Dunkelflaute, kein Strom aus erneuerbaren.....
Das dauert noch Jahrhunderte bis man ökologisch korrekt Strom produziert
https://www.welt.de/.../...Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html
Beste Antwort im Thema
Wann war den die letzte 10-tägige Flaute in Deutschland mit 10 Tage Bewölkung?
Das ist doch völlig abwegig. Am Meer gibts allein durch die Temperaturunterschiede Wasser/Land immer über den Tag verteilt Wind in die eine oder andere Richtung.
Kein Argument ist zu doof, um es nicht gegen Elektromobilität zu verwenden.
644 Antworten
Moin
Frag doch mal die Waldbesitzer was sie vom Braunkohletageabbau halten würden, würde er in ihrem Wald stattfinden, oder was sie von einem Atommüllendlager in ihrem Wald halten würden. Und sich über Subventionen für EEs aufzuregen ist schon fast lächerlich in diesem Zusammenhang. Einfach mal schlau machen was der edle Waldbesitzer so an Subventionen für seine Bäumchen bekommt. Liest man nur nicht Medienwirksam auf seiner Stromrechnung, das ist der große UNterschied. Wir werden auf der Stromrechnung auch nie den Abbau der Kernkraftwerke oder die Endlagerung von Atommüll ausgewiesen bekommen, oder sonstige Förderungen der Kohle und Atomenergie.
Moin
Björn
Bei der nun allgem. geführten Thematik "Wir verhindern alles!" frage ich mich woher der viele Strom für die "neue e-Mobilität" kommen soll?
- Wasserkraftwerke = sind verpönt, denn sie behindern ja die (nicht mehr existenten) Fische,
- Atomkraftwerke = war als die Lösung kurzfristig angedacht 😰, langfristig "ein Schuß ins Knie", also auch verpönt,
- kalorische Kraftwerke = verpesten die Umwelt, was ja auch stimmt, also wieder verpönt,
- Windkraftanlagen = sind was "feines", aber nur wenn sie weit weg von meinem Wohnort singen, also auch verpönt,
- Solar-PV-Anlagen = brauchen auch viel Platz, Europa ist schon recht dicht zugebaut; besser in Nordafrika - nur wie den Strom zu uns bringen? Der Invest wäre auch nicht gering. Also auch hier noch einige große Fragezeichen.
Aber wir wissen wo es lang gehen soll, 😛.... nicht? Fragt doch die Politik, die ordnen ja die e-Mobilität an .... "Wir schaffen das!" 😎 So aber sicher nicht!
Die letzten - der Planwirtschaft hörigen Länder/Systeme - sind bereits untergegangen, oder doch nicht?
Zitat:
@LuWien schrieb am 17. November 2017 um 17:41:23 Uhr:
Bei der nun allgem. geführten Thematik "Wir verhindern alles!" frage ich mich woher der viele Strom für die "neue e-Mobilität" kommen soll?
Öhm. Die Frage, wo der Strom herkommen soll, stellt sich eigentlich nicht so wirklich. Der Stromverbrauch von 1 Mio E-Autos würde rechnerisch 0,625% der jährlichen Deutschen Bruttostromerzeugung ausmachen.
Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert, wenn für Elektromobilität (in der Breite) ein möglichst nachhaltiger Strommix zur Verfügung steht.
Da hoffen wir auf die Energiewende - diese ist aber
nichtdie eigentliche Aufgabe der Elektromobilität.
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 12. November 2017 um 10:47:22 Uhr:
Warum soll ich abstrusen Behauptungen der Ökolobby glauben, die immer wieder widerlegt werden
Aha also wieder Stöckchen?
Dann hops erst mal über mein Stöckchen!
Du findest es also geil, wenn die EEG-Umlage weder von Vattenfall Mining (jetzt LEAG) von EXXON MOBIL, auch nicht von BP oder den Kölner Verkehrsbetrieben bezahlt werden müssen? Du findest es also hochnotobergeil, wenn deine Umlage dafür ansteigt? - Interessant! nennt man Masochist
Beweis: Es interessiert dich ja offenbar nicht trotz bester Kenntnislage!!!
Der Waldbesitrzer fand und findet es immer noch obergeil, wenn er die paar m² an einen potenten Windkraftbetreiber verpachten kann - 20 Jahre fett Kohle einstreichen, ohne den Finger zu krümmen.
Es hat ihn nie interessiert, das in 130m Höhe die Flügel brummen, so wie es nie jemanden interessiert hat, dass die Lebensbedingungen für geschützte Uhus in Monokulturen wie dem Fichtenwald nicht so prall sind.
Aber du trittst als der Retter des Waldes auf - am besten mit saubilligem Kohlestrom OHNE Filter - hatten wir bis 1990. Irgendwie hatten damals ca 40% der Bäume im Erzgebirge "Haarausfall"
Irgendwie war die DDR-Wirtschaft trotz billigstenm Strom auch nicht sooo überzeugend.
Korrigier mich!
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Nö, die einzige Zahl die mich in dem Artikel aufhorchen lässt sind die 2,3% Strommenge, die aus all den Dingern die da rum stehen, erzeugt wird vom Gesamtbedarf.
Und das ist LÄCHERLICH!
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 24. November 2017 um 17:00:37 Uhr:
Nö, die einzige Zahl die mich in dem Artikel aufhorchen lässt sind die 2,3% Strommenge, die aus all den Dingern die da rum stehen, erzeugt wird vom Gesamtbedarf.
Und das ist LÄCHERLICH!
Naja. Vielleicht solltest du dazu auch keine Förster fragen. Die Zahl ist jedenfalls verkehrt. Von wann soll die sein - von 1990?
Erneuerbare waren 1. HJ 2017 bei 37,6% und Wind alleine bei 17,5% - im Brutto- Strommix waren es 2016 29,5% und 12,3%.
Müssten Kraftwerks- Dinos, wie Kohle und Atomkraft nicht permanent durch laufen, weil sie zu träge für eine sinnvolle Regelung sind, wäre der Anteil der Erneuerbaren noch besser.
*hier*, Quelle zum "Netto Strommix".
Wie gesagt: Lass dir nicht immer jeden Quatsch erzählen, nur weil dieser dich in deiner Filterblase zu bestätigen scheint. Verlasse die Filterblase und versorge dich mit seriösen Infos.
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 24. November 2017 um 18:22:25 Uhr:
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 24. November 2017 um 17:00:37 Uhr:
Nö, die einzige Zahl die mich in dem Artikel aufhorchen lässt sind die 2,3% Strommenge, die aus all den Dingern die da rum stehen, erzeugt wird vom Gesamtbedarf.
Und das ist LÄCHERLICH!
Naja. Vielleicht solltest du dazu auch keine Förster fragen. Die Zahl ist jedenfalls verkehrt. Von wann soll die sein - von 1990?Erneuerbare waren 1. HJ 2017 bei 37,6% und Wind alleine bei 17,5% - im Brutto- Strommix waren es 2016 29,5% und 12,3%.
Müssten Kraftwerks- Dinos, wie Kohle und Atomkraft nicht permanent durch laufen, weil sie zu träge für eine sinnvolle Regelung sind, wäre der Anteil der Erneuerbaren noch besser.*hier*, Quelle zum "Netto Strommix".
Wie gesagt: Lass dir nicht immer jeden Quatsch erzählen, nur weil dieser dich in deiner Filterblase zu bestätigen scheint. Verlasse die Filterblase und versorge dich mit seriösen Infos.
Hier ist die lächerliche Zahl drin, Seite 10
https://ag-energiebilanzen.de/index.php?...
Ich sitze übrigens in keiner Blase, lese auch was anderes wie nur taz
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 25. November 2017 um 08:51:06 Uhr:
[quote
Erneuerbare waren 1. HJ 2017 bei 37,6% und Wind alleine bei 17,5% - im
Hier ist die lächerliche Zahl drin, Seite 10
Das Dokument hat keine Seitenzahlen. Falls du Ziffer 3.1 meinst. Dort gehts um Primärenergieverbrauch. Wir reden hier von Stromerzeugung.
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 25. November 2017 um 08:51:06 Uhr:
Ich sitze übrigens in keiner Blase, lese auch was anderes
Das verbirgst du recht gründlich.
Zitat:
@maurocarlo schrieb am 24. November 2017 um 17:00:37 Uhr:
Nö, die einzige Zahl die mich in dem Artikel aufhorchen lässt sind die 2,3% Strommenge, die aus all den Dingern die da rum stehen, erzeugt wird vom Gesamtbedarf.
Und das ist LÄCHERLICH!
Hier die Zahlen: Jahr 2017 (bis 24.November, also hochaktuell)
www.energy-charts.de2017 (TWh)
Wasser 19,07 3,90%
Biomasse 42,34 8,66%
Atom 63,81 13,06%
Braunnkohle 121,5 24,86%
Steinkohle 76,3 15,61%
Gas 40,55 8,30%
Wind 87,23 17,85%
Solar 37,89 7,75%
gesamt 488,69 TWh
Wind hat also 17,85% Anteil an der Stromerzeugung, 95% davon on-shore
Resümee:
Dubist lächerlich! 😉
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 26. November 2017 um 13:50:25 Uhr:
Resümee: Du bist lächerlich! 😉
Bitte bei den Fakten bleiben und persönliche Angriffe unterlassen.
Das läßt die Fakten viel besser wirken.
Jetzt wversteh ich wie Mauro auf die abstruse Zahl von "lächerlichen" 2,3% kommt:
In der Auflistung seiner Quelle S10 ist der Primärenergieverbrauch genannt.
Also für 1 To kolumbianischer Steinkohle sind zum Brennwert noch ca 10% Förderenergie 5% Transportenergie hinzuzurechnen. Kommt der Dreck in Moorburg ins Steinkohlenkraftwerk, dann wird (im besten Fall) aus den 1,15to Pimärenergieeinsatz aufgrund des Wirkungsgrades (42% brutto und 39% netto) und der Übertragungsverluste (10%) erstaunlich wenig Strom. Bezogen auf den gesamten Primärenergieeinsatz ist der Windstrom natürlich erschreckend lächerlich wenig.
Aber so kann man Zahlen manipulieren - jeder wie ers braucht.
Seeehr interessant dabei ist auch diue Zusammensetzung des Verbandes Energiebilanzen e.V. - also dem Herausgeber. Ein Schelm der dabei noch an klare Fakten glaubt 😁
Also, wenn das so ist:
Zitat:
lso für 1 To kolumbianischer Steinkohle sind zum Brennwert noch ca 10% Förderenergie 5% Transportenergie hinzuzurechnen. Kommt der Dreck in Moorburg ins Steinkohlenkraftwerk, dann wird (im besten Fall) aus den 1,15to Pimärenergieeinsatz aufgrund des Wirkungsgrades (42% brutto und 39% netto) und der Übertragungsverluste (10%) erstaunlich wenig Strom.
Zitat Ende
dann müsste man ja die Steinkohlekraftwerke SOFORT!!!! abschalten. Dt. Steinkohle ist es ja nicht mehr, also gefährden wir nur die direkten Arbeitsplätze in den Kohlekraftwerken....
Zitat:
@JürgenS60D5 schrieb am 26. November 2017 um 17:52:36 Uhr:
Also, wenn das so ist:
.....dann müsste man ja die Steinkohlekraftwerke SOFORT!!!! abschalten. Dt. Steinkohle ist es ja nicht mehr, also gefährden wir nur die direkten Arbeitsplätze in den Kohlekraftwerken....
Das ist die Argumentation der Leute, die sich um Energieversorgung auch keinen Kopf machen.
Ich bin sicher nicht für für die sofortige Abschaltung aller Kohlekraftwerke.
Das Problem hast du aber richtig erkannt. Der GESAMTWIRKUNGSGRAD ab Lagerstätte bis zum Stromverbraucher liegt bei der Kohle irgendwo zwischen 18 und 25% - lächerlich wenig.
Rechnet man noch die toten kolumbianischen (meist) Indio-Leiharbeiter hinzu wirds mir nicht besser.
Das mit den Arbeitsplätzen ist auch so eine Sache: Die Betriebsbelegschaft einer Schicht vom Kraftwerk Lippendorf (1,7Gigawatt) auf zwei Blöcken beträgt nur noch ca 30 Leute. Also wird so ein Kasten zurück gebaut, fallen vielfach mehr Arbeitsplätze für ca 6 Jahre an. Also die Stillegung/ Rückbau ist ein glattes Konjunkturprogramm!
Fakt ist, dass die Zukunft der "dunklen Flautenenergie" wohl nicht die Braunkohlen und Steinkohlenschlote sind, sondern eher ausschließlich Kombikraftwerke, die Kohle/Öl/Gas verbrennen und Strom UND Wärme erzeugen UND nutzen, also städtische BHKW´s so wie derzeit Berlin-Moabit, Berlin-Reuter-West, Rostock oder (teilweise) Lippendorf (300MW Wärme für Leipzig und Böhlen)
Aber für Jänschwalde, Boxberg und Schwarze Pumpe gibt es keine Zukunft. Dort liegt der Gesamtnutzungsgrad der Energie unter 15% von Braunkohle -> Verbraucherstrom, also viel mehr Dreck und Umweltheizung als Nutzenergie.
Aber dafür muß ein PLAN her und den hat die Regierung und gerade Merkel nicht.
Wenn sie einen hat, ist er nicht vonihr und sofort springen die Ratten der Kohlelobby (AG Energiebilanzen) mit ihren Lobbyisten aus den Löchern.
Die BHKW existieren derzeit nicht in ausreichender Menge. Ein Neubau von Kohle ist eh sinnlos, aber Gas würde gehen, denn die wären in etwa 15min am Netz mit der ersten Stufe (Gasturbine).
Dann könnten auch die Biogaskraftwerke flexibel betrieben werden, so dass man auch die Sommerflexibilität gewährleisten kann.
Alleine die Zahl der neuen Mitarbeiter in der Branche "erneuerbare Energien" übersteigt die Anzahl der bestehenden Mitarbeiter in der kompletten Kohleindustrie.
Also Arbeitsplatzsicherheit ist ein Scheinargument. Es bewirkt sogar das genaue Gegenteil.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 26. November 2017 um 20:56:51 Uhr:
Das ist die Argumentation der Leute, die sich um Energieversorgung auch keinen Kopf machen.
Ich bin sicher nicht für für die sofortige Abschaltung aller Kohlekraftwerke.Aber dafür muß ein PLAN her und den hat die Regierung und gerade Merkel nicht.
2 folgt aus 1. Plan haben ist nicht das Problem, Lobbygruppen auch nicht. Da braucht man doch nur Threads wie diesen zu lesen, sich aktuelle Wahlergebnisse anzugucken wie es mit der Meinung zu Energiesparen und Energiewende in weiten Teilen der Bevölkerung steht.
Scheissegal, hauptsache billich ... Folgen? Wen interessiert das, nur nicht vor meiner Haustür.