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Selbsterzeugter Strom! Frentzen baut sich sein Zukunfts-Haus

BMW i3 I01, Tesla Model S
Themenstarteram 22. Juni 2015 um 17:12
Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. Juni 2015 um 17:12
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am 22. Juni 2015 um 17:14

Jetzt muß schon der Multimillionär als Vorbild für Otto Normalverbraucher herhalten .

Themenstarteram 22. Juni 2015 um 17:23

Nein, selbst jemand dem Strom- und Spritkosten egal sein können, baut auf die elektrische Zukunft.

am 22. Juni 2015 um 17:32

So passt er dann publicity mässig gut zur Formel E?

Naja, hab da so meine eigene Auffassung:

Angenommen, Frentzen hat den Artikel gegengelesen (was man bei "Blöd" immer sollte), dann dürfte ihm wie jedem Fünftklässler aufgefallen sein, dass der Redakteur physikalische Einheiten nach dem Streubombenprinzip platziert.

Eine 36kW(p) Anlage aufs Flachdach zu bauen, ist sicher keine Kunst. Für ein Einfamilienhaus ist das schon extrem fett. Zu lesen, dass dann auch noch das Ding mit Akku nur 2000€/kW(p) gekostet hat klingt interessant.

Das zusätzliche BHKW (fossil?) scheint es kompletter zu machen.

Aber dass er ein solches Mordsding allein braucht, macht ihn schon zum Energieverschwender Hoch 3.

Den Architekten dürfte das Teil wenig zu Ehre gereichen - obwohl - in Düsseldorf ticken die Uhren eh anders.

tsts

am 23. Juni 2015 um 20:25

Er lädt zwei E-Autos damit - und das Schwimmbad saugt ja auch gut Strom - Filter und Umwälzanlage laufen mit Sicherheit ein paar Stunden täglich, wenn er mit seiner Familien dort ist und vermutlich hat er auch eine Gegenstromanlage die dann genutzt wird und wenn keine Solarthermie wird er auch Strom nehmen zum Wasser nachwärmen, das summiert sich dann auch schnell zu einigen kwhs.

Von den sicher 400-500 m^2 Wohnfläche werden auch denke ich sicher 200-300 m^2 klimatisiert sein.

Solange er dafür Sonnenenergie nutzt ist das doch relativ egal wieviel er verschwendet? Die Sonne wird ja nicht für Frentzen angemacht :D

das mit dem Aufladen hab ich gesehen, das Problem ist der "Zwischenspeicher" - da ist dann eben ein zusätzlicher Puffer verbaut, wenn die Autos nicht an der Strippe hängen. Wenn die am Tage beide unterwegs sind, ist ja nicht viel mit "Sonnenladen" Das macht das Ganze sehr aufwändig. Mit Strom das Schwimmbad heizen find ich jetzt auch nicht so doll (wenn es denn so ist)

Zitat:

@Audi-gibt-Omega schrieb am 24. Juni 2015 um 07:21:15 Uhr:

Mit Strom das Schwimmbad heizen find ich jetzt auch nicht so doll (wenn es denn so ist)

Warum nicht?

Die entsprechenden Wärmepumpen liefern auch in etwa 1:3 wie bei einer Klimaanlage.

Zitat:

Mit Strom das Schwimmbad heizen find ich jetzt auch nicht so doll (wenn es denn so ist)

Es ist ja so, daß Inselsolaranlagen, im Sommer hohe Überschüsse produzieren.

Der übeschüssige Strom wird entweder weniger sinnvoll genutzt, oder von der Anlage selbst weggeregelt. Die Wärme wird dann über die Module, oder von den Ladereglern abgegeben.

Ich hab auch schon mit einem elektrischen Heizsrahler abends, draußen gesessen.

Am nächsten Mittag sind alle Batterien wieder voll, das passt schon.

Zitat:

@Audi-gibt-Omega schrieb am 24. Juni 2015 um 07:21:15 Uhr:

Mit Strom das Schwimmbad heizen find ich jetzt auch nicht so doll (wenn es denn so ist)

Er heizt ja nicht mit Strom sondern mit Sonnenkraft. Das sieht von aussen nur wie Strom aus. ;)

 

 

Pete

Na das kann man aber auch einfacher haben mit der Wärme bei Sonnenkraft.

die Kette bei PV sieht so aus:

30qmPV-->Akku-->Wärmepumpe-->Puffer-->Wärme

die Kette bei Solarthermie soo:

10qm-->Puffer-->Wärme

was wohl effizienter und preiswerter ist? :D

 

Ich verstehe die Fixierung auf PV letzter Zeit immer weniger. jede eingesparte kWh Energie ist positiv egal auf welche Art nachhaltig produziert. Warum man dann aber immer die teuerste Variante wählen muss erschließt sich mir bei Wärmeerzeugung nicht. Deswegen kann ich Audi_gibt_Omega's Aussage recht gut verstehen.

Zu der gezeigten Anlage bei H.H.Frentzen muß ich sagen das mich solche Anlagen, wenn ich den Technikraum sehe und die Beschreibung lese eher abschrecken. Der ganze technische Aufwand und zum Schluss ist das nicht immer nicht völlig Autark. Was ist wohl nötig um auf Null externe Energie zu kommen?

Themenstarteram 25. Juni 2015 um 23:20

Zitat:

@2tviper schrieb am 25. Juni 2015 um 23:02:19 Uhr:

Na das kann man aber auch einfacher haben mit der Wärme bei Sonnenkraft.

die Kette bei PV sieht so aus:

30qmPV-->Akku-->Wärmepumpe-->Puffer-->Wärme

die Kette bei Solarthermie soo:

10qm-->Puffer-->Wärme

was wohl effizienter und preiswerter ist? :D

1. Warum Akku bei PV?

Der Strom geht vom PV-Modul direkt in die Wärmepumpe.

2. Wenn PV mit Akku, wo kommt bei der Solarthermie die Wärme Nachts her?

Bei solch einem ambitionierten Projekt gehört ein Latentwärmespeicher dazu. Strom... Strom... Strom...

Ja, wunderbar, aber "trübe Wintertage" gibt´s schon ein paar mehr. Da sollte man doch die Energie der Sonne sinnvoller zwischenspeichern.

Ich finde übrigens die Aufständerung der PV-Anlage nicht wirklich sinnvoll. Weder von der Ausrichtung (Ost/West oder gar Süd/Nord?), noch vom Winkel. Wer hat ihm denn das verkauft? Vor allem im Winter... aber wurscht, da hat er dann ohnehin sein Privatkraftwerk.

am 27. Juni 2015 um 15:01

Ost-West Aufständerung bei einem Flachdach macht doch Sinn?

Ja, ok, wenn man dadurch tatsächlich deutlich mehr Fläche zubauen kann:

http://www.photovoltaikbuero.de/.../

Tatsache...

Wundert mich nur, dass es dermaßen viele Süd-Ausreichtungen gibt, auch auf Flachdächern. Aber stammt dann wohl noch aus vergangenen Zeiten, in denen die Modulkosten noch höher zu Buche schlugen.

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