Dieselpreis dauerhaft teurer?
Momentan ist ja Diesel wieder ziemlich teuer. War doch vor 2-3 Jahren(?) schon mal so für einige Zeit, hat sich dann aber wieder reguliert. Woran lag das eigentlich damals? Da hatten dann viele Benzinerfahrer mit Schadenfreude rausposaunt, dass sich Diesel nicht mehr lohnt 😉
Kann es sein, dass Diesel nun dauerhaft so nah am Benzinpreis bleibt?
Rein aus wirtschaftlicher Sicht wäre ein Benziner zwar sowieso keine Frage für mich (im Leasing sind nämlich Diesel, zumindest bei BMW, nach wie vor deutlich günstiger), aber trotzdem interessant.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Momentan ist ja Diesel wieder ziemlich teuer. War doch vor 2-3 Jahren(?) schon mal so für einige Zeit, hat sich dann aber wieder reguliert. Woran lag das eigentlich damals?
Juchhu, ein neuer Preisichschauindiezukunftfred 😁😁
Der Dieselpreis wird sich immer weiter verteuern, umso mehr wie unsere Regierung Geld braucht. Und natürlich um so mehr, wie es mit den Vorräten zu Ende geht.
Ein Diesel Fahrzeug wird immer weniger Kraftstoff brauchen wie ein Benziner. Wenn der Motor nicht mehr verkauft wird, da wg. Spritpreis uneffektiv, wird der Dieselaufschlag geringer ausfallen. Man muss also permanent rechnen.
Sicher wird es nie eine Energieart geben, die maximal günstig gegenüber anderen Energiearten ist ... das ist nicht gewollt. Alle würden sich drauf stürzen und der Preis zieht an.
Der Preis ist immer von vielen Faktoren abhängig. Ich zähle mal ein paar gängige auf:
die Amis
die Chinesen
die Inder
das Wetter
ausgefallene Raffinerien
explodierte Bohrinseln
gekaperte Tanker
Hochwasser im Rhein
Niedrigwasser im Rhein
Eis im Rhein
Steuererhöhung
....
Trotzdem ist, gesamt gesehn, das Autofahren die letzten 25 Jahre kaum teurer geworden. Was man hier mehr bezahlt, wird da günstiger ( Beispiel Benzinkosten/ Wartungsintervalle).
Unser 90 PS Corsa kostete 1996, ohne Wertverlust, 68 Pfennig/km , unser 335i liegt aktuell bei 27 Cent.
21 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Momentan ist ja Diesel wieder ziemlich teuer. War doch vor 2-3 Jahren(?) schon mal so für einige Zeit, hat sich dann aber wieder reguliert. Woran lag das eigentlich damals?
Juchhu, ein neuer Preisichschauindiezukunftfred 😁😁
Der Dieselpreis wird sich immer weiter verteuern, umso mehr wie unsere Regierung Geld braucht. Und natürlich um so mehr, wie es mit den Vorräten zu Ende geht.
Ein Diesel Fahrzeug wird immer weniger Kraftstoff brauchen wie ein Benziner. Wenn der Motor nicht mehr verkauft wird, da wg. Spritpreis uneffektiv, wird der Dieselaufschlag geringer ausfallen. Man muss also permanent rechnen.
Sicher wird es nie eine Energieart geben, die maximal günstig gegenüber anderen Energiearten ist ... das ist nicht gewollt. Alle würden sich drauf stürzen und der Preis zieht an.
Der Preis ist immer von vielen Faktoren abhängig. Ich zähle mal ein paar gängige auf:
die Amis
die Chinesen
die Inder
das Wetter
ausgefallene Raffinerien
explodierte Bohrinseln
gekaperte Tanker
Hochwasser im Rhein
Niedrigwasser im Rhein
Eis im Rhein
Steuererhöhung
....
Trotzdem ist, gesamt gesehn, das Autofahren die letzten 25 Jahre kaum teurer geworden. Was man hier mehr bezahlt, wird da günstiger ( Beispiel Benzinkosten/ Wartungsintervalle).
Unser 90 PS Corsa kostete 1996, ohne Wertverlust, 68 Pfennig/km , unser 335i liegt aktuell bei 27 Cent.
Damals (mitte 2008) habe ich einmal Diesel für 1.51,9€ getankt, danach gings aber recht schnell wieder runter, der Ölpreis lag damals bei knapp 150 $ pro Barrel, heute sinds nur knapp über 100 $. Damals wie heute sicherlich eine Menge Spekulation mit drin, aber da die Weltweite Nachfrage schnell wächst, die Wirtschaft momentan brummt und das Geld immer schneller immer weniger wert wird, werden die Preise, wenn auch mit gelegentlichen Rücksetzern, weiter steigen.
Klar, dass die Spritpreise generell weiter steigen. Es ging mir ja nur um die kleiner werdende Schere zwischen Benzin und Diesel. Damals war ich mir sicher: War einfach nur Abzocke der Konzerne. Denn nach wie vor ist im Dieselpreise 22(?) cent weniger Steuern.
Die Nachfrage nach Diesel im Verhältnis zu Benzin nimmt aber auch immer weiter zu... und das bestimmt im Endeffekt immer den Preis.
Ähnliche Themen
habe irgendwo gelesen, dass durch den stark steigenden LKW verkehr (asien) und den dieselboom, sich der prozentsatz diesel/benzin ungünstig entwickelt was nachfrage und rafinerie angeht. deswegen steigt der dieselpreis unproportional.
wenn die regierung endlich aufhören würde, die verbräuche der benziner zu "sanktionieren" würde auch der dieselpreis wieder sinken ,-)
ich perönlich denke der diesel hat seine besten zeiten schon lange gesehen. die kleinen turbo-benziner wreden ihm den rang ablaufen.
Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Woran lag das eigentlich damals?
Damals war "Krise" - schon wieder vergessen? 😉
Manchmal wünsche ich sie mir zurück. Nicht nur die Spritpreise, sondern so ziemlich alles wurde günstiger. Aktuell wird alles wieder teurer. Schließlich kann man es sich wieder leisten...
Zitat:
Original geschrieben von Zimpalazumpala
Der Preis ist immer von vielen Faktoren abhängig. Ich zähle mal ein paar gängige auf:Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Momentan ist ja Diesel wieder ziemlich teuer. War doch vor 2-3 Jahren(?) schon mal so für einige Zeit, hat sich dann aber wieder reguliert. Woran lag das eigentlich damals?
die Amis
die Chinesen
die Inder
das Wetter
ausgefallene Raffinerien
explodierte Bohrinseln
gekaperte Tanker
Hochwasser im Rhein
Niedrigwasser im Rhein
Eis im Rhein
Steuererhöhung
....
großartig! you made my day : ) sry for spam
Zitat:
Original geschrieben von Zimpalazumpala
Juchhu, ein neuer Preisichschauindiezukunftfred 😁😁Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Momentan ist ja Diesel wieder ziemlich teuer. War doch vor 2-3 Jahren(?) schon mal so für einige Zeit, hat sich dann aber wieder reguliert. Woran lag das eigentlich damals?Der Dieselpreis wird sich immer weiter verteuern, umso mehr wie unsere Regierung Geld braucht. Und natürlich um so mehr, wie es mit den Vorräten zu Ende geht.
Ein Diesel Fahrzeug wird immer weniger Kraftstoff brauchen wie ein Benziner. Wenn der Motor nicht mehr verkauft wird, da wg. Spritpreis uneffektiv, wird der Dieselaufschlag geringer ausfallen. Man muss also permanent rechnen.
Sicher wird es nie eine Energieart geben, die maximal günstig gegenüber anderen Energiearten ist ... das ist nicht gewollt. Alle würden sich drauf stürzen und der Preis zieht an.Der Preis ist immer von vielen Faktoren abhängig. Ich zähle mal ein paar gängige auf:
die Amis
die Chinesen
die Inder
das Wetter
ausgefallene Raffinerien
explodierte Bohrinseln
gekaperte Tanker
Hochwasser im Rhein
Niedrigwasser im Rhein
Eis im Rhein
Steuererhöhung
....Trotzdem ist, gesamt gesehn, das Autofahren die letzten 25 Jahre kaum teurer geworden. Was man hier mehr bezahlt, wird da günstiger ( Beispiel Benzinkosten/ Wartungsintervalle).
Unser 90 PS Corsa kostete 1996, ohne Wertverlust, 68 Pfennig/km , unser 335i liegt aktuell bei 27 Cent.
Hier mal eine ausgefallene Raffinerie:
http://www.ftd.de/.../50200996.html?page=2#
*zwinker*
Als langjähriger Dieselfahrer kann ich dich entwarnen: im Winter ist die Differenz zwischen Diesel- und Benzinpreisen immer relativ niedrig, im Sommer wird sie wieder deutlich größer.
Soll angeblich mit der Heizölnachfrage zusammenhängen und mit der etwas teureren Produktion des Winterdiesels (Fließverbesserer).
Langfristig wird der Sprit sicher noch teurer werden, wird vermutlich aber ebenso beim Benzin gelten, ich hoffe mal, dass die Spediteurslobby auch weiterhin für den niedrigeren Steuersatz des Diesels sorgt.
Am Besten einfach nicht dauernd daran denken....
Sonst Fährt man nicht mehr weiter als es das Fahrrad schafft😁
Oder man macht nen Spritsparkurs überwacht von der Schweizer Polizei (Landstraße 80,BAB 120 sonst Strafe).
Und schwupp lieg ich dauernd unter 6L/100😛 vorher in D 6-7
Stammt nicht von mir, habe ich mal aus irgend einem Forum kopiert und gespeichert:
Die Gründe für eine Benzinpreiserhöhung:
1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.
2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.
8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.
9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.
10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.
11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.
12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.
13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.
16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.
17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.
18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.
19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.
20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.
21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.
22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.
Gruß
Woldo
Es ist Winter! Es gibt ein Heizungsanlagen die sollen auf Heizöl laufen.Große Nachfrage,= hoher Preis.
Die Benzinfraktion wird auch verarscht: Von wegen E10 Sprit!
http://auto-clever.de/...gelpackung-gleicher-sprit-in-allen-schlauchen
Es geht diversen Herrschaften nur darum, sich möglichst schnell die Geldbörsen zu füllen.
Somit halte ich von den vorher angegebenen Gründen sicherlich einige für zutreffende, viele andere dienen nur zum abzocken, mit nem entsprechend dummen Vorwand. 🙄
Herrschaften der Mineralölkonzerne und der Politik ------> In den vorher zitierten hochwasserführenden Rhein damit!