DPF 1,7 CDTI Nachrüstung?
Hallo,
war heute mal auf der AMI 2005 um mich über DPF zu informieren. Wird ja in absehbarer Zeit ein heißes Thema werden. Wenn man unseren Verkehrsminister reden hört. Ok zum Punkt. Man bietet ja nur für den 1.9 CDTI DPF an. Für den 1.7CDTI gab es damals keinen DPF als Sonderausstattung. War auch die hächste Motorisierung im Feld. Der 1.9er kam erst im Herbst. Da war mein Auto schon da. Ich ging davon aus das DPF später dann nachzurüsten, da Bosch und andere Anbieter begonnen haben in großen Stückzahlen DPF zu produzieren für Autoindustrie. Um Engpässe zu mindern, auf Grund Nachfrage. Ok genug gelabbert.
Also am Opel Stand auf der AMI 2005 ist keinem bekannt, dass ein DPF Nachrüstkit für den 1.7 CDTI gibt. Man könnte auf dem Markt einen Kaufen, ob er dann passe in das Abgassystem. Keine Ahnung. Von Opel selbst wurde hier auch nicht entwickelt und es werden auch keine Anstrenungen gemacht zu entwickln. Angeblich kosten zu hoch. So nun zur Technik. Wie groß ist der Hubraumunterschied zwischen 1.9er und 1.7er? Speziel die Abgaseinheit? Der DPF sitz doch nur da? Wenn nen DPF im 1.9er Platz hat, hat nen 1.7er erst recht den Platz oder für nen DPF??? Habe keinen Nerv, wenn die Regierung den Stempel auspackt und Fahrverbote verhängt, wegen Feinstaubbelasung zu hoch, sie erfüllen die Norm nicht bitte stehen bleiben. Als Vielfahrer bin ich da am A.... ! Habt Ihr Ideen Lösungen Ratschläge wie es ausschaut zumDPF für den 1.7CDTI???
Thx und sorry für soviel Text. Es schwingt halt bissl Frust mit.
Bye und danke für Postings
18 Antworten
Moin,
gabt ihr gestern den Beitrag gesehen zum Feinstaub auf Sat1 in der Sendung Akte 2005 ..... Man nahm sich eine Wohnung im fünften Geschoss eines Mietshauses an einer stark befahrenen Strasse und miste den Feinstaub draußen in der Luft. Er lag unter den Richtwerten der EU. Man wiederholte die Messung in der Wohnung der Probandin und war erstaunt, hier war die Bealstung höher und überschreitete den maximalen zulässigen Wert. Die Erklärung dazu ist einfach, in der Wohung wirbeln mehr Feinstäube die durch uns menschen erursacht werden. In wie weit diese nun gefährlich sind für ins ist nicht geklärt. Man wiederholte die Messung in einer Kneipe. Davor natürlich eine Strasse. Der ermittelte Feinstaubwert bleib unter dem Grenzwert. Dann wurde eine Messung in der Kneipe gemacht. Der Wert hier, um ein erhebliches höher als draußen. Schon bedingt durch Raucher. Der ermittelte Wert lang über dem 2fachen des zulässigen Wertes. Dann nahm man sich einen bekennden Raucher und wollte wissen was für Feinstaub aus seiner Atemluft kommt - das Ergebnis erschreckend. 99% der Außatemnluft eines Rauchers ist Feinstaubbelastet. Das ist der Hammer.
Alle Welt inklusive der Politik machen so ein Tätatä darum und sollten erstmal in der Industrie und den LKW Verkehr mit Filter ausrüsten. Sie sind die größten Verschmutzer. Doch da ist ja wieder der Punkt, das alle in der Wirtschaft so verstrickt sind, das es nie Auflagen geben wird. Beim kleinen Mann ist mehr zu holen. Verdient ja das meiste. Eigentlich haben uns das selbst eingebrckt, da Großstäube weitesgehend nicht mehr vorhanden sind und unsere Luft sehr reingeworden ist den letzten Jahren. Auf Grund vom Kojte Protokoll (oder so ähnlich) - wo uns verfpflichteten die Luft reiner zu machen. An den Grßstäuben konnte sich früher der Feinstaub anheften und wir waren weniger gefährdet. Keine Chance sich in den feinen Härchen der Lunge festzusetzen. Man bemerke, wir werden doch zu nehmenst auf alles allgerisch was es gibt. Früher kannt man sowas nicht eine allergie zu haben auf Staub, Tiere, Latex, Lebensmittel. Wir werden langsam zu Weichspühlern. Unser Emunsystem verfügt über weniger Abwehrkräfte. Aber nicht desto Trotz sind Feinstäube keine schöne Sache, doch ist nicht Hunderprozentig klar, wie weit Feinstäube durch den Straßenverkehr auf Grund von Dieselfahrern zurückzuführen ist. Was ist mit den Benziner? Den alltäglichen Feinstäuben aller Kneipe, sprich Zigarette als passive Raucher/ oder Raucher? Der Hammer ist noch der, das ab Mitte Jahr Plaketten ausgehöndigt werden sollen für Dieselfahrer. grün für Euro 4 und Gelb für Euro 3. Müssen Sichtbar am fenster angebracht sein, wenn man gesperrte Straßen befahren will, die eine zu Hohe Konzentration haben sollen. Aber Pflicht soll es nicht werden, nur wir mag soll sich die Plakette holen. Kein Ton davon ob sie was kostet. Mit Sicherheit. Eichel gibt doch nichts umsonst raus. In diesem Sinn, wie denkt ihr zu dem was ich so mittlerweile so gehört und gelesen haben?
Dann mal los zum diskutieren.
Bye ich muss erstmal arbeiten
Zitat:
Original geschrieben von bigblue
Moin,
gabt ihr gestern den Beitrag gesehen zum Feinstaub auf Sat1 in der Sendung Akte 2005
Das hab ich auch gesehen. Und meine Überzeugung, daß wir einfach mal wieder verarscht werden hat von Minute zu Minute zugenommen. Der dumme Autofahrer, der auf sein Fahrzeug angewiesen ist um zur Arbeit etc. zu kommen und sich daher wohl auch nicht beschweren wird darf einfach mal wieder zahlen. Mittlerweile fahren ja auch genug Dieselfahrzeuge in Deutschland rum. Hinzu kommt, daß unsere Politik ganz einfach zu feige ist sich mit der "unantastbaren" Industrie anzulegen, die nur damit drohen muß, daß man ins Ausland abwandert um anschließend wieder den Arsch geleckt zu bekommen...
so sehr ich Eure Meinung teile, dass es der Politik hier in erster Linie ums "melken" und um Ablenkung von den wirklichen Problemen geht....
...auf "Akte..." würde ich mich dabei nicht berufen wollen. Das ist alles andere als seriöser Journalismus -- eher populistische Stimmungsmache auf Bild-Niveau!
Zitat:
Original geschrieben von matula73
so sehr ich Eure Meinung teile, dass es der Politik hier in erster Linie ums "melken" und um Ablenkung von den wirklichen Problemen geht....
...auf "Akte..." würde ich mich dabei nicht berufen wollen. Das ist alles andere als seriöser Journalismus -- eher populistische Stimmungsmache auf Bild-Niveau!
...Und damit auf dem gleichen Niveau wie die Pro-Filter-Initiative.
Wie heisst es so schön? An ihren Taten sollt ihr sie messen. Oder so.
Und das ist genau das Problem: Wenn man etwas verbessern will, muß sich die Verbesserung auch messen lassen.
Wo bleiben die Städte und Gemeinden, die hier die Vorreiter-Rolle spielen?
Ich bezweifle, daß es zu einer meßbaren Reduktion des Feinstaubanteils kommt, wenn nur noch DPF-Fahrzeuge in den Innenstädten verkehren. Das wäre wider allen Forschungsergebnissen.
Allerdings lasse ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.
In naher Zukunft sind wir Dieselfahrer alle etwas ärmer, und wenn man fragt "hats wenigstens geholfen?" wird man nur Schulterzucken ernten...sehr wahrscheinlich...leider.
Andererseits: Dann gehen die Zulassungszahlen für Diesel wieder zurück, weil DPF ist teurer und anfällig dazu, der Spritpreis sinkt und alles wird wieder gut. Zumindest für die, die kein DPF haben (die DPF-Fahrzeuge lassen sich nämlich nicht mehr verkaufen, wenn sie ausserhalb der Garantie sind. Unsere osteuropäischen Nachbarn können mit dem ganzen unnützen Krempel eh nix mehr anfangen).