die gute alte zylinderkopfdichtung !!!
so, jetzt hat es meinen M104.992 auch erwischt,
die zylinderkopfdichtung.
- kühlwasser verlust
- oel im kühlwasser
- vorne rechts schmeisst er oel raus
ja klasse !!!
wer kann mir infos geben:
zum freundichen oder zum motoreninstandsetztungsbetrieb ???
auf was muss man alles achten ?
und jetzt was kostet mich der ganze spass ???????????
71 Antworten
Hi Kai,
wegen ein wenig Ölverlust, also wenn es noch nicht trieft und nur einige Tropfen auf dem Unterfahrschutz sind, brauchst Du Dir keine grossen Gedanken machen. Hab ich, seitdem ich den Wagen gekauft habe vor 6 Jahren. Im Großen und Ganzen ist es auch nicht viel schlimmer geworden. Vor 2 Jahren ist mal der Stirndeckel abgedichtet worden. Dann war er 3000km trocken bis er wieder leicht undicht wurde.
Bevor ich allerdings die ZKD wechsle will ich erstmal schauen, ob die ZK-Schrauben auch fest, bzw. drehmomentgerecht angezogen sind. Einige Leute haben berichtet, das die ziemlich lose waren. Einer hat berichtet, das dass Nachziehen die Undichtigkeit behoben hätte. Also ich meine, den Versuch ist es immerhin wert.
Von undichten VS-Dichtungen beim M104 mit 2,8 bzw. 3,2L hab ich noch nicht viel gehört. Da sind die M102 und M103 wohl wesentlich anfälliger. Allerdings sollen die Dichtungen beim M104 aufwendiger zu wechseln sein.
Gruß Ulli
Hallo Ulli!
Joooaaa, aber schöner wärs schon, wenn der Motor außen trocken bleibt...bin da noch ein wenig verwöhnt von meimen 250D, der nach über 18 Jahren und 320000 keinen Tropfen nach außen gedrückt hat...
Ist ja auch ein eher mittelfristiges Vorhaben. Ich sammle nur schon mal Informationen, um dann, wenn es losgeht, nicht wie der Ochs´ vorm Berg zu stehen...
Mit dem einfach-mal-zwischendrin-ZK-Bolzen nachziehen habe ich auch schon drüber nachgedacht - bin aber noch skeptisch und habe ein bisschen Bedenken, dass es "Knack" macht...und dann habe ich ein Problem...
Gruß
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nein hast du nicht...denn wenn der kopf dann ab ist... kannst du die schraube mit der hand rausdrehen.... 😁
Jau...oder ich nehme mir drei Tage frei, den Kopf gleich komplett ab, wechsle die Dichtung und haue neue Bolzen rein...dann aber mit entsprechender Zeit und nem Notfall-Smart auf der Auffahrt...damit ich mobil bleibe und nachbestellte Teile abholen kann...
Also keine waghalsigen Experimente...dann lieber warten und es richtig machen...ggf. sogar mit Schaftdichtungen...;-)
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von schopy
Hallo Ulli!Joooaaa, aber schöner wärs schon, wenn der Motor außen trocken bleibt...bin da noch ein wenig verwöhnt von meimen 250D, der nach über 18 Jahren und 320000 keinen Tropfen nach außen gedrückt hat...
Ist ja auch ein eher mittelfristiges Vorhaben. Ich sammle nur schon mal Informationen, um dann, wenn es losgeht, nicht wie der Ochs´ vorm Berg zu stehen...
Mit dem einfach-mal-zwischendrin-ZK-Bolzen nachziehen habe ich auch schon drüber nachgedacht - bin aber noch skeptisch und habe ein bisschen Bedenken, dass es "Knack" macht...und dann habe ich ein Problem...
Gruß
Hallo Kai,
ich habe nicht vor, die Bolzen abzureißen! Würde in 2 Durchgängen bis ca. 80NM gehen. Dann natürlich nicht mehr 2 mal 90°. Falls sich da dann überhaupt was tut, wäre es dann sicher nicht zuviel aber auch nicht mehr locker.
Gleich die Dichtung zu tauschen ist ja auch mit zumindest Materialkosten verbunden. Und ich müsste es, glaube ich auch machen lassen. Und Michel kann auch nicht für nix arbeiten. Aber erstmal warte ich noch ab. Ist in 6 Jahren und 75.000km eigentlich kaum schlimmer geworden.
Gruß Ulli
Zitat:
Original geschrieben von 3litercoupè
das check ich nich.....
Hallo Michel,
warum checkste das nich?
bei meinem 3,2L M104 werden die ZK-Schrauben doch normalerweise (bei der Kopfmontage) bis 55NM angezogen und dann in 2 Durchgängen jeweils 90° weiter angezogen.
Bei meinem montierten ZK will ich die Schrauben nur nachziehen, wenn sie nicht mindestens 80NM haben. Ich gehe eben davon aus, das sie evtl. lockerer sind. Woher auch immer. Es gab schon Berichte darüber, das es manchmal eben so ist. Die Quellen weiß ich allerdings auch nicht mehr. Ein paar Schrauben an meinem Stirndeckel waren ja auch locker, die konnte ich ohne Knarre nur mit der Verlängerung zwischen den Fingern drehen.
Die 80NM sind auch von mir ziemlich aus der Luft gegriffen. Das ist eben fester als 55NM aber bestimmt nicht überdehnt. Soll halt ein Versuch sein. Wenn es nichts bringt, hat es wenigstens nichts gekostet. Die jetzt 2 Jahre alte VD-Dichtung kann ich sicherlich wieder verwenden.
Verseht mich bitte nicht falsch. Ich denke auch nicht, das damit eine richtig defekte ZK-Dichtung wo schon Öl im Kühlwasser oder Wasser im Motor ist, wieder dicht wird. Nur bei mir ist es nur eine minimale Undichtigkeit. Und was macht der Klempner und Rohrschlosser wenn die Flanschverbindung nicht dicht ist? Genau, er zieht die Schrauben nach.
Wenn Ihr andere Ideen habt, umso besser.
Ich bin Mittwoch erst wieder online.
Gruß Ulli
Zitat:
Original geschrieben von ulliboy
Bei meinem montierten ZK will ich die Schrauben nur nachziehen, wenn sie nicht mindestens 80NM haben. Ich gehe eben davon aus, das sie evtl. lockerer sind. Woher auch immer. Es gab schon Berichte darüber, das es manchmal eben so ist. Die Quellen weiß ich allerdings auch nicht mehr. Ein paar Schrauben an meinem Stirndeckel waren ja auch locker, die konnte ich ohne Knarre nur mit der Verlängerung zwischen den Fingern drehen.Die 80NM sind auch von mir ziemlich aus der Luft gegriffen. Das ist eben fester als 55NM aber bestimmt nicht überdehnt. Soll halt ein Versuch sein. Wenn es nichts bringt, hat es wenigstens nichts gekostet. Die jetzt 2 Jahre alte VD-Dichtung kann ich sicherlich wieder verwenden.
Das sind 50% (!) mehr als der Nennwert. Damit verzieht sich dümmstenfalls der gesamte Zylinderkopf, und dann kannst Du ihn wegwerfen. Da dürfte das Ersetzen der ZKD das geringere Übel sein.
...nein sind es nicht...55NM + 90 Grad + 90Grad dürften gut über 100NM sein.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, will er nur Sicherstellen das nicht "einfach nur" eine Schraube lose ist und er sich knapp 2000,00€ sparen kann.
Normalerweise täte ich jetzt lachend unterm Tisch liegen...aber bei dem Aufwand den man für die ZKD beim m104 betreiben muß und wenn sie wirklich nur vo. u. hi. leicht schwitzt ( tut meine seit 4 Jahren) kann man damit nichts verkehrt machen.
Ich überlege auch seit 4 Jahren das selber zu machen, aber die ganzen "Nebenarbeiten" wie Schaftdichtungen und Kopf planen sind halt auch sehr aufwendig und darum warte ich noch bis es wirklich notwendig ist (und meine Garage steht :-) )
mit 80 nachziehen wird garnichts bringen....wer einmal nen mercedeskopf angezogen hat weiß das...
deshalb meine frage....
und...wenn das öl einmal einen weg gefunden hat.... das wie mit allen flüssigkeiten...
das kann man eben nicht aufhalten....
und ein guter rat... lasst die arbeit wenn euer kabelbaum hin ist.... es ist aussichtslos.....das er dananch wieder läuft....
hab heute spaßeshalber mal schrauben nachgezogen...am 104er...
also das losbrechmoment der schraube is bei 120 NM aber danach knackt sofort der drehmoment schlüssel wieder....
was ihr nun mit diesen daten anfangt...weiß ich nicht... zumal es sich um dehnschrauben habndelt...