Der geilste Opel-Motor?
Hallo zusammen,
in dem Vectra-V6 Thread wurde es schon angeschnitten,deshalb mache ich es mal Offiziell.Was meint ihr was der beste und geilste Opel-Motor je war,oder ist?Meiner Meinung nach ist das der 3,0-24V aus dem Omega-A bzw.Senator-B.Schon deshalb weil es ein Reihen 6-Zylinder ist und die ja immer besser laufen als ein V6.Also meiner Meinung nach das Beste was Opel je gebaut hat.Was meint ihr dazu...
Gruss Michael
162 Antworten
Hi
Zitat:
Naja, das Übliche halt: Weniger Verbrauch beim C26NE, aber halt auch schlechtere Fahrleistungen. (Und wirklich sparsam ist auch der 26 nicht.)
Soveil schlechter waren die Fahrleistungen des C26NE gar nicht, in Vergleich zum C30NE.
Vmax kann man denke ich vernachlässigen, weil es in der Praxis eh kaum eine Rolle spielt.
Wichtiger ist die Beschleunigung, und die Elastizität.
10,0sec. zu 9,0sec. wenn ich recht informiert bin.
In der Elastizität habe ich leider keine Werte nur ein Zitat eines alten ADAC Special Heftes. Dort steht, allerdings auf den Senator bezogen, das der 2.6i "sich in keiner Lebenslage hinter dem 3 Liter verstecken muss, ihm im 5 Gang sogar leicht davon zieht."
Zitat:
Umgekehrt verbraucht der C30SE sicherlich nicht mehr als der NE, aber man sollte auch die Mehrleistung relativieren, da schon der NE auf einem sehr hohen Niveau liegt. (Zumal die meisten Dreiliter ohnehin mit Automatik geordert wurden.) In der Praxis ist der Unterschied zwischen diesen beiden Motoren sicherlich geringer als zB zwischen C20NE und XE.
Eben, weil der C30SE seine knapp 30 Mehr-PS zum C30NE so sparsam abgibt ist es um so höher einzuschätzen. Ähnlich wie beim C20NE vs. C20XE auf den Verbrauch bezogen.
Auch wenn der C30NE schon recht famos motorisiert war, so war der C30SE noch mal eine Klasse höher angesiedelt. Sowohl von den nackten Daten her, als auch von den Fahrwerten her.
Vielleicht waren die Unterschiede nicht so krass wie bei C20NE vs. C20XE, aber dennoch sah der C30NE kein Land gegen den C30SE.
Daher ist der Vorteil des C30SE umso höher einzuschätzen. Andersherum ist der C30NE spätestens nach dem Erscheinen des C26NE fast überlüssig geworden.
Zitat:
Zu dem Problemen des X20XEV: Die wurden hier ja schon zT genannt. Zu ergänzen wären noch solche "Kleinigkeiten" wie Drosselklappenpoti oder Sek.-Luftpummpe, die aber auch ärgerlich sind, wenn sie immer wieder auftreten. (Die SLP hatten spätere XEV dann nicht mehr.) Auch das Zahnriemenproblem gab es vorher bei Opel nicht.
Sicher, das beschränkt sich nicht auf den X20XEV, sondern betrifft zumindest in ähnlichem Maße auch den X18XE, in abgeschwächter Form auch noch andere Motoren der "X Generation" --- eben das, was man gemeinhin als "Ecodreck" bezeichnet. Aber dass die anderen Opel-Motoren zu jener Zeit genauso schlecht waren, macht den XEV nicht besser --- zumal man von Opel-Motoren damals noch sehr verwöhnt war.
Eben, die angesprochenen Probleme beschränkten sich auf nahezu alle damaligen Opel Motoren, die den Namen Ecotec trugen. (Ecodreck hab ich überlesen😉)
Von daher war der X20XEV nicht schlechter oder besser als andere Ecotec Motoren auch.
Nur war der X20XEV (im Gegensatz zum X18XE bespielsweise) der C20XE des kleinen Mannes, also der Nachfolger, wenn auch ein wenig kastriert.
Und das dieser Motor dann auch in Autos wie dem Frontera oder sehr gute Dienste tat, ist meiner Meinung nach erwähnenswert.
OK, der Z22SE war vielleicht ähnlich variabel. Nur wurde er leider viel zu kurz gebaut, und fiel dem Direkteinspritzungswahn zum Opfer.
Der X/Y22XE aus Omega, Sintra und Frontera ist ja im Prinzip nichts anderes als ein aufgebohrter X20XEV. Aber warum Opel im Omega B den Z22SE nicht berücksichtigte vermutete ich ja schon mal. Krümmer auf der falschen Seite?) Ob es stimmt weiss ich freilich nicht, aber das wäre der einzige technische Grund der mir plausibel erscheint.
Zum C20XE:
Wie gesagt, das der C20XE ein "Krawallbruder" war bestreitet ja keiner. (Der C20NE oder die frühen X20XEV waren nicht viel besser)
Aber man musste ihn seitens Opel nicht ruhigstellen. Das war einfach nicht erforderlich. Denn die Klientel wollte solch einen Motor, denn man hört und spürt, die Fehlkonstruktion VR6 hin oder her.
Denn diese Motoren waren so vergleichbar wie ein Z20LET im Astra G OPC und der V(R?)6 im Golf R32. Auch wenn sie eventuell auf die gleich Zielgruppe abzielten.
Nur war der C20XE dem VR6 zum Wolfsburger Leidwesen nur unwesentlich oder gar nicht unterlegen.
Ebenso beim OPC vs. R32.😉
Zitat:
Den Vectra 2000 deklarierte man ebenfalls als "Sportmodell", aber in dieser Klasse gaben die BMW-Sechszylinder den Ton an, und dagegen passte der C20XE ebenfalls nicht.
Das Opel den Sechszylinder Trend in der Mittelklasse verpennte ist ja allseits bekannt. 1993 war einbfach zu spät, um sich wie, beispielweise, Audi in diesem Segment zu arivieren. Selbst diverse Japaner erkannten das früher.
Und gegen diesen Trend kam der C20XE nicht an. Und schon gar nicht in einem verspoilerten Vectra, welcher aber trotzdem seinen Weg machte und sich gut verkaufte.
Zitat:
Und im Omega bot man den C20XE gar nicht erst an (siehe frühere Beiträge in diesem Thread).
Wozu auch??
Ab 1990 wurde diese Leistungsklasse doch excellent mit dem C26NE besetzt.
Und als Opel den C20XE erstmalig einsetzte (1987) war der C26NE sicherlich schon in Planung, womit der C20XE im Omega überflüssig war. (auch wegen des C24NE)
Gruß Hoffi
@ Hoffi
Durch das Dual Ram des 26 wurde der Hubraumnachteil weitgehend ausgeglichen, das stimmt. Was blieb, war die niedrigere Maximalleistung, aber die störte die meisten Käufer wohl nicht. (Entsprechend verkaufte sich ja bei Audi der "kleine" V6 mit 2,6 oder 2,4 l auch besser als der 2.8.)
Von "sparsam" kann jedoch weder beim C30NE noch beim SE die Rede sein, und wenn du schon die Fahrleistungen des NE als "famos" bezeichnest, dann wäre für den SE eigentlich gar kein Platz mehr. Es ist deswegen erstaunlich, dass sich der SE überhaupt recht ordentlich verkaufte.
Zitat:
Andersherum ist der C30NE spätestens nach dem Erscheinen des C26NE fast überlüssig geworden.
Kann man angesichts des Käuferverhaltens so sagen, ja. Und das ist insofern erstaunlich, als sich der C30NE vorher besser verkauft hatte als der C30LE, den der C26NE ja nur ablösen sollte. Also, das war dann nicht unbedingt rational, aber das ist ja oft so.
Zitat:
Eben, die angesprochenen Probleme beschränkten sich auf nahezu alle damaligen Opel Motoren, die den Namen Ecotec trugen. (Ecodreck hab ich überlesen😉)
Aber "Ecodreck" rührt ja von diesen ganzen Problemen her und ist von daher durchaus berechtigt und treffend --- leider 🙁
Zitat:
Nur war der X20XEV (im Gegensatz zum X18XE bespielsweise) der C20XE des kleinen Mannes, also der Nachfolger, wenn auch ein wenig kastriert.
Allenfalls beim Astra, aber gerade dort wurde dem C20XE ja besonders nachgetrauert. Beim Vectra und Calibra würde ich eher den V6 als Nachfolger des C20XE sehen, und in den Omega fand der XEV ja nur deshalb, weil er eben doch einen etwas anderen (weniger rauen) Charakter als der XE hatte.
Gab es den X20XEV auch im Frontera? Wusste ich bisher noch nicht, allerdings war der Frontera ja auch eher ein "Randmodell".
Zitat:
OK, der Z22SE war vielleicht ähnlich variabel. Nur wurde er leider viel zu kurz gebaut, und fiel dem Direkteinspritzungswahn zum Opfer.
Der X/Y22XE aus Omega, Sintra und Frontera ist ja im Prinzip nichts anderes als ein aufgebohrter X20XEV. Aber warum Opel im Omega B den Z22SE nicht berücksichtigte vermutete ich ja schon mal. Krümmer auf der falschen Seite?) Ob es stimmt weiss ich freilich nicht, aber das wäre der einzige technische Grund der mir plausibel erscheint.
Der Z22SE fiel der Direkteinspritzung nicht zum Opfer, sondern wurde überarbeitet und gleichzeitig mit DI versehen. (Was nicht gerade für den SE spricht, aber dieses Thema hatten wir ja schon.)
Beim Omega ist es insofern erstaunlich, als ja dort andererseits auch V-Motoren verbaut wurden. Aber könnte schon sein, dass es am Krümmer lag.
Zitat:
Wie gesagt, das der C20XE ein "Krawallbruder" war bestreitet ja keiner. (Der C20NE oder die frühen X20XEV waren nicht viel besser)
Ich kenne ja den C20NE und den frühen XEV, und beide sind zwar keine Muster an Laufkultur, aber doch ausreichend kultiviert. Freilich fährt man sie auch weniger hochtourig als den C20XE.
Zitat:
Aber man musste ihn seitens Opel nicht ruhigstellen. Das war einfach nicht erforderlich. Denn die Klientel wollte solch einen Motor, denn man hört und spürt, die Fehlkonstruktion VR6 hin oder her.
Denn diese Motoren waren so vergleichbar wie ein Z20LET im Astra G OPC und der V(R?)6 im Golf R32. Auch wenn sie eventuell auf die gleich Zielgruppe abzielten.
Nur war der C20XE dem VR6 zum Wolfsburger Leidwesen nur unwesentlich oder gar nicht unterlegen.
Ebenso beim OPC vs. R32.😉
Der C20XE verkaufte sich im Astra F längst nicht mehr so gut wie noch im Kadett, während gleichzeitig der Golf VR6 ein Erfolg wurde. (Was meine These bestätigt, dass Fahrleistungen eben nicht alles sind.) Eine "Fehlkonstruktion" war der VR6 nicht, das wird nur in Opel-Kreisen immer wieder so dargestellt. Er hatte ein paar Probleme (Steuerkette und Thermik, ganz ähnlich wie der C30SE), aber das war längst nicht so dramatisch und wurde dann auch verbessert. (VR6 mit >200 tkm sind keine Seltenheit.)
Was das Ganze jetzt mit dem R32 zu tun hat, verstehe ich jetzt gerade nicht. (Wenn man einen Flop bei VW sucht, dann waren das die G-Lader-Motoren, aber gerade die wurden durch den VR6 ja abgelöst.)
Man kann also sagen, dass Opel nicht nur in der Mittleklasse, sondern auch in der Kompaktklasse den Trend zu mehr "Kultur" zu spät (bzw. gar nicht) erkannte. (Während man in anderen Bereichen wiederum die Nase vorne hatte.)
Nicht zu vergessen ist zudem, dass der VR6 (unabhängig von Verkaufszahlen und tatsächlichen Qualitäten) eine gehörige "Imagepolitur" für VW im allgemeinen und den Golf im besonderen bedeutete --- auch dies wurde von Opel damals schlicht verkannt.
Zum Thema C20XE vs. C26NE wurde ja schon einiges hier geschrieben.
Hi
Zitat:
Von "sparsam" kann jedoch weder beim C30NE noch beim SE die Rede sein, und wenn du schon die Fahrleistungen des NE als "famos" bezeichnest, dann wäre für den SE eigentlich gar kein Platz mehr. Es ist deswegen erstaunlich, dass sich der SE überhaupt recht ordentlich verkaufte.
Häh???
Nenne mir einen 3 Liter (oder ähnlich grossen) 6-Zylinder der in einem knapp 1,5t Auto mit 200PS ähnlich wenig verbrauchte......nur einen!
Der C30SE war bei gleicher Fahrweise sogar oftmals sparsamer als der C30NE.
Mit famos meinte ich die für die damalige Zeit guten Fahrleistungen des C30NE, absolut gesehen. Nur konnte der C26NE alles nur unwesentlich schlechter und der C30SE deutlich besser.
Zitat:
Kann man angesichts des Käuferverhaltens so sagen, ja. Und das ist insofern erstaunlich, als sich der C30NE vorher besser verkauft hatte als der C30LE, den der C26NE ja nur ablösen sollte. Also, das war dann nicht unbedingt rational, aber das ist ja oft so.
Der C30LE hatte ein zu dieser Zeit nicht seltenes Problem mit der Einführung des Katalysators. Dadurch waren viele potente Motoren in ihrer Nennleistung beschnitten. (wenn auch bei C30LE besonders drastisch)
Dadurch hatte C30LE hatte für 3 Liter Hubraum einfach zuwenig Leistung. Oberflächlich betrachtet. Das dieser Leistungsmangel im Vergleich zum C30NE kaum zu spüren war, interessierte wohl niemanden, oder es wusste keiner. Man sah bloß 3 Liter Hubraum und dann bloß 156PS......und empfand es als zu wenig.
Zitat:
Aber "Ecodreck" rührt ja von diesen ganzen Problemen her und ist von daher durchaus berechtigt und treffend --- leider
Ja, das stimmt wohl. Trotzdem mag ich diese Wort nicht.😉
Zitat:
Allenfalls beim Astra, aber gerade dort wurde dem C20XE ja besonders nachgetrauert. Beim Vectra und Calibra würde ich eher den V6 als Nachfolger des C20XE sehen, und in den Omega fand der XEV ja nur deshalb, weil er eben doch einen etwas anderen (weniger rauen) Charakter als der XE hatte.
Gab es den X20XEV auch im Frontera? Wusste ich bisher noch nicht, allerdings war der Frontera ja auch eher ein "Randmodell".
Ja sicher, hauptsächlich im Astra. Aber auch im Calibra. Denn vielen war der V6 im Vergleich zum C20XE/X20XEV zu teuer. Und so erfreute sich der X20XEV als legitimer Nachfolger grosser Beliebheit, auch wenn der X20XEV freilich nicht an die Performance des C20XE herankam.
Was hätte Opel denn sonst in den Omega pflanzen sollen, um die Lücke zwischen X20SE und X25XE zu schließen?
Da blieb ausser dem C24NE und dem X20XEV nicht viel übrig. Der C24NE war nicht stark genug um den X20SE zu distanzieren (warum Opel den C24NE nicht ein wenig stärker gemacht hat ist mir eh ein Rätsel), also blieb nur noch der X20XEV.
Ja, den X20XEV gab es auch im Frontera. Aber nur kurz. Er ersetzte seiner Zeit den C24NE, und wurde später von einem 2.2 Liter grossen 4-Zylinder mit ebenfalls 136PS abgelöst (Code weiss ich jetzt nicht genau, vermutlich X22XEL oder sowas)
Als Randmodell würde ich den Frontera nicht unbedingt bezeichnen, zumindestens nicht anfänglich. Nach dem Launch dieses Modells war er lange Zeit (über mehrere Jahre) Marktführer in diesem Segment.
Erst später brach der Verkauf ein, als Opel im allgemeinen im Markt nachgab.
Zitat:
Der Z22SE fiel der Direkteinspritzung nicht zum Opfer, sondern wurde überarbeitet und gleichzeitig mit DI versehen. (Was nicht gerade für den SE spricht, aber dieses Thema hatten wir ja schon.)
Doch!!
Denn dieser sehr gute Motor ist weg. Der Z22YH mag zwar auch ein guter Motor sein, aber irgendwie trauere ich dem Z22SE nach.
Und ich sehe da eher eine "Ernennung" denn eine "Degradierung" zum Direkteinspritzer.
Richtig, die V6 Motoren sprechen gegen diese Theorie. Aber warum sollte man sonst einen nagelneuen Motor links liegen lassen, und stattdessen einen 7 Jahre alten Motor aufbohren?
Eventuell gab es da zeitliche Probleme, denn der Omega B2 kam ja 2000, und da gab es den Z22SE noch nicht. Obwohl anfänglich gab es den Omega B2 ja noch mit dem X20XEV. Dann hätte man den X20XEV auch noch ein weiteres Jahr mit "durchschleppen" können.
Zitat:
Der C20XE verkaufte sich im Astra F längst nicht mehr so gut wie noch im Kadett, während gleichzeitig der Golf VR6 ein Erfolg wurde. (Was meine These bestätigt, dass Fahrleistungen eben nicht alles sind.)
Ja klar war der VR6 ein Erfolg. Aber auch nur weil es neu war.....boah, ein Golf mit über 170PS und dann noch 'n 6-Zylinder......
Nicht etwa weil der VR6 so ein toller Motor war. Er war halt der legitime Nachfolger des Ur-GTI, dessen Geist über die Jahre auf der Strecke geblieben war (und auch im Golf III GTI 16V nicht zu finden war)
Zitat:
Eine "Fehlkonstruktion" war der VR6 nicht, das wird nur in Opel-Kreisen immer wieder so dargestellt. Er hatte ein paar Probleme (Steuerkette und Thermik, ganz ähnlich wie der C30SE), aber das war längst nicht so dramatisch und wurde dann auch verbessert. (VR6 mit >200 tkm sind keine Seltenheit.)
He, he, stell bitte einen Opel Motor nicht auf eine Stufe mit einem VR6.....😁
Das hat der C30SE nun wirklich nicht verdient.😉
Nein im Ernst, der VR6 war vermutlich nicht sooo schlecht, aber dennoch haftet ihm das Image des unzuverlässigen Säufers an, sicher nicht zu Unrecht. Und das seine Konstruktion nicht besonders clever war, beweist zum einen das Audi es vorzog einen eigenen, richtigen V6 mit exakt den gleichen Spezifikationen (Leistung, Hubraum) mit erheblichem Kostenaufwand zu konstruieren anstatt den vorhandenen, somit billigen VR6 zu nehmen. Und zum anderen das VW nicht lange zu seiner eigenen Erfindung stand, und ab Golf IV nicht mehr VR6 ans Auto schrieb sondern Etikettenschwindel betrieb und nur noch V6 dranpappte. Weil die Motoren eben aus o.g. Gründen in Verruf kamen.
Zitat:
Was das Ganze jetzt mit dem R32 zu tun hat, verstehe ich jetzt gerade nicht. (Wenn man einen Flop bei VW sucht, dann waren das die G-Lader-Motoren, aber gerade die wurden durch den VR6 ja abgelöst.)
Zitat:
Das sollte nur der Vergleichbarkeit dienen. Du hattest den Vergleich C20XE vs. VR6 angesprochen. Diese Motoren sind aber nicht so ohne weiteres zu vergleichen (unterschiedliche Leistungsklasse, unterschiedliche Konstruktiun usw.) Und um das zu veranschaulichen schob ich den Vergleich Z20LET (Astra OPC) und Golf IV R32 nach. Weil diese beiden ebenso nicht zu vergleichen sind, es aber oft getan wird.
Das ist allerdings völlig richtig. Ich habe damals auch sehr auf den Astra F V6 gewartet.....leider vergebens.Zitat:
Man kann also sagen, dass Opel nicht nur in der Mittleklasse, sondern auch in der Kompaktklasse den Trend zu mehr "Kultur" zu spät (bzw. gar nicht) erkannte.
Gruß Hoffi
Der Beste Motor war der 16V ohne Kat im Kadett GSI (gabs in D nur wenige und nur kurz) Hammerteil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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@ Hoffi
Der C30SE war auch nicht wirklich sparsam. Die entsprechenden Motoren von Mercedes erreichte er jedenfalls nicht.
Zitat:
Mit famos meinte ich die für die damalige Zeit guten Fahrleistungen des C30NE, absolut gesehen. Nur konnte der C26NE alles nur unwesentlich schlechter und der C30SE deutlich besser.
Dann passt "famos" aber nicht 😉 Die Fahrleistungen des C30NE waren ordentlich, die des C26NE aber auch schon voll befriedigend. Der C30SE fuhr in einer anderen Liga --- aber um welchen Preis...
Zitat:
Der C30LE hatte ein zu dieser Zeit nicht seltenes Problem mit der Einführung des Katalysators. Dadurch waren viele potente Motoren in ihrer Nennleistung beschnitten. (wenn auch bei C30LE besonders drastisch)
Dadurch hatte C30LE hatte für 3 Liter Hubraum einfach zuwenig Leistung. Oberflächlich betrachtet. Das dieser Leistungsmangel im Vergleich zum C30NE kaum zu spüren war, interessierte wohl niemanden, oder es wusste keiner. Man sah bloß 3 Liter Hubraum und dann bloß 156PS......und empfand es als zu wenig.
Ja, das könnte gut sein. Dieses irrationale (und damit inkompetente) Käuferverhalten gibt es ja oft.
Zitat:
Ja, das stimmt wohl. Trotzdem mag ich diese Wort nicht.
Kommt halt drauf an, von wem es kommt 😉 Ich bin ja nicht gerade ein "Feind" von Opel im allgemeinen und der Generation Omega B, Vectra B, Astra F/G im besonderen.
Zitat:
Was hätte Opel denn sonst in den Omega pflanzen sollen, um die Lücke zwischen X20SE und X25XE zu schließen?
Da blieb ausser dem C24NE und dem X20XEV nicht viel übrig. Der C24NE war nicht stark genug um den X20SE zu distanzieren (warum Opel den C24NE nicht ein wenig stärker gemacht hat ist mir eh ein Rätsel), also blieb nur noch der X20XEV.
Es ist halt unlogisch, dass es mit dem X20SE einen (sehr guten) "eigenen" Motor für den Omega B gab, eine Stufe darüber aber nicht mehr. Sicher, mit dem X20XEV war der Omega gut bestückt, aber es gab keinen nennenswerten Vorteil ggü. dem X20SE (dafür halt die ganzen Eco***-Nachteile).
Den C24NE gab es ja bereits seit 1992 nicht mehr im Omega. Offenbar traute man dieser Motorengeneration kein Potenzial mehr zu --- immerhin stammte die Konstruktion ja schon von 1965.
Zitat:
Ja, den X20XEV gab es auch im Frontera. Aber nur kurz. Er ersetzte seiner Zeit den C24NE, und wurde später von einem 2.2 Liter grossen 4-Zylinder mit ebenfalls 136PS abgelöst (Code weiss ich jetzt nicht genau, vermutlich X22XEL oder sowas)
Als Randmodell würde ich den Frontera nicht unbedingt bezeichnen, zumindestens nicht anfänglich. Nach dem Launch dieses Modells war er lange Zeit (über mehrere Jahre) Marktführer in diesem Segment.
Erst später brach der Verkauf ein, als Opel im allgemeinen im Markt nachgab.
Danke für die Info, das wusste ich nicht.
"Randmodell" war nicht abwertend gemeint und bezog sich auch nicht speziell auf den Frontera, sondern allgemein auf Off Roader, die ja in Deutschland (anders als in Amerika) eher eine Randrolle spielen.
Zitat:
Denn dieser sehr gute Motor ist weg. Der Z22YH mag zwar auch ein guter Motor sein, aber irgendwie trauere ich dem Z22SE nach.
Es besteht kein Grund, dem SE nachzutrauern, denn der YH ist rundum besser. (Abgesehen vom Volllastverbrauch, der aber im Alltag kaum eine Rolle spielt.)
Zitat:
Richtig, die V6 Motoren sprechen gegen diese Theorie. Aber warum sollte man sonst einen nagelneuen Motor links liegen lassen, und stattdessen einen 7 Jahre alten Motor aufbohren?
Da der Z22SE ja nicht so überragend war (der Y22XE somit nicht schlechter), sprach dagegen nichts. Der Omega B ist damit sehr harmonisch motorisiert, auch heute noch ein Tipp auf dem Gebrauchtmarkt.
Zitat:
Eventuell gab es da zeitliche Probleme, denn der Omega B2 kam ja 2000, und da gab es den Z22SE noch nicht. Obwohl anfänglich gab es den Omega B2 ja noch mit dem X20XEV. Dann hätte man den X20XEV auch noch ein weiteres Jahr mit "durchschleppen" können.
MW hatte der B2 von Anfang an den Y22XE, und der X20XEV wurde nicht mehr angeboten.
Zitat:
Ja klar war der VR6 ein Erfolg. Aber auch nur weil es neu war.....boah, ein Golf mit über 170PS und dann noch 'n 6-Zylinder......
Nicht etwa weil der VR6 so ein toller Motor war. Er war halt der legitime Nachfolger des Ur-GTI, dessen Geist über die Jahre auf der Strecke geblieben war (und auch im Golf III GTI 16V nicht zu finden war)
Sicher spielte der "Golf-Effekt" eine Rolle, aber allein reichte er auch nicht. (Im Golf IV verkaufte sich der V6 kaum noch, und auch der V5 nur mäßig.) ME war der Golf III VR6 sehr gut positioniert (auch preislich), und er war eben NICHT auf der alten, krawalligen GTI-Linie (das war eher der Astra), sondern kreierte vielmehr eine neue, kultiviertere Linie.
(Ganz persönlich ist der Golf III im allgemeinen und der VR6 im besonderen mein "Lieblings-Golf'", IV und V bedeuteten dann jeweils wieder einen Rückschritt. Beim Astra war es anders.)
Zitat:
He, he, stell bitte einen Opel Motor nicht auf eine Stufe mit einem VR6.....😁
Das hat der C30SE nun wirklich nicht verdient.😉
Nein im Ernst, der VR6 war vermutlich nicht sooo schlecht, aber dennoch haftet ihm das Image des unzuverlässigen Säufers an, sicher nicht zu Unrecht. Und das seine Konstruktion nicht besonders clever war, beweist zum einen das Audi es vorzog einen eigenen, richtigen V6 mit exakt den gleichen Spezifikationen (Leistung, Hubraum) mit erheblichem Kostenaufwand zu konstruieren anstatt den vorhandenen, somit billigen VR6 zu nehmen. Und zum anderen das VW nicht lange zu seiner eigenen Erfindung stand, und ab Golf IV nicht mehr VR6 ans Auto schrieb sondern Etikettenschwindel betrieb und nur noch V6 dranpappte. Weil die Motoren eben aus o.g. Gründen in Verruf kamen.
Wie gesagt, man kennt das ja von diversen Opel-Modellen und -Motoren, wie schnell so ein schlechter Ruf da ist, und wie anders die Realität mitunter aussieht...
Der Vergleich C30SE - VR6 passt mE sogar ganz gut, denn beide Motoren stellten ein überzeugendes Angebot dar, dass von der Kundschaft angenommen wurde, woran die Nachfolger dann leider nicht mehr anknüpfen konnten.
Den Audi-V6 sehe ich ein wenig anders: Hier war es vielmehr so, dass dieser viele Gemeinsamkeiten mit dem V8 hatte (u.a. der Winkel von 90°), wodurch die Produktion beider Motoren verbilligt wurde. Wenn man so will, war eher der VR6 der teure "Außenseiter". Dieser sollte dann (wie auch der VR5) durch die angedachte "W-Generation" einen neuen (produktionstechnischen) Sinn bekommen. Dass daraus nichts wurde, weil insbesondere der W8 nicht überzeugte, ist bekannt --- aber dafür konnte der VR6 nichts.
Dass VW später nur noch "V" schrieb, lag wohl eher an der Vereinheitlichung beim Passat IV (wo es ja neben dem VR5 auch den Audi-V6 gab bzw. gibt), und der Golf wurde da eben "angeglichen".
In VW-Kreisen hat der VR6 nach wie vor einen recht passablen Ruf. In BMW-Kreisen wurde er nie akzeptiert, aber das gilt für die Opel-V6 ja ebenso.
Zitat:
Das sollte nur der Vergleichbarkeit dienen. Du hattest den Vergleich C20XE vs. VR6 angesprochen. Diese Motoren sind aber nicht so ohne weiteres zu vergleichen (unterschiedliche Leistungsklasse, unterschiedliche Konstruktiun usw.) Und um das zu veranschaulichen schob ich den Vergleich Z20LET (Astra OPC) und Golf IV R32 nach. Weil diese beiden ebenso nicht zu vergleichen sind, es aber oft getan wird.
Ja, so gesehen schon. Aber in beiden Fällen war das Opel-Angebot eben "schwächer".
Zitat:
Das ist allerdings völlig richtig. Ich habe damals auch sehr auf den Astra F V6 gewartet.....leider vergebens.
Wäre ja erst ab 1993 gegangen. Aber stimmt schon, so ein Modell hätte sicher seinen Reiz gehabt.
Zitat:
Original geschrieben von VW TDI
Der Beste Motor war der 16V ohne Kat im Kadett GSI (gabs in D nur wenige und nur kurz) Hammerteil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kadett GSi 16V ohne Kat? Sagt mir jetzt nichts.
Sanfte Grüsse,
da muß ich mich ubc anschließen.Ein 16V OHNE Kat ist mir nicht bekannt.Als der 16V,verbessert mich wenn es nicht stimmt, im Jahr 1989 rauskam war das Thema mit oder ohne Kat doch längst vom Tisch.Könnte also höchstens für den Export gedacht sein.Ein 16V ohne Kat wurde meines wissens in D nicht angeboten.
Das fing bei Opel doch schon 1986 an das die G-Kats mehr oder weniger bei allen Modellen eingeführt wurde,wenn man jetzt mal die Vergaser-Motoren aussen vor lässt.
Gruss Michael
Es gab den 16V ohne Kat, allerdings wurde er wie far out schon richtig sagt in Deutschland nicht offiziel angeboten.
Ausserdem hatte dieser C20XE nicht 160 PS sondern 115 kW was 156 PS entspricht.
Recht oft verkauft wurde das Kat-lose Modell in Frankreich,der Schweiz und den Benelux-Ländern und es lief auch tatsächlich sehr gut bzw. vielleicht tatsächlich sogar messbar besser als die Version mit Kat
Ich habe einen Test eines Katlosen 16V Kadett aus Frankreich der den stehenden km in 28,0s machte; das ist ein hervorragender Wert (gerne mit aktuellen Fahrzeugen vergleichen; ein Golf R32 braucht z.b. 27,0s; ein Subaru Impeza WRX mit 218 PS 27,6s) der etwa 0,5s unter dem Durchschnitt der Messwerte der Modelle mit Kat liegt.
Wer denkt dass diese halbe Sekunde wohl kaum was ausmachen wird darf sich vor Augen halten dass diese halbe Sekunde Unterschied für den stehenden Kilometer in dieser Leistungsklasse mehrere Wagenlängen (3-5) Vorsprung bedeuten !!
Der 16V (C20XE) wurde im Kadett GSi 16V übrigens offiziel ab 04/88 verkauft.
super info
also leute danke für eure informativen beiträge!!
manchmal frag ich mich was ich ohne dieses forum machen wollte??!!!
besonders was c20xe anbelangt freut es mich sehr das es erfahrene leute gibt die ihr wissen auch an amateure wie mich weitergeben!!
der c20xe ist sehr wahrscheinlich nach allem was ich gelesen und recherchiert hab ein sehr guter und gelungener motor!!!!
gruß pouja
p.s.: hab auch mal was von einem superboss gehört!! was ist denn das genau???
Achja, das waren noch Zeiten wo man einen Motor ohne Kat gefahren ist *träum*
Hatte mir damals einen D-Kadett 1.3 SR aufgebaut mit dem C20XE ohne Kat.
War ein tolles Auto, nur leider kam die Steuer und der TüV dazwischen.....
Und dann ist der nach Polen ausgewandert 😁
Gruß
ja lego, haste dir schon mal die Federung angesehen? Da brauchts nen Luftsitz.
hier noch die getunte Version
http://www.torpedo-emscher.de/wr/union/rakete/rockets7.htm
Eines der besten Theme bei Motor Talk überhaupt. Habe viel über den C20XE gelernt, der jetzt in meinen Astra kommt. Danke an alle, auch wenn es schon 13 Jahre her ist.