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der ultimative led thread

Themenstarteram 4. Oktober 2005 um 22:17

so, da es in dem elite thread ja nicht alle erreicht, mache ich einfach ma nen kleinen ot thread (oder nicht?!) dazu auf...

halt einfach für die ganzen mehr oder weniger geistig, unnötigen led fragen!!! ;)

also meine aktuelle frage bezieht sich auf die fertigstellung der 500er hutablage...

ich habe zwar schon ein ganzen teil der leds mit eigenen widerständen versehen, aber ich sollte mir doch eigendlich ein weiteres unnötiges löten sparen können, wenn ich ca. 6 leds immer zu einer gruppe in reieh zusammenfassen würde und diese gruppen dann parallel setzen würde, oder?!

es sind ca. 400 rote und 100 uv leds. die roten haben meines wissens nach eine spannung von 2,1v, die uv leds von ca. 2v, jetzt gibt es aber doch noch sowas wie eine grenz oder schwellenspannung oder? also irgendwas um die 2,7v meine ich gelesen zu haben, was ist das??

würde das mit dne gruppen den so gehen?? oder brauche ich dann vor jeder gruppe noch einen extra vorwiderstand? hatte auch schon mal daran gedacht, 7 leds zu sammen zu fassen, dann haben sie zwar nicht die volle helligkeit, sollten aber als gruppe auf jeden fall die 12 (13,8v) bordspannung aushalten oder??

vielen dank schon mal für antworten...

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18 Antworten

juhu auf sowas hab ich gewartet :D und gleich einen interessanten link wie ich finde.

so, zu deinem problem: 6 überleben das auch.

ich würds so machen: zwei leitungen, eine plus, eine minus (logisch ;)) dann parallel eine abzweigung widerstand, dann die 6 leds und dann auf minus. dann die nächste gruppe parallel. musst halt so gruppieren, dass die spannungen passen aber wegen 0,1V musst dir keinen abbrechen.

wie viel die aushalten? mach die mit dem widerstand ans netzgerät und dann dreh auf. hab ich mal gemacht, alle lichter aus, schauen wie hell die is. am strom gedreht und gewundert was hier so stinkt :rolleyes: kurz drauf stand das ding ohne witz in flammen

Der Schwellenwert ist der Wert, bei dem ein mechanischer Defekt, Sprich der endgültige Defekt eintritt. Um diesen zu vermeiden wird ein Normwert angegeben, also mit großzügiger Zugabe. Da LED's heutzutage mit sehr hoher Genauigkeit produziert werden reicht das Austesten an einer LED aus um diesen Wert selbst rauszufinden. Dann kannst du dir ganz einfach selbst ausrechnen welchen Zusatzwiderstand du brauchst oder nicht, das Bordnetz erreicht ja normalerweise nicht die 14V

@ cyberalex:

Wieviel haste denn draufgegeben? Bis der Lichtbogen kam? :D

nimm einen widerstand (470 ohm) pro led, sonst halten die leds nicht wirklich lange und sind evtl. sogar unterschiedlich hell (nagut, sind se sowieso, dafür aber nich so krass).

also ich hab jetzt 80 leds drin und da kommen auch noch minimum 200 dazu... kaputt gegangen sind mir bisher von den selbst-eingelöteten 2 und von den gekauften fertigteilen (wo auch in reihe geschaltet wird), 5 stück... war ne 8-led soffitte von blauertacho, wo die leds in reihe sind...eine nach der anderen ausgefallen.

die widerstände kriegste beim kauf sowieso immer dabei und wenn du die in reihe schalten möchtest, müsstest du noch widerstände dazu kaufen, weil's ohne eben nicht geht, da die leds unbegrenzten durchlass haben... sprich: die ziehen an strom das, was sie kriegen können.

mach mal ein foto beim aufbau, will mir ja auch noch n halbmond bauen und hab noch keinen plan wie ich 100-500 leds verdrahten soll, ohne dass es totales chaos gibt.

will bei mir so ein steuergerät von den pc-led-röhren benutzen, das kann dann immerhin 3 led-felder ansteuern... mit 8 unterschiedlichen programmen... muss mal schauen was ich da noch brauche... vllt. über n widerstand am ausgang vom steuergerät an die basis von nem transistor der dann den strom für die vielen leds verstärkt. *lechz*

Zitat:

Original geschrieben von Queequec

@ cyberalex:

Wieviel haste denn draufgegeben? Bis der Lichtbogen kam? :D

Ja der kam :D Ich weiß nicht was ich draufgegeben hab, war ja auch keine Absicht, war irgendwie mit was anderem beschäftigt und hab weiter gedreht. Dumm gelaufen, jetzt hab ich keine weißen mehr. Will mir ja auch keine Proletendisco ins Auto bauen mit 2000 LED's ;) Bloß bau ich jetzt die ganze Innenbeleuchtung auf weiß um.

@ markus

schick mir doch mal nen bild von der unterseite der hutablage dann seh ichs besser. das kann man so pauschal nicht sagen wies am besten ist.

am 5. Oktober 2005 um 11:29

Was Grundsätzliches zu LEDs:

LEDs sind KEINE Glühlampen sondern Dioden. Einfach die betriebspannung addieren und ohne Vorwiderstand betreiben kann gehen, aber nicht lange. 0,1V Unterschied entscheiden bei LEDs sehr wohl über hell leuchten und seltsam riechen :-)

Die Spannung an der Diode kann beliebig hoch sein solange sie oberhalb der Durchlasspannung liegt. Der Strom darf je nach Diode allerdings keinesfalls höher werden als 20 mA (manche auch 50/100, steht im Datenblatt). Den Strom über die Diodenkennlinie (exponentiell!!!!!) einstellen zu wollen ist mehr als heikel!

Mit einem Vorwiderstand wird die Diode im Bereich der Durchlasspannung betrieben, wichtiger ist allerdings die Strombegrenzung.

Durchlasspannungen (etwa):

rot: 1,6V

gelb:1,8V

grün: 2,1V

blau/weiß: bis 2,7V

Id: 20mA

Bei Zusammenschaltung:

R= 13,8V-(Ud1+...+Udn)/Id

Man sollte nicht zu nah an die 13,8V kommen da sonst der Spielraum bei Spanmnungsschwankungen zu gering ist.

Also etwa 4-5 in Reihe. Parallelschaltung unterschiedlicher Typen am gleichen Vorwiderstand funktioniert NICHT!

So, alle Klarheiten beseitigt:-)

Viel spass beim Diodentoasten

Also 0,1V machen bei diesem Projekt sicher nichts. Ob die nen bisschen heller ist oder nicht is wurscht. Ich denke mal Widerstände hat er gleich mitgeliefert bekommen und muss sich auch keine Gedanken drüber machen, die sind großzügig ausgelegt. Ausserdem läuft bestimmt keine von den verwendeten LED's unter 2V ;). Ich hab inzwischen genug mit dem Zeug gemacht und schon lang genug im Auto und mir ist noch nie was kaputt gegangen ausser in diesem Fall und das liegt auf der Hand. Wer sich schon LED's im Auto zerschiesst sollte auch sonst keine Elektrik da drinnen anfassen sonst brennt der Karren irgendwann lichterloh.

am 5. Oktober 2005 um 13:01

solange der Widerstand davor ist hast du recht (der Mitgelieferte passt bei Reihenschaltung sicher nicht. Wenn er rote LEDs hat laufen die GARANTIERT unter 2V (liegt am halbleiter!).

Die reihenschaltung ohne Widerstand nach dem motto, na die ham ja 2,1V Spitzenspannung da pack ich dann 6 in Reihe , as sind dann schon mehr als 12 V geht sicher in rauch auf.

idealisierte Didenkennlinie:

Sperrt unterhalb der Schwellenspannung (leuchet nicht, deswegen heist die so) und leitet oberhalb derer (und zwar den zur verfügung stehenden Strom -> Bum!)

Es gibt keine Spitzespannung die die aushalten wie bei Birnchen(ohmsch Last) sondern einen Spitzenstrom, danach wird das Ding thermisch zerstört. Natürlich ist die Kennlinie nicht ideal, aber innerhalb des Spannungsbereichs der Batterie (11,5V - 14,4V) ist bei reiner Reihenschaltung sicher der Bereich unterhalb der Sperrspannung bis zur Zerstörung abgedeckt.

Bei nichtlinearer kennlinie machen 0,1 V sehr wohl einen erheblichen Unterschied! (deswegen der widerstand: lineare Kennlinie!)

am 5. Oktober 2005 um 13:12

Nachtrag:

wird der Vorwiderstand bei reihenschaltung gegenüber den innenwiderständen der Dioden zu klein kann dessen Wirkung verloren gehen, also keineswegs mehr als 5 in reihe schalten! und nach obeiger Formel mit 13,8V den Widerstand berechen (Für ganz sicherheitshungrige 14,4V)

Und Sorry,hast Recht 2,1-2,2 V sind jetzt auch die billigen roten leds (Materialwechsel).

demnach: 2-2,7V je nach Farbe (bei parallelschaltung von 2,7 und 2,2V Typ leuchtet die 2,7V nicht)

Also max 5 rote oder 4 blaue in Reihe

genau, die hier haben zB 2,5V bei 20mA. Wenn man's mit den Widerständen übertreibt leuchten dann einzelne irgendwann nicht mehr. ich hab sowieso gesagt parallel und so wenig wie möglich in reihe. aber da muss man sich eben auch nach dem zu beleuchtende Teil richten und eventuell etwas rumprobieren. und du musst mir das nicht erzählen mit unterschied lampe / led, hab ich auch alles gelernt aber man muss halt auch mal was rumprobieren und nicht immer alles theoretisch sehen. ;)

am 5. Oktober 2005 um 15:08

da muss man nicht rumprobieren, das kann man berechenen!

Oder glaubst du die ganzen Autohersteller probieren bei der Kontruktion ihrer Fahrzeuge rum?

Spezialtypen (superhelle LEDs) haben etwas andere Werte, irgendwo muss die Energie für den Höheren Lichtstrom ja herkommen (entweder erhöhte Durchlasspannung oder Strom).

Kannst natürlich auch bei den Billig LEDs anfangen zu selektieren und genau die Lichtleistung abzustimmen da musst probieren oder besser vorher genau messen) aber bei 400 Stück ist das n Haufen Arbeit

Themenstarteram 5. Oktober 2005 um 17:13

ich entnehme dem ganzen, das ich an die restlichen leds auch noch den widerstand dran packe und dann ist gut...

ich freue mich ja schon so sehr... *in die ecke brechen muss* ;)

wenn du so viel zeit und geduld hast dann mach mal ;)

Warum machst du dir das so schwer? nehm doch einfach Lochplatinen und löte da immer mit Abstand die LEDs drauf, dann den Widerstand (1proLED) daneben, Punkte verbinden und dann pro Platine einen Stromanschluss. dann machst du dir die passenden Löcher in deine Ablage oder was auch immer du als Unterkonstruktion hast. Dadurch, dass die LEDs ein bissel Abstand zur Platine haben kannst du auch geringfügige Unterschiede ausgleichen.

Themenstarteram 7. Oktober 2005 um 17:55

das ist ja noch mehr arbeit als auf die gute alte art... es ist ein schriftzug und ein playboyhase...bis ich das auf platinen übertragen habe, habe ich die alle verlötet!! ;) :D

ausserdem habe ich von platinenlöten keine ahnung und damit meine ich GARkeine ahnung!! *im raum umherschau*

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