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Die elektrische Parkbremse nicht gleich der Feststellbremse?

Opel Insignia A (G09)
Themenstarteram 10. Mai 2012 um 17:27

Hallo Gemeinde,

ich habe zwar keinen Insignia, dafür aber eine Frage bezüglich der elektrischen Parkbremse in diesem Fahrzeug. Wenn ich es richtig nachgelesen habe, ist diese Parkbremse keine FESTSTELLBREMSE mehr, d.h., sie wird z.B. beim Anfahren ohne Zutun des Fahrers gelöst. Stimmt das so? Wenn ja, ist es nicht ein Sicherheitsmanko? Die konventionelle Handbremse bleibt angezogen, ganz unabhängig davon, was der Motor und die Kupplung macht - die Bremse muss vorsätzlich gelöst werden. Bei der el. Parkbremse kann es doch vorkommen, dass man die Bremse erst "anzieht" und dann aus Versehen doch löst, z.B. beim Anfahren (Rangieren)?

Und eine Sache noch: vielleicht sehe ich das falsch, aber soweit ich weiß, soll jedes Fahrzeug mit zwei unabhängigen Bremssystemen ausgestattet sein. Neulich habe ich dank youtube erfahren, dass die el. Parkbremse, während der Fahrt betätigt, über alle vier Räder bremst. Das tut sie wohl nicht unabhängig von der Hauptbremse, oder doch? Kann man hier überhaupt von einem separaten Bremssystem reden?

Gespannte Grüße

szmatola

Beste Antwort im Thema

Ich verstehe die Bedenken des TE so oder so nicht.. die Parkbremse lässt sich nur lösen durch

a) Kupplung + Gas

b) Bremse Treten + Knopf drücken

ohne dieses beidseitige Zusammenspiel funktioniert es nicht!

Für Klein-Kinder ausgeschlossen die Handbremse zu lösen, da sie sich auf den Fahrersitz setzen müssten und die Bremse treten müssten, während sie am Schalter rumfuhrwerken (und ihn auch noch in die richtige Richtung drücken)

Ausgeschlossen beim Rangieren einen Unfall zu bauen, weil die Bremse sich aus versehen löst, denn:

a) Beim Rangieren mit normaler Handbremse angezogen kannst Du das Auto so oder so nicht vorwärts oder rückwärts bewegen, also du musst das Ding lösen und steht somit vor dem gleichen Problem

b) die Bremsleistung mit normaler Handbremse kann durchaus schlechter sein, ich habe schon Sixt Mietwagen gefahren die nach anziehen der Handbremse am Hang gerollt sind.

c) Wenn man Gas und Kupplung gleichzeitig drückt muss sich die Bremse auch lösen. Das dient dem Komfort und man kann auch nicht mehr mit angezogener Handbremse losfahren. Man rangiert ja BEVOR man die Handbremse anzieht, weil die Fußbremse mit Bremskraftverstärker deutlich präziser und effektiver arbeitet. Ich kenne keinen der beim Einparken mit der Handbremse bremst, aber selbst das klappt beim Insignia mit elektrischer Parkbremse.

d) Ich glaube, du hast ein anderes Auto beim Spielen in einem fremden Insignia angefahren und stellst deswegen die Frage.

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Bei LKW`s gibts diese Einweisung bei Übergabe auch, damit man zumindest weiss was das Auto alles kann und da die PKW`s immer komplexer werden, wird dasda auch langsam erforderlich. Ich finde die elektronische Parkbremse nicht schlecht, aber es hat 100 Jahre durchaus gut mit nem Hebel und nem Zug funktioniert, ob dafür nun auch noch nen Elektronischer Antrieb her musste bleibt fraglich, aber so ist das bei allen Komfortkomponenten.... wirklich brauchen tuts keiner, aber haben wollens die meisten. Navi`s werden so entwickelt das man die möglciht intuitiv bedienen kann ( auch wenns nicht immer gelingt ), wenn man es nicht richtig bedienen kann verfährt man sich halt. Im übrigen müssten die so gebaut werden dasdie wärend der Fahrt ausschließlich per Sprachsteuerung bedient werden können, sonst könne die Dinger genau so gefährlich werden wie ein Handy, aber grade bei so wichtigen Dingen wie die Bremse sollte man besser für sensibilsiert oder wenigstens nur Informiert werden.

Zitat:

Original geschrieben von kblaubeer

Hallo,

also ich bin für eine zwingende Mustereinweisung wie bei Piloten, mit anschließender Prüfung. Wer die nicht besteht, also die Funktion und Bedienung -( man sollte da insbesondere auch alle Assistenzsysteme wie Navi etc. einschließen, ) nicht beherrscht, darf das entsprechende Modell nicht fahren. Die Kenntnisse sollten regelmäßig überprüft werden.

Wer nachweislich das Handbuch nicht gelesen oder verstanden hat muß sein Fahrzeug abgeben - es wird zwangsversteigert , der Erlös wird für den Straßenbau verwendet.

;-))

Gruß Blaubeer

p.s. im übrigen hoffe ich immer noch auf die Fortschritte in der Technik, auf dass möglichst bald die künstliche Intelligenz vollständig über die natürliche Dummheit siegt.

am 16. Mai 2014 um 22:45

@Ehle-Stromer

Zu deiner Frage: Also wie eine Gefahrenbremsung hat sich das wirklich nicht angefühlt. Wenn ich eine solche mal machen musste, ist dies schon was anderes. Ich würde es eher als ordentliche Betriebsbremsung definieren. Klar wird spürbar gebremst, aber das soll es ja auch, da die Funktion ja sonst keinen Sinn machen würde in meinen Augen. Wie gesagt hat diese Funktion ja auch nichts mit der wirklichen Feststellbremseigenschaft zu tun. Die Verzögerung in m/s^2 kann ich natürlich nicht nennen, aber bei einer Betriebsbremsung geht man so von ca. 4 m/s^2 aus und eine Gefahrenbremsung hat um die 8 m/s^2, so als Anhaltspunkt. Ich glaube es hat einen anderen Grund, warum man dies vll subjektiv stärker wahrnimmt. Beim Ziehen des Hebels wird nach Voreinstellung gebremst und selbst kann man dies nicht mehr über z.B. einen Hebelweg steuern, wie bei einer üblichen Handbremse.

 

Zitat:

Original geschrieben von Ehle-Stromer

.

Bei mir wirkte das wie eine Gefahrenbremsung, die ich auch so schnell nicht wiederholen möchte. - :rolleyes:

Bei welchem Tempo hast Du das probiert?

Zitat:

Original geschrieben von ma210579

... Ich finde die elektronische Parkbremse nicht schlecht, aber es hat 100 Jahre durchaus gut mit nem Hebel und nem Zug funktioniert, ob dafür nun auch noch nen Elektronischer Antrieb her musste bleibt fraglich, aber so ist das bei allen Komfortkomponenten.....

Die Parkbremse ist eines meiner am häufigsten benutzten Komponenten.

Weiß der Himmel warum Opel keine "Auto-Hold-On" Funktion verbaut oder anbietet. Der popeligste Golf meines Sohnes (Handschalter) hat dies drin.

ich benutze die Handbremse alle zwei Jahre zum tüv.

Zitat:

Original geschrieben von BassXs

Die Parkbremse ist eines meiner am häufigsten benutzten Komponenten.

Weiß der Himmel warum Opel keine "Auto-Hold-On" Funktion verbaut oder anbietet. Der popeligste Golf meines Sohnes (Handschalter) hat dies drin.

Auto-Hold-On hat aber nichts mit der Elektrischen Parkbremse zu tun. Der Anfahrassistent ist im Prinzip das Gimmik, dass das Auto ca. 2 Sekunden bei registrierter Steigung an seinen Platz hält, das reicht zum einkuppeln und losfahren alle mal. Das hat VW auch.

Auto-Hold hält das Auto immer am Fleck, also man kann den Bremsfuß entlasten. Was sich mir persönlich aber meiner Vorstellung widerspricht. Ich bremse, also steht der Fuß auch da drauf. Besonders an nem Berg. Das ist Gewohnheit..

Zitat:

Original geschrieben von Feivel88

Zitat:

Original geschrieben von BassXs

Die Parkbremse ist eines meiner am häufigsten benutzten Komponenten.

Weiß der Himmel warum Opel keine "Auto-Hold-On" Funktion verbaut oder anbietet. Der popeligste Golf meines Sohnes (Handschalter) hat dies drin.

Auto-Hold-On hat aber nichts mit der Elektrischen Parkbremse zu tun. Der Anfahrassistent ist im Prinzip das Gimmik, dass das Auto ca. 2 Sekunden bei registrierter Steigung an seinen Platz hält, das reicht zum einkuppeln und losfahren alle mal. Das hat VW auch.

Auto-Hold-On ist IMHO ein Feature der El. Parkbremse; der Berg-(Anfahr-) Assistent hat damit sviw nichts zu tun, das hatte schon mein alter Automatik Focus

Zitat:

 

Auto-Hold hält das Auto immer am Fleck, also man kann den Bremsfuß entlasten. Was sich mir persönlich aber meiner Vorstellung widerspricht. Ich bremse, also steht der Fuß auch da drauf. Besonders an nem Berg. Das ist Gewohnheit..

UND

Ich will den Fuß entlasten

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