Der 190er mit 0w-40? Ich wage und teste es...Mobil 1 New Life im w201..

Mercedes W201 190er

Moin zusammen.

Bei mir steht in kürze ein Ölwechsel an...nächste oder übernächste Woche.

Nach vielem informieren und etlichen Datenblättern bin ich nun zu dem Entschluss gekommen das 0w-40 Öl von Mobil 1 namens New Life zu verwenden (welches ich erfolgreich in meinem Punto aus `97 angewendet habe).

Als erstes möchte mitteilen, dass dieser Thread nun keine Öl-Diskussionsplattform sein soll.
Davon gibt es ja nun zig hunderte..... 😁
Es sollte hier eher um eine Nachvollziehbarkeit gehen. Interessant wäre natürlich welche Öle mit welchen Daten ihr fahrt und ob alles gut läuft, oder ob ihr umgestiegen seid und Veränderungen bzgl. Sommer/Winter festgestellt habt. Hierbei wäre auch sehr wissenswert bis welche Regionen ihr euren Motor bringt, denn bei 3.500Upm muss ein Öl noch nicht allzu viel leisten.
Mal eine Frage: Wie sieht das Öl bei euch aus wenn der Wechsel gemacht wird? Km-Angabe ist hilfreich.

Ich weiß das ich hier mit meiner Auswahl auf starke Gegenwehr stoßen werde,
doch es steht nun fest.

Zur Erläuterung meiner Entscheidung möchte ich natürlich auch Daten und Fakten nennen welche mich überzeugt haben.
Die Hauptkritik ist immer wie flüssig ein Öl ist, da ältere Motoren bei zu niedriger Viskosität undicht werden können. Zudem sind die Hydrostößel beim 190er ebenfalls zu beachten was das "flüssig" angeht.
Und genau an diesen Punkten war mein Ansatz um bei den Ölen differenzieren zu können.

Der Entscheidende Faktor ist also die Viskosität bei Betriebstemperatur.
Hier gibt es einen Wert nach DIN auf welchen ich mich beziehe.
Die Angabe wird in mm²/s (Kinematische Viskosität) wiedergegeben, bei 40°C (niedriger ist besser) und 100°C (höher ist besser).

Als Beispiel nehme ich mal die Helix-Öle von Shell:
#1. Helix HX6 10W-40 = 40°C: 92,1 / 100°C: 14,4
#2. Helix HX7 _5w-40 = 40°C: 82,5 / 100°C: 14,4
#3. Helix HX8 _0w-40 = 40°C: 74,4 / 100°C: 13,1

Hier kann man sehr gut erkennen, dass sich die beiden HX6 und HX7 im warmen Zustand absolut gleich verhalten und dieselbe Viskosität aufweisen. Der Vorteil liegt hier ganz klar im HX7, da es im kalten Zustand um einiges flüssiger ist.
Beim HX8 sieht man das es bei 100°C um 1,3 dünner ist.
Bei 0w-Ölen wird die Bandbreite wohl so groß, dass es unwahrscheinlich schwer ist die Heiß-Viskosität aufrecht zu halten.

Zum "abschrecken" nehme ich mal die oft verwendeten Castrol Edge-Öle 5w-30 / 5w-40:
5w-30 = 40°C: 69,1 / 100°C: 11,9
5w-40 = 40°C: 82,0 / 100°C: 13,6

Das 5w-30 ist im kalten Zustand zwar schön dünn, doch die Viskosität bei 100°C steht mit 11,9 in keinem Verhältnis. Wenn bei diesem Öl der Motor nicht "nass" wird, dann zu 100% auch bei keinem 0w-40 Öl.
Und dieses Edge 5w-40 ist wohl auch nicht zu empfehlen, da bei 100°C der Wert 13,6 nicht so berauschend ist. Wohl gemerkt ein 5w-Öl.....

So, und nun zum New Life:
40°C: 75 / 100°C: 13,5
Für mich persönlich liegen diese Viskositäten in einem sehr guten Verhältnis, weswegen ich mich auch zum 2ten Mal für dieses Öl entscheide.
Klar ist, dass dies "nur" Zahlen sind. Doch dank der DIN sind diese Zahlen absolut miteinander vergleichbar.

Soviel zu meiner Erläuterung. 😉

Bei den Hydrostößeln habe ich auch etwas geforscht, und es gibt dort unterschiedliche Erfahrungen.....meistens jedoch sind sie positiv.

Ein Punkt der sehr interessant bleibt, ist die Reinigungswirkung des New Life. Unter Umständen werden Beläge abgelöst welche zurzeit "dicht halten".
Doch dieses Risiko werde ich eingehen......
Beim Punto (welcher zuvor nur Kurzstrecke gesehen hatte) habe ich erfahren wie gut dieses Öl reinigt und das der Motor nicht undicht wurde. Er läuft ruhiger und auch 2x gute 400 Km zwischen 130Km/h und 160Km/h (das sind ca. knappe 4.000Upm bis 5.400Upm) hat er wirklich gut bewältigt.
Es ist aber sehr anstrengend gewesen mit dem kleinen so schnell zu fahren.... 😁 😁

Nun gut.....ich bin gespannt...und wer möchte darf mit mir zusammen gespannt sein wie es sich entwickelt.... 🙂

Besten Gruß,
einer der einigen....und allzeit gute Schmierung.... 😁

EDIT: Der Verbrauch beim Punto lag letztes Jahr im Sommer bei fast 8 L/100Km.
Zum jetzigen Sommenanfang fahre ich ihn mit 6,5 L/100Km, mit Stadt- Landstaße- und Autobahnfahrten (und dies nicht gerade langsam).
Gutes Öl + Motor "frei" fahren + bedachte Fahrweise, bringt schon was...auch wenn es zügig voran gehen soll......
Erste Messung des 190er liegt bei guten 9 L/100Km.
Ich möchte zwar nicht zu optimistisch klingen, doch wenn er das neue Öl bekommen hat und "frei" gefahren ist sollte da schon noch etwas drin sein........auch mit der Automatik.... 😉

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Ben1338


Die motoren brauchen die ablagerungen um dicht zu halten.

Wenn der Dreck die Aufgabe der Dichtungen übernehmen muss, sollte man sich um neue Dichtungen kümmern.

Zitat:

Original geschrieben von raymankhan


0w40 ist ein Vollsythetisches Motoröl, genau wie 5w30 oder 5w40.

Es ist aber kein Qualitätsmerkmal.

Für diese Viskositätslagen sind Hydrocrack-Öle üblich, weil sie billiger herzustellen sind als die Vollsyntheter auf Basis von Polyalfaolefinen. 0W-40 und/oder vollsynthetisch ist kein absolutes Qualitätsmerkmal, aber ein deutlicher Hinweis auf besseres Öl. Die höchsten Ansprüche an Verschleißschutz und Motorsauberkeit stellt die MB-Freigabe nach Blatt 229.5. Welche 15W-40-Mineralöle mit 229.5-Freigabe gibt es, und wie viele 15W-Öle schaffen wenigstens die mittlere MB-Freigabe, die 229.3?

Zitat:

Original geschrieben von raymankhan


Daher sollte man sich auch immer am Besten nach Herstellerangaben halten.

Genau! Und die Herstellerangaben sind in den aktuellen Freigaben festgelegt. Für den W201 gelten die 229.1, die 229.3 und die 229.5. Das Freigabensystem wurde 1997 eingeführt, und die bis dahin geltenden Freigaben wurden ungültig. Nachzulesen im MB-Betriebsvorschriftenblatt 221.0 auf Seite 25.

Zitat:

Original geschrieben von raymankhan


Aber nach einer gewissen Laufleistung, also ab ca. 150 tkm, sollte man 10w40 Motor-öl oder noch zäheres Motoröl verwenden, da dieses Motor-Öl zwar etwas zähflüssiger ist, als 5w40,

Oh je. 15W-40-Öle und 10W-40-Öle unterscheiden sich bei warmem Motor NICHT von 0W-40ern oder 5W-40ern. Sie sind NICHT zähflüssiger:

Viskosität bei 100 °C:

27600aa0-207a-4a42-9c06-1d4e858ef54c

 

Megol Super Leichtlauf 5W-40

14,8 mm²/s

Total Quartz 9000 Energy 5W-40

14,3 mm²/s

Praktiker 5W-40

13,8 mm²/s

High Star 5W-40

14,3 mm²/s

Eurolub Synt 5W-40

14,4 mm²/s

 

Eurolub GT 10W-40

13,7 mm²/s

Liqui Moly Leichtlauf 10W-40

13,7 mm²/s

Liqui Moly MoS2-Leichtlauf 10W-40

14,4 mm²/s

 

Eurolub Turbostar 15W-40

13,5 mm²/s

Castrol GTX 15W-40

14,3 mm²/s

Liqui Moly Touring High Tech 15W-40

14,4 mm²/s

Megol Motorenoel HD Super Turbo 15W-40

14,5 mm²/s

Kann mir jemand plausibel erklären, wieso das Mobil 1 New Life 0W-40 mit 13,5 mm²/s gegenüber dem Eurolub Turbostar 15W-40 mit ebenfalls 13,5 mm²/s "dünnner" sein soll, wenn beide bei 100 Grad exakt die gleiche Viskosität haben?

Hinzu kommt noch, dass einfache 15W-Mineralöle bei Hitze durch das Nachlassen der VI-Verbesserer im Laufe eines Wechselintervalls zunehmend ausdünnen. Das, was sich manche von den 15W-40ern erhoffen, nämlich ein besonders "dickes" Öl, sind diese Öle bei warmgefahrenen Motor garantiert nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Ben1338


Da ist wie gesagt motorentechnik aus den 70ern damals gab es noch kein so gutes öl wie heute.

Vollsynthetische Öle wie das Mobil1 gab es schon in den siebziger Jahren.

Diese Werbung

auf der Rückseite eines Stadtplans stammt von 1981. Also noch aus der Zeit vor dem W 201. Dieter Korp listet in seinem Buch zum W201 auf Seite 15 u.a. das Mobil1 5W-30 auf.

Zitat:

Original geschrieben von Ben1338


bei den temperaturen die hier vorherschen brauch man nichts anderes. würde es häufiger vorkommen das die motoren bei temperaturen jenseits der -20 Grad gestartet werden müssten. Dann sollte man sich überlegen etwas anderes dort reinzukippen.

Bei minus 10 Grad dauert es bis zu 50 Sekunden, bis ein 15W-Öl die letzten Schmierstellen erreicht. Beim Kaltstart und in der Warmlaufphase findet der größte Verschleiß statt. Daher wirken ein 5W- oder 0W- viel stärker verschleißreduzierend als ein 15W-Mineralöl.

Porsche gibt rückwirkend bis zum Baujahr 1973 KEINE mineralischen 15W-Öle für seine Motoren frei, aber reihenweise 5W- und 0W-Öle. Warum wohl?

Gruß, Clermont

Ergänzung: Mercedes-Schmierstoff-Hauslieferant Fuchs teilt über die Motorenöle mit 229.5-Freigabe mit:
"Einsetzbar für alle PKW-Benzin- und Dieselmotoren. Rückwärtskompatibel zu 229.1 und 229.3."

Heißt im Klartext: Wo man ein Liqui Moly Touring High Tech 15W-40 mit 229.1-Freigabe reinkippen kann, da kann man z.B. auch das TOTAL Quartz 9000 Energy 5W-40 mit 229.5-Freigabe reinkippen. So ein Top-Öl bekommt man über die Kraftstoffeinsparung, die in der 229.5-Freigabe gegenüber einem 15W-Standardöl vorgeschrieben ist, im Grunde geschenkt.

Mobil 1 0W-40 (alte Formulierung):

14,3 mm²/s

Mobil 1 New Life 0W-40

13,5 mm²/s

Mitan ALPINE RS 0W- 40

13,5 mm²/s

402 weitere Antworten
402 Antworten

Nicht einmal 229.1 😁

Zitat:

Original geschrieben von Gasherbrum


Nicht einmal 229.1 😁

Vielleicht schreibe ich Shell oder Mobil 1 mal mit der Bitte an, sie möchten doch wieder ein Öl vom Stand der 80er Jahre produzieren.... 😁 ......dann ist alles wieder passend und Abnehmer sollten sich hier ja auch zu genüge finden lassen.... 😛

Zitat:

Original geschrieben von Gasherbrum


Nicht einmal 229.1 😁

So sieht es aus ! 😉 Danke .

Zitat:

Vielleicht schreibe ich Shell oder Mobil 1 mal mit der Bitte an, sie möchten doch wieder ein Öl vom Stand der 80er Jahre produzieren.... 😁 ......dann ist alles wieder passend und Abnehmer sollten sich hier ja auch zu genüge finden lassen.... 😛

Dann bitte aber auch wieder einen Reifen wie den Michelin XZX fahren und verbleites Benzin fordern und alten Kühlerfrostschutz mit Nitrit einfüllen und auf Cassettenradio zurückrüsten. Am besten alles, was Mitte der 80er des vergangenen Jahrhunderts mal üblich war. (Obwohl es ja vollsynthetisches Mobil M1 auch damals schon gab. )

Ähnliche Themen

Ah, jetzt haben sich wieder zwei starke Partner gefunden ... .😁

TE : Keine Antwort ist auch ne Antwort . 😉 ( Schwitzen )

wenn die motoren doch mit dem normalen 10w40 bzw 15/30 über 400.000km gemacht haben kann es ja nich so schlecht sein. aber liegt wohl im kopf der menschen alles zu verschlimmbessern.

ich hab auch noch nie auf ne spezifikation geachtet
meiner meinung is das mit dem öl alles schwachsinn das hat nur mit dem werkstatt service zu tun und den verträgen untereinander mehr nich

Wenn es damals 5-40 gegeben hätte, hätte es Daimler auch empfohlen. Aber jedem das Seine. Euer Auto, euer Geld.
Ihr habt doch alle einen Flachbildfernseher zu Hause. Ein Schwarz-weißgerät würde es doch auch tun, oder nicht?

Hab noch nie gehört das ein Motor von einem zu guten Öl beerdigt worden ist.

Ein Bekannter ist beruflich mit Prüfstandsläufen befaßt. Dabei gäbe extreme Unterschiede zwischen verschiedenen Ölen... selbst innerhalb der Öle mit einer Freigabe nach 229.5 habe er einmal nach einem Dauertestlauf einen sechsfachen niedrigeren Verschleiß als mit einem anderen Öl nach 229.5 gemessen. Allerdings sei auch das schlechtere Öl dabei auf einem so hohen Niveau, daß das in der Praxis über ein Autoleben absolut irrelevant sei.
Mit anderen Ölen sei das aber deutlich dramatischer. Es gäbe hervorragende 10w-40, die in Sachen Schmierfilmstabilität, Notlaufeigenschaften/Verschleißschutz und Motorsauberkeit mit Ölen nach 229.5 gleichziehen könnten und die Norm alleine wegen der geforderten Kraftstoffersparnis aufgrund ihrer Kaltviskosität nicht erfüllen könnten. Genauso gäbe es aber in dieser Viskositätsklasse auch absolut lausige Öle, die zu Ölschlamm und Verkokung neigen, miserabel additiviert seien und einen Motor drastisch schneller (und im Gegensatz zu den Unterschieden auf extrem hohen Niveau innerhalb der 229.5er auch praktisch bedeutsam) verschleißen ließen. Als Käufer habe man aber kaum eine Chance, die guten von den grottigen 10w-40 zu unterscheiden, weil auch die guten 10w-40 nur eine laxe Freigabe hätten.

Ich persönlich halte das mit dem Öl wie folgt:
1.) wichtig ist, daß welches drin ist.
2.) das Öl soll den vom Hersteller festgelegten Anforderungen genügen.
3.) wenn 2 erfüllt ist ist ein ein angemessen kurzes Ölwechselintervall wichtiger als die Ölqualität.
4.) Es spricht außer den (im Verhältnis zu den übrigen Kosten eines Fahrzeuges vernachlässigbaren) Kosten nichts dagegen, höherwertige Öle als gefordert zu verwenden, aber einiges dafür.

Im Klartext: 1-3.) sind Pflicht, 4.) ist die Kür. Liebe MB-Bastlerin, ich kaufe lieber ein Auto wie Eures, das mit einem 10w-40 alle 5000-10.000km frisches Öl bekommen hat und auch sonst regelmäßig gewartet wurde als eine Kiste, die ab und an ein besseres Öl bekommen hat, deren Intervalle aber teilweise gnadenlos überzogen wurden und die auch sonst vernachlässigt wurde. Nach dem Kauf werde ich aber weiterhin immer das bestmögliche Öl fahren. 🙂

Nochwas zum Thema schwitzen. WARUM soll ein Motor mit einem 0w-40 auf einmal anfangen Öl zu schwitzen? Ein 0w-40 ist in heißem Zustand nicht dünner als ein 10w-40. Wenn ein Motor mit einem synthetischen Öl anfängt zu schwitzen, dann höchstens weil er zuvor nur vom Dreck dichtgehalten wurde. Dieser Motor wird dann aber auch mit einem hochwertig additivierten 10w-40 anfangen zu siffen.
Mir ist es übrigens auch deutlich lieber ein paar Dichtungen zu tauschen als einen an Verschlammung gestorbenen Motor neu aufbauen zu lassen...
Wenn ich also eh irgendwann den Motor neu abdichten muß, dann nehme ich die schnellere Durchölung beim Kaltstart durch ein 5w-40 oder 0w-40 doch auch mit. 🙂
Der Unterschied ist übrigens extrem: bei einem winterlichen Kaltstart bei Minusgraden mit dem (zulässigen!) 15w-40 brauchten meine OM615 und 617 bis zu 20 Sekunden, bis nach dem Start voller Öldruck anlag. Mit 5w-40 war der Öldruck binnen 2 Skunden da. Mir kann niemand erzählen, daß sich dieser Verschleiß über ein Autoleben nicht summiert. Sicher hält ein OM 617 auch mit regelmäßig gewechseltem 15w-40 ein Autoleben lang. Aber wenn er auch zwei oder drei halten kann...
Wir sind ja nicht nur Nutzer, bei denen das Auto mit möglichst geringen Kosten einen Abschreibungszeitraum lang halten soll und danach aufgebraucht sein darf, sondern Liebhaber. 🙂

Zitat:

Der Unterschied ist übrigens extrem: bei einem winterlichen Kaltstart bei Minusgraden mit dem (zulässigen!) 15w-40 brauchten meine OM615 und 617 bis zu 20 Sekunden, bis nach dem Start voller Öldruck anlag.

Das liegt aber in erster Linie daran, dass sich das kalte Öl durch die Kapillarleitung zur Ölnadel quälen muss. Wenn man einen alten OM61x direkt nach dem Kaltstart wieder ausmacht, hat der stehende Motor immer noch "Öldruck"... 😁

Über die Ölversorgung im ZK sagt das nichts aus.

Bei elektrischen Öldruckgebern wie in den OM60x ist das nicht so.

1977 Einführung des vollsynthetischen Leichtlauf-Motorenschmierstoffs Mobil 1

Als erstes: Es gibt Fotos....

Zitat:

Original geschrieben von MB-Bastlerin


2 Stunden Vollgas ? Ohne Elefantenrennen im Wege ? Oder nimmst Du dann verbotenerweise den Standstreifen ? 😁

Samstag- und Sonntag-Nacht?! Und selbst wenn man mal kurz von Gas gehen muss weil jmd. überholt, diese paar Sekunden sind wohl nicht relevant. Fahre doch einfach mal selbst die Bahnen zu bestimmten Zeiten entlang.....dann erübrigt sich diese infrage-Stellung.... 😉

Das mit dem Standstreifen ist ja wohl etwas weit hergeholt, findest Du nicht? 😰

Zitat:

Original geschrieben von MB-Bastlerin


Du scheinst ja ein richtiger Raser oder " Heizer " zu sein . 😛

Mensch, dass klingt ja schon wie in diesen

"sagt ja zu 130Km/h Tempolimit"

-Threads.

Ich halte mich an die Geschwindigkeitsvorgaben und wenn offen ist, ist offen.......so einfach ist das.

Hat nix mit "rasen" oder "heizen" zutun. Das ist einfach nur schnelles fahren..... 😉

Zitat:

Original geschrieben von MB-Bastlerin


Nur weil Du Vollgas gibst, soll der Ölverbrauch so extrem in die Höhe schießen ?
Glaubst Du das wirklich selbst ?

Wenn es durch die Drehzahlen physikalisch gegeben ist, klar glaube ich es auch wirklich selbst. 😁

Zitat:

Original geschrieben von MB-Bastlerin


Ich drücke Dir die Daumen, dass Dein Motor " diesen Versuch " überlebt .

Warum sollte er sterben? Fahre ich mit Salat-Öl? 😰

Zitat:

Original geschrieben von clermont


Dann bitte aber auch wieder einen Reifen wie den Michelin XZX fahren und verbleites Benzin fordern und alten Kühlerfrostschutz mit Nitrit einfüllen und auf Cassettenradio zurückrüsten. ...

Um Gottes Willen......dann müsste ich ja auch wieder die absolut miesen Original-LS einbauen....nee nee, danke... 😁

Zitat:

Original geschrieben von MB-Bastlerin


Wir könnten den TE ja mal fragen, ob sein Motor mittlerweile irgendwo schwitzt ?
__________________________________________________________________
TE : Keine Antwort ist auch ne Antwort . 😉 ( Schwitzen )

Nun bleib doch mal ganz entspannt. 😁 Ne Runde Mikado ist da sehr beruhigend... 😛

Bilder sind unten. War echt mühselig da im Motorraum mit den Kamera zu hantieren.

Also er "schwitzt" schon ein wenig. Vor dem Motor stehend vorne links an der ZKD, kann aber nicht sagen ab wann, da ich dort noch nie so deffizil geschaut habe.

Bevor hier jetzt jedoch groß "geschrien" wird, dass das Mobil 1 der Versucher ist, bitte ich doch um eigene Fotos vom Motor.....ich würde dann auch sehr gerne sehen wollen, wie Trocken es bei diejenigen dort so ist. 😉

Übrigens, Du kannst mir auch direkt Fragen stellen.....dieses

"wir könnten ja mal fragen"

heißt ja nicht, dass es auch gemacht wird/wurde, gell?! 😁

Zitat:

Original geschrieben von Robbi22


Wenn es damals 5-40 gegeben hätte, hätte es Daimler auch empfohlen.

So sehe ich es auch....ebenfalls mit einem 0w-40....

Zitat:

Original geschrieben von niu12157


Ich glaube nicht, dass es mit der Ölviskosität zusammenhängt.

Zumal diese ja auch nur im kalten Zustand dünner ist. Bei einem 30er oder gar 20er Öl kann es allerdings schon dazu führen.

Zitat:

Original geschrieben von aero84


Nochwas zum Thema schwitzen. WARUM soll ein Motor mit einem 0w-40 auf einmal anfangen Öl zu schwitzen? Ein 0w-40 ist in heißem Zustand nicht dünner als ein 10w-40. Wenn ein Motor mit einem synthetischen Öl anfängt zu schwitzen, dann höchstens weil er zuvor nur vom Dreck dichtgehalten wurde. Dieser Motor wird dann aber auch mit einem hochwertig additivierten 10w-40 anfangen zu siffen.

So ist es! Wenn undicht, dann Dichtung nicht mehr in Ordnung.

Hatten wir hier ja auch schon......mit so Aussagen, "die alten Motoren brauchen den Dreck um dicht zu bleiben" und so`n Kram..... 😁

Und wie Du schon sagst, ein hochwertiges reinigendes 10w-40 kriecht auch durch defekte Dichtungen.

Zitat:

Original geschrieben von clermont


1977 Einführung des vollsynthetischen Leichtlauf-Motorenschmierstoffs Mobil 1

Ist auch mal interessant.

Habe jetzt den Liter (genau 1L) Öl wieder aufgefüllt und der Stand ist wieder wie vorher ca. 5mm unter Max. .
War auch am Öldruckgeber bei und habe den Kontakt gesäubert. Die Nadel ist minimal über 0.....muss ich jetzt beobachten wie sich die Sache verhält wenn der Motor warm ist.

So, und jetzt zu den Fotos......wer suchet, der findet....(Fotos 1 und 2 kann ich grad nicht genau zuordnen, müsste aber auch irgendwo die ZDK sein. Bei VDD 2 rechts, das ist kein Öl sondern noch Wachs) 😁
Ich bin leider nicht an alle Stellen gekommen, hätte sonst erst den Luftfilter, Klimakompressor und andere Dinge demontieren müssen...man siehe es mir nach....😉

Freigaben sind nur Midestanforderungen der Hersteller. Da gibt es Öle die diese Freigaben gerade so erfüllen und Öle die diese Freigaben bei weitem noch übertreffen. Die sind aber schwer zu finden weil das nirgends draufsteht. Da muss man sich informieren im Internet.

Unter der 10-40 Fraktion gibt es leider nur sehr wenig gute Öle die man an der MB229.3 erkennen kann. Die sind meistens nur teilsynthetisch und nicht so stark addidiviert. Die Wahrscheinlichkeit unter den MB229.5 Ölen ein gutes zu erwischen ist vor allen wesentlich größer. Wenn man sich für ein 10-40 entscheidet sollte man schon etwas Grundkenntnisse mitbringen.

http://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.3_de.html

@ aero,
was ist TBN ?
@clermont,
die Synthetisierung von Ölen zur Anpassung an die jeweiligen Anforderungen auf breiter Basis wurde von der Industrie bewußt unterdrückt. Der Aufbau der Motoröle mit Additiven auf Basis simpler Grundölen aus uralt abgeschriebenen Anlagen war profitabler. Voll-Synth.-Öle waren spez. Einsätzen , z.B. Renneinsätzen vorbehalten.

Zu den 0W..... Ölen ist anzumerken , dass in ber. verschlissenen Lagerungen mit 0W ....nur noch geringer Öldruck aufgebaut werden kann. Zudem können Hydrostössel klappern . Oldtimer , oder andere Motoren mit grösszügigen Fertigungstoleranzen (z.B. Harley) vertragen 20W..... oder 50er Einbereichsöl besser. Das 0W...... war eigentlich für hohe Leistungsdichten zur schnellen Abfuhr von Wärme gedacht. Ein Vorteil für moderne Motoren ist die schnelle Versorgung der Schmierstellen und schneller Aufbau des Öldrucks.

TBN = total base number. Gibt das Säureneutralisationsvermögen an.

Zum Thema Öl und ausgelutschte Lager sage ich jetzt mal nichts...

Also der Öldruckgeber wird soweit doch in Ordnung sein. War nur ne Kontaktschwierigkeit....
Nadel fällt im Stand bei 100° C wieder auf 2 bar (in Fahrstufe; ca. 650 upm) und auf 2,3 bar (P-Stellung; ca. 750 upm) runter, und bei Zünding an ist sie halt diesen mm über 0....das lasse ich so.

War ja irgendwie ganz gut, dass Du (MB-Bastlerin) mich darauf hingewiesen hast....

Habe eben auch mal nachgeguckt seit wann ich das Mobil 1 fahre. Km-Stand 97.020....also gut über 11.000 Km habe ich es mitlerweile drin.....tippi toppi.... 😁

Deine Antwort
Ähnliche Themen