Der ADAC hat Sechs 750kg Anhänger getestet

Barthau Fahrzeugtransporter QM

Testbericht

Das man in dieser Preisklasse keine Perfektion erwarten kann sollte eigentlich vorher klar gewesen sein.
Da hätte man vielleicht einen der edleren Hersteller mittesten sollen, so zum Vergleich.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Locke1971 schrieb am 1. Mai 2019 um 12:25:55 Uhr:



Anhängerräder werden von fast allen Herstellern pauschal mit Kegelbundschrauben ausgeliefert, obwohl viele Felgen eigentlich Kegelbundschrauben benötigen.

Das ist natürlich ein Dilemma, wenn statt Kegelbundschrauben Kegelbundschrauben verwendet werden. Nicht auszudenken, wenn sie statt dessen Kegelbundschrauben genommen hätten. 😁

*SCNR*

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Moin Moin !

Zitat:

Ich hatte auch einen Stema Anhänger 750kg. Ich habe ihn 10 Jahre genutzt, und sage nie wieder.

da kann man mal sehen !

Ich habe immer noch seit nunmehr 20 Jahren einen Stema 750 kg und kann den nur empfehlen.

Zitat:

Alle Nieten raus, dann M8 Schrauben mit Sicherheitsmutter wieder reingeschraubt.

Bisher : 1 Niet getauscht , z.Z. einer lose .

Zitat:

Die Bodenplatte war original nur 9mm Dick, die hab ich gegen 16 mm ausgetauscht

Keine Ahnung , wie dick die war. habe ich nach 14 Jahren gegen eine 3mm Alu-Tränenblechplatte getauscht , da der Hänger ständig draussen unter Bäumen steht.

Zitat:

Die Verschlüsse der Heckklappe hab ich auch gegen was stabiles getauscht.

Ja , die sind echt Schrott , die muss man ständig schmieren , nachbiegen und die Konstruktion verstehen, habe auch schon oft mit dem Gedanken gespielt , die gegen vernünftige zu tauschen.

Zitat:

Und Stützen habe ich noch hinten montiert.

dito + Stützrad, ausserdem habe ich hinten zwischen die Ausleger ein verzinktes Quadratrohr geschweisst , quasi als Stosstange , da stösst jetzt die Heckklappe an. Original stösst die mit einem Nupsel für Spannleine exakt ins Rücklichtglas........

Die Reifen (King Meiler) waren nach 1/2 Jahr beulig , seitdem kommen da gelegentlich gute gebrauchte drauf.

Klingt nicht Prall?
Ok , das Teil hat 1999 600 DM gekostet. Schrott ab Werk : Reifen , die besagten Bordwandverschlüsse und die Nupsies für die Plane, die in die Rücklichter stossen (ältere Stema hatten kleinere Rücklichter )

Ansonsten: hervorragende und sehr stabile Achse (bei neuen Modellen leider seit einigen Jahren durch eine deutlich schwächere ersetzt)
Irrsinnig stabiler Rahmenunterbau , den gibts bei den neueren leider auch nicht mehr.Etwas stabileres habe ich bei einem 750 kg Anhänger noch nicht gesehen!

Wird mich wohl bis ans Ende meiner Tage begleiten!

MfG Volker

Es ging hier ja nicht um frühere Ausführungen... Die können ja durchaus vernünftig gebaut gewesen sein. Vermutlich hast Du bei Deinem Anhänger auch noch nie die Nutzlast ausgenutzt.

Das Problem ist eigentlich nur, dass hier was verkauft wird, was der angepriesenen Leistungsfähigkeit nicht entspricht. Sowas hat nix auf der Straße zu suchen.

Gruß

Jürgen

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 1. Mai 2019 um 19:48:04 Uhr:


Ich halte von diesem 750kg Baumarktschwachsinn überhaupt nix.
Wer billig kauft, kauft 2x...

Ich hab mir das alles angeschaut und hab nen Ansens Anhänger gekauft, 1300kg mit Bremse, Plane & Spriegel 1,80m, so in vernünftig und ordentlich. Habe ich 1550€ neu für bezahlt.

Ist vieleicht das doppelte von 770€, aber ich habe in 10 Jahren und gewerblichem Einsatz folgende Reparaturen gehabt:

- Stützrad (Fertigungsfehler, neues kostete 75€ in Automatikversion wie dran war, beim Austausch festgestellt hätte nicht einmal n neues gebraucht)
- 5 Rückleuchtengläser (Die Knacken beim Abladen von Bauschutt schonmal durch, aber der Anhänger hat davon auch etwa 50 Tonnen transportiert)
- 1 Unterlegkeil (verloren oder geklaut)
- 1 Abreißseil weil nicht richtig angekuppelt
- Glühlampe

Im Alter von 12-15 Jahren habe ich repariert:
- 3 Verschlüsse der Plane, die wegen 12+ Jahren draußen Stehend aufgegeben haben (die Plastikdinger).
- Auflaufdämpfer, Bremse nachgestellt, Gummimanchette Auflaufdämpfer
- Spriegelgestell geschweißt (keine Ahnung wer das kaputt gemacht hat, den Anhänger benutzen 8 Leute)
- Riss in der Plane geklebt (hat einer Aufgeschnitten)
- Elektrokabel vorne erneuert (nicht richtig angehängt).

Das Ding hat jetzt sicherlich 30 oder 40.000km gelaufen, ich hab noch nie n Rad abgeschraubt, es ist nach 15 Jahren draußen stehen immer noch die erste Plane drauf (die langsam in den Ecken dünn wird), ich hab sonst außer alle 2 Jahre mal die Bremseinrichtung und das Sützrad fetten nix dran gemacht und hab da regelmäßig 1,5 - 2 Tonnen drauf gehabt, obwohl der nur 900kg Zuladung hat.

Mein Kumpel mit seinem Baumarktanhänger vom Praktiker hat keine Zuladung, wenn du da Sand lädst oder Bauschutt schleifen die Reifen in den Kotflügeln, die hat der nach 6 schon neu gemacht weil Rissig, der hat ständig Theater mit den Radlagern (eigentlich zu jedem TÜV) und das obwohl er nur Grünschnitt fährt...

Wer billig kauft, kauft 2x.

Nach 15 Jahren wöchentlichen Einsatz diverser Güter, Sand, Möbel, Holz, Grünschnitt und Schrott, hat mein Stema Baumarkthänger mit Plane und Spriegel folgende Reparaturen benötigt:

1x neue Reifen

TÜV nie Probleme

Stützen und Stützrad einwandfrei..

Vielleicht Glück vielleicht auch nicht. Aber das Ding hält und erfüllt seinen Zweck

… also ich besitze auch seit 13 Jahren einen dieser "unsicheren" TPV-Anhängern - UND geschenkt habe ich dem bestimmt nichts! Egal ob Bauschutt, Basalt oder meterweise Kaminholz wobei mit Sicherheit so ab und an die Nutzlast leicht überschritten war 🙂 Auch ist wie in anderen Berichten die Deichsel dabei nicht verbogen, selbst nicht da das Stützrad nur an einer der drei Traversen "tragend" angebracht ist.
Mängel beim Tüv hatte ich natürlich auch - 1Xein lockeres Radlager (beim 1.Tüv) , Probleme mit der Serienbereifung = org.Auslieferung nicht abgenommen da total porös (wurde natürlich sofort beim Baumarkt getauscht) und die breiteren 165/70-13 Bereifung war nicht im Schein eingetragen und ich hatte kein COC Papier bei Kauf dazubekommen, was mir … aber erst beim 2. Tüv ganze 2 Stunden Aufenthalt im Baumarkt bescherte.
Jetzt nach 13 Jahren ist die Plane OBEN undicht/verwittert und der Boden sowie die Reifen (noch ohne Risse) sind langsam austauschfähig 🙂 aber er hat für die knapp 500€ mehr als gute Arbeit geleistet.
PS. trotz aller Beladungen - Schleifspuren an den Rädern oder Rahmen hatte ich nie

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Netter Testbericht, dessen Ergebnis eigentlich vorauszusehen war. Mir fehlt im Test ein wirklich hochwertiger 750er als Vergleich. Aber gut, den Vergleich kann ich eigentlich selbst anstellen. Ich habe die riesen Garten- und Hausaktion bereits durch. Dabei hatte ich das Glück, daß bei uns in der Family gleich drei Anhänger zur Verfügung stehen, mit denen ich in den letzten 4-5 Jahren in Summe runde 200 Tonnen Material bewegt habe.

Humbaur Steely 750Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 600€ im Hornbach
Humbaur HU752314 750Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 1500€
Humbaur HN253118 2500Kg, incl. Bordwanderhöhung und Plane ca. 3500€

Da merkt man sofort, dass bereits die beiden 750er Welten trennen. Während man in den "echten" Humbaur locker über 1 Tonne laden kann, ohne daß der komplett einknickt, sackt der Steely bereits bei 600Kg deutlich ab und die Räder schleifen fast am Radhaus. Ganz zu schweigen von der Bodenplatte, die sich bereits deutlich durchbiegt wenn ich mich mit meinen stattlichen 90 Kg in den Hänger stelle. Der Qualitäts- und auch Stabilitätsunterschied ist enorm!

Trotzdem nutze ich den Steely eigentlich nicht ungern weil man abseits größerer Renovierungsaktionen doch immer wieder kleinere bzw. leichte Sachen durch die Gegend fahren muss und der Hänger dafür schon ausreichend ist.

Da es den perfekten Hänger nicht gibt, braucht man einfach mehrere 😉

Gruss
Jürgen

Zitat:

@bbb34 schrieb am 4. Mai 2019 um 13:01:05 Uhr:



Zitat:

@muhmann schrieb am 4. Mai 2019 um 12:54:26 Uhr:


Natürlich wäre es schöner, wenn die Hersteller Ihre Billigprodukte entsprechend kennzeichnen würden.

Nein, richtige Kennzeichnung ist kein Luxus, sondern notwendig.

Der Preis kennzeichnet Billigprodukte doch exakt und deutlich!

Leider kennzeichnet der Preis nicht auch gute Produkte.

Zitat:

@a4kabrio schrieb am 6. Mai 2019 um 09:33:15 Uhr:


Leider kennzeichnet der Preis nicht auch gute Produkte.

Das war ja auch nicht gefordert!

Zitat:

@muhmann schrieb am 4. Mai 2019 um 12:54:26 Uhr:

Natürlich wäre es schöner, wenn die Hersteller Ihre Billigprodukte entsprechend kennzeichnen würden.

Ein guter Anhänger kostet nun mal deutlich mehr als 400-600 Euro! Ein Ausschlusskriterium ohne möglichen Umkehrschluss!
Es kann aber sein, dass EIN Anbieter einen Billigheimer für teuer Geld verscherbeln will! Für diesen denkbaren Fall hilft Preise vergleichen! 😉

Moin Moin !

Zitat:

Vermutlich hast Du bei Deinem Anhänger auch noch nie die Nutzlast ausgenutzt.

ich gestehe , ein paar mal so rund 1,5 t damit über kurze Strecken / Feld und Waldwege übelster Ordnung transportiert zu haben.

Zitat:

Das Problem ist eigentlich nur, dass hier was verkauft wird, was der angepriesenen Leistungsfähigkeit nicht entspricht. Sowas hat nix auf der Straße zu suchen

Das ist natürlich absolut klar!

MfG Volker

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