dienstfahrten für Kilometergeld kann interessant sein, einen Beitrag zu Vollkosten erzielen.
Aber alles über 1000 km per Monate ist eine differente Rechnung.

Zitat:

@TorstenSilke schrieb am 13. Februar 2023 um 09:01:24 Uhr:


Oder es einfach nicht wollen

Ich weiß ja nicht, welchen beruflichen Hintergrund du hast. Aber ich kann Dir aus meiner beruflichen Erfahrung als Unternehmer in der Beratungsbranche versichern, dass es deutlich mehr Unternehmer gibt, die es nicht können als welche, die es nicht wollen. Das Unternehmertum ist deutlich härter als sich das so mancher Angestellter vorstellen kann, dem die Gewerkschaften Flöhe ins Ohr setzen.

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 13. Februar 2023 um 09:52:32 Uhr:



Zitat:

@TorstenSilke schrieb am 13. Februar 2023 um 09:01:24 Uhr:


Oder es einfach nicht wollen

Ich weiß ja nicht, welchen beruflichen Hintergrund du hast. Aber ich kann Dir aus meiner beruflichen Erfahrung als Unternehmer in der Beratungsbranche versichern, dass es deutlich mehr Unternehmer gibt, die es nicht können als welche, die es nicht wollen. Das Unternehmertum ist deutlich härter als sich das so mancher Angestellter vorstellen kann, dem die Gewerkschaften Flöhe ins Ohr setzen.

Leider darf ich hier nicht den Namen des Unternehmens nennen, welches im Jahr über eine Milliarde Gewinn generiert. :-)

Zitat:

@smartdriver35 schrieb am 13. Februar 2023 um 02:24:21 Uhr:



Ist das ein Wunder. Hier werden irgenwelche Fantasie Zahlen in den Raum geworfen ohne den leisesten Schimmer wie sich diese Erechnen. Erklären kanns dann natürlich auch keiner. Wenn der TE schlau ist fährt er gerade für seinen Arbeitgeber in seinem Privatfahrzeug durch die Gegend, streicht sich dadurch 2500 Euro pa. extra ein und hat gerlernt bei Motor Talk genau zu selektieren wer belastbares Wissen und wer stammtisch Paraolen zu tage fördert

Sorry aber das entspricht absolut nicht der Wahrheit!

Wenn jemand centgenau eine Rechnung haben möchte, dann muss er auch kommunizieren wie viel er für die Versicherung bezahlt, wie teuer Wartungen bei Dacia sind, welche Wartungsintervalle etc

Wenn die Daten nicht vorliegen, dann kann man auch nur grob schätzen. Denn es handelt sich nicht um eine einfach Rechnung wie hoch die Kilometerlosten insgesamt sind, sondern nur wie hoch die zusätzlichen Kilometerkosten durch die Arbeit sind

Falls du auf den Cent genau ermittelt hast, dann bin ich gespannt auf deine Rechnung die du sicherlich schon fertiggestellt hast?

Zitat:

@Duster8605 schrieb am 13. Feb. 2023 um 09:23:05 Uhr:


Bei den variablen Kosten ist JEDENFALLS einzurechnen VK, Kosten für Ersatzfahrzeug bei Wartungsarbeiten, Unfall etc.

Wieso schreibst du Jedenfalls so groß wenn du Dinge aufzählst die du gar nicht kennen kannst ( was nicht heißt das es sie nicht geben kann):

Eine Vollkasko sollte eh vorhanden sein da Auto finanziert. Bleibt evtl. ein leicht ehöhter Beitrag aufgrund der mehr KM und dienstlicher Nutzung mehr nicht.

Und zu den anderen Punkten. Kennst du den TE? Weißt du wie seine Privat und Arbeitsverhältnisse sind. Ist er vielleicht auch Privat auf sein Fahrzeug angewiesen und braucht bei einem Unfall / Wartung sowieso ein Ersatzfahrzeug. Könnten die überschüsse die der TE mit seinen Arbeitnehmerfahrten erzielt ihm helfen so etwas im Worst Case zu finanzieren?

Wenn du den most Probable Case möchtest musst du aufhören dir deine Kosten künstlich hoch zu rechnen. Deine Annahme muss IMMER die größt mögliche Wahrscheinlichkeit haben ( mit einem kleinen Puffer) da es IMMER Ausschläge nach OBEN und nach UNTEN geben kann.

Zitat:

@TorstenSilke schrieb am 13. Februar 2023 um 10:39:38 Uhr:



Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 13. Februar 2023 um 09:52:32 Uhr:


Ich weiß ja nicht, welchen beruflichen Hintergrund du hast. Aber ich kann Dir aus meiner beruflichen Erfahrung als Unternehmer in der Beratungsbranche versichern, dass es deutlich mehr Unternehmer gibt, die es nicht können als welche, die es nicht wollen. Das Unternehmertum ist deutlich härter als sich das so mancher Angestellter vorstellen kann, dem die Gewerkschaften Flöhe ins Ohr setzen.


Leider darf ich hier nicht den Namen des Unternehmens nennen, welches im Jahr über eine Milliarde Gewinn generiert. :-)

Das meine ich. Du kommst aus einem großen Unternehmen, von denen es in unserem Land eine überschaubare Zahl gibt und bei denen es selbstverständlich einen Fuhrpark und Dienstwagen gibt. Diese Unternehmen sind aber in der absoluten Minderheit im Vergleich zu den vielen kleinen Unternehmen, die von der Hand in den Mund leben und die sich eben nicht leisten können, einen bestimmten Betrag der monatlichen Ausgaben in die Mobilität der Arbeitnehmer zu stecken und daher darauf angewiesen sind, auf die Privatfahrzeuge der Arbeitnehmer zurückzugreifen. Wem das nicht passt, der kann sich einen anderen Arbeitgeber suchen.

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 13. Feb. 2023 um 10:42:02 Uhr:


Falls du auf den Cent genau ermittelt hast, dann bin ich gespannt auf deine Rechnung die du sicherlich schon fertiggestellt hast?

Meine Rechnung zum Überschuss steht oben.
Danke das du den Thread so genau verfolgst wenn du schon so frech fragst.

Mit den Gegenbenheiten die wir kennen und ansonsten mit Normwerten und einem kleinen Puffer berechnet. Ich stelle mich gerne der Diskussion wo ich mich geirrt habe.

Aber selbst wenn da jetzt ein Ölwechel für 100 Euro mehr dabei sein sollte sprechen die Zahlen für sich. Wo sind denn die Rechnungen die Zahlen im Bereich 28-32 Cent rechtfertigen

Mein Duster 90dCi fwd war BJ 3/2011.

Behaltedauer 11 Jahre 3 Monate, Gesamtkilometer 184.000 km, Schnittverbrauch 4,8 L über die Gesamtstrecke.
ALLE Service vollständig etc.
3 x Glühbirnendefekt, 1 x NSW vo alles für 80 €.
2 Jahre VK, danach H only.
Reifen gesamt 5 Stück plus ER.
Gesamtkosten per KM waren knapp 27 cts per KM inkl. Wertverlust (gekauft für 16.200 €, verkauft für 4.850 €).

Aber heute käme ich auf b e s t e n f a l l s 40 bis 50 cts.

WARUM das ?
1) Beruflich würde ich für die gesamte Dauer VK brauchen (in Ö rund die doppelte Prämie, Steuer auch 3 x so hoch wie in D etc.)
2) Wartung öfter, auch Reifen öfter etc.
3) Rückstellung für Unfall- und oder andere Schäden (Steinschlag, mögl. Reifenschäden usw.)
4) auch Spritverbrauch wäre sicher höher (Expressfahrten, Stadt-, Kurzstrecke etc.)
5) Neuwägen benötigen erhöhten Wartungsaufwand (software-updates regularly etc.)
usw. usf.

seriös Wertverlust geschätzt Hälfte über 3 Jahre, danach 10 % per anno vom LP.

Und für einen dienstlich viel genützten Wagen würde ich bei Dacia das SorglosPaket wählen, 5 Jahre 140 oder 160tkm, rund € 4.000

LG

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