E46 mit abgefahrenen 18-Zöllern hat den schweren Unfall auf der A4 verursacht?
Hallo!
Jeder dürfte von dem schweren Tanklastzugunfall auf der A4 gehört haben, bei dem der LKW-Fahrer verbrannt ist. (Vgl. anderer Thread) Im TV wurden die Hinterreifen des ins Schleudern geratenen E46-Coupés der vermeintlichen Unfallverursacher gezeigt und auf das stark verschlissene Profil hingewiesen. Ich vermute, dass die Felgen 18-Zöller sind.
Unabhängig davon, ob hier das abgefahrene Profil und die übermäßige Breite der Reifen den Unfall auf der nassen Straße mitverursacht haben:
Ich kann mich immer nur wieder darüber aufregen, dass manche Leute bei der Rad/Reifenwahl- offenbar nur auf die Optik schielen: da werden an normal motorisierten Autos ultraflache und breite Extrembereifungen montiert um irgendwie seine Umwelt zu beeindrucken, an die Folgekosten denkt offenbar kaum einer. Das Ergebnis: wegen der hohen Kosten für die Ersatzbeschaffung werden die Extrem-Reifen oft erst total abgefahren und dann nicht selten durch Reifen billigster "Marken" ersetzt, deren Qualität vollkommen obskur ist. Echt total banane sowas. Hauptsache das Radhaus ist optisch gut gefüllt, ob da nun billiger Reifenschrott drin ist oder nicht: das scheint manchen Leuten egal zu sein.
Die Leute, die Extrembereifungen fahren und trotzdem qualitativ hochwertige Reifen verwenden und diese wegen der erhöhten Aquaplaning-Gefahr spätestnens bei einer Profiltiefe von 3,5 mm erneuern lassen, betrifft die Thematik natürlich nicht.
MFG
45 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Sebastian320T
Wenn ich am We die Zeitung lese, und seh wieviel Motorradfahrer ums Leben kamen, dann habe ich gar keine Lust mehr zufahren, denn ab und zu verstößt man halt gegen die Stvo, nur das es meistens gut ausgeht.
Zum Thema Motorradfahrer:
Leider sind es nicht die Motorradfahrer, die sich das leben kurz halten (meistens zu mindest), sondern Autofahrer, die die Geschwindigkeit eines Autos "annähernd" einschätzen können, aber bei Motorrädern total überfordert sind und dann absolut riskante Überholmanöver starten.
Zum Beispiel vor Bergkuppen, oder in Kurven, wo Bäume die Sicht versperren.
Diesen Situationen stehe ich in meiner Heimat (Sachsen/Muldentalkreis) leider sehr oft gegenüber, was mich bisher auch vom Motorrad fahren abgehalten hat, da mir mein Leben dann doch zu lieb ist.
Gruß Göran
PS: Die Sache mit dem Fahrsicherheitstraining sehe ich etwas zwiespaltig, denn nicht jeder fährt dann umsichtiger, es gibt sicher viele, die dann meinen sie hätten ihr Auto besser im Griff und reizen den Grenzbereich immer stärker aus.
Generell ist es aber für das Erlangen von mehr Fahrpraxis sicher nicht verkehrt.
Zitat:
Original geschrieben von Bleifußindianer
Lastwagen krachen regelmäßig in Stauenden oder Baustellen. Als PKW hält man sich da besser links.
Als PKW hält man sich da besser rechts, um im Notfall noch auf den Standstreifen ausweichen zu können...
Zitat:
Als PKW hält man sich da besser rechts, um im Notfall noch auf den Standstreifen ausweichen zu können...
Aber wenn hinter dir ein LKW steht, wirst du einen dahinter auffahren LKW nicht mehr rechtzeitig sehen.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Bleifußindianer
Aber wenn hinter dir ein LKW steht, wirst du einen dahinter auffahren LKW nicht mehr rechtzeitig sehen...
...welhalb man in solchen Situationen immer leicht versetzt halten sollte, um zumindest in einem der Seitenspiegel noch den rückwärtigen Verkehr beobachten zu können...
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Wenn der Hintermann aber nicht versetzt fährt, klappt das auch nicht ... 😛 Sinnlose Diskussion irgendwie ... 😉
Zitat:
Original geschrieben von MisterBJ
Wenn der Hintermann aber nicht versetzt fährt, klappt das auch nicht ...
...um dies zu verhindern, läßt man als letztes Fahrzeug etwas Abstand zum Vordermann. Dann hat man noch Platz zum Versetzen, wenn der folgende Hintermann nicht versetzt anhält...
Zitat:
Original geschrieben von MisterBJ
... und genau dann, wenn man das einmal nicht macht, kommt der 40-Tonner von hinten ...
Ein Restrisiko gibt es immer, aber man kann es minimieren...😉
Moin,
bei mir kam er ohne Stau und Vorwarnung von vorne, weil er meinte gerade dann überholen zu wollen, als ich das auch wollte...
Edit:
An diesem Unfall war übrigens zu 100% der Brummifahrer Schuld. Ich bekam meinen Schaden komplett ersetzt und musste, da ich erwiesenermassen im Rahmen der Richtgeschwindigkeit unterwegs war, mir nicht einmal die Betriebsgefahr des Autos vorhalten lassen.
Ich war nach Auskünften der Versicherung bei diesem Unfall das, was man als Idealfahrer bezeichnet 🙂
@MisterBJ: *lol*
@Thorsten: Aaaauuuuutsch ... das tu mir ja schon beim Hingucken weh ... das schöne Auto ...
Ich stehe Brummifahrern, besonders den wandelnden TÜV-Notrufsäulen aus Osteuropa zusehends zwiespältig gegenüber und halte mich, egal wo auf der Straße oder Autobahn ich auch fahre, immer an ein Grundgebot: niemals zwischen zwei Brummis und wenn´s geht, auch nicht direkt dahinter. Immer einen groooooßen Abstand zum Brummi vor mir; schont nebenbei noch den Lack vor Einschlägen 😉
Mich wundert eigentlich nur, dass die Meisten im Falle des Staus immer wieder vergessen, dass zwischen der linken und mittleren Spur eine Gasse gebildet wird ... das Versetzen klappt wiederum ganz gut, solange keine LKW´s im Spiel sind ... und im Stau lässt den Abstand zum Brummi komischerweise keiner mehr, getreu dem Motto: "Ich stehe doch."
Ich will nicht alles verteufeln, was von den Brummifahrern kommt, aber die zunehmend maroden Kisten, vor allem aber der Konkurrenzdruck und überdimensionale Fahrzeiten machen das Fahren auf den Autobahnen oft genug zum Vabanque-Spiel ...
Es grüßt Euch die Verena
finde brummifahrer bald als größeres risiko als raser auf der AB. wieviele deutsche und auch ausländische LKWs fahren hier rum, die abgenutzte reifen und kaputte bremsen haben? ne ganze menge wenn ihr mich fragt, dazu sind sie meist noch überladen.
wieso "bald" ? Unfälle mit LKWs passieren ständig, und durch die große Masse ohne Knautschzone gehen dabei meist auch Autofahrer drauf ...
Brummifahrer...ich finde sie zum Kotzen.
Vorurteil hin oder her...
Ich bin 4 Jahre lang 3x die Woche nach Pforzheim gefahren, ist ja schön kurvig,bergauf, 2 spurig.
Ist zwar nur 120, ich trotzdem mit 150 den Berg hoch und was steht hinter ner Kurve plötzlich vor mir? Richtig, ein dicjker Sattelzug.
Fährt mal eben auf der linken Spur um den anderen Deppen zu überholen. Wirklich schneller war er aber nicht und so musste er wieder hinten einscheren.
Wenn ich aber nicht in die Eisen wäre oder noch nen Tick schneller gefahren wäre, hätte man für meinen Kopf ne extra Kiste zimmern können. Daher hasse ich diese A*****
mfg
Zitat:
Original geschrieben von cocaine78
Brummifahrer...ich finde sie zum Kotzen.
Vorurteil hin oder her...
Ich bin 4 Jahre lang 3x die Woche nach Pforzheim gefahren, ist ja schön kurvig,bergauf, 2 spurig.
Ist zwar nur 120, ich trotzdem mit 150 den Berg hoch und was steht hinter ner Kurve plötzlich vor mir? Richtig, ein dicjker Sattelzug.
Fährt mal eben auf der linken Spur um den anderen Deppen zu überholen. Wirklich schneller war er aber nicht und so musste er wieder hinten einscheren.
Wenn ich aber nicht in die Eisen wäre oder noch nen Tick schneller gefahren wäre, hätte man für meinen Kopf ne extra Kiste zimmern können. Daher hasse ich diese A*****mfg
Morgen,
Ich finde deine Ausführung gerade sehr einseitig, denn den ersten Fehler hast ja du begangen, indem du 30km/h zu schnell gefahren bist.
Mit langsameren Fahrzeugen oder Stehenden muß mein immer rechnen.
Sicher ist es nicht ganz i.O., wenn LKW´s ihr Elefantenrennen machen (wird jetzt auch bestraft), aber verhindern lässt es sich nicht.
Gruß Göran
@ cocaine78
und nun unterstellen wir keinen langsam fahrenden Brummi sondern ein Stauende 😰
Ich verweise auf meine Bremswegberechnungen aus einem anderen Thread und muss schon einen großen Teil der "Schuld" bei Dir suchen 🙄
Beste Grüße