Der erste Winter, der erste Schnee

Audi A6 C6/4F

Heute hatten wir im Bereich Siegerland/Sauerland den ersten Schnee dieses Winters! So ca. 5 oder 6cm, vereiste oder schmierige Straßen, an Steigungen die ersten querstehenden Busse und LKWs, beim Ampelstart die ersten quer wegrutschenden BMW und Mercedes.

Eigentlich eine Situation wie jedes Jahr! Für alle? Nein, diesmal nicht! Letztes Jahr gehörte ich noch zu den BMW Fahrern, jetzt fahre ich einen A6 und jetzt weiss ich auch erst, wie grottenschlecht mein damaliger 330d im Winter wirklich war.

Zwischen meinem jetzigen A6 - nein kein quattro, sondern ein einfacher "Frontkratzer" - und dem BMW liegen wirklich Welten. Das hätte ich in dem Ausmaß nie erwartet.

Wer Lust hat, kann ja mal seine Erfahrungen hinzufügen!

16 Antworten

Ich fahre ja inzwischen auch einen 4F quattro aus der 3Liter Fraktion, und habe auch richtig schön Spass damit auf ungeräumten Strassen unterwegs zu sein.

Als jahrelanger E46 (328i und dann 330d als touring) kann ich sagen: Bei meinen vielgefahrenen Schwarzwaldstrecken hatte ich mit meinem 3er nie Probleme. So wie ich heute mit dem Quattro an allen vorbeipflüge, habe ich es früher mit dem Heckgetriebenen BMW gemacht, und da bin ich immer an allen vorbeigefahren (Front-, Heck,- und Vierradantrieb). Mit einem Unterschied: Die erzielbaren Kurvengeschwindigkeiten und die grandiose Beschleunigung aus der Kurve raus, machen das Quattro fahren einfach zur Riesenfreude. Manchmal, allerdings vermisse ich das automatisch querstehende Heck des 3ers in den Kurven, beim Quattro muss man da den Fahrstil ein bisserl ändern, dann kommt er halt auf allen Vieren quer durch die Kurven!

bis denne

FreudeamFahrenmitQuattrogenne

PS: Das Thema Gewichtsverteilung lässt sich durch Ballast im Kofferraum beeinflussen, zur Not müsst Ihr halt Mutti mit den Kindern und die Schwiegermama im Kofferraum platzieren! 🙂 😁

Zitat:

Original geschrieben von rudiratlos1


Frontantrieb besser als Heckantrieb? Naja, Frontantrieb kann auch ganz schön Schrott sein - gerade da, wo man ihn braucht.. Musterbeispiel: unser VW Touran 2.0TDI DSG: Beim Anfahren bergauf ist man damit schnell verloren. Durch die dynamische Radlast-Verteilung (nach hinten) verlieren die Vorderräder Traktion und es geht kein mm vorwärts. Frustrierend, da von einem alten CLK überholt zu werden.
Mein alter BMW E39 hat sich ganz wacker im Winter geschlagen. Und durch die ausgewogene Gewichtsverteilung 50:50 sind die Fahrzeugreaktionen besser kalkulierbar/spürbar. Beim "kopflastigen" Audi kennt man das: quer über die Vorderräder Richtung Graben schiebend, und die Kurve wird immer enger...

Das sehe ich nicht so!

Es ist zwar richtig, dass sich durch die dynamische Gewichtsverteilung eine gewisse Verschiebung nach hinten ergibt, die ist aber nur beim Versuch spürbar, den Ampelkönig zu spielen. Beim vorsichtigen Anfahren bei glatter Straße ist die Größe vernachlässigbar.

Deswegen kann es natürlich im Einzelfall trotzdem zu dem Erlebnis Touran/CLK kommen. Die Gründe dafür sind aber mit Sicherheit nicht beim Antriebskonzept zu suchen.

Auch die erwähnte ausgewogene Gewichtsverteilung 50:50 beim BMW ist in Wirklichkeit nur bei wenigen kleinen Modellen gegeben. So fuhr z.B. mein alter 320d (E46) im Winter deutlich besser als mein letzter 330d (E46) mit dem dicken Motor auf der "falschen" Seite. Wahrscheinlich ist man mit einem noch kleineren Modell, z.B. einem 316i im Winter noch besser bedient.

Das Wegschieben über die Vorderräder ist sicherlich ein Nachteil der Frontantriebler, in einer solchen Situation kann man sich mit einem Hecktriebler noch eher helfen. Aber ich hatte eingangs ja auch nur die Wintereigenschaften angesprochen. Zumindest mit meinem 330d wäre ich überhaupt nicht in die Situation mit der zu engen Kurve gekommen, weil ich schon am Berg vorher (wo ich jetzt mit dem A6 locker hochfahren kann) steckengeblieben wäre.

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