Drehzahlschwankungen und frühes Runterschalten unter leichter Last
Hallo Leute,
ich fahre einen Audi A8 D3/4e 4.2quattro, Modelljahr 2003 (Bj. 11/02). Das Auto hat aktuell 254tkm gelaufen. Bei km-Stand 106t ist eine Gasanlage von Landirenzo verbaut worden.
Seit etwa 600km:
1. Symptom: Das Auto "stottert" leicht. Fühlt sich an, wie wenn man minimal Gas geben und wieder wegnehmen würde. Es tritt bei Fahrten sporadisch auf.
Seit etwa 100km:
2. Symptom: Während der Fahrt erhöhte sich die Drehzahl bei 100km/h von normalerweise 1.800 Umdrehungen im 6. Gang auf 2.100 Umdrehungen im 6. Gang. Die Drehzahl blieb auch bei ebener Fahrbahn erhöht, der Motor stand nicht unter Last. Nach einer Ortsdurchfahrt ist die Drehzahl dann entweder wieder normal oder erhöht. Es kann auch sein, dass sie sich irgendwo zwischen 1.800 und 2.100 Umdrehungen bei 100 km/h befindet.
3. Symptom: Der Motor schaltet bei Beschleunigen früher einen Gang zurück. Auch bei langsamen Beschleunigen kann es sein, dass das Getriebe einen Gang zurück schaltet. Eventuell erhöht sich auch nur die Drehzahl (ohne dass der Motor zurück schaltet).
Die oben genannten Symptome treten bei Fahrten mit und bei Fahrten ohne Autogas auf. Das schließe ich also aus. Auch hat der Motor die 90° Betriebstemperatur bereits seit einiger Zeit erreicht, bevor die Drehzahlschwankungen eintreten.
Wer kennt diese Probleme von seinem Fahrzeug und was waren die Fehler?
35 Antworten
Ich hab noch 2 Stück auf Lager.
Kaufe die auch nur vom Großhändler. Die verkaufen nur an Gewerbetreibende
Zitat:
@das-weberli schrieb am 17. Mai 2016 um 20:08:05 Uhr:
Ich hab noch 2 Stück auf Lager.
Kaufe die auch nur vom Großhändler. Die verkaufen nur an Gewerbetreibende
Würdest Du ggf eines davon verkaufen? Muss aber erst klären, wer mir das einbauen würde. Oder kennt jemand jemanden, der im Raum Koblenz so etwas macht? (ich kenne da leider nur einen, und ob der Fremdteile einbaut, weiß ich nicht (könnte ich aber verstehen)).
Wie lange die WÜK / Drehmomenwandler halten, hängt vom Fahrprofil ab.
Mechatronic is ebenso ein Verschleißteil und dafür gilt dasselbe.
Getriebeölwechsel hilft nur den Verschleiß zu reduzieren von Anfang an und die Lebensdauer aller Teile zu verlängern. Jetzt wird ein Ölwechsel nix mehr reißen, muss aber neu mit dem Wandler und dann muss eine Adaptionsfahrt erfolgen und aufpassen beim Prozedere den richtigen Ölstand zu erreichen, daß ist ja ein böses Gefummel, bis man das hin hat mit den ganzen unterschiedlichen Temperaturen etc.
Oder einfach wie bei meinem 4E 4.2 TDI:
Einfach 400.000km gar kein ATF Wechsel machen und das Getriebe läuft trotzdem wie ne 1.
Aktuell hat es übrigens 603.500km !
Ähnliche Themen
Bei mir ist auch sowas wie drehzahlschwankungen vorallem im kalten zustand. Weiteres ist dass er auch nur vom 1 gang beim rüberschalten im 2 ten ruckelt mit schlag. Dann wieder mal nicht dann wieder doch. Richtig komische Geschichte! Wenn es ruckelt und man das schnell wieder loswerden will dann muss man zügiger fahren und kickdown geben dann ist es weg nach paar Minuten. Was könnnte das sein?
Weiteres habe ich bemerkt dass mein luftfahrwerk sehr oft beim Bremsen zb. Ampel ein zischen von sich gibt. Ist das normal?
Zitat:
@das-weberli schrieb am 4. Juni 2016 um 21:15:45 Uhr:
Oder einfach wie bei meinem 4E 4.2 TDI:
Einfach 400.000km gar kein ATF Wechsel machen und das Getriebe läuft trotzdem wie ne 1.Aktuell hat es übrigens 603.500km !
Ausnahmen bestätigen die Regel und Deiner ist ein Langtreckenwagen u. eher ein Ausnahmewagen und schafft sicher auch noch mehr km.
Wenn ZF im Gegensatz zum :-) (Lifetimefüllung für den Otto Normalfahrer) für unser Getriebe einen Ölwechsel alle 80 - 120 tsd. km vorsieht, je nach Fahrprofil und ABT nach Tuning alle 30 tsd. km vorschreibt, hat das aber einen Grund.
Ich warte meine Kiste nach meinen mir bekannten Wartungsanweisungen:
Bei großen ZF Getrieben (einfache hydraulische Getriebe mit Reduktion / Untersetzung 3:1 oder so und Vorwärts- rückwärts/ rechts / links drehend) auch für mehrere 1000 kW ist ein Getriebeölwechsel alle 1000 h oder spätestens alle 2 Jahre durchzuführen, je nachdem was zuerst eintritt und ZF in Friedrichshafen hat den größten Getriebprüfstand in Europa bis 65.000 kW und ich war da auch schon zum Fachlehrgang für Getriebschäden, Wartung und Reparatur.
(Also: So mach ich das, also bei mir alle 60 - 70 tsd.km = 1000h, alle 2 Jahre)
Bei großen Dieseln sind alle 4 - 500h od. mind. 1 x im Jahr ein Ölwechsel üblich, (je nachdem was zuerst eintritt) und bei Stromgeneratoren (z. B. 6 ltr., 6 Zyl. mit 120 kW z. B.) alle 250 h und die laufen sehr gleichmäßig und sind weich dauerbelastet und drehen nur 1.500 U/min. Dauerdrehzahl, zwischen 50 und 80% Leistung.
Bei Caterpillar z. B. ein 70 ltr,16 Zyl. mit 2.500 kW bei 1.300 U/min., hängt das Intervall von der Größe der Ölwanne ab. Beginnend alle 250 h, mittlere Größe alle 500 und extended version alle 1000 h. Letztere fasst dann 800 ltr. Motoröl ;-)
Bei unserer Ölwanne im 4.2 TDI mit 11,5 ltr. Öl im System ist für den Otto Normalverbraucher (max. 150. tsd. km, Haltedauer 3 - 6 jahre) alle 500 h / 30.000 km oder 1 x im Jahr bis max. 2 Jahre ausreichend, aber wir haben das Problem mit der Nacheinspritzung für die Oxy Kats und DPF's, sowie AGR und Ölverdünnung durch Diesel im Motoröl und unsere Motoren laufen definitiv nicht unter so günstigen Bedingungen wie ein Generatordiesel im stationären Betrieb, oder als Antriebsdiesel.
Also mach' ich schön alle 250 h Motoröl - und alle 1000 h Getriebeölwechsel und ich werde auch die 500 tsd. km Schallmauer knacken und mehr :-)
Kommt halt drauf an, wie lange man sein Schätzchen behalten möchte u. ich kann nicht gegen meine Erfahrungen und Kenntnisse arbeiten nur weil es in einem Scheckheft steht als Mindestanforderung von Herstellern, die Neuverkauf wollen und nicht das Du und ich mite einem Wagen, Motor und Getriebe 1 Mio. km fahren. Das ist der Unterschied.
Wer gut schmiert, der gut fährt - so hab ich das mal gelernt.
(Meine Ölwechsel stimme ich ja auch mit Ölanalysen ab. Passt.)