E Scooter im öffentlichen Straßenverkehr?

Hi,
gerade seh ich im TV, dass in Zukunft auf den Straßen E Scooter erlaubt werden. Ich sehe die Katastrophe schon kommen, wenn die Dinger den Straßenverkehr behindern und Fußgänger über den Haufen fahren 😁
Wie seht ihr sowas? Alles cool und die moderne Zukunft der Fortbewegung, oder totaler Schwachsinn und noch mehr "nervende" Verkehrsteilnehmer?

Beste Antwort im Thema

Gefährlich wird die Sache nur durch Autofahrer, die der Meinung sind, dass die Fahrbahn nur für Autos da sei und nicht für Fahrzeuge aller Art.
Wenn man akzeptiert, dass es neben dem Auto auch noch andere gleichrangige Verkehrsmittel gibt, dann wird vieles einfacher.

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Ich würde für den Zweck (letzte 2 km) ein Klapprad nehmen - bzw. habe ich es ein paar Jahre lang genauso getan. Meinem Gefühl nach fährt sich ein Klapprad angenehmer und sicherer als ein E-Scooter. Billiger und umweltschonender sowieso.

Zitat:

@weiss-blau schrieb am 18. Juli 2019 um 21:00:35 Uhr:



Nach durchschnittlich 28 Tagen Nutzungsdauer im Leigeschäft ist so ein Teil übrigens Sondermüll dessen Entsorgung dann wohl der Allgemeinheit anheim fällt. Und davor karrt man die Dinger mit Autos durch die Gegend zum Aufladen. Was für ein Blödsinn ....

Also im ZDF Morgenmagazin war noch eine Lebensdauer von 3 Monaten genannt worden. Aber egal, passt alles wunderbar zu dem Artikel von Sascha Lobo heute in SPON: "Neues wird erst einmal pauschal abgelehnt, notfalls unter Verdrehung der Tatsachen". Wie recht er damit hat, wurde hier eindrucksvoll bewiesen.

Das Weltklima retten wir Deutschen eh net..

Aber sicher doch.

Vor allem wenn die Roller nachts mit dem guten Atom- oder Braunkohlestrom geladen werden.

😛

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Zitat:

@weiss-blau schrieb am 18. Juli 2019 um 21:26:14 Uhr:


Aber sicher doch.

Vor allem wenn die Roller nachts mit dem guten Atom- oder Braunkohlestrom geladen werden.

😛

Und dafür die Dieselautos nach Afrika exportiert werden, wo sie noch Jahrzehnte weiterfahren werden. Wenn es keine Dieselautos mehr gibt, sind die Benziner dran.

Oder es in der Arktis brennt.

Zitat:

@a4kabrio schrieb am 18. Juli 2019 um 21:10:29 Uhr:


Ich würde für den Zweck (letzte 2 km) ein Klapprad nehmen - bzw. habe ich es ein paar Jahre lang genauso getan. Meinem Gefühl nach fährt sich ein Klapprad angenehmer und sicherer als ein E-Scooter. Billiger und umweltschonender sowieso.

Jo, würde ich auch so machen. Günstiger sind die Klappräder nicht unbedingt, zumindest nicht die Brompton Räder, dafür aber auch für mehr als 2 km geeignet. . Aber natürlich längst nicht so cool wie ein E Roller.

Zitat:

@8848 schrieb am 18. Juli 2019 um 22:01:09 Uhr:



Zitat:

@weiss-blau schrieb am 18. Juli 2019 um 21:26:14 Uhr:


Aber sicher doch.

Vor allem wenn die Roller nachts mit dem guten Atom- oder Braunkohlestrom geladen werden.

😛


Und dafür die Dieselautos nach Afrika exportiert werden, wo sie noch Jahrzehnte weiterfahren werden. Wenn es keine Dieselautos mehr gibt, sind die Benziner dran.

Die E-Scooter sind eine Ergänzung und

kein

Substitut.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 18. Juli 2019 um 22:16:19 Uhr:


Die E-Scooter sind eine Ergänzung und kein Substitut.

Wenn sie nichts substituieren, wie sollen sie dann der Umwelt nutzen?

Zitat:

@8848 schrieb am 18. Juli 2019 um 20:28:49 Uhr:



Zitat:

@Catwiezle schrieb am 18. Juli 2019 um 20:19:05 Uhr:


Da gibt es einige Gründe, warum das Sinn machen kann. Wenn man z.B. für die letzten 2 km 15 min. braucht, weil man nur im Stau steht, oder weil es direkt am Ziel kaum Parkplätze gibt, so dass man sowieso so weit weg parken muss oder aber weitere 10 min. auf Parkplatzsuche ist.

Ja, kommt auf der Autobahn ab und zu mal vor. Soll ich dann das Auto stehen lassen und auf den Roller umsteigen? Rette ich dann die Umwelt und das Klima?

Glaubst du, du bist hier der Nabel der Welt? Wenn es bei dir keine Verwendung gibt - schön. Aber wen genau interessiert das jetzt?

Und wer behauptet überhaupt, dass die Dinger der Umwelt etwas bringen? Bisher sehe ich das nicht als großes Argument der Nutzer.

Ansonsten: Erstmal vor der eigenen Haustür kehren, wenn dies getan ist könnt ihr bei anderen anklopfen. Vorher lieber mal still bleiben. Umweltschutz besteht nicht nur daraus anderen Vorwürfe zu machen.

Auf das Klima werden die Elektroroller kaum einen günstigen Einfluss haben. Die Herstellung aller Bauteile verursacht ja auch Immisionen und verbraucht Energie. Und ich möchte stark bezweifeln, dass es hier einen zeitnahen Zeitpunkt gibt, wo Aufwand und Nutzen wenigstens gleich wären.

Wobei man wohl hinzufügen muss, dass der umweltschädliche Einfluss durch Herstellung und Entsorgung eines Elektrorollers etwa in der Größenordnung wie bei einer einzelnen Komponente eines PKW liegen wird. Z.B. Eines ABS-Blocks oder der HiFi-Anlage. Eine größere Einzelkomponente wie der Motor oder das Getriebe wird schon weit darüber liegen. Auch im diesem Punkt ist ein Fahrrad überlegen. Es besteht fast vollständig aus wiedervervendbarem und unbedenklichem Material.

Das "Problem" ist, das so ein E-Roller kein wirklichen Nutzeffekt hat.
Demzufolge kommt er zu jenem, was eh schon da ist, noch zusätzlich oben mit drauf.

Der Nutzeffekt dürfte durchaus gegeben sein!
Kurz und Kürzest Strecken sind das Einsatzgebiet der E-Scooter!
wie ich schon geschrieben habe bis 2km unschlagbar...

Narrensicher ist das Ding auch noch!
Eine 12 Jährige wurde jetzt von der Polizei zur Fussgängerin gemacht....
Sie erklärte es ist cool und es ist praktisch!

Alte Säcke im Auto sind also garnicht die Zielgruppe - eher die Friday For Future Kids....
und wenn einer über Aufwand redet... - mal nachschauen was für ein (kleiner!) Akku da verbaut ist.
Dann zum Auto gegangen und mal gucken ! - UND staunen!

Zitat:

@weiss-blau schrieb am 18. Juli 2019 um 21:00:35 Uhr:


Das eigentlich dämliche an der Geschichte ist ja vor allem dass es tatsächlich Menschen gibt, und davon ne ganze Menge, die da glauben sie würden mit den Dingern irgendwas gutes für Klima oder Gott und die (Um)Welt oder wen auch immer tun.

Und fallen dabei auf ein geyptes Geschäftsmodell rein, das ein paar Leute reich macht und der Rest am Ende die Zeche zahlt. So wie jedesmal halt.

Nach durchschnittlich 28 Tagen Nutzungsdauer im Leigeschäft ist so ein Teil übrigens Sondermüll dessen Entsorgung dann wohl der Allgemeinheit anheim fällt. Und davor karrt man die Dinger mit Autos durch die Gegend zum Aufladen. Was für ein Blödsinn ....

Jawoll !
Das ist mal richtig, richtig gut beschrieben.

Der Glaube versetzt Berge.
Aber das kannste den Leuten (wer immer auch "die" Leute sind) nicht klarmachen.
Natürlich geht es nur um unser bestes !!
..und zwar ums Geld, und nichts anderes.

Wie ziehe ich am einfachsten den Leuten das Geld aus der Tasche, mache da einen guten Zweck draus, verkünde das in Medien und Co., und warte nur darauf bis es läuft.

Dann stecke ich mir die Taschen voll, verdrücke mich in ein Land wo die Sonne scheint, und gut ist...

Allein diese ganze Akku/Batterietechnik ist ein Riesen-Haufen-Sondermüll-Arme-Länder-Hungerlohn-Minenarbeiter-Ausbeutung-Später-Wieder-Entsorgen-Müssen-Der-Von-Strom-Geladen-Wird-Der-Abgeschaltet-Werden-Soll-Mist, was allen Leuten ja als sooooo toll angepriesen wird.

Was kommt dabei raus ?
Ein Spielzeug das gefährlich ist.
Was passiert mit solchen Sachen ?
Auspacken, Einschalten, bissel Spass haben, einmal wehtun, und wieder weg damit....

Gruß Jörg.

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